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Betreutes Wohnen

R7ubynca


Das hört sich nicht nach einer guten Lösung an :-/ Ich sollte auch mal in so eine Einrichtung, hab mich dann aber doch dagegen entschieden, da ich einfach kein gutes Gefühl bei der Sache hatte...vor allem wegen der Mitbewohner. Das Zusammenleben kann nämlich auch sehr schwierig werden und unter Umständen noch mehr Probleme verursachen (das sollte man meiner Meinung nach nicht unterschätzen).

Du schreibst, du hast abends/nachts die größten Probleme. Äußert sich das durch Angst?

Hast du das den Betreuern gegenüber erwähnt?

J)uley


Ja, bezüglich der Mitbewohner hab ich auch so meine Bedenken... (vor allem tun mir die jetzt schon leid, weil ich teilweise echt schlimm drauf bin, wie soll das gehen, nachts kein Personal da, nur ich und meine Mitbewohner und dann flippe ich komplett ausaus)</p>
<p>Ja, das äußert sich vor allem durch Angst, aber auch durch Dissoziationen, Halluzinationen, Wutausbrüchen, ??Suizidversuchen, -drohungen, Selbstverletzungen usw.

Ja das hab ich dort auch erzählt... (deshalb sollte ich mir ja diese Einrichtungen angucken, weil ich eben nie allein sein kann...)

J)ulexy


Huch, das sollte nicht alles unter den Sternchen stehen... nur ein Teil davon |-o

J;uleCy


Muss meinen alten Faden mal wieder ausgraben, sorry... bin jetzt lange Zeit um dieses Thema und eine Entscheidung herumgekommen, ok ich war fast nur in Kliniken seitdem ich diesen Faden hier eröffnet habe, dachte eigentlich das Thema ist vom Tisch... aber nein, als ich vor ein paar Tagen notfallmäßig in der Klinik war hatte zufällig mein Psychiater Dienst, und er fing wieder damit an, dass ich meine Wohnsituation doch nochmal überdenken soll. Aber ich hab echt Horror vor betreutem Wohnen (also WG), hab doch erst 3 Monate Klinik hinter mir, eine gewisse Zeit ist es ok viele Menschen um sich zu haben... aber doch nicht immer!!! Ich wäre da eher für betreutes Einzelwohnen, aber ich weiß nicht ob mein Doc sich damit zufriedengibt... denn da bin ich ja dann auch wieder die meiste Zeit alleine... ":/ Aber es wäre ein Kompromiss finde ich.... Naja, ich glaube ich rede nächste Woche mal mit meiner SozPäd darüber (die ja auch fürs betreute Wohnen ist :-/ ) Die sollen mich doch einfach mein Leben leben lassen, ich werde ihnen schon zeigen, dass ich alleine klar komme, ich möchte wenigstens die Chance bekommen ihnen das zu beweisen... bin doch erst 2 Wochen wieder zuhause nach der einigermaßen erfolgreichen Therapie... :-/

KVetzKeriTn


:)D

H3appyOMxalli


Hallo Juley,

ich habe etwas über ein Jahr in einem Wohnheim für psychisch Kranke gewohnt. Es war ein großes Haus aber wir Mädels haben zu 6. in einem Nebenhaus gewohnt. JEder hatte sein eigenes Zimmer und wir haben uns je zu zweit ein Bad geteilt. Eine Mitbewohnerin hatte eine Katze, eine ein Meerschweinchen und ich meine beiden Kaninchen. Große Möbel waren schwierig mitzubringen, aber teilweise trotzdem möglich.

MIr hat es dort gut gefallen, die Leute waren super nett. Für mich war es eine gute Vorbereitung auf das LEben in einer eigenen Wohnung. Die haben mir auch geholfen eine gesetzliche BEtreuerin zu bekommen sowie nach meinem Auszug ambulantes BeWo.

KLar ist es mit den anderen MItbewohnern nicht immer einfach, aber das ist es auch in einer normalen WG nicht.

ICh möchte die Zeit nicht mehr missen und ich habe auch Freunde gefunden zu denen ich immer noch Kontakt habe (eine davon ist meine beste Freundin).

Wenn du noch fragen hast, dann kannst du sie gerne stellen!

Lg

Happy

JgulEexy


Danke für die interessante Info Malli!! @:) @:)

Für mich war es eine gute Vorbereitung auf das LEben in einer eigenen Wohnung. Die haben mir auch geholfen eine gesetzliche BEtreuerin zu bekommen sowie nach meinem Auszug ambulantes BeWo.

Aber ich lebe doch schon seit 7 Jahren in einer eigenen Wohnung ":/ Und außer dass es mir ab und zu nachts sehr schlecht geht wenn ich alleine bin hab ich wenig Probleme damit ":/ Ich verstehe eben nicht so ganz den Sinn, denn wenn es mir nachts dort schlecht geht ist dort auch niemand und ich befürchte, dass ich dann die anderen runterziehen könnte oder umgekehrt. Konnte leider diese Woche nicht mit meiner SozPäd reden da sie krank ist... :-/

H)appy@MallKi


Hm, also bei uns im Wohnheim waren rund um die Uhr Betreuer da (tagsüber meist immer zwei und nachts einer). Wir hatten in unserem Haus ein internes Telefon und konnten immer anrufen, wenn wir uns nicht getraut haben durch den Garten rüber zu gehen...

LG

Malli

CFo6o?kie2c009


hi,

ich wohne auch in einer therapeutischen WG... wir haben hier rund um die Uhr Betreuung, tagsüber sind 1-4 Mitarbeiter da und Abends jeweils einer, der auch übernachtet. Nachts haben sie Bereitschaft und wenn was ist kann man anrufen oder klopfen. Sie schlafen auch mit uns im Haus. Sonst ist es hier eigentlich recht locker. Allerdings geht das hier nur bis 23, aber es gibt ja auch solche WGs für Erwachsene. Tiere dürfen wir hier leider nicht halten, aber wir haben einen Therapie Hund... wenn du mehr wissen willst frag ruhig... ich kann nur sagen dass ich mich hier richtig wohl fühle.... :)*

J)uQley


Ok.... schön, dass es bei euch sowas gibt @:) @:) @:) Bei uns wohl leider nicht, zumindest nicht in den Einrichtungen, bei denen ich mich erkundigt habe letztes Jahr :°( Danke euch!! :)_ @:) @:) :)* :)* :)* :)*

(Aber da ich eh evtl umziehe demnächst kann ich ja in der anderen Stadt mal gucken ob es dort sowas gibt!)

J[u,lexy


Nachtrag: In diesen WGs wo ich mich erkundigt habe sind nur tagsüber bis 16 Uhr Betreuer da.

CFoovkie2>009


also ich wohne zwar in einer großstadt, aber hier gibt es sehr viele WGs die rund um die uhr Betreuung haben... (aber meistens eben für Jüngere). Doch selbst hier gibt es nur eine einzie therapeutische WG, dass heißt, wo nicht nur immer ein mitarbeiter da ist, sondern auch einmal die woche ein psychiater kommt und beispielsweise DBT angeboten wird. Es wird eng mit der Schule und dem Therapeuten (also wenn man anderswo Therapie hat, es gibt auch 2 Psychologen im Betreuer Team) zusammen gearbeitet.

Ich hoffe du findest was geeignetes :)* :)_

Jzulexy


Hmm, hier gibt es einige WGs wo auch mit DBT und so gearbeitet wird... aber eben nur tagsüber betreute. Man kann eben nicht alles haben wa? ;-) @:)

(am Liebsten würde ich gar nix finden und mir meine Unabhängigkeit und Freiheit bewahren...)

C8oo(kieU200x9


mmh jaa kann ich verstehen das mit der unabhängigkeit... übrigens das mit dem gegenseitig runter ziehen kommt wirklich bemerkenswert oft vor. es geht einem schlecht der betreuer kümmert sich verstärkt um diese person, dann gehts den anderen auch schlecht... außerdem ist das gegenseitige zeigen von schnittverletzungen nach SVV bei uns ein problem, es gibt also nicht nur positive seiten...

J(ulexy


Das kann ich gut nachvollziehen, in der Klinik ist das ja ähnlich (und ich war die letzten Jahre über 30 Mal in der Klinik, manchmal mehrere Monate lang)... so ähnlich wird die Situation dort auch sein, nur mit weniger Leuten um sich rum... es war manchmal nicht mal ein "bewusstes" runterziehen sondern mir ging es automatisch auch schlecht wenn es einer Mitpatientin die ich mag schlecht ging oder so... :-/ Hmm gegenseitiges zeigen von Schnittverletzungen? Ist das nicht verboten bei euch?? Ich kenne z.B. Kliniken wo man nicht mal nen Verband offen tragen darf, immer Stulpen oder Pulli drüber... und auch keine N*rb*n, auch wenn sie schon älter sind... was ich zwar für etwas übertrieben halte aber gut... Ich würde jedenfalls niemals jemandem meine Verletzungen zeigen hallooo... das müsste doch jedem klar sein wie sehr das triggern kann ":/

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