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Studienbeginn - soooo nervös....

SIimo`neBu,nnxy hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen. *:)

Nächse Woche beginnt für mein Studium der Vorkurs in Physik und ich bin jetzt schon total nervös. Ich mein, ein Studium ist ja mal etwas völlig anderes als Schule und wer meinen anderen Faden gelesen hat ([[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/430452/]]), der kann sich denken, wie es mir das erste halbe Jahr mit dem Abi ging....

Ich ahne fast schon, dass sich dies wiederholen wird.... :(v Ein Studium bedeutet ja nun noch viel mehr Stress und ich hab totale Angst davor es nicht zu schaffen.... Einfach zu versagen, keine Freunde zu finden, nicht mit dem Stoff klarzukommen.... :-/ Einfach nur Angst.....Zeitweise ist es sogar schon so, dass ich nur an "Uni" denke und mich total gestresst fühle... Also so als würde ich nicht genug Luft zum Atmen bekommen. Mein Brustkorb fühlt sich einfach an, als würde ich ein Korsett oder sowas tragen, was halt alles zuschnürt....Teilweise fühl ich mich auch wieder so als könnte ich manches Mal völlig grundlos losheulen...Einfach so....

Weiß hier vielleicht jemand, wie ich dieser "Angst" entgegenwirken könnte? Oder hat schon jemand sowas durchgemacht? Ich weiß einfach nicht, wie ich mich "innerlich" wappnen soll für das Studium. Zumindest für das erste Semester. Denn ich bin davon überzeugt: Überlebe ich das 1. Semester, dann schaff ich auch den Rest. Aber dieses erste halbe Jahr..... {:(

LG,

SimoneBunny

Antworten
ciorazaon8x1


Hallo SimoneBunny,

mir ging es vor Beginn des Studiums ähnlich wie dir. Der Beginn eines Studiums flößt vielen Menschen Angst ein. Es handelt sich schließlich um einen völlig neuen Lebensabschnitt. Ich dachte auch, das schaffe ich nie, ich werd ganz allein sein, ich werd auf ganzer Linie versagen...

Lass dir gesagt sein, es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Das Studium ist nicht zwangsläufig stressiger als die Schule, es ist nur anders. Und du hast gegenüber der Schule einen entscheidenden Vorteil: du hast eine Richtung gewählt, die dich interessiert. Du lernst Dinge, für die du dich selbst entschieden hast. Das ist doch toll, oder?

Die größte Herausforderung wird sein, das Ganze eigenverantwortlich zu meistern. Es gibt halt niemanden, der prüft, ob du die Hausaufgaben machst oder der dich zwingt, die Vorlesungen zu besuchen. Dafür bist du zum ersten Mal in deinem Leben selbst verantwortlich.

Thema Freunde: in jeder Uni gibt es eine Erstsemester-Party. Da lernt man zwangsläufig Leute kennen. Ich war nicht mal 5 min wirklich allein, da ich mich mit einem anderen Mädel zusammenschloß, um den Raum zu suchen, wo die Einführungsveranstaltung stattfand. Den anderen geht es genauso wie dir, sie suchen ebenfalls nach Anschluß. Das macht es erheblich leichter, neue Kontakte zu knüpfen.

Das Studentenleben war eine absolut geile Zeit, auf die ich immer gerne zurückblicke. Freu dich drauf!

wJisem.an86


Die größte Herausforderung wird sein, das Ganze eigenverantwortlich zu meistern. Es gibt halt niemanden, der prüft, ob du die Hausaufgaben machst oder der dich zwingt, die Vorlesungen zu besuchen. Dafür bist du zum ersten Mal in deinem Leben selbst verantwortlich.

daran scheitern viele....

ich studiere jetzt schon 2 jahre und kann sagen: das studium ist schon stressig, aber es ist ok...

wenn du am anfang von nem schuljahr ein mathebuch aufgeschlagen hast, hast du auch gedacht "oh gott, das kann ich nicht..."

aber man wächst ja an seinen aufgaben...

häng dich rein, mach deine aufgaben, aber übertreibs nicht ;-)

während des semsters hat man schon zeit auch ein leben zu führen =)

dafür siehts in den ferien leider oft mau aus => prüfungen

cioraz"on81


Unser Dekan hat immer gesagt, der ideale Student ist eine Mischung aus Streber und Partylöwe... ;-D

tRob,i81


Ich kann nicht aus eigener Erfahrung sprechen,wie ein Studium an einer Präsenz Uni ist, aber meine Freundin hatte damals auch schnell ein paar Mädels kennen gelernt die sich dann immer gegenseitig einen Sitzplatz freigehalten haben. Allerdings kann man auch gut mal was alleine machen. Würde ich auch jedem Raten, den immer nur in der Clique aufzutreten kommt auch nicht gut.(Stichwort: Selbstständigkeit)

Aber im Grunde kommt man schnell in Kontakt, gerade wenn in der ersten Woche jeder den Raum X sucht rotten sich die erst Semest'ler meist zusammen *g*

Da ich selber an einer großen FernUni studiere bleibt mir das erspart und ich kann von zu hause lernen. Zwar braucht man hier noch mehr durchhalte Vermögen, da wirklich niemand da ist, der einem zum Lernen motiviert (außer das Studienforum) aber auf den paar Präsenz Seminaren hab ich auch schnell Leute kennen gelernt. Denke halt immer dran, den anderen geht's genauso wie dir. :)z

bzenxzo


Also wenn wir hier schon beim Zitieren sind....

Ein Professor von mir behauptet ja, "Studenten müssen alles wissen. Assistenten müssen wissen, wo was steht. Und der Professor muss wissen, wo seine Assistenten sind." :)z

Alles Gute für den Start ins Studium! :)*

Soimo0neBu`nnxy


Danke für eure schnellen Antworten! @:)

Vielleicht habt ihr tatsächlich recht und es wird gar nicht sooo schrecklich wie ich es mir vorstelle.... :-/ Was mir aber auch Sorgen bereitet in Bezug auf Kontakte knüpfen: Was soll man machen, wenn man so ABSOLUT nicht der Typ fürs Partymachen oder so ist.... ??? Ich mein, dass man dann schwerer Freunde findet ist doch dann fast logisch, oder nicht?! Die meisten Leute sind doch auf Parties aus und all solche Sachen... :-/

LG,

SimoneBunny

c3oramzion8x1


Ich mein, dass man dann schwerer Freunde findet ist doch dann fast logisch, oder nicht?! Die meisten Leute sind doch auf Parties aus und all solche Sachen...

Nö, ich bin auch nicht so der Partymensch und habe trotzdem Freunde gefunden. Wir sind dann halt ins Kino oder haben Video-Abende (ich bin alt, DVD gabs noch nicht so) mit gemeinsamen Kochen gemacht.

w5isremanx86


yop, ich geh auch nicht so oft party machen...

auf partys findet man zwar leichter freunde, aber es klappt auch ohne...

siehs mal so: alle anderen haben genau das gleiche problem: sie kennen auch (fast) keinen und sind auch auf der suche nach neuen freunden. das verbindet

SFimone/Bunnxy


Hmm..... Na ja gut..... Geh ich mal davon aus, dass ich also doch nicht total vereinsamen werde an der Uni... ;-D ;-) Dann bleibt immer noch der Punkt, dass ich Physik und Anglistik studieren werde.

Anglistik macht mir keine Sorgen, ich weiß, ich mag Englisch total und ich WEIß einfach, dass ich mit Anglistik die richtige Entscheidung getroffen habe... Aber Physik..... Ich mein, ich mag Physik.... Es fasziniert mich, dass man im Grunde - egal was man tut und egal wo man ist - von Physik umgeben ist. Man könnte ja fast meinen, Physik bestimmt unser Leben. ;-D

Na ja, aber ich war noch nie so DER mathematische Denker... In meiner gesamten Schullaufbahn reichen meine Noten im Zeugnis im Fach Physik von 2 bis hin zu 5...... |-o Darüber mach ich mir - neben dem Thema Kontakte knüpfen - am meisten Gedanken und Sorgen.... :-/

rFedhFe6adlovxe


Ich weiß auch noch, dass ich wahnsinnig nervös war, als ich angefangen habe... ;-D Sogar so nervös, dass es mir auf den Magen geschlagen ist :-/

Bei uns gab es eine Einführungwoche.

Am ersten Tag gabs eine lange Rede im größten Hörsal und danach wurden wir in Gruppen eingeteilt, je nach Studiengang. In diesen Kleingruppen wurde uns alles erklärt, Zusammenstellung des Stundenplans, genereller Ablauf etc pp.

Ich weiß nicht, wie das bei dir läuft, aber ich würde dir raten, dich in solchen Situationen einfach mal mit anderen Leuten zusammenzurotten. Ich kam mir ziemlich verloren vor, hab aber einfach mal welche angeredet (große Überweindung für mich) und wurde auch angesprochen.

Mit einigen dieser Leute habe ich nach mehreren Semestern immer noch Kontakt(d.h. wir sehen uns regelmäßig in Seminaren, machen zusammen Referate etc.).

Du musst zwar auch lernen, selsbtständig und alleine zurecht zukommen, aber gerade für die ersten drei, vier Wochen sind ein paar bekannte Gesichter hilfreich - so ging es zumindest mir.

Ob daraus Freunde werden, ist was anderes, aber du lernst auf jeden Fall viele Leute kennen.

Ich habe mich vor kurzem aus verschiedenen Gründen von einigen "Freuden" abgeseilt und habe mir Kurse rausgesucht, wo ich keinen einzigen kannte. Ich war echt erstaunt, wie schnell man die Leute aber näher kennenlernt, sei es durch Sitznachbarn, gemeinsame Referat etc pp. Und dann geht man mal einen Kaffee trinken und schwuppdiwupp kennt man neue Leute. :-D *:)

Was soll man machen, wenn man so ABSOLUT nicht der Typ fürs Partymachen oder so ist....

Ich war in mehreren Semestern bis jetzt nur auf zwei Uni-Partys.

Manche sagen, dann fehlt etwas im Studienleben, aber ich finde es schon ganz okay so.

Trotzdem habe ich viele neue Leute kennengelernt, mit denen man manchmal etwas unternimmt. Eine neue beste Freundin ist jetzt nicht darunter gewesen, aber damit kann ich leben...

bea0tmaxn23


hallo simonebunny,

das mit dem lernen haben meine vorredner schon gesagt, man wächst in die aufgaben rein. keine panik. du musst lernen, aber nicht zuviel. das fach wird dich ja interessieren, von daher wirst du auch ein gesunfes interesse am lernen entwickeln.

ich hab vor zwei jahren angefangen zu studieren und bin auch kein partymensch, aber wie meine vorrednerin schon erwähnte kann man mit den leuten, die man dann mag auch ins cafe oder kino gehen. sind ja nicht alle dauernd auf parties aus. das packste, nur nicht vorher schon so ne riesen panikwand aufbauen. lass es auf dich zukommen und freu dich drauf. das wird ne schöne und spannende zeit. viel glück. peg

SbimoSneBxunny


Bei uns gab es eine Einführungwoche

Ich war in mehreren Semestern bis jetzt nur auf zwei Uni-Partys.

Manche sagen, dann fehlt etwas im Studienleben, aber ich finde es schon ganz okay so.

Trotzdem habe ich viele neue Leute kennengelernt, mit denen man manchmal etwas unternimmt. Eine neue beste Freundin ist jetzt nicht darunter gewesen, aber damit kann ich leben...

Eine Einführungswoche gibt es hier auch... Ich weiß nur noch nicht, wie das dann genau ablaufen soll... Bisher weiß ich nur von einer Einführungsveranstaltung für Anglistik... :-/

Aber es ist doch schon beruhigend, zu lesen, dass tatsächlich nicht alle so Partymenschen sind. ;-D Ich mein, ich hab nichts gegen Parties im Grunde genommen, aber ich kann dabei irgendwie nur so richtig meinen Spaß haben, wenn ich mich auch wirklich mit den Leuten versteh und alles.... Und ich mein, ich dachte bisher eigentlich auch, dass man studiert um was zu lernen und nicht, um auf Parties zu gehen..... Oder?! :-/

LG,

c`ora\zon8x1


Und ich mein, ich dachte bisher eigentlich auch, dass man studiert um was zu lernen und nicht, um auf Parties zu gehen..... Oder?!

Da ist es wie bei vielen Dingen: die Mischung machts! Außerdem bist du ja nicht nonstop am Lernen. Du büffelst meist am Semesterende, wenn die Prüfungen anstehen. Das ist nicht so wie in der Schule, wo es regelmäßig Klausuren oder Klassenarbeiten gibt.

Zbwer`genfrxau


Ich war und bin kein Partygirl und habe trotzdem liebe Leute während des Studiums kennen gelernt. Hat zwar ein bisschen gedauert und ich würde mir schon ein bis zwei Semester Zeit geben, aber es funktioniert.

Würde mir wegen der Leistungen erstmal keinen Kopf machen. Hatte nie den (Noten-) Vergleich Schule-Studium, weil es nicht an der Schule unterrichtet wird. Bin ohne Ausbildung ins kalte Wasser gesprungen und nicht unter gegangen. Regelmäßig lernen, Vorlesungen (und Übungen) besuchen und dann passt das schon.

Viel Erfolg!

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