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Gefühlslosigkeit, Bedürfnislosigkeit

w=hynotx66


isses denn falsch ,keine ansprüche zu haben??ich wär schon zufrieden mit dem gefühl niemand zur last zu fallen..is aber nicht einfach als alleinerziehende mama mit 1 erwachsenem und einem fast erwachsenem kind...ich wär schon zufrieden damit,alles bezahlen zu können und ich selber brauch gar nix ,,,aber so n teenie is net glücklich mit wenig.....luxus wär für mich,niemand mehr zur last zu fallen,,,,,,ich wär happy....aber naja,,so isses eben...ich hoffe,dass das neue jahr ein klein wenig besser wird und wünsch euch dasselbe

rsogexr1


danke. natürlich würde ich elk machen. aber wer genemigt das? kann ich einfach eine klinik anrufen die das anbietet und die fragen ob das geht? Die sagen doch alle nein..Antidepressiva..ausprobieren in massen und das dauert auch sehr lang..vorallem wenn man auf keins anspricht..dann kann man in diesem zustand noch bis dezember 2010 verharren..

@Dipl. Physikerin wie war deine dperession? auch gefühllos? wer hat das genemigt? nach wie viel stromschlägen hast du eine verbesserung verspürt?

rqogear51


@ mona

hier habe ich was wichtiges von dieser homepage

[[http://www.psychiatriegespraech.de/psychopharmaka_therapie_1.php#einsatzad]]

# Wenn nach 4 Wochen unter ausreichender Dosierungkeine Wirkung erzielt wird, sollte das AD gewechselt werden

# Nach 4 Wochen ausgebliebener Wirkung spricht man von Nichtansprechen auf ein AD

# Erst nach frustranen Versuchen mit 2 Antidepressiva über jeweils 4 Wochen kann von Therapieresistenz gesprochen werden.

Mögliche Massnahmen bei Therapieresistenz:

* Dosiserhöhung, evt. Drug monitoring

* Präparatewechsel

* Kombination zweier AD mit unterschiedlichen Wirkprofilen (KI beachten!!)

o Bewährt hat sich die Kombination von Amitriptylin mit langsam steigenden Dosen von Tranylcypromin

* Lithium-Augmentation

* Kombination eines AD mit Schlafentzugstherapie

* Hochdosierte Gabe von MAO-Hemmern (Tranylcypromin >40mg) führt oft zum Erfolg!

o Cave: Aufklärung über Risiken und Diätvorschriften

* Kombination von AD + T3

* Anafranil-Infusionen

* EKT (Elektrokrampftherapie)

Haben die Ärzte das in der Klinik gemacht bei dir?? Die geben doch einfach bei nichtanspringen irgendein anderes AD... ohne zugabe von litium oder anderem..die gesagt EKT ist das effektivste von den sachen..

s,chneTcke1I985


@ brombeermädchen

schnecke, das problem ist, dass man in diesem furchtbaren zustand wirklich alles machen kann und nichts hat einfluss darauf....ich habe mir schon weh getan, mich in die schmerzlichsten situationen versetzt, aber mich auch betrunken und versucht eine beziehung zu führen und alles lässt dich ungerührt.....

Ich weiß leider allzu gut, wie diese Zustände sich anfühlen...

Ich hoffe, ihr findet einen Weg für euch aus diesem Zustand. Der erste Schritt in Richtung "Gefühlsleben wieder bekommen" war bei mir halt der Entschluss zur Therapie gepaart mit dem unbändigen Willen, diese Therapie auch durchzuziehen und etwas verändern zu wollen. Und ich hatte im Gegensatz zu dir, Brombeermädchen, halt das Glück, dass Therapie und Medis sehr gut angeschlagen haben. Allerdings reiß ich mir auch den A**** dafür auf, dass sich was ändert (nicht auf dich bezogen, Brombeermädchen). Bei roger kann ich leider nicht so viel Entschlossenheit zwischen den Zeilen rauslesen :-/

rQoge\r]1


@ schnecke1985

sage was du möchtest es lässt mich sowieso kalt. das einzige was ich sagen kann ist das ich in den 5 monaten viel gemacht habe hinsichtig therapie. seit dem 10 dezember bin ich in einer tagesklinik wo es progressive muskelentspannung gibt, joga, basteln und spaziergänge. was mir nicht wirklich viel bringt da alle anderen patienten angstzustände haben stmmungschwankungen e.t.c das alles hat was die fühlenden menschen habe. der unterschied zwischen denen und mir ist das alle meine probleme durch die gefühlslosigkeit abgeschaltet sind. so das ich sehr oft mit den leuten über ihre probleme rede weil ich sie aus der vergangenheit kenne. jedoch kennt wirklich keiner dort was es ernsthaft heißt ausgeschaltet zu sein. viele sagen ja gefühlühlslosigkeit hätte ich gerne..und bis zum 10 dezember musste ich halt 3 monate drauf warten. in der zwischenzeit seit dem ausbruch der krankeheit brauchte ich mindestens 1-2 monate um zu kapieren das ich "wirklich" gefühlslos bin. und wenn du gefühlslos bist und sogar deinen A++### aufreißt bringt es dir selber überhaupt nichts nur den anderen einem selber nicht..ich würde gerne mal von dir wissen wie lange du gefühlslos warst? und wie lange du in therapie warst?

rDogexr1


du hattest das glück aus der gefühllosigkeit zu kommen wirklich angenhem für dich. kommt eben auf jeden einzelnen drauf an und wie gesagt hilft gesprächstherapie nur die zukunft nach der gefühlslosigkeit zu planen und zu reden was früher war..und die schwierigkeiten was ich mit meiner mutter habe wie ich damit umgehen soll. aber konkret auf dieses problem sag die therapeutin eben nur : es kann jeder zeit passieren das du gefühle haben wirst..von den tabletten..

sPchnefcke`198x5


Sorry, roger, ich wollte dich nicht angreifen. "Bewusst" war ich ca. 6 Monate gefühllos, aber erst in letzter Zeit hab ich angefangen zu verstehen, dass ich wohl schon seit mindestens 2 Jahren ohne Gefühle war. Ich hab wie ein Roboter "funktioniert", denn Leben kann man so einen Zustand nicht nennen :-/

Ob ich jemals wieder dahin komme, wo ich mal war, das glaube ich allerdings nicht, dafür ist bei mir in den letzten Jahren zu viel vorgefallen. Aber ich hab wenigstens seit ein, zwei Monaten immer mal wieder Tage bzw. Momente, wo ich fühlen kann.

Wollte eigentlich nur sagen, dass du extrem viel Zeit und Geduld für die Sache brauchst... Ich, z.B. schaffe es immer noch nicht, ein Gefühl für meinen Körper herzustellen. Der Körper dient mir einzig und allein als Gegenstand, an dem ich meine Aggressionen ausleben kann. Ich sehe in den Spiegel, und weiß, dass das Gesicht, das ich sehe, wohl meins sein muss. Aber es spielt für mich keine Rolle, ich hab kein besseres oder schlechteres Gefühl ob ich meinen Körper pflege oder nicht.

Aber ich weiß, dass ich wohl Jahre brauchen werde, um die emotionalen Scherben wieder zu EINEM halbwegs sinngebenden Bild zusammen zu kleben.

Lieber roger, gib dir Zeit... mach kleine Schritte... ich hab das Gefühl, du erwartest so viel von dir selbst, es soll möglichst alles von heute auf morgen wieder gut werden. Und das geht halt mal nicht...

PS: ich bin seit Anfang August in Therapie, also jetzt gute 5 Monate und die ersten Schritte vorwärts hab ich halt erst nach mehreren Monaten geschafft. Unter anderem auch, weil die anfänglich verordneten ADs kaum gewirkt haben (hab die ca. 3 Monate genommen) und erst mit dem neuen Präparat (Venlafaxin) hab ich das Gefühl, dass sich wirklich was tut :-/

roogemrx1


ok. du hast zwar momente wo du was fühlst aber 100% bist du noch nicht auf dem level wie früher. bitte sag aber nicht das du es nie sein wirst. mir geht es auch so..ob ich meinen körper pflege oder nicht ist mir relaviv egal..ich habe neurodermitis hautkrankheit..ich kratze mich kreme mich sowieso überhaupt nicht regelmäßig ein. denke was du willst aber meine zähne putze ich vil einmal im monat was aber nicht heißt das ich stinke..es ist scheiße die ganze situation..meine therapeutin meint ich soll zumindest an meinem äußeren machen pflegen e.t.c. was ich auch durchgezogen habe..aber nur für für paar tage..mein motto ist derzeit egal bei waß :was soll ich denn machen? (in bezug auf die gefühle und eben die fehlenden signale was zu machen)

svchnsejckte1x985


ok. du hast zwar momente wo du was fühlst aber 100% bist du noch nicht auf dem level wie früher. bitte sag aber nicht das du es nie sein wirst.

Weisst du roger, ich hab mich irgendwie damit abgefunden. Manchmal tut es mir weh, dass ich nicht mehr die Unbeschwertheit von früher habe... aber ich glaube einfach nicht dran, dass man Erfahrungen und den damit verbundenen Schmerz jemals vergessen kann. Von daher bin ich schon froh, dass ich oft überhaupt wieder was fühlen kann :)z

was ich auch durchgezogen habe..aber nur für für paar tage..mein motto ist derzeit egal bei waß :was soll ich denn machen? (in bezug auf die gefühle und eben die fehlenden signale was zu machen)

Hast du denn auf gar nichts "Lust"? Ich glaube, oft ist es nicht so wichtig, WAS man macht, sondern, dass man überhaupt irgendwas macht. Ich bin nämlich sonst in der Lage wie ein verschreckter Leguan tagelang auf der Couch zu hocken und Löcher in die Luft zu starren ;-D von daher treibe ich mich oft mit Arschtritten durch den Tag um an nächsten festzustellen, dass es plötzlich leichter ist, was anzupacken.

Guter Tipp: mach dir evtl. kleine Listen mit Sachen, die du erledigen musst oder willst. Aber nur gaaanz kleine Sachen auf die Liste schreiben (nicht z.b. "Ich räume mein Zimmer auf" sondern "Ich mache das Bett" "Ich sauge den Teppich" usw.), dann kann man schneller was abhaken und ist motivierter. Was mir hilft, meinen Alltag zu strukturieren, ist auch die 10-er Regel (Eigenerfindung ;-) ). Die geht so: ich sitz irgendwo rum und komm mal wieder nicht in die Gänge. Also nehm ich mir vor, z.b. 10 Sachen in meinem Zimmer an ihren richtigen Platz zu stellen oder 10 Stück Geschirr abzuwaschen. Oder 10 min. auf meinen Körper zu achten.

Dadurch wird man zwar nicht zum Putzteufel oder Model, aber man macht was, ohne sich zu überfordern. Und man hat kleine Erfolgserlebnisse, an die man anknüpfen kann :)*

s^chneckhe198x5


PS: Ich hab es mittlerweile in Punkto "nutzlose" Tätigkeiten fast auf Nobelpreis-Niveau geschafft: Ich male (sehr schlecht, aber es macht mir Spaß und ich drücke meine Gefühle bzw. die Leere so aus), ich hab angefangen Pralinen zu kreieren, ich schreibe kleine Gedichte und Geschichten für Kinder und ich fotografiere. Ist für "Normalos" zwar nicht viel, aber für mich schon eine gewaltige Errungenschaft. Ganz einfach deshalb, weil es kleine Babyschritte zurück in die Normalität sind.

PSPS: eine Freundin von mir hat den Weg zur Gesundung in einem sehr schönen Bild dargestellt: es ist wie der Weg zu einem Berggipfel. Man steigt Schritt für Schritt, ohne zu wissen, was hinter der nächsten Biegung kommt. Manchmal steht man plötzlich vor einer großen Schlucht und muss wieder ganz weit hinabsteigen, um auf der gegenüberliegenden Seite wieder hochklettern zu können. Und warum tut man das?

Weil man immer wieder mal an ein Fleckchen kommt, wo sich plötzlich der dichte Nebel lichtet und man etwas weiter und klarer ins Land und auf seine Möglichkeiten schauen kann. Und wenn man plötzlich sieht, in was für einer tristen, nebeligen Ebene man gelebt hat, will man immer weiter hinauf, auch wenns oft unglaublich schwer ist :)*

rhogexr1


gibts irgendwie was neues von euch gefühllosen da draußen? ich bin immmer noch in behandlung..

I=AMANIN-DI;VIDUxAL


Also

Ich bin auch ein sehr schwierriger Fall von Depressionen und Gefühlslosigkeit. Ich hab das Schon seit über 6 Jahren. Total die Traumwelt... Komplett andere Wahrnehmung.

Zwischen 16 und 17 war ich bei Psychologen. Seit Fazit war: Miltiple-Persönlichkeitsstörung. Es hat mich zwar am anfang total fertig gemacht und mir wurden auch Tabletten verschrieben die ich einnehmen musste. Letzten endes hat der Herr von Psycho keine Ahnung gehabt, er hat nur wirren Mist erzählt. Doch irgendwann traff mich ein Geistesblitz. Jeder Mensch hat für sich selbst die Verantwortung und jeder muss auch dem Schicksal Bewusst sein das vor seinen Füßen gewachsen ist. Kein Mensch kann einem Menschen sagen wie sich Hasch rauchen anfühlt, sobalt er noch nie selbst was davon genommen hat (sorry blödes beispiel). Und ehrlich gesagt hat mich auch der Egoismus weitergebracht. Leutz... Die Welt ist rund. Und man darf auf keinen Fall drüber hinwegsehen, sondern sich fragen warum es gerade ist. Einfach mal entspannen und mal en ganzen Mist auf sich einwirken lassen.

Liebe Grüße

r^o[gerx1


also die psychiater in deutschland sind alles unerfahrene leute wenn es um gefüllosigkeit geht! leider wahr! ich kämpfe immer noch darum eine ekt zu bekommen jedoch ohne erfolg .. ich habe x medikamente eingenommen..und jedes weitere bringt mich immer zur verzweiflung!

S2ie,mensx07


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