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Die körperliche Unsterblichkeit

Y0inZh,en


??? ?sollte eigentlich in dieser Form erscheinen ??? ?

GRlotbetraotter18|1


@ Noma

Dann wäre es sogar möglich, jünger statt älter zu werden!

Erinnert an den Film "Der seltsame Fall des Benjamin Button", dessen Hauptfigur letzten Endes auch stirbt, nur halt als kleines Kind. Also auch die umgekehrte Richtung kann tödlich enden.

Glaubst du ich würde keine jungen Mädels mehr mögen??

Vermutlich würdest du irgendwann rein gar nix, was mit Aktivität in welcher Form auch immer verbunden ist, mehr mögen. Oder zumindest nur noch sehr eingeschränkt und kein Vergleich zum sterblichen Leben darstellend. Vergänglichkeit hat nämlich auch etwas Positives; was sind Wünsche und Pläne, Sehnsüchte und Hoffnungen wert, ganz ohne Vergänglichkeit des eigenen Lebens? Würde vieles dadurch nicht fast zwangsläufig ad absurdum geführt? Wären Augenblicke überhaupt noch etwas wert, angesichts der Unendlichkeit, die einem noch bevor steht?

Zu diesem Thema gibt´s übrigens ein nettes Buch, in dem genau dieses (Horror-)Szenario eines unsterblichen Menschen mit all seinen negativen Facetten gesponnen wird. Alle Menschen sind sterblich von Simone de Beauvoir

Könnte dich vlt. interessieren...

Y9inZhJen


can't believe it

F^idot{us


Das Sein hat seine Transzendenz durch das Nicht-Sein bewußt oder unbewußt unterdrückt. Die körperliche Unsterblichkeit des modernen vergeistigten Menschen kann nur durch eine kosmische Unsterblichkeit spiritualisiert werden. Solange der bewußte Mensch in seiner Neckigkeit seinen Geist vergöttlicht, seine Körperlichkeit aber nicht gleichzeitig synchronisiert, werden ihm die universelle Einheit von Geist und Materie nicht offenbar werden. Nur in dem diagonal geprägten inneren Bewußtsein der Unsterblichkeit aller Atome, kann sich der Geist letztendlich über die Materie erheben und seine physischen Bruder erhöhen.

G3lobe<trotterx81


@ Fidotus

Irgendwie ist mir das zu viel Esoterik. Liest sich wie das Schreiben einer Sekte, zu viel Fiktion. Zumindest für mich ist der Nutzen, den ich aus so einem Text ziehen könnte, nicht erkennbar. Aber ok, zumindest geht er vom Stil her Hand in Hand mit dem Eingangsposting.

Fii4doxtus


Zumindest für mich ist der Nutzen, den ich aus so einem Text ziehen könnte, nicht erkennbar

Oft ist es die Angst des sehnsüchtigen Menschen vor der verleugneten Multidimensinalität, die in irdischer Beschränkung und körperlicher Sterblichkeit resultiert. Schritte zu weiteren multiplen Bewußtseinsebenen - und letzlich zur Unsterblichkeit- unterläßt der irdische sterbliche Körper, weil die Schwelle der Interaktion von Körper und Geist gänzlich verleugnet wird. Körper-Geist-Gott-Universum, alles ist eins und eins ist alles, unendlich, von Urknall zu Urknall. Ist der bisher sterbliche Körper-Geist-Mensch schon soweit zu begreifen?

GjlobetLrottxer81


weil die Schwelle der Interaktion von Körper und Geist gänzlich verleugnet wird.

Wo wird denn bitte im Zeitalter der Psychologen und -therapeuten besagte Schwelle verleugnet? Sehe ich nicht. Hättest du geschrieben, dass die Tragweite zwischen Körper-Geist-Interaktion unterschätzt wird, hätte ich mit der Aussage ja noch einigermaßen leben können... Aber so? Nö!

Davon abgesehen ist mir dein Text weiterhin zu abgehoben. Wurde zufällig vorhin auf´m Unigelände von ner Hardcore-Christin angesprochen, die mich ausgefragt hat bzgl. Glauben, Gott, Hoffnung usw., und die mich darüber hinaus zu ner "Bibel-Runde" einladen wollte, "Jesu Christi zu huldigen"... :-/ Verdammt hartnäckig die Frau, klebte an mir wie so´n Kaugummi, also hab ich mich einfach mal auf ein Gespräch mit ihr eingelassen. Und was soll ich sagen? Die Frau wollte mir zwar einerseits neue "bewusstseinserweiternde" Türen öffnen, so nach dem Motto "Ich schlau und erleuchtet - du nur ein unwissender Doofie", war aber andererseits nicht in der Lage, auch nur ansatzweise über ihre einstudierten, sektiererhaften Vorträge hinaus, auf meine Aussagen und Argumente einzugehen. Stattdessen gebetsmühlenartig immer wieder dieselbe Leier von vorne. Mit der Frau konnte man kein normales Gespräch führen. Die war so abgedriftet und gefangen in ihrer metyphysischen oder was-auch-immer-Welt, dass ich das Gefühl hatte, ne völlig umnachtete (nicht im Sinne von dumm gemeint), abgehobene, blutleere, ferngesteuerte Hülle vor mir zu haben.

Ich will dir und dem TE jetzt nich selbiges vorwerfen, aber gewisse Parallelen wirken auf mich schon erschreckend :=o Ein wenig mehr Bodenhaftung, und damit meine ich nicht einmal eure eigentlichen Textinhalte, wäre wirklich wünschenswert. Zumindest in diesem Thread hier...

g-wend-olynn


Oft ist es die Angst des sehnsüchtigen Menschen vor der verleugneten Multidimensinalität, die in irdischer Beschränkung und körperlicher Sterblichkeit resultiert. Schritte zu weiteren multiplen Bewußtseinsebenen - und letzlich zur Unsterblichkeit- unterläßt der irdische sterbliche Körper, weil die Schwelle der Interaktion von Körper und Geist gänzlich verleugnet wird. Körper-Geist-Gott-Universum, alles ist eins und eins ist alles, unendlich, von Urknall zu Urknall. Ist der bisher sterbliche Körper-Geist-Mensch schon soweit zu begreifen?

Schon, aber was hat er davon? zzz

Nxoxma


** @Globetrotter81

Vermutlich würdest du irgendwann rein gar nix, was mit Aktivität in welcher Form auch immer verbunden ist, mehr mögen. Oder zumindest nur noch sehr eingeschränkt und kein Vergleich zum sterblichen Leben darstellend. Vergänglichkeit hat nämlich auch etwas Positives; was sind Wünsche und Pläne, Sehnsüchte und Hoffnungen wert, ganz ohne Vergänglichkeit des eigenen Lebens? Würde vieles dadurch nicht fast zwangsläufig ad absurdum geführt? Wären Augenblicke überhaupt noch etwas wert, angesichts der Unendlichkeit, die einem noch bevor steht?

Globetrotter81

Ich weiß...

Aber würdest du sterben wollen??

Gmlobent`rot*texr81


@ Noma

Was heißt "würde"? Ich werde nun einmal irgendwann sterben, daran lässt sich nichts ändern. Alles ist vergänglich, und das ist mMn auch gut so (ohne jetzt genauer darauf einzugehen). Gegen ein paar Jahrzehnte mehr - im besten Alter -, hätte ich sicherlich nichts einzuwenden, aber die Möglichkeit auf Unsterblichkeit ist ja noch mal eine ganz andere Sache. Bei mir löst, bei genauerer Durchleuchtung (so weit das eben möglich ist) der Folgen ewigen Lebens, die Vorstellung von Unsterblichkeit weitaus unbehaglichere Gefühle aus als der Gedanke an Tod und Vergänglichkeit. Und dabei bin ich alles andere als lebensmüde...

Nnoma


@ Globetrotter81

Nur weil das Sterben natürlich ist und bislang immer so war, heißt das nicht dass es so bleiben muss!

Ich würde diese "Unannehmlichkeiten" in Kauf nehmen!

Wieso würde dir Unsterblichkeit Angst machen? Weil dann Dinge gleichgültiger gesehen werden?

Gulobe;trpottxer81


Genau. Man würde ja quasi eine Endlosschleife leben (wenn auch vor wechselnden Hintergründen und mit anderen Bezugspersonen), in der sich das Leben und die grundsätzliche Geschichte permanent wiederholen, quasi keine neuen Erfahrungen mehr gemacht, sondern alte lediglich immer wieder ihre Bestätigung finden würden. Auf Dauer würde doch jeglicher Elan flöten gehen, das Leben würde nur noch zu einem tristen, resignierenden und am Ende gleichgültigen "Existieren" verkommen.

Was macht das Leben denn eigentlich aus? Es sind doch im Grunde Emotionen, die es erst lebenswert machen. Und jetzt ersetze Gefühle wie Neugierde, Sehnsucht, Liebe, Hoffnung und Eifer durch Gleichgültigkeit und Resignation. Wäre solch ein Leben noch erstrebenswert? Und das für alle Ewigkeit? Was ist z.B. Mut ohne Aussicht auf den Tod? Was ist Liebe noch wert, wenn man für sie aufgrund der eigenen Unsterblichkeit kein Risiko mehr eingehen muss? Usw. usw...

Lieber ein zeitlich begrenztes LEBEN als sich ewig wie ein "Toter" unter Lebenden zu fühlen.

NUomxa


Naja...das "Risiko" müsste man eingehen! Und es würde ja sicher noch mehr geben, die unsterblich

sein wollten!

A8uroxra


Ich für meinen Teil würde gerne unsterblich sein. Natürlich unter der Vorraussetzung immer jung und gesund zu bleiben und meinem Leben bei Bedarf ein Ende setzen zu können. Man hätte soviel Zeit, könnte soviel lernen und die Geschichte live miterleben. Ich sehe da keine Nachteile. Leider ist sowas nicht möglich. Auch wenn wir heutzutage wesendlich älter werden als damals, verbringen wir doch diese Zeit als alte gebrechliche Leute. Der Tod lässt sich vielleicht hinaus zögern, aber das altern nicht. Unter diesen Bedingungen möchte ich nicht länger leben als nötig.

Achso....und was der TE da schreibt....selten sowas merkwürdiges gelesen %-| Der hat irgendeinen Tick mit dem Begriff "schmecken". Das alles könnte man auch in 3 Sätzen klar und verständlich formulieren. Ein ellenlanger, umständlich verschachtelter Text, voller Metaphern auf ultra gehobenem Niveau, ist kein Zeichen von Intelligen, sondern Angeberei.

N=omxa


Man hätte soviel Zeit, könnte soviel lernen und die Geschichte live miterleben. Ich sehe da keine Nachteile. Leider ist sowas nicht möglich

Ja sehe ich ähnlich. Nur sehe ich schon auch Nachteile, für die Menschheit. Wir können nicht wissen, ob die Alterung eines Tages mal aufgehalten, oder gar umgekehrt werden kann!

Achso....und was der TE da schreibt....selten sowas merkwürdiges gelesen %-| Der hat irgendeinen Tick mit dem Begriff "schmecken". Das alles könnte man auch in 3 Sätzen klar und verständlich formulieren. Ein ellenlanger, umständlich verschachtelter Text, voller Metaphern auf ultra gehobenem Niveau, ist kein Zeichen von Intelligen, sondern Angeberei.

Ja da blicke ich auch nicht durch! Nehme deshalb auch keine Stellung dazu!

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