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Verlustängste dem Partner gegenüber....

aklinCagyirYl hat die Diskussion gestartet


...wie geht ihr damit um? Ich brauche dringend Tips. Ich leide unter wiederkehrenden Selbstmordgedanken, Panik-und vor allem Angstzuständen und SVV. Laut Ärzten habe ich Borderline. Ist im Rahmen von Bornerline so eine starke Verlustangst wie in meinem Fall bekannt? Was hilft dagegen ausser Therapie? Welche Medikamente könnten mir helfen? Welche Alternativen gegenüber der konventionellen Therapie? *:)

Antworten
lTena1x908


Hey,

was meinst Du mit SVV?

Stammt die Diagnose vom Hausarzt? Psychiater?

Es hört sich sehr danach an, als würdest du dich vehement gegen Therapie wehren. Hast Du schon mal eine Therapie gemacht? Es gibt unterschiedliche therapeutische Ansätze.

Borderline gilt als Persönlichkeitsstörung, kann aber oft mit anderen Störungen einhergehen. Das ist von Fall zu Fall ganz unterschiedlich. Darum lass dich hier nicht hinsichtlich Medikamente beraten.

lg

c8ete`rum ceknsexo


Was hilft dagegen ausser Therapie?

Was heißt "außer Theapie"? Willst Du keine machen, oder willst Du sie selbst noch unterstützen? Aber auch bezüglich letzterem kann Dich nur der Arzt beraten, der Dich auch behandelt.

Das Thema ist zu komplex, um das hier abzuhandeln (wie auch Lena schon sagte).

a5linagxirl


Danke euch. *:) Ich bin seit einem Monat in Therapie, habe aber grosse Angst das ich dagegen resistent bin. Ich will schon eine machen und auf oberflächlicher Ebene ist das auch sehr angenehm hinzugehen und zu reden, aber völlige Beschwerdefreiheit erwarte ich mir noch nicht davon. :-/

@ lena1908

Mit SVV meine ich selbstverletzendes Verhalten. Leide darunter schon seit meiner Kindheit. Es ist teilweise so eskalliert das ich mir die Finger gebrochen habe uä. Die Diagnose stammt von einem Psychiater, bzw einer Reihe Psychiatoren. Ich war mehrmals stationär eingeliefert, danach war aber alles immer wieder beim Alten. Ja, ich werde schauen das ich mit meinem Therapeuten darüber ausführlich spreche. Er ist Psychologe UND Psychiater.

a{linDaLgirxl


Naja, das Hauptproblem ist wohl (da habe ich vorhin das Thema wohl verfehlt) - ich finde seit Jahrzehnten keine passenden Medis. Hier alles was ich probiert habe:

Fluoxetin

Paroxetin

Seroquel

Pregabalin

Venlafaxin

Diazepam

Alprazolam

Dominal

Aripiprazol

Zolpidem

Sertralin

Truxal

Trittico

Hat man nach so viel Erfahrungen überhaupt die Chance jemals ein Medikament zu finden das einem hilft?

N6a<ndanxa


Hallo Alina,

die Medikamente lindern immer nur bestimmte Beschwerden, z.B. Schlafstörungen, innere Unruhe, Antriebsmangel, Müdigkeit, starke Angst, Gedankenrasen. Sie helfen nie gegen alles auf einmal, und kein einziges "heilt" eine Borderlinestörung. Als zusätzliche Erleichterung können sie hilfreich sein, nicht mehr und nicht weniger.

Was Dir helfen kann, mit der Diagnose besser zu leben, alte Lebensverletzungen zu verarbeiten und einen "festeren Stand" im Leben zu bekommen, ist eine langfristige Psychotherapie. Ein guter ambulanter Therapeut ist schon Gold wert, aber auch Aufenthalte in einer psychosomatischen Klinik sind eine super Ergänzung, um weiterzukommen und sich Stück für Stück sein Leben zu erkämpfen.

Um Deine Frage zu beantworten: Ja, massive Verlustängste sind sehr typisch und ein Hauptproblem bei Borderline.

cieVtervum cxenseo


völlige Beschwerdefreiheit erwarte ich mir noch nicht davon.

Das ist vielleicht eins Deiner Probleme: Deine Erwartungshaltung. Das paßt auch zu Deiner Medikamentengläubigkeit. Bis Deine Beschwerden spürbar nachlassen, braucht es neben der richtigen Therapie und Deinem Willen/Ausdauer vor allem Zeit.

Eine Therapie kann nur Schicht für Schicht abtragen. Um so länger die Ursachen her sind, um so tiefer muß man gehen und um so länger dauert es. Was erwartest Du von 4 Wochen? Da kann man vielleicht gerade mal das vergangene Jahr aufarbeiten...

Zu den Medikamenten hat ja Nandana schon was geschrieben.

ljena1x908


Ich sehs wie die andern beiden, steck Kraft und zeit in eine gute Therapie. Vielleicht ist es sinnvoll ein paar Lebensbedingungen zu verändern, aber auch das nur schritt für schritt und in begleitung einer Therapie. Aber solche dinge können neben der Therapie milderung bringen.

Ansonsten ists wichtig, dass du deinem Therapeuten vertraust und ein gutes Gefühl hast. Ein Therapeut versucht meist dein Tempo zu gehen, nicht zu schnell zu viele Dinge/Wunden aufeinmal auf dem Tisch. Wie die anderen gesagt haben das dauert und am Anfang kann die Therapie sogar eine Verschlimmerung bringen, da du viele Verletzungen nochmal durchlebst und es anstrengend ist in der Vergangenheit zu graben oder man ist erschrocken von all den Verletzungen die man schon erfahren hat. Aber irgendwann schliesst sich der Kreis und es kann am Umdenken, Verhaltensänderungen gearbeitet werden. Ein guter sationärer Aufenthalt kann dir sicher helfen, da du dann die Möglichkeit hast dich mit anderen auszutauschen von deren Erfahrungen zu profitieren,...

Bei Psychologen und Psychiatern gilt meiner Meinung nach aber immer eine gewisse Vorsicht, sie sind nicht alle gut und können dir auch schaden. Wenn du das schon so lange hast, dann hätten die zahlreichen ärzte/Psychiater dir schon viel früher zu einer Therapie raten sollen.

Eine Psychotherapie ist denk ich das einzige was dir langfristig wirklich richtig helfen kann. Versuch darauf zu vertrauen und steck nicht zu viel Energie in das Suchen nach Alternativen.

Alles Liebe für dich!

w&isemHanx86


jo, wie die anderen schon sagten:

medikamente oder ein therapeut werden dich nicht heilen!!

das kannst du nur selber!!

sie werden dir dabei helfen, aber es hört sich so an, als ob du nur darauf wartest bis andere dich heilen, aber so läuft das nicht..

cqeter[um censxeo


das kannst du nur selber!!**

Na ob das einem Borderliner Mut macht?? Das setzt ihn eher unter Leistungsdruck.

Ich denke, es geht um die Gesamtheit aller Möglichkeiten. Es sollte keine fehlen (wie z. B. der eigene Wille), aber ich würde nie einer Sache die anderen unterordnen.

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