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Ich kann keine Ordnung halten ! Messie braucht Hilfe

dcevknixc


super ravenya :)^ :)^ :)^ :)^ :)^

wenn du den anfang schon mal geschafft hast und dann in kleinen, aber regelmässigen schrittchen weiter machst, kommst du ans ziel!!!

noch ein kleiner tip gegen "wieder-ausbruch-des-chaoses": versuche, dir bei alltäglichen beschäftigungen eine art "sofort-rück-räum-reflex" anzugewöhnen (z.b. noch bevor die zahnbürste in den mund kommt, schnell den deckel wieder auf die tube..... gleich wenn der tee gesüsst ist, den zucker zurück in den schrank, gleich wenn die zeitung fertig gelesen ist, ins altpapier und nicht auf den stapel usw.....) auch wenn man in eile ist. wenn man diese klitzekleinen handgriffe AUTOMATISCH macht, kann gar nicht so viel unordnung entstehen und im endeffekt SPART man eine ganze menge zeit dadurch :)z

und halte dir immer vor augen: nicht übertreiben!!!! eine wohnung ist ein LEBENSraum und braucht niemals aussehen, wie ein schaufenster ;-) und DU sollst dich darin wohlfühlen. *:)

R-itaR1x73


Mir sagt man nach ich sei älter als die Welt. Denn schon in der Bibel steht: Bevor Gott die Welt erschuf, herrschte das Chaos. Ordnung machen ist bei mir weniger das Problem, aber Ordnung halten. Ich räume ein Zimmer auf, gehe raus, komme wieder rein und es sieht in wenigen Minuten aus wie nach einem Bombenangriff. Meine Rettung ist mein fotographisches Gedächnis. Sonst würde ich meinen eigenen Hintern nicht finden. :=o Ich mag keinen Dreck und so räume ich regelmäßig auf und mache sauber aber genauso regelmäßig sieht es wieder aus wie vorher. Eine Feststellung habe ich aber im Lauf der Jahre gemacht: Das Chaos in meiner Wohnung steht im direkten Zusammenhang mit dem Chaos in meiner Seele. Bin ich einigermaßen ausgeglichen, sieht es in der Wohnung auch halbwegs gut aus, geht es mir schlecht, ist das Chaos unbeschreiblich.

Aufräumen und Ordnung halten kann man nicht immer lernen. Mein Sohn hat das Asperg-Syndrom (eine schwach ausgebildete Form von Authismus). Er ist inzwischen fast 19, hat sein Leben gut im Griff, aber eines seiner Defizite ist die Störung der seriellen Wahrnehmung. Das bedeutet, wenn er irgendetwas machen muss, das aus mehreren Teilhandlungen zusammengesetzt ist, hat er Probleme, das ganze in der richtigen Reihenfolge zu machen. Er bemüht sich wirklich aufzuräumen, aber er räumt nur stundenlang alles von einer Ecke in die andere. Soll er ein Regal oder einen Schrank aufräumen, räumt er alles aus, räumt es aber wieder genau so durcheinander wieder ein. Anfangs habe ich das ganze auf die Pubertät geschoben, bis der Neurologe mir das ganze erklärt hat. Seither räumen wir zusammen auf, schließlich muss er wissen, wo alles ist und ich gehe auch nicht ungefragt an die Schränke meiner Kinder. Außerdem besteht immer noch die Hoffnung, dass er es irgendwann doch noch halbwegs lernt, wenn man ihm immer wieder GEDULDIG zeigt, wie es geht.

Meckern oder kluge Sprüche helfen da nicht, egal welche Ursachen das Chaos hat.

d\evn=ic


@ rita173

mein sohn hat das selbe problem - nicht wegen asperger, sondern wegen extremem adhs - aber das resultat ist das selbe...

kann dein sohn gut in "bildern" denken? wenn ja, dann wäre sowas in der art vielleicht eine hilfe für ihn: [[http://s5.directupload.net/file/d/1952/a7czjqyo_jpg.htm]]

mein sohn hat diesen "aufräumplan in bildern" in seinem zimmer hängen und es hilft ihm, schritt für schritt vorzugehen. ansonsten "verfranselt" er sich auch ständig und räumt von einer ecke in die andere.....

so nen plan kannst du ganz einfach (nach den bedürfnissen deines sohnes..) selber am pc erstellen, anschliessend laminieren und aufhängen.

*nur-so-als-idee*

liebe grüße und alles gute *:)

R&itax173


:)^ @devnic

ADHS hatte er als Kind auch. Werde gleich mal den Link anklicken und das ganze ausdrucken. Mein Sohn ist selbst ganz verzweifelt, dass er das Aufräumen nicht auf die Reihe bekommt und ist für jeden Tipp dankbar, ich übrigens auch.

LG Rita @:)

Ryaven7yxa


Ich mach jetzt jeden Abend eine strukturierte Tagesplanung in der min. auch 30 Min Haushalt aufräumen enthalten und danach gibt es immer eine >Belohnung< meinst in Form von Füsse hoch legen und ein Kapitel in meinem derzeitigen Lieblingsbuch lesen. Bisher klappt das ganz gut. Hilft übrigens auch bei meiner Tochter. :)* Sie darf nach dem wegräumen ihrer Sachen über meinen Acc eine halbe Stunde WOW zocken .

Das Belohnungsprinziep erscheint mir recht hilfreich zum Ordnung erhalten und Das mit dem Zahnpasten-Deckel etc. mach ich übrigens auch seit ein paar Tagen - Also alles was jetzt nicht gebraucht wird sofort wieder an seinen Ursprungs-Platz legen.

d.evnixc


@ ravenya

super , prima, klasse :)^ :)^ :)^

das hört sich schon richtig professionell an!!!!! :-D ;-) ;-D

und mit dem belohnungssystem hast du völlig recht: es ist das WIRKSAMSTE mittel, um sich (und andere..) zu motivieren.

30 minuten pro tag aufräumen sind ein gutes und realistisches ziel. wenn du möchtest, strukturiere diese 30 minuten noch, damit sich eine routine verautomatisieren kann. z.b. montags küche, dienstags wohnzimmer usw - oder montags alle fussböden staubsaugen und wischen, dienstags alle flächen abstauben usw... - eben ganz nach deinen bedürfnissen.

je besser das in DEINEN tagesablauf passt, umso EINFACHER kannst du durchhalten.

drücke dir dafür die daumen, das schaffst du!!!! :)^

@ rita

brauchst du tipps für ein konkretes aufräum-problem oder eher "allgemein"? *:)

K7ra%llen,loxs


Hallo, bin neu hier.

Eure Beiträge habe ich mit Interesse gelesen. Dennoch sehe ich mich als hoffnungslosen Fall. :-(

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