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Starke Nebenwirkung von Citalopram

TEit>elhexld hat die Diskussion gestartet


Hallo,

gestern hat mir mein arzt Citalopram 20mg verschrieben,

ich leide seit ca 2 wochen unter massiven Stress der zu geringen depressionen führt.

Eine Tablette (20mg) soll ich täglich einnehmen.

Die erste nahm ich gestern Abend.

Ich bekam druck auf dem Kopf, müdigkeit und extreme nachdenklichkeit die zu einer gewissen schlafstörung führte. Im großen und ganezn hat sich die Situation durch die einnahme verschlechtert.

Ich fühl mich wie auf Droge und dabei geht es mir um einiges schlechter als zuvor.

Auf diesem Zettel steht das man es nur nach Absprache des Arzt absetzten sollte.

Ich habe bisher erst eine Tablette eingenommen und wollte nun wissen ob ich es

ohne meinen körper zu schädigen absetzen kann.

Ich bin mir etwas unsicher wie mein Kopf auf diese Achterbahnfahrt reagiert aber ich

nehme lieber die absetzbegleiterscheinungen in kauf als die weitere Wirkung der tabletten.

Kann ich die tabletten nun weg lassen und montag (in 2 tagen) zu meinem arzt gehen ?

Antworten
Lbuca-D omiEnik


Ja, im Prinzip kannst du es wieder einfach weg lassen. Nach einer Tablette gibt es auch keine Absetzreaktionen.

Ich nehme auch seit kurzem ein Antidepressivum und habe auch Nebenwirkungen, ähnliche wie bei dir. Ich glaube die werden dir auch bei einem anderen Medikament nicht erspart bleiben.

Die Nebenwirkungen verbessern sich in der Regel und verschwinden dann ganz.

Ich empfehle dir daher das Medikament weiter zu nehmen.

SLilbxer


Dem schliese ich mich uneingeschränkt an.

Wenn die Nebenwirkungen nicht absolut unaushaltbar sind, würde ich es weiternehmen, normalerweise werden sie von Tag zu Tag weniger.

m.arie~_chrisxtin


lies mal das hier:

[[http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/antidepressiva_aid_262929.html]]

und überlege, ob es nicht vielleicht sinnvoller wäre, erstmal johanniskraut o.ä. zu probieren + sport (etwa morgens früh joggen oder so).

ein psychologieprofessor sagte uns in einem seminar mal "depressionen sind inkompatibel mit körperlicher aktivität" (depressive kommen ja häufig auch nicht aus ihrer passivität heraus, wenn sie aber bspw. sport machen würden, ginge es evtl. schon bald etwas besser).

ich habe auch mal ssri genommen und hatte schwere nebenwirkungen. eigentlich sollte man da schon ein bisschen vorsichtig sein und ggf. ne therapie machen, statt gleich medikamente zu nehmen... ärzte, die bei leichten depressionen gleich solche hammer verschreiben, sind mir wirklich suspekt. :-/

ich bin zwar nicht mehr depressiv, aber selbst als "gesunde", die vor ein paar wochen angefangen hat, regelmäßig joggen zu gehen, merke ich, wie positiv sich das auf mein befinden auswirkt!

pQro_dEomxo


ich leide seit ca 2 wochen unter massiven Stress der zu geringen depressionen führt.

ich weiß nich, in so nem fall schon ad's? nee nee,würd ich nicht machen. ich nehme seit 3jahren ads, hab aber auch ne handfest depression..

ich hoffe der arzt ist ein fachmann/frau!? nur psychiater und neurologen sollten antidepressiva, meiner meinung nach, verschreiben dürfen.

setz das zeug ab. geh zu nem psychiater. absetzerscheinungen wirst dunach einer oder zwei einahmen keine haben, da musst du es schon länger nehmen.

entspannung,sport,n bad, freunde treffen usw. solltest du erst mal probieren.

gute besserung

L&uca%-Domi}nixk


ich weiß nich, in so nem fall schon ad's? nee nee,würd ich nicht machen. ich nehme seit 3jahren ads, hab aber auch ne handfest depression..

Welchen Nachteil hast du durch die Einnahme?

Wenn die Nebenwirkungen ganz verschwunden sind, hat man nur noch die Vorteile von dem Medikament.

ich leide seit ca 2 wochen unter massiven Stress der zu geringen depressionen führt.

Das ist die Sicht vom TE. Was ist, wenn der behandelnte Arzt die Schwere seiner Depression anders einstuft? Davon gehe ich aus.

ich hoffe der arzt ist ein fachmann/frau!? nur psychiater und neurologen sollten antidepressiva, meiner meinung nach, verschreiben dürfen.

Ich habe mein Antidepressivum auch nicht von einem Neurologen oder Psychiater bekommen. Andere Fachärzte können durchaus auch die erforderliche Bildung haben. Ist der Körper krank, ist oft auch die Seele krank und umgekehrt das Selbe. Das Wissen von kompetenten Ärzten geht über ihr Fachgebiet hinaus.

setz das zeug ab. geh zu nem psychiater. absetzerscheinungen wirst dunach einer oder zwei einahmen keine haben, da musst du es schon länger nehmen.

Jeder Arzt denkt sich etwas bei der Verschreibung eines Medikaments. Kein Medikament sollte ohne ärtzlichen Rat abgesetzt werden. Wenn ein Arzt der Meinung ist, er wisse nicht genug über eine Krankheit, überweist er seinen Patienten an einen Facharzt. Vom Psychiater gibt es auch Antidepressiva, die alle Nebenwirkungen haben.

und überlege, ob es nicht vielleicht sinnvoller wäre, erstmal johanniskraut o.ä. zu probieren + sport (etwa morgens früh joggen oder so).

Johanniskraut kann auch Nebenwirkungen haben. Es gibt Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, von denen wir nicht wissen, ob der TE welche davon einnimmt. Das Johanniskraut wirkt, soweit ich weiß, auch erst einige Zeit später, wenn es bei ihm überhaupt eine Wirkung hat. Wenn der Arzt der Meinung gewesen wäre, Johanniskraut wäre für den TE die bessere Wahl, dann hätte er erst das verordnet.

pWroU_doxmo


Welchen Nachteil hast du durch die Einnahme?

ich bin 28 und nehme täglich medikamente...ich darf nicht trinken wie ich mag, muss schauen das sich andere medis damit vertragen, ebnso ist eine schwnagerschaft suboptimal mit ads...u.u.u.

Das ist die Sicht vom TE. Was ist, wenn der behandelnte Arzt die Schwere seiner Depression anders einstuft? Davon gehe ich aus.

und ich geh davon aus, dass er seine erkrankung kennt und sich hat aufklären lassen...gute ärzte tun das.

Andere Fachärzte können durchaus auch die erforderliche Bildung haben. Ist der Körper krank, ist oft auch die Seele krank und umgekehrt das Selbe. Das Wissen von kompetenten Ärzten geht über ihr Fachgebiet hinaus.

nein,haben sie nicht. wieso gibt es dann überhaupt fachärzte? wenn ich höre was und in welchen dosen internisten oder hausärzte psychopharmaka verschreiben, wird mir schlecht. es gilt sicher nicht für alle...aber die meisten. "schuster bleib bei deinem leisten". und von ganzheitlicher betrachtung brauchst du bei den meisten medizinern gar nicht erst anfangen.....

Wenn ein Arzt der Meinung ist, er wisse nicht genug über eine Krankheit, überweist er seinen Patienten an einen Facharzt. Vom Psychiater gibt es auch Antidepressiva, die alle Nebenwirkungen haben.

scheinbar nicht sonst würden besagte ärzte die finger davon lassen. sicher haben die ad's, wenn dann so oder so nw, aber ein psychiater ist dann 1. in der lage zu kombinieren und 2. ist er KOMPETENT.

Ad soll man natürlich nicht einfach absetzten....über haupt medis. aber nach 1 einahme und

geringen depressionen

ist das wohl kein problem..

er soll ja nicht unbehandelt und naiv an die sache gehen, aber gleich solche geschütze und dann noch mit 20mg...ich weiß nicht....

Johanniskraut kann auch Nebenwirkungen haben.

willst du die nw von johanniskraut und citalopram ernsthaft vergleichen? citalopram hat bei ihm offenbar nur unerwünschte folgen, die dauern eventuell länger an, als der ganze stress und wirken tut das zeug auch erst richtig nach wochen.ich nehme 40mg.

wurscht:therapie und alternative methoden wären bei der diag. meiner meinung nach erstmal ein versuch wert.

LOucaN-Do(minixk


ich leide seit ca 2 wochen unter massiven Stress der zu geringen depressionen führt.

Unter "massivem Stress" wird eine Depression nicht besser, sonder kann sich verschlechtern sich. Hätte ich früher ein Antidepressivum ein genommen wäre mir eine schwere Depression mit den Gedanken mir das Leben nehmen zu wollen, erspart geblieben. Kompetente Ärzte denken auch an soetwas, denken weiter. So mancher landet am Schluss in der Psychiatrie.

Der TE nimmt 20 mg, du nimmst 40 mg. Gerade mal die Hälfte von dir.

L+ucaj-Do5minik


Ärzte arbeiten während dem Studium und danach einige Jahre in der Klinik. Sind Stationsarzt. Auf einer Station für Innere Medizin kommen auch Patienten, die Psychopharmaka oder andere Medikamente bekommen. Diese Ärzte sind für die gesamte Medikation verantwortlich, sie bilden sich weiter in unterschiedlichen Fachrichtungen. Viele machen aber keinen Facharzt für ein Fachgebiet. Später eröffnen sie eine eigene Praxis und haben ein umfangreiches Wissen.

moarieR_chrbisxtin


ärzte bekommen z.b. auch tolle urlaube, getarnt als fortbildungen, von pharmafirmen bezahlt und sind zum teil so fixiert auf symptombekämpfung ohne sich auch nur für die ursache zu interessieren (wenn sie sich denn schon nicht darauf konzentrieren, die ursache zu

beseitigen

), dass mir übel werden könnte.

Ist der Körper krank, ist oft auch die Seele krank und umgekehrt das Selbe.

richtig! welche argumentationskraft hat diese aussage für ADs?

ich habe ssri genommen und würde heute noch am liebsten zu dem arzt (psychiater) in die praxis gehen und ihm die meinung geigen. wahrscheinlich war der selber total vollgepumpt. %-|

mMareie_chOrisxtin


ups, da sind mir ein paar formatierungsfehler unterlaufen...

noch was: wie isses denn mit sport, machst du sport? ich weiß, wenn man viel stress hat, dann fällt es manchmal schwer, noch zusaätzlich zeit dafür aufzubringen, aber es lohnt sich wirklich! lieber 30-60 min. weniger schlaf und dafür raus aus dem bett und ab dafür als darauf zu verzichten...

M3astJerfloxwer


Hallo ich nehme auch seit Freitag Citalopram, ich habe bis jetzt noch keine Nebenwirkung, aber es steht doch auch in der Packungsbeilage, dass es grade am Anfang eher in die entgegengesetzte Richtung wirkt. Ob du auf das Medikament setzt oder eine alternative Therapie bevorzugst bleibt natürlich dir überlassen. Es ist eigentlich immer besser ohne Psychopharmaka auszukommen, doch in manchen Lebenssituationen geht es nicht anders, als sie zu nehmen. Das ist dir überlassen

Thitelmhexld


Gestern habe ich mich dazu entschlossen Citalopram abzusetzen.Ich habe 2 Tabletten verteilt auf 2 Tage eingenommen. Mein Wohlbefinden hat sich in diesem Zeitraum stark verschlechtert. Es kam mir so vor als ob meine Gefühle jeglicher art ausgeschaltet wurden. Permanent wurde ich auf dem gleichen Level gehalten was wohl auch sinn sein soll, das level befand sich aber irgendwo sehr weit unten. Hinzu kamen die Nebenwirkungen, starke benommenheit und ein unglaublichen druck auf dem kopf, teilweise hörte ich mein gehirn knistern. Heute merke ich keine Wirkung mehr, mir geht es deutlich besser, meine Stimmung würde ich als normal einstufen. Ich werde jetzt schnellstmöglich meinen arzt aufsuchen und ihm mein erlebnis berichten. Vielleicht lag es einer zu hohen Dosierung.

vielen dank für die zahlreichen Antworten

LMuci@e76


Normalerweise fängt man auch mit 10mg an, ich nehme es seit Monaten und hatte die ersten 14 Tage mit sehr starker Unruhe und Übelkeit zu kämpfen. Aber es lohnt sich!! Ist alles verschwunden und das steigern der Dosis hat nur ganz kurz zu den Nebenwirkungen geführt, und in sehr abgeschwächter Form!

Lauca-3Domixnik


Du kannst auch noch ein anderes Antidepressivum versuchen. Bei mir sind die Nebenwirkungen schon etwas besser und ich habe mich ein wenig daran gewöhnt.

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