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Schlechte Wahrnehmung der Realität

P9arPnasxsia


Liebe Hanachan,

ich danke dir sehr für deine Antwort. Und ich fühle WIE unsagbar groß dein inner Schmerz, deine Verletztheit, deine Trauer usw. (völlig zu recht) sind. Ich danke dir auch sehr, dass du mir gezeigt hast, dass du sehr wohl verstehst, was ich meine. Du verstehst es fabelhaft, kann ich nur sagen, bloß es passt (noch?) nicht richtig zu dir. Ich finde übrigens immer wieder, dass du sehr gut deine Gedanken widergeben kannst. Und das erscheint mir auch als Widerspruch, dass du nicht fühlst, nicht existierst, im Traum bist - und andererseits kannst du sehr gut wiedergeben, was in dir vorgeht . Und ich glaub im Übrigen kein bisschen, dass du verrückt im herkömmlichen Sinne bist. Nur in dem Sinn, dass du noch zu weit weg von deiner Wohlfühlstelle bist. Auch das "leider bin ich eine ehrliche Person" seh ich ganz anders ;-) - ich find das hervorragend, dass du eine ehrliche Person bist.

Wenn du den von mir vorgeschlagenen Weg als für dich nicht - zumindest im Moment - gangbar betrachtest, muss man weiter schauen, wo die Schrauben zum Drehen sind, damit deine Wahrnehmung sich zurechtrückt. Irgendwo hat man in einem solchen Fall meistens einen blinden Fleck.

Hcan,achaxn


Hey,

ja, ich lebe im Wiederspruch. Aber irgendwie haben das Wort "Verrückt" eine tröstende Wirkung für mich(ich bin verrückt-> ich bin; ich bin nicht verrückt-> was bin ich dann? ). Und wie soll ich einen Weg finden? Ich habe es dir ja schon über PN gesagt, erst letzten habe ich einen Schritt zurück gemacht. Zwar richtung realität und Gefühle, aber eindeutig in die falsche Richtung. Denn das war alles andere als gut. Es hat mich glücklich gemacht, ich bin immernoch glücklich es getahn zu haben, ich sehe keinen schlimme Aspekt, aber ich weiß, dass sie kommen können.

Momentan ist es ja, wie gesagt, auch wieder so, dass es meiner Umgebund nicht gut geht, und ich am liebsten gar nichts mehr sehen will. Ich will nicht sehen, wie es meinen Freunden schlecht geht, ich will nicht sehen, wie es meiner Familie schlecht geht, ich will nicht sehen, wie es mir schlecht geht. Gar nichts. Mal wieder.

Und deshalb wäre es mir im Moment eigentlich lieber, alles zu lassen. Keine Veränderung, denn je mehr ich verändere, desto schlimmer wird es. Ich versuche zu helfen gut, aber ich stelle mich ausen vor, denn würde ich jetzt versuchen gegen meine Krankheit anzukommen endet das im Disaster. Und das will ich nicht. Außerdem habe ich an den anderen Teilen meiner Krankheit(außer der Realitätswahrnemung) fast schon gefallen gefunden.

Deshalb sehe ich irgendwie Momentan keinerlei Weg, und selbst wenn, würde ich den Wahrscheinlich nicht gehen. Und auf ne verdammt bescheuerte Weise geht es mir gut dabei.

mfg

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