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Psychische Belastung durch Ex-Freundin. Ernstgemeinte Frage.

MxkHolxl hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum. Ich habe eine ernstgemeinte, psychologsiche Frage. Es handelt sich nicht um Teenager-Liebeskummer-Kram. Bin Männlich und 24 Jahre. Im Jahr 2004 lernte ich eine Frau kennen, die ich anfangs nur einigermaßen interessant fand. Wir kamen uns näher, küssten uns usw. . Richtig zusammen waren wir nicht, obwohl ich es schon gern gehabt hätte. Der Sex war super, wir passten perfekt zusammen in der hinsicht. Als sie dann auchnoch anfing etwas abweisend zu mir zu sein, wollte ich nurnoch sie (Man will ja meist das, was man nicht haben kann). Nach 6 Monaten Psychospielen, in denen sie mich immer wieder verließ und dann wiederhaben wollte, musste ich erfahren, dass sie noch einen festen Freund nebenbei hat. Danach habe ich schweren Herzens den Kontakt abgebrochen.

Mir ging es sehr schlecht danach. Alles hat mich nurnoch an sie erinnert. Ich ging nicht mehr weg, aus Angst ihr zu begegnen. Ein gutes Jahr hatte ich starken Liebeskummer. Irgendwann ging es mir etwas besser, ich konnte sie jedoch nie ganz vergessen. Bis sie sich Anfang 2006 wieder bei mir meldete und fragte ob wir nicht nochmal miteinander schlafen wollen. Ich lehnte ab und verfiel in starke Depressionen. Alles ging von vorne los. Ich musste mich damals 4 Monate krankschreiben lassen, lag nur im bett. Wollte nichts essen, nicht reden, niemanden sehen usw. . Ein Ausflug nach New York, ende 2006, half mir mich wieder aufzurappeln. Trotzdem dachte ich anfangs jeden Tag mindestens einmal an sie, dann nurnoch alle 2 bis 3 Tage. Anfang diesen Jahres fand ich sie durch zufall in einer Community. Ich schrieb sie an um mir selbst zu beweisen, dass ich drüber hinweg bin. Wir plauderten nur ein paar Sätze. Nichts besonderes. Seitdem habe ich sie dort in meiner Freundeliste, schreiben tuen wir aber nie. Noch heute denke ich regelmäßig an sie. Höre ich ihren Namen oder sehe ich dass sie neue Fotos in die Community gestellt hat, dreht sich mir der Magen um, mein Hals schnürrt sich zu und ich bekomme Schüttelfrost. Ich zittere dann am ganzen Körper. Und das nun obwohl ich sie 5 Jahre nicht mehr gesehen habe. Ich schaue noch heute nach jedem Auto, dass ihrem ähnlich sieht oder die gleiche Farbe hat. Sehe ich eine Frau mit ihrer Firsur bin ich wie erstarrt, bis ich endlich sehe dass es nicht sie ist. Nicht auszudenken, sollte ich ihr tatsächlich einmal begegnen. Ich würde vermutlich verkrampfen am ganzen Körper.

Ich befürchte ganz einfach, dass es sich nie ändern wird. Dass ich sie niemals aus dem Kopf bekomme. Ich bin aber langsam am durchdrehen. Was könnte ich tuen? Wie könnte es mir besser gehen? Auf sie zugehen? Nach einem Treffen fragen um mir klarzumachen, dass sie nicht so perfekt ist wie ich sie mir selbst hinstelle? Oder aus meiner Liste löschen und jeglichen Kontakt vermeiden? Oder so weitermachen wie bisher und hoffen dass alles gut wird?

Ich hoffe Ihr habt den ein oder anderen Tipp für mich.

Vielen Dank!

Antworten
M{koll


Eben war es wieder soweit.. ein einfaches Foto von ihr und ich möchte mich in Fötusstellung auf den Boden legen und weinen. Das ist doch nach so langer Zeit nicht normal oder!?

cvooperx84


evtl könntest du eine therapie anfangen, um das richtig zu verarbeiten?

g=wendxolynn


@ Mkoll

Ich finde sehr viel in deiner Beschreibung nicht ganz normal und denke, es ist nicht so sehr Liebeskummer, sondern du hast ernsthafte psychische Probleme und solltest einen Therapeuten aufsuchen. Das ist ein ganz ernstgemeinter Ratschlag @:) nicht persönlich nehmen.

Mjkoxll


Hallo ihr Lieben! Vielen Dank für die Antworten! Über professionelle Hilfe habe ich bis jetzt noch garnicht nachgedacht. Ich renne schon seit Jahren von einem Arzt zum anderen wegen einer anderen Sache (Müdigkeit, Konzentration, stetig nachlassender Gehirnleistung), da versucht man überflüssige Wartezimmeraufenthalte eigentlich zu vermeiden. Aber ich denke Ihr habt recht. So kann es nicht weitergehen :/

Worauf müsste ich bei der suche nach einem Psychotherapeuten achten? Ich nehme mal stark an, dass es mich ein Vermögen kosten wird, oder? Ich habe mal geschaut und diese Dame aus meiner Gegend gefunden. Wäre dies eine Ansprechpartnerin oder auf welche Qualifikationen sind zu achten?

[[http://www.therapie.de/psychotherapie/heike.dunkel/]]

Achja sweet sweet gwendolynn, das nehme ich natürlich nicht persönlich. Bin Dir sogar dankbar!

Nochmal vielen Dank!

MleronJymy


Warum warst du vier Monate krank geschrieben?

Ljilxa


Wenn du dir /als gesetzlich Versicherter) von deinem Hausarzt eine Überweisung "Psychotherapie" geben lässt, musst du nicht einmal die Praxisgebühr bei der Therapeutin bezahlen. Die Therapie selbst übernimmt die Krankenkasse. Du kannst 5 Probesitzungen bei einem Threapeuten machen, um zu sehen, ob die Chemie stimmt. Der Therapeut schreibt dann den Antrag auf Kostenübernahme an deine Krankenkasse.

Wichtig ist, dass du dir einen Therapeuten mit Kassenzulassung suchst (so du nicht privat krankenversichert bist). Es sollte ein psychologischer Psychotherapeut sein, kein ärztlicher (denn die behandeln vorrangig mit Medikamenten). Eine schnelle (aber nicht immer dauerhafte) Besserung erreichst du mit einer Verhaltenstherapie. Die andere Richtung wäre die Psychoanalyse bzw. tiefenpsychologische Therapie. Dauert wesentlich länger, es wird nach den Ursachen der Probleme (meist in der Kindheit) gesucht. Nicht jeder kommt mit dieser Therapieform klar (ich z. B. überhaupt nicht).

W<atexrli


Ich dachte immer die Verhaltenstherapie dauert länger... ???

Na ja, aber ich würde dir auch zu einer Therapie raten, denn selbst wenn du mal drüber hinwegkommst, wenn du dich neu verliebst, dann wird das vielleicht wieder ähnlich laufen. Meistens haben die Leute, die Pech mit Partnern haben oder übermäßig leiden solche Muster, die sich immer wieder wiederholen. Also bei mir ist es immer schon so, dass ich mit Trennungen nicht klarkomme und das wird mit jedem neuen Partner schlimmer. Im Moment habe ich Angst, mich neu zu verlieben, weil dieser Mist dann wieder von vorne losgeht bzw. ich jetzt schon wieder Ähnlichkeiten zum letzten Typen an meinem "Objekt der Begierde" und der "Beziehung" zu ihm bemerke. Bin auch in Therapie, nicht nur deshalb, aber ich denke daran werde ich auch noch arbeiten müssen... denn ich schaffe es alleine nicht, dass ein Mann mich mal liebt und nicht nur verarscht und wenn, dass ich den dann mal in 2 Monaten vergesse und neu anfange...

MUkoslxl


Vielen lieben Dank für die ganzen netten Antworten! Ich werde mir das zu Herzen nehmen und mich mal nach Therapeuten informieren!

Es ist ja nicht so, dass ich zwischendurch keine Freundin mehr hatte. 1,5 Jahre Beziehung war die letzte. Ich mochte sie wirklich, aber die Trennung viel mir ganz und garnicht schwer. Solange ich nun nicht unbedingt mitbekomme dass sie schonwieder einen neuen hat ist alles in Ordnung. Aber an die von damals muss ich andauernd denken. Der Trennungsschmerz war nicht vergleichbar.

@ Meronymy,

ich war nach der Trennung einfach zu nichts im Stande. Ich musste andauernd losweinen. Vor meinen Eltern, meinem Arzt, meinem Chef und so weiter. Ich lag den ganzen Tag im dunkeln und konnte vor "Schmerz" nicht mehr klar denken.

Nochmal vielen Dank!

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