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Antidepressiva: Ist der Libidoverlust dauerhaft?

SAchwaorszes xBlut


ich habe mich nach 2 Tagen selbst entlassen. Konnte es nicht. Es war nicht das richtige für mich

Was war das Problem? Wie soll es weitergehen?

Z#wa$ck4x4


Hast Du denn eine Vorstellung, wie Du Deine Krise ohne KH überwinden könntest?

ODrge]lspi@elerixn


Meine Libido hat nach den AD auch für einige Zeit sehr nachgelassen, aber ganz verschwunden war sie nie. Wenn du das als gefühllos beschreibst, ist die Ursache vielleicht doch eher die Depression? Starke Depressionen gingen bei mir schon immer einher mit Lustlosigkeit. Wobei ich aber noch Unlust und Gefühllosigkeit unterscheiden würde.

VCe:eb


ich habe das Gefühl das ich kein Gefühl mehr habe da unten. Versteht ihr das ??? Ich empfinde nix.

Das ist eine sehr häufige typische Nebenwirkung von Antidepressiva, die aber reversibel ist, d. h. nach Absetzen des Medikaments verschwindet auch diese Beeinträchtigung. Lies mal den Waschzettel, da steht diese Nebenwirkung garantiert drin, natürlich sehr vornehm formuliert und nicht so direkt. Sehr häufig bedeutet, sie tritt nicht bei allen, aber bei deutlich mehr als 10% der Patienten auf.

A#llo\trnixa


Hallo

Die Krise ist jetzt irgendwie noch schlimmer geworden seit einer Woche.

Ich musste mich jetzt entscheiden. Ich nehme jetzt doch dieses bescheuerte Antidepressiva aber ich habe Angst Angst Angst!!! Vorallem das ich bleibende schäden davon kriege. :(

scheiße alles!

ich hab mich aber von mir aus dazu entschieden denn ich sehe nicht mehr viele Auswege und wenn es noch schlimmer wird habe ich bald vielleicht keine Wahlmöglichkeiten mehr.

:(

Gruss :°(

Zjwacck4x4


Darf ich fragen: Welches Antidepressivum nimmst Du in welcher Dosierung seit wann?

T\ennimsmädPchexn


War es denn mittlerweile mal besser?

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe,hattest du einen Libidoverlust wegen dem AD,hab noch mal nachgelesen,du hast es nur 3 Tage genommen.Ich finde nach 3 Tagen,ist es eher unwarscheinlich das es von dem AD kommt.Lass mich aber gerne eines besseren belehren.

Ich nehme schon lange ein AD und musste für mich auch erst das richtige finden,bleibende Schäden ??? was soll das sein ???

AZllaotrixa


Hallo

es war "besser" als ich im krank war.... naja ich lag halt nur rum. halt keinen Stress. aber naja obs wirklich besser war. glaub nicht.

Ich nehme Citalopram.. 10 mg seit gestern

ab Samstag aber 20 mg.

Ich meinte mit Libidoverlust auch eher eine Orgasmusunfähigkeit sorry!

habe auch gelesen im Internet das dass manchmal bestehen bleibt. das meine ich mit bleibenden Schäden.

T>ennoismädc hen


Hallo Allotria :)_ :)*

Vill. ist Zwack noch hier,der kann dir mehr zu dem Medi sagen,und zu den bleibenden Schäden :)z :)z

Aber kannst du vill ein bisschen über dich erzählen,gibt es einen Grund wegen deinen Depressionen ???

ZuwaHck4x4


Wie gewünscht zu Citalopram einige Eigenschaften:

Halbwertszeit 33 h; 20 mg ist die niedrigste wirksame Dosis und Erhaltungsdosis; kann bei Bedarf bis auf 60 mg/Tag gesteigert werden, bei Senioren auf 40 mg; Nebenwirkungen häufig Appetitlosigkeit, verstärktes Schwitzen, Übelkeit, Diarrhoe (Durchfall), besonders in der Anfangsphase; gelegentlich sexuelle Funktionsstörungen; wichtig vielleicht, dass es im allgemeinen nicht sedierend wirkt.

Was bleibende Schäden angeht, habe ich aus eigener Erfahrung kein ernstes Vorkommnis zu melden, obwohl ich über 20 ADs ausprobiert habe. Vor 25 Jahren nach 3-monatiger stationärer Behandlung mit tetrazyklischen ADs habe ich meinem Prof gesagt, ich könne nicht mehr so gut wie vorher mit dem Auto rückwärts fahren; er hat nur ungläubig gelacht, und es ist auch wieder verschwunden. Natürlich ist mein Erleben keine absolute Garantie dafür, dass bei anderen Patienten nicht etwas anderes passiert. Und einen potentiellen bleibenden Schaden sollte man nicht verschweigen: 15% der depressiven Menschen setzen ihrem Leben selbst ein Ende. Das ist für mich das Argument, Depressionen nicht unbehandelt zu lassen. Bei Patienten mit gehemmtem Antrieb kann unter AD-Gabe außerdem passieren, dass das Medikament zweistufig wirkt, nämlich zuerst einen höheren Antrieb bringt und erst später die Stimmungsaufhellung; besonders in dieser Phase ist eine engmaschige Überwachung wichtig, weil der höhere Antrieb bei noch nicht erfolgter Stimmungsaufhellung dazu führen kann, dass man Suizidgedanken kraft des höheren Antriebs in die Tat umsetzt (Jugendliche bis Mitte 20 sind hier besonders gefährdet); dem kann man allerdings auch entgegenwirken.

Heute ist durchaus anerkannt, dass sexuelle Stöungen nicht hingenommen werden brauchen, wenn sie über die Anfangsphase hinausgehen; dann muß man halt wechseln. Allerdings ist, wie schon gesagt wurde, der kausale Zusammenhang nicht immer ganz klar: Sexuelle Abstinenz ist eines der wichtigen Depressionssymptome, und wenn man wirklich völlig verzweifelt ist, wäre es eher erstaulich, wenn man den Partner mit Macht ins Bett ziehen würde (kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen).

Und zum Schluß noch ein Hinweis auf 3 ADs, bei denen sexuelle Störungen besonders selten vorkommen sollen ;-): Bupropion, Agomelatin und Moclobemid.

TVen+nismä5dNchen


:)_

Alllotxria


danke erstmal für die Antwort!!!

naja bis jetzt habe ich "nur" Übelkeit...

ich werde morgen nochmal 10 mg nehmen und ab Samstag dann 20 mg.

ich bin so ungewiss wegen dem weiteren vorgehen wie alles weitergehen soll. hab voll angst :(v

TUennbismädchxen


Dann erzähl uns doch mal was von dir,wir haben es auch in den Griff bekommen,

Vill können wir dir helfen,mit Ratschlägen,aber dafür wissen wir zu wenig :)z :)z :)z

Aallot,rixa


Hallo

was soll ich denn so erzählen?

Ich bin 25 Jahre alt und wohne mit meinem Freund zusammen. Zu meiner Eltern ist das Verhältnis grauenvoll.

Meine Arbeit macht mir eigentlich Spass aber ich bin krank geschrieben da ich anscheinend nicht mehr belastbar bin. ich weiss nicht wie ich wieder belastbar werden soll :(((

Heute habe ich zum ersten mal wieder geweint. Seit Monaten! Ich konnte das garnicht mehr.

fragt mal was ihr so wissen wollt

Z1wac{k"44


Was den user jetzt interessiert, ist folgendes: Womit könnte Deine Zwangsstörung zusammenhängen? Wie lange hast Du sie schon? Ging es manchmal besser, manchmal schlechter? Könnte es etwas mit Deiner Erziehung oder mit Deinen Eltern zu tun haben? Bist Du selbst der Meinung, dass Du ohne fremde Hilfe Deine Störung nicht mehr los wirst? Hast Du grundsätzlich Angst vor Arzneimitteln? Hast Du einmal eine Psychotherapie erwogen? Wie empfandest Du Dein Arbeitsleben, solange Du gearbeitet hast? Wenn Du jetzt selbst einen Behandlungsplan für Dich aufstellen solltest, wie sähe der aus?

Hast Du Dich mit den Nebenwirkungen von Arzneimitteln soweit vertraut gemacht, daß Du weißt: Neben-wirkungen können, besonders in der Anfangsphase, uftreten, müssen aber nicht? Wenn Du jetzt die Wahl zwischen Behandlung und Arzneirisiko hättest, würdest Du denn ernsthaft daran denken, dauerhaft im Bett zu liegen und zu nahezu nichts mehr brauchbar zu sein? Kann ich mir doch nicht vorstellen. Ich glaube, dass Deine Angst vor Medikamenten hauptsächlich durch fehlende Information entstanden ist. Kann Dir Dein Freund nicht ein Buch über Zwangsstörungen und ihre Behandlungen besorgen? Ich finde immer, je besser man informiert ist, dest besser kann man die Erklärungen des Arztes verstehen, desto intelligenter kann man nachfragen und desto eher kann man mit Dem Arzt auch darüber diskutieren, ob ein Arzneimittel nicht durch ein anderes ersetzt werden sollte. Eine Chance sollte man dem Mittel aber schon geben: 3 Tage sind definitiv zu kurz; nach 14 Tagen sähe das schon anders aus.

Ich wünsche Dir gute Besserung.

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