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Angst alleine zu Hause zu schlafen!

B-ellaBIraipn hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

ich habe seit Jahren ein für mich ziemlich blödes Problem. Ich habe Angst alleine zu Hause zu schlafen. Ich bin 20 Jahre alt und finde es sollte langsam mal aufhören. Ich wohne noch zu Hause. Schon seit meiner Kindheit waren meine Eltern oft für ein paar Tage unterwegs (Urlaub, Geschäftsreisen usw) Am Anfang waren meine 3 älteren Brüder noch da, die natürlich nach und nach auszogen. Irgendwann kam ich dann mit meinem jetzigen Freund zusammen, so dass er immer da war und ich somit auch nie alleine war. Nun wohnt mein Freund aber unter der Woche auf Grund seines Studium im Norden von Deutschlands. (Ich im Süden)

Es ist mir so unangenehm, aber ich brauche unbedingt Tipps wie ich dieses Problem los werden kann. Ich mache mir dann abends im Bett immer die schlimmsten Gedanken. Bin also eigentlich selber Schuld. Auch jedes Geräusch ordne ich gleich etwas ganz furchtbar schrecklichem zu. Wir haben ein ziemlich großes Haus, ich habe das Gefühl, dass ist auch ein Faktor meiner Angst.

Wenn ich mir vorstelle in einer kleinen 3 ZImmer Wohnung zu wohnen, hätte ich glaube ich nicht so eine große Angst.

Aber in diesem Haus ist es für mich eine Qual eine Nacht alleine zu sein. Bis jetzt habe ich es erst EINMAL zwangsweise geschafft. Habe aber kaum geschlafen und bin dauernt aufgewacht und dachte es steht jemand neben mir....

Vielleicht hat jemand Erfahrung mit einer solchen Angst und ein paar Tipps für mich.

Danke :-)

Antworten
ChharlWotte2&6


Hallo Bellabrain,

viele Tipps kann ich dir nicht geben. Aber vielleicht ein paar Verhaltensweisen.

Bevor du zu Bett gehst alle Fenster und Türen überprüfen.

Vor dem Schlafengehen vielleicht noch in einem lustigen Buch lesen.

Eigene Schlafzimmertür abschließen, vielleicht noch bei Licht (kl. Lämpchen) schlafen.

Ansonsten, lade dir eine Freundin ein oder lade dich bei einer Freundin ein.

Ich glaube nicht, dass man diese Angst wirklich los wird. :)*

H}uWmmCel-kpuXchen


Ich hätte auch ein paar Tipps für dich @:)

Abends zum einschlafen leises Radio hören, CD, mp3 Player oder Fernseher, wenn es dich nicht stört. Da hört man eine Stimme und das find ich dann schonwieder beruhigend.

Mach dir dein Schlafplatz so schön wie nur möglich, z.B. ne Kuscheldecke, die dich sogar an dein Freund erinnert oder auch so riecht ;-D zzz.

Hast du ein Kuscheltier? Auch sowas ist nicht schlimm, hab ich auch schon ewig ;-D Achja. Kinderkassetten so zum einschlafen sind meist auch gut ;-)

Vielleicht findest du ja einen Weg alleine auch gut zu schlafen :-)

BKe_llaBrxain


Hehe, danke für die Tipps.

JA, Kuscheltiere habe ich noch... |-o ;-D

Ich werds gleich heute mal probieren. Ich will auf jeden Fall alleine schlafen ohne mir eine Freundin ins Haus zu holen. ich möchte endlich alleine schlafen können. Ich hoffe wenn ich erstmal ein paar male gemacht habe, gehts besser. Ich bin gespannt, habe jetzt gleich zwei Nächte alleine vor mir :-o

Mal sehen was das wird. Ich denke Licht werde ich auf dem Flur auf jeden Fall anlassen und den Fernseher auch. Stelle dann SleepTimer auf 2 Std oder so :-D Ich hoffe es klappt. Ich versuche gerade das ganze mit ein bisschen Humor zu sehen, vllt hilft das....

Danke noch mal *:)

Bgluedspiri/t


leg eine hörbuch CD ein...

Syilb~er


Bin also eigentlich selber Schuld.

Nein, bist du nicht. Für seine Ängste kann man nichts. "Selbst schuld" beinhaltet für mich irgendwie "wenn man sich nur zusammenreissen würde, hätte man keine Angst mehr" und das stimmt so natürlich nicht. ;-)

Zu einem Nachtlicht hätte ich jetzt auch geraten. Ich hab immer zwei, eins ist orange, das andere grün. :-) Im Flur das Licht anlassen geht aber natürlich auch, solange es nicht so hell ist, dass dein Schlaf beeinträchtigt wird.

Dann: Die nächste Tür abschliessen. Bei einem grossen Haus ist es ja oft so, dass man, auch wenn man alles kontrolliert hat, immer noch denkt, in den vielen Räumen/Gängen lauert irgendwo irgendwer. Indem du also die Tür abschliesst, hast du einen eigenen, kleineren Bereich, den du besser kontrollieren kannst.

Andere Möglichkeit: Imaginationsübungen. [[http://www.ludwig-ulrike.de/doc/artikel/imaginationhp.html#kap3]]

Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt; du kannst Wächter im Haus positionieren, oder aber eine Schutzwand um dein Bett aufrichten, etc. Was immer dir gefällt. :-)

Kinderkassetten, Hörbücher und Kinderbücher können auch helfen.

S?pring"chDixld


Hallo Bella, ich hab dasselbe "Problem". :-)

Ich glaube das ist auch bis zu einem gewissen Maß normal - ich kenne viele Leute, die sich nachts allein in einem großen Haus gruseln.

Du hast recht wenn Du schreibst dass Du das Problem in einer weniger großen Wohnung wahrscheinlich nicht hättest. Meine Angst zumindest wird weniger, je kleiner der Wohnraum ist, in dem ich mich befinde. Außerdem lasse ich gerne, wie schon andere empfohlen haben, ein kleines Licht an.

Früher hab ich mich auch immer eingeschlossen, das würd ich aber nicht empfehlen, weil es irgendwann wie ein Zwang wurde und ich mich auch tagsüber eingeschlossen habe. Es hat mich dann jedes Mal eine große Überwindung gekostet die Tür wieder zu öffnen.

Ein Baldriantee (am besten mit Hopfen und Melisse gemischt) beruhigt und fördert den Schlaf. Mir tut das immer sehr gut, wenn ich mich zu sehr fürchte.

Ich wünsch Dir einen guten Schlaf. :)*

fNleur_;de_*lys


Ich kenne das Problem! :)_ Bin jetzt 23 und habe auch immer gedacht, dass das mit dem "Alter" oder mit der Gewohnheit doch mal besser werden muss. War aber nicht unbedingt so. Ich war zwar mittlerweile auch schon öfters während des Urlaubs (also 2-3 Wochen) meiner Eltern alleine zu Hause, aber so richtig entspannt bin ich da nachts nie. Außerdem gibt es manchmal Nächte, in denen es mir gut geht und ich denke, jetzt komme ich damit klar, und dann kommt auf einmal eine Nacht, in der es ganz schrecklich ist (weil ein unerwartetes Geräusch kommt oder so). Fürs Studium bin ich vor kurzem in eine eigene kleine Wohnung gezogen und hier kann ich super schlafen, so viel dazu ;-)

Ich würde dir raten, das Handy anzulassen (falls du das nicht sowieso machst), eine Taschenlampe und vielleicht auch Pfefferspray oder so ans Bett zu stellen, einfach damit man sich sicherer fühlt. Und wenn du Fenster und Türen überprüfst, dann auch einfach nochmal unter dem Bett gucken. Man WEIß zwar, dass da nichts ist, aber ich hab mal gelesen, dass das Nachgucken einen doch nochmal beruhigen kann. Ansonsten bleibe ich in solchen Fällen auch oft lange auf (und sehe fern), um schon möglichst viel von der Nacht rumzukriegen und schön müde zu werden, bevor ich tatsächlich schlafe. Aber da kommt es natürlich auch darauf an, wann man am nächsten Tag aufstehen muss ...

Also, dann wünsche ich dir eine gute Nacht! :)*

TKräum=erchxen


Hallo!

Ich weiß, dass die Beiträge von euch schon einige Tage her sind, aber es passt so gut.... mir geht es nämlich genauso und ich möchte einfach was gegen die Angst, wenn es dunkel ist, ich ins Bett gehen und schlafen möchte, aber alleine bin, tun. Ich habe diese Angst auch schon, seit ich denken kann. Ich kann auch kein besonderes Ereignis oder so damit in Verbindung bringen. Es ist nur so, dass ich, wenn ich alleine bin und im Bett liege, starke Angst bekomme. Mal mehr, mal weniger. Aber es ist sehr belastend. Ich schaue vor dem Schlafengehen immer, ob ich die Wohnungstür abgeschlossen habe und habe mir sogar einen kleinen Trick einfallen lassen, wie ich das Schlüsselband so an der Türsprechanlage befestige, dass, sollte jemand die Tür aufmachen, ich das auf jeden Fall hören würde, weil die Türsprechanlage dann runterfällt. Außerdem achte ich darauf, dass die Fenster geschlossen sind und gucke in unserer kleinen Wohnung in jede Ecke, unters Bett, in die Dusche, in den Kleiderschrank etc. ob sich da auch niemand versteckt. Trotzdem kommt die Angst und ich liege mit klopfendem Herzen, hellwach, aber total müde, im Bett und schaue alle 10 Sekunden, ob sich auch der Türgriff der Schlafzimmertür nicht bewegt, ob ihn also niemand runterdrückt. Selbstverständlich hört man in solchen Situationen auch überall und ständig irgendwelche Geräusche die man, wenn man nicht alleine ist, nicht wahrnimmt. Da braucht nur der Holzkleiderschrank zu knacksen und schon sind die Ohren wieder auf "totaler Lauschposition".... schlafen kann man dabei nicht. Ich habe mein Handy, wenn ich alleine bin, immer an und neben mir im Bett liegen (obwohl ich das sonst, wegen der Strahlung eigentlich nachts immer ausschalte). Hörspiele zum Einschlafen hören klappt leider nicht, weil ich dann nur noch aufmerksamer werde und lausche, dass ich auch ja kein "wichtiges" Geräusch überhören könnte... so kann ich mich nicht auf das Hörspiel konzentrieren, empfinde es eher als störend und freue mich nur, wenn es vorbei ist...

ich finde es gut, zu lesen, dass ich nicht alleine bin, mit diesem problem. bislang dachte ich ja immer, dass das jeder hat. aber in den ausmaßen, das wird mir gerade in letzter zeit immer wieder bewusst, ist das glaube ich nicht normal. ich habe auch eine sehr starke angst vor hunden. dafür habe ich mich mal eine therapeutin gewendet. nun habe ich sie erneut wegen der angst-alleine-zu-sein angesprochen und sie hat mich an eine analytische therapie weiterempfohlen. hat jemand erfahrung mit einer analytischen therapie bezogen auf angst, alleine im dunkeln zu schlafen? welche ideen habt ihr vielleicht noch entwickelt, um mit eurer angst zurecht zu kommen?

das, was bisher im forum steht, das mache ich eigentlich schon, oder aber, wie das hörspielhören, hat es eher gegenteilige wirkungen.... fernsehen dagegen klappt besser! aber im schlafzimmer ist kein fernseher...

liebe Grüße und einen schönen Abend! und ich würde mich über antworten freuen...

*:)

mHaste[rswiwfe


Hi Du

Ich hab das auch. Noch schlimmer wurde es mit den Kindern. Die muss ich ja dann beschuetzen.

Du wirdst vielleicht lachen, aber seit wir einen Hund haben, hat es aufgehoert. Wenn mein Mann nicht da ist, schlaeft der Hund neben dem Bett. Wenn ruhig ist, bin ich es auch. Dann schlafe ich super. Nur wenn mein Mann da ist schlafe ich noch besser x:) x:)

TiFumerOcxhen


Oh ja, das haben mir schon so viele gesagt, dass ein Hund eine gute Lösung sein kann.... aber das wär für mich nun erstmal noch ein zu gewagter schritt..... ;-) das trau ich mich nicht... aber vorstellen kann ich mir gut, dass das beruhigend ist. vielleicht sollte ich den ansatz aber trotzdem irgendwie weiterverfolgen und erst meine hundephobie in den griff bekommen (wobei das mit der verhaltenstherapie nicht geklappt hat) und dann ist die "Angst-alleine-im-Dunkeln-zu-schlafen" vielleicht auch schnell besser.... meine therapeutin in der hundephobietherapie hat dummerweise aber vermutet, dass die hundeangst bei mir durch eine verhaltenstherapie nicht groß zu ändern ist.... ich war schon öfter im tierheim, meine therapeutin hat im laufe der therapie selber einen hund bekommen, der dann mit in die therapie gekommen ist und ich war auch mal mit in der hundeschule... einmal ist der hund aus seiner leine entwischt und mir freudig entgegengerannt, als ich in ihrem zimmer saß und da kam die angst so hoch, dass ich panisch geschrien habe, dass die therapeutin den hund zurücknehmen soll... ab dann hat sie gemeint, hätte sie bemerkt, dass die angst vor den hunde doch deutlich tiefer in mir stecke...

sJchwaIrze_1klexine


Hallo,

es freut auch mich zu lesen, dass ich nicht die einzige bin, die dieses Problem hat.

Bei mir ist diese Angst erst in der letzten Zeit gewachsen. Ohne ein besonderes Ereignis.

Erst konnte ich nicht alleine zuhause schlafen und mittlerweile hab ich schon Angst spät nachts alleine heim zu kommen.

Wenn ich alleine zuhause schlafe kontrolliere ich vor dem schlafen gehen auch alle Fenster, schließe die Tür ab und gehe nochmal in alle Zimmer um nachzuschauen ob da jemand ist.

Auch ich glaube, dass ich in einer Wohnung nicht so große Angst hätte wie in dem Haus.

Wenn ich dann im Bett liege höre ich dauernd irgendein Geräusch und stelle mir das schlimmste vor. Liege mit Herzklopfen im Bett und fühle mich ziemlich unwohl. Bekomme teilweise richtige Panik und traue mich auch nicht mehr aus dem Zimmer zu gehen.

Meistens mache ich dann zwischendurch das Licht mal wieder an, bis ich mich wieder einigermaßen beruhigt habe. Nur mit Licht an kann ich auch nicht schlafen, aufs Lesen kann ich mich da auch nicht konzentrieren und beim Musik hören hätte ich auch Angst ein Geräusch zu verpassen.

Wenn ich es dann mal geschafft habe einzuschlafen, dann werde ich beim kleinsten Geräusch wieder wach. Oder werde automatisch dauernd wach.

Ich habe einen Hund und weiß, dass er bellen würde, wenn da jemand wäre. Aber beruhigen kann mich das leider auch nicht.

Manchmal bilde ich mir die Geräusche auch ein.

Sonntagnacht war es wieder ganz schlimm als ich alleine zuhause war. Da hab ich extra mit einem Bekannten telefoniert als ich ins Bett gegangen bin, weil ich dachte das würde mich beruhigen. Wir haben bis halb 2 telefoniert und ich wurde überhaupt nicht müde. Hab mich sogar eher mehr auf die Geräusche konzentriert als auf das Gespräch und bekam richtige Angst. Dann musste er zu mir kommen und bei mir schlafen, damit ich überhaupt schlafen konnte. Ich hatte am Ende 3 Stunden geschlafen und musste am nächsten Tag arbeiten.

Weiß nicht was mir helfen kann, der Hund, TV, Licht, Musik hilft alles nicht wirklich.

Hab mir überlegt in Zukunft bei meinem Vater auf dem Sofa zu schlafen, wenn ich alleine bin. Der wohnt im gleichen Ort.

LJichtK_ristatllxX


Ich kenne das auch. Habe jetzt meine eigene Wohnung,mit im Haus wohnt meine Mutter.

Aber alleine bin ich trotzdem,wenn mein Freund nicht da ist.

Bin auch sehr lange wach,schlafe dann meist erst gegen Morgen ein. Was anders ist,wenn mein Partner bei mir ist. Dieser kommt Morgen wieder,also bin ich auch diese Nacht alleine.

Woran das liegt...ich kann es gar nicht so genau sagen....das kann wohl niemand. Dunkelheit hat ja immer mit was Unbekanntem zutun,und man hört die Geräuschte viel intensiver,als am Tag...denke,dass das ein wichtiger Faktor dabei ist.

Ablenken,wie surfen im Internet,Musik hören,TV schauen,lesen,vielleicht auch telefonieren,wenn ihr auch das Glück habt,Nachtschwärmer als Freunde zu haben ;-D und sich sicher sein: Auch diese Nacht geht vorbei :)z

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