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Dichotomes Denken?

ACzucCena1


esta1,

sie meinte schon das mit den Dichotomen Gedanken.

Sie hat mir verschiedene Punkte aufgeschrieben, die zu meiner Persönlichkeit gehören ua. eben auch das. Wir sind das auch gemeinsam durchgegangen und wenn ich Fragen hätte sollte ich sie stellen. :-/ Ich dachte ich hätte es begriffen, ist aber wohl nicht so.

Beim nächsten Mal frage ich sie einfach.

tex42,

Das Beispiel deiner Psychologin zum dichotomischen Denken ist also ziemlicher Quatsch. Das mit der Schwarz/weiß-Malerei trifft schon viel besser zu.

Das ist doch laut derFritzies Link das Gleiche?. ???

.

.

Mich hätte gerne interessiert, was man dagegen machen kann?

Ich werde nachfragen, aber sie ist jetzt im Urlaub.

Ich finde auch kaum dazu etwas im Internet.

t%ex42


also möglicherweise war das Beispiel doch nicht so schlecht wie ich vermutet hab. Dazu müsste ich aber wissen um was es bei dem Problem gegangen ist. Könntest du das vllt kurz beschreiben? Kannst es auch gern etwas allgemeiner formulieren oder per PN schicken. Ansonsten müsste ich spekulieren..

PPetixa


Ich denke nicht, dass die Erklärung mit den zwei Persönlichkeiten, die jeder angrblich in sich hat, stimmt. Azu, bei deiner Diagnose ist es üblich, von Schwarzweißdenken zu sprechen.

Beim Dichotomen Denken nimmt eine Person nur "Schwarz-und-Weiss" wahr, sie denkt nur in Extremkategorien, nach dem Beispiel, "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich!" oder "Wenn ich einen Fehler mache, habe ich vollständig versagt!" Wichtig in der Therapie ist es dann, mit der Person Abstufungen vorzunehmen, um die Extreme aufzulösen.

ich glaube, das trifft bei dir schon eher zu?

:)_

Swil]boexr


Das mit den verschiedenen Persönlichkeitsanteilen nennt sich Ego-States - die haben auch gesunde Menschen. Siehe hier (weiter unten steht, ein gesunder, nicht-traumatisierter Mensch nutzt 5-15 Anteile): [[http://de.wikipedia.org/wiki/Ego-State-Therapie]]

Michaela Huber beschreibt auch eine Ego-States-Disorder (die ist noch nicht im ICD-10 und auch nicht im DSM-IV (soweit ich weiss), deshalb die englische Bezeichnung). Bisher fällt das unter die Diagnose dissoziative Störung, nicht näher spezifiert. Bei der Ego-States-Disorder hat man gar keine Kontrolle über die einzelnen Zustände, d.h. es kann ein bisschen an eine dissoziative Identitätsstörung erinnern, erfüllt aber nicht (genug) deren Kriterien. Das nur so am Rande. ;-) dass man derart gegenteilige Anteile in sich hat (ein Anteil findet gut, was der nächste schlecht findet, o.ä.), die sich immer wieder zeigen, gibt es ja in diversen Erkrankungsbildern (...Borderline, so als Beispiel), das hat dann aber noch nichts mit einer Ego-States-Disorder zu tun.

Denke auch, in der Therapie ist es sinnvoll, sich darum zu kümmern, die Grautöne zu erkennen (um mal beim Beispiel Schwarz-Weiss zu bleiben).

M=angu8x6


@ Tex.

könntest du mir das mal erklären? Warum wird ausgegangen, dass ein Mensch ca. ein Dutzend Persönlichkeiten hat ? Inwiefern kann man das verstehen? Würd mich interessieren. :)

Lg

Ixngefbaerxa


Also was ich denke, was mit den dichotomischen Gedanken gemeint ist: Mir ging es zum Beispiel zeitweise so - also nicht extrem, aber in Ansätzen-, dass ich die Leute in meinem Umfeld in zwei Kategorien eingeteilt habe. Entweder ich habe sie "geliebt" oder "gehasst". Ich konnte nicht sagen: "Ok, er hat seine Fehler, aber insgesamt ist er doch ziemlich in Ordnung." Nein, es gab nur die beiden Extreme. Und es konnte dann auch passieren, dass jemand durch ein Vorkommnis, über das ich mich geärgert habe, von "geliebt" zu "gehasst" verschoben wurde, dazwischen gab es nichts, kein "akzeptabel" oder so. Also wie gesagt, ganz so extrem wie ich es jetzt beschrieben habe, war es nicht, aber damit du dir vorstellen kannst, was ich meine. Wenn du zum Beispiel erzählst, dass du der Therapeutin erzählt hast, was dich nervt, und sie dich auf dichotomische Gedanken hinwies, dann meinte sie vielleicht, dass bei dir Dinge oder Personen oder Ereignisse zu schnell und extrem in "nervt mich furchtbar" einsortiert werden.

A'zuc&ena~1


:)_ Danke für eure Antworten.

tex42,

danke für dein Angebot.

Petia,

ich glaube, das trifft bei dir schon eher zu?

ja, geht es dir ähnlich?

Vielleicht versucht meine Psychologin ja mit mir Abstufungen vorzunehmen.

Nur ich kann es beim besten Willen nicht sagen. Ich habe nie darauf geachtet.

Silber,

es ist ein interessanter Artikel. Auf mich trifft die Ego-States Disorder denke ich zum Glück nicht zu. Es ist aber gut zu wissen, dass es so etwas überhaupt gibt.

Denke auch, in der Therapie ist es sinnvoll, sich darum zu kümmern, die Grautöne zu erkennen (um mal beim Beispiel Schwarz-Weiss zu bleiben).

gibt es auch einen Weg, wie man es selber erlernen kann?

Ich werde sowieso mit meiner Psychologin sprechen.

Es ist mir jetzt doch einiges unklar.

Ingefaera,

Und es konnte dann auch passieren, dass jemand durch ein Vorkommnis, über das ich mich geärgert habe, von "geliebt" zu "gehasst" verschoben wurde, dazwischen gab es nichts, kein "akzeptabel" oder so.

das hat sie bei mir unter einen anderen Punkt geschrieben. :-/

Ambivalente, schnell wechselde Gefühle

Gegenteilige Gefühle für Menschen und Dinge..........

Das ist doch eigentlich das gleiche?

Deshalb meinte ich ja, das ich das Gefühl hätte zwei Personen zu sein.

(ich weiss schon, dass ich es bin. Ich kann mir nur nicht vorstellen, wenn ich in einem Extrem bin, wieso ich anders gefühlt habe. Ich verstehe es dann nicht.)

Bei mir wechselt sowieso alles sehr schnell, von einem ins andere Extrem.

Sehr gutgelaunt oder depressiv.

Das ist hängt doch alles zusammen. ???

Ich habe eine Zeit gedacht, dass ich Bipolar Gestört wäre. Ist aber nicht so.

@:) :)*

AEzuccenFa1


Gestern in Therapie hat mir meine Psychologin wieder gesagt, dass ich nur von einem in´s andere Extrem springen würde. :-

Was kann ich dagegen machen? ???

Ich kann auf der Arbeit so tun als ob, aber es ist nur die Arbeit.

Im Privatbereich, geht das eben nicht.

Ich merke, dass ich mich zurückziehe.

Ich erkenne es noch nicht einmal richtig, dass ich so denke und dass ich so handel. Man muss mich regelrecht darauf aufmerksam machen. |-o

Sogar habe ich diesen Satz von meiner Chefin zu hören bekommen.(dann habe ich an die Therapie gedacht. Ich dachte immer, dass ich launisch wäre.)

Ich konnte mir bis vor kurzem überhaupt nichts unter Schwarz-Weissmalerei vorstellen. Habe gehört, dass es so etwas gibt, aber nie darüber nachgedacht.

Tja, und jetzt weiss ich nicht, wie ich es mir abtrainieren kann?

Wer hat einen Rat?

@:)

AYzucPenax1


??? vielleicht hat jemand einen Rat, wie ich umdenken kann?

Wie kann ich das erlernen?

A:zuceena1


??? mal *hochschieb*

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