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Stationäre Therapie gesucht wo ich meine Kinder mitnehmen kann!

SOaxy hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Das ich eine Stationäre Therapie machen muss und das eigentlich schon seit Jahren ist klar.

Heute habe ich mich das erste mal anvertraut, an meiner Familenhelferin, obwohl vorher hieß es schon von der und vom Jugendamt aus das ich eine Stationäre Theapie machen soll. Ich gehe aber nur wenn ich meine Kinder mitnemehn kann.

Ach so, von wegen anvertrauen. Ich habe eine Paranoide Persöhlichkeitsstörung, und das schon seit dem ich ca. 17 bin. Jetzt bin ich 33. Ich kann nun nicht mehr. Ich habe quasi aufgegeben und mich meien "Verschwörern" gegenüber geöffnet. Ich habe Verfolgugnswahn und glaube an einer Verschwörungstheorie gegen mich. Ich habe fast immer Angst vor irgendwas. Beziehe alles auf mich und alles ist dann auch negativ behaftet für mich, obwohl das wahrscheinlich nicht stimmt. Körperlich kann ich auch nicht mehr und seit 2001 habe ich nur noch streß. Und Momentan muss ich für 3 Erwachsene und 2 Kinder (das ist ja normal) denken und alles Verantworten. Ich kann nicht mehr.

Bis 2004 habe ich geritzt. Heute habe ich auch noch manchmal das verlagen mache ich aber nicht wegen den Kindern. Aber leicht weh tun, zB. Pieksen, das muss sein.

Weiß jemand wo ich meine Kinder mit nehmen kann in NRW?

Antworten
Sfchwar]zesi Blxut


Nimmst du Medikamente und bist in psychiatrischer Behandlung?

Lzulja


Kommt meist auch bisschen aufs Alter der Kinder an soweit ich weiß.

Kenne so jetzt keine Klinik, würd mich an deiner Stelle mal bei deiner Krankenkasse erkundigen, die müssten dir da mit Sicherheit weiterhelfen können.

Generell denke ich mal, gibts Ausnähmefälle, wo das möglich ist bzw. möglich gemacht werden kann.

LG :)*

S*ax$y


Hallo!

Die Krankenkasse weiß auch keine Klinik.

Medikamente habe ich bei den Postpartlen Depression bekommen, aber die haben nicht geholfen. Waren mehere versuche. Momentan nehme ich Diazepam, welches ich meiner Mutter weggenommen habe zum schlafen, vor allem wenn mein Mann Nachtschicht hat, weil ich da am total Angst habe.

In Beahndlung war ich 1995 Stationär, danach ambulant. Dann 97-2000 bei einem niedergelassenen Psychologen. 2001-2002 habe ich es dann privat bezahlt. 2007-2008 habe ich wieder versucht bei einem Neurologen/Psycholgen eine Therapie zu machen. Aber ich kam mit dem nicht so klar, dann wollte ich wieder zu meinem alten, nur ich hätte die offenen Stunden in Erfahrung bringen müssen, das traute ich mich nicht. Dann wurde ich schwanger und hatte eine schwere Schwangerschaft, war 5 mal im KH. Und durfte die ganze Zeit liegen. Der kleine kam zu früh. Die Kinderoberärztin kannte mich noch von meiner Schwangerschaft mit meiner Tochter. Sie sprach mich an ob ich hilfe braucht. Wollte eigentlich nur eine Haushaltshilfe. Aber dann kam meine Familienhelferin und die hat bei mir hinter den Kulissen geschaut. Und ich habe nun aufgegeben, alles zu verheimlichen, weil es kann so nicht mehr weiter gehen. Meine FH sagte auch: "Alles steht und fällt mit Ihrer Gesundheit" Das Jugendamt, welches die FH finanziert ist auch der Meinung, obwohl es nicht alles weiß das ich eine Stationäre Therpie machen sollte. Meine FH weiß auch erst seit heute über alles bescheid, weil ich zusammen gebrochen bin.

LG

Lkuljxa


Also erstmal, eine stationäre Therapie ist wichtig!!!!

Ambulant bringt da wenig, gerade wenn du dich schon so lange mit rumquälst. Bei mir warens andere psych. Erkrankungen aber zu lange rauszögern macht alles nur noch schlimmer. "Durfte" es am eigenen Leib erfahren.

Was mir jetzt so einfallen würde, such dir Kliniken in deiner Umgebung raus und vereinbare Vorgespräche mit den Kliniken in deiner Umgebung, da kannst du auch das mit den Kindern ansprechen.

Aber: lass dich auf jeden Fall stationär behandeln, aiuch wenn es ohne deine Kinder sein muss, es hilft dir! Denn es stimmt, was deine FH sagt, deine Gesundheit ist wichtig und ich denke es ist besser, wenn du sagen wir mal für zwei Monate Therapie nicht jeden Tag deine Kinder sehen kannst, als wenn wer weiß was passiert.

Und noch was: Lass das Diazepam weg, Benzos sind verdammt übel, wenn du da wieder von weg willst. Da würd dann noch ne Abhängigkeitserkrankung dazukommen. Wie lange nimmst du die schon?

Und bei einer stationären Therapie kannst du dich vernünftig auf Medis einstellen lassen!

Suaxy


Hallo Lulja!

Ich hatte als ich die Postpartalen Depressionen (hatte Angst vor Krebs, Panikattaken und überhaupt Angst das irgendetwas passiert, das habe ich heute noch eigentlich) hatte erst Amitriptelin oder so ähnlich bekommen und dann Trevilor. Hat beides nichts genutzt. Die Diazepam hatte ich fürher auch mal eine Zeit genommen, nach einer Woche war der Entzug (nicht richtig schlafen könne weg) Ich nehme die nun seit vielleicht eine Woche, weil ich musste endlich mal in den Tiefschlaft kommen. Mir war laufend schwindelig ich habe bestimmt schon ein paar Jahre nicht mehr richtig geschlafen. Ich habe mich schon immer auf Nakosen gefreut, obwohl ich davor eigentlich angst habe. Ich bin schon von 10 mg auf 5 mg gegangen. Das reicht mir auch, Hauptsache einmal Tiefschlaf.

Bei mir im Ort gibt es eine Klinik, aus lauter Verzweiflung, weil heute ein Arzt einen Reha-Antrag nicht ausfüllen wollte, wo ich die Kinder hätte mitnehmen könne bin ich dort hin, nun habe ich am Freitag einen Termin. Und ich habe einer Klinik geschrieben, die auch Mütter mit Kinder auf nimmt, ob die hier was wissen.

Ohne Kinder niemals. Meine Mutter war damals als ich 4 Jahre alt war ein halbes Jahr weg, das war schrecklich. Und ich habe so für meine Kinder gekämpft, das ich alles mit bekommen will. Mein Tochter zB. kam mit 740 g zu Welt. Mein Sohn muss wahrscheinlich nun am Kopf operriert werden. Ich weiß wie einfach man Kinder verlieren kann, hatte auch schon mehere Fehlgeburten. Deswegen, nicht ohne meine Kinder. Ohne die kann ich nicht. Das sieht aber auch das Jugendamt und die FH so. Von denen habe ich die volle unterstützung.

Ich bin heute so was von zusammengeklappt, das ich meine tiefsten Geheimnisse meiner FH, der ich vorher eigentlich nicht vertraut habe. bzw ich vertraue so recht eigentlich niemanden. Nur meine Kinder.

Ach so, von wegen schlafen, mein Hausarzt schiebt es auf meine Muskelverspannung und meint ich sollte doch Baldrian nehmen. Habe ich auch probiert, weil ich eigentlich gegen Medis bin. Und der mein die Schlafstörungen kämen nicht von meiner Psyche.

s8e"ns}uaxlity


wie alt sind deine kinder denn?

SNa\xy


Meine Tochter ist 3 Jahre und mein Sohn nun 5 Monate. Und ich will nichts von der Entwicklung verpassen, vorallem wenn ich nun nich dagewesen wäre, dann wäre das mit meinem Sohn auch nicht auf gefallen. Hieß einfach immer nur typisch Frühchenkopf, der war nur 4 Wochen zu Früh, und ich kenne Frühchen zu genüge. Ich warte nur noch auf einen Termin für die genaue aufklärung, ob nun das ist was wir vermuten, aber schein so zu sein, weil von meinem Mann die Schwester hatte das auch, aber bei ihr wurde es nicht entdeckt und sie ist heute behindert.

Sorry, schreibe momentan ziemlich viel, muss das irgedwie alles los werden, weil heute so viel passiert ist. Ok mit dem Sohn wissen wir nun seit Freitag, das er ins Krankenhaus muss aber, heute sollte auch der genaue Fahrplan besprochen werden und das ist ausgefallen, weil unsere Kinderärztin die Oberärztin aus dem KH nicht an Telefon bekommen hat.

L0ulHja


Hallo!

Kenne das mit dem Schlafen wollen, hab mir dann Bromazepam verschreiben lassen und hab es leider zu leichtsinnig angewendet...sodass ich dann halt noch besch****er dastand. Aber gut, eine Woche ist schon okay, versuch nur es nicht regelmäßig zu nehmen.

Was die Medikamente angeht, das ist oft ein langer Weg, bis man da das Richtige hat, deshalb ist es meiner Meinung nach auch am besten, wenn man sich stationär drauf einstellen lässt. Da kann die Wirkung besser beurteilt werden aber auch Nebenwirkungen usw was Ambulant nicht so der Fall ist, da nicht so häufige Kontrolle. Ist zumindest meine Erfahrung.

Das mit den KIndern kann ich nachvollziehen, das wird auch noch auf mich zukommen. Bin gerade in den letzten Zügen der Schwangerschaft und ich muss spätestens nach der Stillzeit, in eine Spezialklinik für Esstörungen(wie gesagt andere Erkrankungen bei mir), wo ich aber definitv nur hingehe, wenn ich mit meinem KInd hinkann. Auch wenn ich weiß, dass die Behandlung wichtig ist, würde ich das ohne nicht machen. Genauso wie wenn ich nochmal so schlimme Depris und Angstattacken bekomme, nicht ohne mein Kind, das steht jetzt schon fest.

Ist auf jeden Fall gut, dass du Unterstützung von Jugenamt usw hast, das macht das ganze bestimmt nochmal einfacher.

Das mit dem Vertrauen ist so eine Sache, kenne ich selbst und da hilft nur eine gute, kompetente psychologische Behandlung. Medikamente sind meiner Meinung nach eh immer erstmal zweitrangig, wichtig ist psychotherapeutische Behandlung, die in die Tiefe geht. Ich hab erst nach drei Monaten stationärem Aufenthalt gelernt, mich meiner Therapeutin richtgi anzuvertrauen. Es ist also ein Kampf im Prinzip, den aber jeder schaffen kann, egal wie fertig man ist mit sich und der Welt!!

zum Baldrian...naja wenns hilft ist ja gut, aber es ist klar, dass die Schlafstörungen von der Psyche kommen würd ich sagen...Klar, da können auch Baldrian-Hopfen-Dragees oder so helfen, aber meistens nur wenn die Erkrankung leicht ist und es kommt dabei auch oft drauf an, ob man auf Kräuterwirkungen überhaupt was gibt.

Versuch wegen Medis einen guten Psychiater/Neurologen zu finden, Hausärzte sind auf dem Gebiet meistens nicht so dolle...es sei denn man hat Glück.

RKita1W7x3


Rufe doch mal bei Caritas oder Diakonischem Werk an. Die haben vielleicht eine Möglichkeit, an Adressen zu kommen.

Ansonsten wünsche ich Dir alles erdenklich gute. @:) @:) @:) :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

sXensAualixty


wenn du selbst schlechte Erfahrungen gemacht hast, als deine Mutter weg war, heißt das doch nicht, dass deine Kinder die selben negativen Erfahrungen machen müssen! Da gibt es heute bestimmt bessere Mittel und Wege, die Abwesenheit der Mutter den Kindern "verständlich" und erträglich zu machen.

ich muss zugeben, ich bin recht jung. ich habe keine kinder. aber wenn ich eins in den letzten monaten gelernt habe, dann, dass man für niemanden "richtig" da sein kann, wenn man mit sich selbst nicht im Reinen ist. Selbst wenn du dich für deine Kinder aufopferst, Alles gibst und über dich selbst hinaus wächst, kann es sein, dass du deinen Kindern damit nicht unbedingt (langfristig) etwas gutes tust.

ich würde mir ernsthaft überlegen, was deine Kinder brauchen. Unter Umständen ist das vom Alter der Kinder abhängig - da kenn ich mich leider zu wenig aus - aber wenn ich eins sagen kann - DA kenn ich mich aus - wichtig für Kinder (und Jugendliche) ist eine stabile Persönlichkeit seitens der hauptsächlichen Bezugsperson.

Nur wenn du dich wohl in deiner Haut fühlst, wenn du mit der Umwelt "normal" umgehen kannst, lernen deine Kinder von dir das "richtige" Verhalten.

Meine Mutter hatte eine sch... Kindheit und hat (vermutlich - objektiv kann ich das ja nicht beurteilen) eine Persönlichkeitsstörung. Welche genau sie hat, lässt sich schwer zuordnen als Laie. Auf jeden Fall hat sie ein deutlich "unnormales" Weltbild. Dieses Weltbild, hat sie durch die Erziehung auf mich übertragen. Und das, OBWOHL sie mich normal erziehen wollte. Sie hat sich aufgeopfert. Sie war für uns da. Wir hatten ein intensives Familienleben. Alles prima so weit. Problem für mich ist nur - der Teufel steckte im Detail!!! Diese Details kennt meine Mutter bis heute nicht, weil sie ihre Therapie zu spät angefangen hat und zudem zu früh abgebrochen hat. Es war ihr unangenehm. Kostete zu viel Zeit... häte dem job geschadet... hätte ihr zeit geraubt, die sie für die familie sinnvoller verwenden hätte können.... das waren ihre Argumente...

Nun, Argumente findet man immer, wenn man will.

Lange Rede- kurzer Sinn - sorg dafür, dass es dir gut geht - nur dann kannst du für deine Kinder die Mutter sein, die du sein willst.

wie gesagt, man mag mich gerne als jung und dumm beschimpfen...

wünsch dir alles gute!! :)* :)* :)*

s[e=nsualixty


ok, sorry, habe zu lange zum schreiben gebraucht...

wenns bei den kindern physische probleme gibt die erst abgeklärt werden müssen, damit du zur ruhe kommen kannst, dann kann ich es schon wieder besser verstehen, dass du unter diesen umständen nicht von ihnen getrennt sein willst.

wünsch euch für die Zukunft alles gute!!!

LNuljxa


@ sensuality

ich muss zugeben, ich bin recht jung. ich habe keine kinder. aber wenn ich eins in den letzten monaten gelernt habe, dann, dass man für niemanden "richtig" da sein kann, wenn man mit sich selbst nicht im Reinen ist. Selbst wenn du dich für deine Kinder aufopferst, Alles gibst und über dich selbst hinaus wächst, kann es sein, dass du deinen Kindern damit nicht unbedingt (langfristig) etwas gutes tust.

ich würde mir ernsthaft überlegen, was deine Kinder brauchen. Unter Umständen ist das vom Alter der Kinder abhängig - da kenn ich mich leider zu wenig aus - aber wenn ich eins sagen kann - DA kenn ich mich aus - wichtig für Kinder (und Jugendliche) ist eine stabile Persönlichkeit seitens der hauptsächlichen Bezugsperson.

Nur wenn du dich wohl in deiner Haut fühlst, wenn du mit der Umwelt "normal" umgehen kannst, lernen deine Kinder von dir das "richtige" Verhalten.

Wieso sollte man dich als jung und dumm bezeichnen? Mit dem was du geschrieben ist, hast du vollkommen Recht, es ist nicht dumm oder sonstwas, es ist so!

Das ist wirklich das Wichtigste überhaupt!

Lyuljxa


das gehörte noch dazu, zu schnell senden gedrückt...

Das man von den Kindern nicht lange getrennt sein will, ist ganz normal, gerade in so einer Situation, aber das ändert nichts daran, dass die Verfassung der Mutter sehr sehr wichtig ist.

SEaxhy


Hallo!

Sitmmt, wenn man mit sich selbst nicht im reine ist, dann kann man für andere auch nicht da sein. Meine Kinder sind mein Montor. Ohne die würde ich nur noch in einer Ecke sitzen evtl. nur noch in Träume schwelgen, auf jeden fall nicht mehr in der Realen Welt leben.

Meine Mutter ist eigentlich auch dringends Therapie bedürftigt, aber sie meint sie sei aus therapiert. Sie ist ein Messi bekommt eigentlich nichts mehr selbst in der Reihe, was sie aber nicht meint. Wir sind auch mit ihr deswegen zusammen gezogen, weil sie auch körperlich Behindert ist. Aber nun kann ich nicht mehr.

Als ich die Postpartlen Depression hatte, habe ich gemerkt, das ich nicht für meine Tochter da sein kann, weil ich zu oft Panikattaken hatte. Jetzt ist zwar meine Lebensqualität beeinträchtig, aber meistens Nachts, oder wenn ich alleine die Straße lang gehe. Ich habe einfach immer Angst das man uns bzw mir was antun will. Aber man kann ja einige Sachen umgehen. z.B. die Tochter mit dem Auto zum Kindergarten bringen, nicht alleie Einkaufen gehen. Obwohl wenn ich einen guten Tag habe, dann kann ich das. Und was auch blöd ist, ist das mit der Verschwörungtheorie.

Nur halt ohne Kinder gehe ich nicht, ich will nichts verpassen, ich darf warscheinlich auch keine Kinder mehr bekommen, und ich habe bei meiner Tochter eigentlich irgendwie die ersten 2,5 Jahre verpasst, und bei meinem Sohn möchte ich alles mitbekommen.

Heute habe ich auch den Termin für das CT bekommen, am Montag, bitte drückt die Daumen, das da nur falscher Alarm ist. Wenn nicht, dann muss er Operiet werden.

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