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Psychotherapie während der Schwangerschaft

dbavoTrxka hat die Diskussion gestartet


Nach langem Hin und Her habe ich endlich meine Therapie bewilligt bekommen, wie ich auch schon hier im Psychologie-Forum darüber berichtet habe. Ich mache nun eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Die erste Sitzung habe ich vor 1 Woche bereits gehabt und ich muss sagen, schon die erste Sitzung hat mir recht gut getan. Ich habe nun am vergangen Freitag erfahren, dass ich schwanger bin, was auch lange gewollt und geplant war. Nun hat es endlich geklappt und ich bin so happy. Ausgerechnet jetzt mache ich aber die Therapie - die ich natürlich auch will. Kann mir jemand sagen, ob so eine Therapie sich auf die Schwangerschaft und das Wohlbefinden des heranwachsenden Kindes auswirken kann? Immerhin werden in dieser Therapie Dinge aufgewühlt, die mich seit Jahren sehr belasten. Die Theapie wird 25 Einzelbehandlungen vorsehen, die über einen Zeitraum von 6 Monaten verteilt sind - das wäre der größte Teil der Schwangerschaft. Was soll ich machen? Kann man beides gleichzeitig?

Antworten
t?equilRafloxh


hallöchen....

also ich würde die therapie weiter machen, aber mit dem therapeute darüber sprechen. solange sie dir gut tut, sehe ich kein problem. denk immer dran, das dein kind davon provetiert, wenn du innerlich mit dir im reinen und ausgeglichen bist. @:) :)*

MHjinxna


Ganz ehrlich, ich hätte erstmal gesehen, dass ich mit mir einigermaßen im Reinen bin und hätte dann eine Schwangerschaft geplant. Ich glaube nicht, dass die Therapie jetzt deinem Kind schadet, aber bist du auch stark genug,den Belastungen wenn es dann da ist, gewachsen zu sein?

t&equila<floh


warum sollte sie das nicht schaffen ??? ich bin wärend der behandlung meines burn-outs schwanger geworden und hab es sogar geschafft, nach der geburt meines sohnes ohne antideprssivas zu leben. ein kind verändert dich und so ein kinderlachen, morgens von deinem baby, heilt manch seelische wunden.... :)^

d(aHvorkxa


Mjinna

Natürlich bin ich stark genug, ich bin schon mit so vielen Dingen in meinem Leben klar gekommen. Vor 2 Jahren hatte ich eine Fehlgeburt, ein Wunschkind, das hat mich in ein tiefes Loch gerissen, bis heute. Ich dachte ich kann nie wieder schwanger werden und nun endlich ist es soweit. Was glaubst du was ich mir in den letzten 2 Jahren am sehnlichsten gewünscht habe? Ich kann es kaum erwarten mein Kind in den Armen zu halten :)*

tequilafloh

Ich werde mal mit der Therapeutin sprechen, so lange mir die Therapie gut tut, werde ich sie auch weiter machen. Ich hatte vor 4 Jahren auch einmal ein Burnout, aus dem ich wieder herausgekommen bin. Ich glaube auch, dass das Lachen meines Kindes auch mein Lachen wieder zurückbringt.

Es handelt sich hier um eine reine Gesprächstherapie ohne Medikamente.

d~avoqrka


Ich würde mich über weitere Meinungen freuen.

S4unfloQwexr_73


Es spricht absolut nichts gegen eine Therapie während der Schwangerschaft.

Mit einer einzigen Ausnahme:

Wenn man im Rahmen einer Verhaltenstherapie sog. Konfrontationsübungen macht (bei Angst- & Zwangsstörungen indiziert). Die sollte man in best. Stadien der Schwangerschaft (erste 3 Monate, ab dem 8. Monat) nicht machen, weil damit (aufgr. der ggf. starken Angst & Panik) best. Risiken verbunden sind (am Ende bspw. vorzeitige Wehen). Und generell sollte die Schwangeschaft ohne Komplikationen verlaufen.

Das gilt aber wie gesagt nur für Konfrontation bei einer Verhaltenstherapie.

SCanjax-


Klar geht das! ;-)

Natürlich wird es Sitzungen geben die dich stark mitnehmen und auch tief berühren werden, halt der normale Sinn einer Therapie ;-), aber das schadet deinem Kind nicht! Und das Ergebnis, nämlich das es dir nach der Therapie besser geht, davon gehen wir mal aus, ist doch auch sehr wertvoll für dein Kind. Also bleib dabei, geniess die Schwangerschaft und erarbeite dir deine eigene Sicherheit. Für dich und dein Kind! @:)

Lieben Gruß, :)* @:) :)*

d/avoxrka


Ich denke mal, dass die Therapeutin auch weiß in so einer Situation während der Schwangerschaft mit ihrer Klientin umzugehen, oder? Ich werde ja sicher nicht die erste Frau sein, die schwanger in einer Therapie sitzt. Ich habe keine Ahnung. Bei mir geht es vorwiegend um Dinge aus meiner Kindheit, die sich heute in einer veränderten Wahrnehmung bestimmter zwischenmenschlicher Situationen niederschlagen. D. h. ich kann nicht unbefangen auf fremde Menschen zugehen, da ich immer abblocke und somit sehr schwer Kontakt und Vertrauen finde.

dcavoHrka


Meine Therapeutin sieht absolut kein Problem mit der Fortführung der Therapie trotz Schwangerschaft, da sie nach eigener Aussage immer nur "sanft vorgeht" und "keine Konfrontationstherapie macht". Es geht darum, Dinge zu verstehen, warum diese so sind wie sie jetzt sind und warum sie so gelaufen sind wie sie sich ereignet haben. Ich finde diese Methode übrigens sehr gut, ich gehe jedes Mal mit klarerem Verstand wieder aus der Sitzung und begreife manche Dinge, die mir seit Jahren sehr große Sorgen bereiten, viel besser und vor allem verstehe ich, dass vieles nicht allein nur meine Schuld ist.

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