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Trevilor - andere Nebenwirkungen als damals

W~aterp@lanext hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich konnte meine Therapeutin nun endlich davon überzeugen, mir was zu verschreiben... und zwar Trevilor 75 ret. Das hab ich vor einigen Jahren schonmal bekommen und es hat super geholfen (im Wesentlichen gegen Panikattacken).

Damals war mir die ersten Tage furchtbar übel, aber dann ging es und die Panikattacken waren auch mehr oder weniger sofort weg.

Nun hab ich gestern die erste (1 x 75 ret morgens) genommen und es war ganz anders als vor ein paar Jahren. Ich dachte den ganzen Tag, ich klappe zusammen. Extreme Muskelschwäche in den Beinen (dadurch sehr wackelig), leichter Schwindel, Gefühl des Schwebens, Müdigkeit, Sehstörungen, Druckgefühl im Kopf. Konnte letzte Nacht extrem schlecht schlafen, bin andauernd wach geworden. Aber keinerlei Übelkeit.

Heute bin ich immer noch leicht zittrig auf den Beinen. Im Laden eben bekam ich eine leichte Panikattacke.

Klar wirkt das nicht von heute auf morgen... mich wundert nur, daß es jetzt so ganz anders vertragen wird als vor ein paar Jahren.

Ist das normal so? Heisst das, ich 'habe jetzt was anderes' als damals? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich Trevilor jetzt wirklich nehmen soll.

Antworten
FZräulei@nCx.


Hi,

natürlich ist das jetzt ein wenig verfrüht, hierzu irgendwas zu sagen. Das müßte sicher länger beobachtet werden.

Besprich das am besten mit Deinem Arzt.

Die Wirkung hat ja noch nicht eingesetzt und daher kann sich auch Deine Angst noch ungehindert breit machen.

An sich weiß ich auch nicht, was ich von Trevilor halten soll.

Ich nehme dzt. 300 mg (letztmals wurde Dosis vor ca. 2 Wochen hochgesetzt, da wenig Wirkung) und habe echt dumme Nebenwirkungen.

Ich habe täglich Kopfschmerzen, die ich selbst mit Schmerzmittel nicht wegbekomme.

Außerdem kann ich schlecht schlafen (obwohl ich noch ein Mittel zur Nacht nehme), wache sehr früh auf und nachts werde ich einfach nicht müde. Tagsüber hinlegen und schlafen klappt nicht, Körper ist zwar müde, aber ich kann nicht einschlafen.

Also Du solltest das wirklich mit Deinem Arzt besprechen. Wenn Du es schonmal genommen hast und damit gut klar kamst, solltest Du es einfach ein wenig länger versuchen. Jedes AD macht dem Körper erstmal zu schaffen, wenn man damit beginnt.

Aber für die Panikattacken muß ich sagen, hilft Trevilor wirklich gut.

Ich merke jedoch unter Trevilor, dass ich die Angst noch stark habe, macht sich aber körperlich nicht mehr bemerkbar.

Was mir noch zu schaffen macht: Ich habe übelst düstere Gedanken, die mir echt Angst machen.

Am Montag ist meine Ärztin aus Urlaub zurück, ich werde das mit ihr besprechen.

Trevilor ist wohl für mich nicht das richtige.

Ich hoffe jedoch für Dich, dass Dir Trevilor wieder bald gut helfen wird.

Aber hol Dir einfach die Hilfe, die Du brauchst.

Wünsche Dir alles Liebe und viel Glück. @:) :)*

pBus>teOblumxe7


Hallo,

Ich nehme selbst seit langer Zeit Trevilor und kenn diese ekelhaften Nebenwirkungen, auch da ich es zwischendurch mal abgesetzt habe und wieder einschleichen musste.

Ich denke das 75mg für den Anfang zuviel sind, vllt. solltest du mal deinen Arzt nach 37,5 mg fragen zumindest für den Anfang um die nebenwirkungen zu minimieren, die selbst dann noch, grade für Panik Patienten ziemlich krass sind. Aber nach etwa einer Woche is alles ok.

Alles gute... *:)

WBater0plaxnet


Tja, vielleicht hätte ich das einschlechen sollen... aber ich denke, nach zweimal voller Dosis isses dafür jetzt eh zu spät, oder?

Was mich wundert: ich bekomme zwischendurch die (körperlichen) Symptome wie bei einer Panikattacke, aber eben ohne Panik... ist schon was komisch.

pdusbt!ebl'ume7


Ne is auf keinen Fall zu spät, was du auch machen kannst mit den Retard Kapseln .. die Hälfte der Kügelchen wegschütten oder 3/4, solange bist du merkst das es besser wird. Die Nebenwirkungen waren für mich auch schwer zu ertragen, selbst jetzt sind für mich 75mg sogar zuviel, da fühl ich mich wie auf Drogen :-o, obwohl mein Körper dran gewöhnt ist.

Ich kann dir auf jeden Fall bestätigen, das die Körperlichen Nebenwirkungen schon etwas an ne Panikattacke erinnern, das is aber die sind nix gegen die Absetzerscheinungen, wenn ich mal eine vergesse werd ich durch innerliche stromschlagartige Zuckungen dran erinnert.

Das nehm ich aber gerne in Kauf, denn ich bin durch dieses Medi erst wieder Lebensfähig geworden und hab schon einiges an Medis durch.

Lg ;-)

WpaterplTanxet


Na dann versuch ichs morgen mal mit der Hälfte... obwohl ich es m. E. heute schon was besser vertrage als gestern. Aber es macht mich ziemlich müde... dabei soll es doch antriebssteigernd wirken?

Die Zaps kenne ich auch von damals. Anfangs fand ich das superunangenehm und nervig, aber dann hab ich mich entschlossen, das lustig zu finden, dann ging es... ;-)

Was mir damals aufgefallen ist: wenn ich die Einnahme mal vergessen (oder verdrängt :-) ) hab, hatte ich sehr nah am Wasser gebaut... ich hab beim geringsten Anlass losgeheult. Mal sehen, ob das diesmal auch wieder so iss.

pPus-tpeb0lumex7


Huhu,

Ehrlich müde? vllt. is das auch ne Anfängliche Nebenwirkung, Gähnen und Kieferverkrampfung kenn ich auch noch, mich hat das immer an früher auf Pepp erinnert,iihhhh.

Kotzübel wars mir auch... ansonsten merk ich auch das ich erst ohne Mühe mim A... hoch komm wenn die Wirkung einsetzt deswegen bevorzuge ich auch die unretardiete Variante, gibts aber nur 37,5 weils anscheinend sonst zu hart wäre.

Abends zum runter kommen hab ich dann Doxepin, schon schön so ne komplett künstlich aufrecht erhaltene Stabilität :-/

Teste halt einfach mal aus wies für dich am besten is durch weniger machste auf jeden fall nix falsch, kenn das auch bei Trev. nur mit ner langsamen Steigerung deswg. gibts die 37,5, grade weil die Nebenwirkungen so an Panikattacken erinnern und die Patienten, deshalb zum absetzen neigen bevors Medi wirken kann. Wundert mich auch bei dir das du dann die Zuckungen als lustig empfinden kannst.

Ich hab damals noch nich ma Koffein zu mir nehmen können weil ich dann am Rad gedreht hab...

Wcate-rpl6anxet


Hm, ich überlege grad, morgens und abends je ne halbe zu nehmen... ist zwar Verschendung, aber vll vertrag ich das besser und hab nicht den ganzen Tag das Bedürfnis zu schlafen...

Die 37,5er gab es damals nicht als Retard, und von denen wurde mir allerheftigst schlecht... weiss jemand, ob es die mittlerweile als Retard gibt?

O%rochigmarxu


Also, ich hab die auch als 37,5 mg retard, allerdings nicht original Trevilor, sondern Venlafaxin-Neuraxpharm. Normalerweise nehme ich 75 mg retard, aber mein Doc hat mir vor kurzem einige Packungen in den unterschiedlichsten Dosierungen von 37,5 bis 150 mg

mitgegeben. Was der sich dabei gedacht hat, weiß ich auch nicht.

Jetzt muß ich immer schauen, daß ich mir meine normale Dosis irgendwie zusammen wurschtel %-|.

Aber abgesehen davon find ich das Medikament gut, ich habe so gut wie keine Panikattacken mehr und Nebenwirkungen hab ich gar keine.

Allerdings wüßte ich gerne mal, wie lange man das Trevilor überhaupt nehmen kann.

Ich nehm das jetzt bestimmt schon 4 Jahre. Ich weiß, daß man es ganz langsam ausschleichen muß, aber ich hab trotzdem Angst vor den Absetzerscheinungen.

LG

wtolu5x8


Hallo,

ich habe Trevilor vor 3 Jahren schon einmal für ein Jahr genommen und gut vertragen.

Seit drei Wochen nehme ich wieder Trevilor. Die Angstzustände sind verschwunden.

Aber ich habe weiterhin als Nebenwirkungen leichten Hautausschlag und Brennen auf der Haut. Besonders morgens.

Wie lang haben bei Euch die Nebenwirkungen angehalten?

Gruß

Wolfgang

A*zuBcNenax1


Hallo,

ich nehme auch nicht das Orginal Trevilor, sondern Zarelis retard 225mg (Venlafaxina)

Nebenwirkungen; Am Anfang starke Müdigkeit und starken Durst.

Schwitzen.

Jetzt habe ich aber noch etwas und ich bin mir nicht sicher, ob das von Medikament kommt.

Ich habe Probleme beim Wasserlassen. Ich muss manchmal richtig pressen und es trÇopfelt nur. Ist nicht tÇaglich so, aber häufig.

Sonst denke ich, dass mir das Medikament hilt. Ich bin ruhiger.

@:) :)*

sruns%hine8x3


Ich habe aufgrund einer Angststörung auch Trevilor genommen. Ich habes es jedoch nur eine Woche genommen, weil ich damit überhaupt nicht klar kam. Mir wr total übel und ich war ständig müde, wie weggetreten. In der FH habe ich kaum mehr etwas mitbekommmen. Zusätzlich dazu hatte ich Wortfindungsschwierigkeiten.

Ich kann daher nur raten: Finger weg davon!!

S+ilbexr


@ Azucena:

Ich habe Probleme beim Wasserlassen. Ich muss manchmal richtig pressen und es trÇopfelt nur. Ist nicht tÇaglich so, aber häufig.

Das ist eine mögliche Nebenwirkung. Die solltest du beim Arzt ansprechen; kommt es nämlich zum kompletten Harnverhalten, muss man, wenn es nicht in ein paar Stunden von selbst weggeht, ins Krankenhaus zwecks Katheterisierung, da ansonsten Nierenschädigung droht.


zum Thema vor ein paar Jahren anders vertragen: Die Medikamentenverträglichkeit kann sich jederzeit ändern, nicht nur auf Antidepressiva bezogen. Habe ich selbst schon erlebt. Woran das genau liegt weiss ich nicht. Wenn die Nebenwirkungen zu stark sind und nicht besser werden (sie sollten nach ein paar Tagen deutlich nachlassen), sollte man sich lieber nicht unnötig rumquälen und zum Arzt gehen, z.B. zwecks Wechsel auf einen anderen Wirkstoff.

Trevilor hatte ich ein halbes Jahr lang, bis zu 300mg. Nebenwirkungen: Keine. Evtl. verstärktes Schwitzen, kann ich schlecht beurteilen, ich schwitze immer stärker als der Durchschnitt. Oh, und am ersten Tag Zittern und Übelkeit sowie Kopfschmerzen - allerdings musste ich direkt mit 150mg einsteigen, das erhöht das Nebenwirkungsrisiko natürlich ziemlich. Am 2. Tag war das weg. Wirkung: Auch keine. Deshalb auch nur ein halbes Jahr lang genommen.

Z<wack4x4


@ sunshine,

Dein Rat ist natürlich subjektiv. Wir wissen doch alle, dass gerade ADs in jedem Körper anders wirken, was Dosis, Wirkung und unerwünschte Nebenwirkungen angeht. Deshalb ist eine befriedigende Behandlung mit ADs ja auch so schwierig, und der Patient muß mitarbeiten. Welches AD für ihn am günstigsten ist, kann nur der Patient, natürlich mit sachkundiger Unterstützung seines Arztes, herausfinden.

Mir hat Trevilor z.B. überhaupt nicht geholfen.

FhräuleGi%nC.


Mir hat leider Trevilor auch nicht geholfen, war zuletzt bei 300 mg.

Nebenwirkungen waren Schwindel, Migräne, Schlafstörungen, Schwitzen, SM-Gedanken etc...

Das mit dem nicht-Wasser-lassen-können habe ich glaube ich in der Packungsbeilage als mögliche Nebenwirkung gelesen.

Vielen Leuten soll Trevilor jedoch gut helfen.

Aus eigener Erfahrung ist Vorsicht geboten vor sehr schnellem Absetzen.

Ich mußte es recht schnell absetzen, um ein anderes Medikament einschleichen zu können.

Hatte starke Absetzungserscheinungen, die ich jedoch mit Hilfe von Tavor dann aushalten konnte.

Aber jeder verträgt AD anders, hier ist das eigene Empfinden gefragt und einfach immer mit dem Nervenarzt in engem Kontakt stehen und objektiv und ehrlich mit den Arzt sein. *:)

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