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Starke, wenn nicht sogar übernatürliche Empathie

I^ch+nWerx? hat die Diskussion gestartet


Hi zusammen.

Ich habe seit ich 10-12 bin immer stärker empathie. Ist ja alles gut und schön, auch nützlich, und andere könnens sich vieleicht auch nicht vorstellen.. Aber manchmal ist es für mich eher eine Bürde, als das es positiv ist.

Als ich 10-12 war hatte ich viele depressionen deswegen, Wenn andere Leiden, leide ich mit. Das versetzt mich zuwar in die Lage, ihnen zu Helfen, da ich oft auswege sehe oder kenne, jedoch zieht es meine psyche zu boden, bis sie zerscherbelt.

Wie schaffe ich es, sie zu dosieren? sozusagen nur diese emotionen zu fühlen, die ich will, und evt. sogar brauche?

ach ja für die die nicht wissen, was empathie ist:

Empathie ist wenn man sich in die Lage anderer Hineinsetzen kann. Man fühlt oft ihre emotionen, man kann bei starker empathie sogar einigermassen gleich denken. Tiere haben auch mindestens die erste Stufe empathie.

Hoffe mir kan wer helfen...

Antworten
cEetelrum -censeo


Ich kenne das von mir selber. :-/

Wie schaffe ich es, sie zu dosieren?

Selbst kannst Du wohl nur versuchen, Dich von zu sehr berührenden Eindrücken und von scheinbar hilfebedürftigen Menschen fernzuhalten. Das kann das eigene Leben einige Zeit leichter machen. Langfristig aber wird das nicht ohne psychologische Begleitung und Medikamente gehen. Unkontrollierte Empathie kann zu einer Verhaltensweise, die fälschlich als Helfersyndrom bezeichnet wird, führen. Wenn man nicht spätestens da ärztliche Hilfe in Anspruch nimmt, kann es zum unechten (inneren) Burnout in Verbindung mit einer Depression kommen, die auf Grund von Schuldkomplexen, Verlust des Selbstwertgefühls usw. gravierende Ausmaße annehmen kann.

Empathie ist eine durchaus positive Eigenschaft (laut Wikipedia "Evolutionsvorteil"). Es geht also nicht um die Unterdrückung derselben, sondern um die Kontrolle. Die Grundlagen sind angeboren bzw. werden in der frühen Kindheit gelegt; schon deswegen kann man selbst aus eigener Kraft kaum langfristig gegensteuern. Zumal man die Balance halten muß, denn das Gegenteil, der völlige Verlust (Egomanie), hat mindestens ebensoviele Nachteile.

sienesuaqlxity


übertriebene Empathie hat mein Therapeut auch als verkapptes Helfersyndrom "diagnostiziert".

Bei mir führt das dazu, dass ich teilweise unfähig bin Entscheidungen zu treffen, und zu meinen Bedürfnissen zu stehen.

Das kann krankhafte Ausmaße annehmen - da hat ceterum censeo vollkommen recht.

wenn du wirklich darunter leidest - und das kann ich mir gut vorstellen - dann lass dir helfen. Wobei ich der Meinung bin, dass man es zunächst mal tiefenpsychologisch versuchen sollte und evtl. gar keine medis notwendig sind, wenn man dahinterkommt, wie sich diese empathie derart ausgeprägt hat.

wünsch dir alles gute!!

Igch+`WeMr?


hab mir mal nen amethysten umgehängt, hab gelesen, das hilt und ich will echt alles ausprobiert haben bevor ich zum doc geh und mich mit antidepressiva vollpumpen lassen will.

Doch anstatt sich ganz zuzuschliessen, dieser gabe gegenüber, kann man sie nicht auch gesund nutzen? Habe das gefühl es tut mir gut anderen zu helfen. Mir hat mal eine Stimme im Kopf gesagt, ich sei dazu bestimmt anderen zu helfen. weiss nicht wer, obs gott war oder n elefant auf kooks der in gedanken rumalbert (^^) auf jeden Fall folge ich dem nach.

Das mit den bedürfnissen hat meine Mutter verknarzt (hat auch empathie) und steckt nun in einem tieffall. habs deswegen schon früh gelernt.

Ich sehe empathie trotz meines aktuellen Leides als eine gute Gabe, es hilft mir auch oft, mich rauszuredem, mich unbemerkt davonn zu machen (fühle wenn mich niemand bemekt) oder einfach um eine Person zu Manipulieren.

lezteres nur im Notfall, wenn sie mich unter druck setzt, ect.

auch spannend ist, die emotionen jedes menschen in meiner nähe fühlen zu können. ein blick genügt und ich hab ne ganze palette an ereignissen die vieleicht stattgefunden haben, dass die person so drauf ist, ob positiv oder Negativ.

Apropo Negativ, da ist ja wieder das problem:

was mich am positiven stärkt, schwächt mich am Negativen- ein wunder punkt der nicht zu unterschätzen ist. und da kommt nun meine Frage ins Spiel: Wie schotte ich mich ab? (zumindes nur vom Negativen)

So ein Lebensweg mit medikamenten lehne ich schon hier und jetzt ab, habe schonmal solche genommen, meine empfindliche psyche hat jezt noch n schleudertrauma davon. Meine psyche ist seehr komplex und solche medis bringen da nur noch weitere Tornados rein. werde alles mögliche probieren, bis ich darauf zurückgreife

wünscht mir glück ^^ (*sagte er als würe er gerade auf eine weite reise aufbrechen)

Liebe grüsse

ctete)rum c0ensxeo


Doch anstatt sich ganz zuzuschliessen, dieser gabe gegenüber, kann man sie nicht auch gesund nutzen? Habe das gefühl es tut mir gut anderen zu helfen.

Ich schrieb doch: Empathie ist eine gute Eigenschaft. Natürlich sollst Du ihr in bestimmter Größenordnung auch nachgeben, nicht unterdrücken (ich kenne Leute, denen wurde ihre scheinbar störende Empathie "wegtherapiert" - die sind heute innerlich kalt wie Eis, auch wenn sie äußerlich noch die Charmante oder gar Hilfsbereite spielen).

Zwei Punkte sind wichtig:

- Du mußt Deine natürlichen Grenzen wiederfinden, um Dich körperlich und psychisch nicht zu verausgaben, und

- Du darfst Dein Selbstwertgefühl nicht nur von anderen, d. h. von dem, was Du für sie tust, abhängig machen.

Wenn Du das erkannt hast, ist schon viel gewonnen, aber es ist eben nur der halbe Weg.

Meine psyche ist seehr komplex und solche medis bringen da nur noch weitere Tornados rein.

Jede Psyche ist komplex. darum gibt es auch Nebenwirkungen. Es sagt auch keiner, daß Dich Medis gesund machen. Aber sie helfen Dir, Deine innere Stärke wiederzufinden und auf andere Therapieformen positiv zu reagieren.

s_e;nsuaAlity


So ein Lebensweg mit medikamenten lehne ich schon hier und jetzt ab, habe schonmal solche genommen, meine empfindliche psyche hat jezt noch n schleudertrauma davon. Meine psyche ist seehr komplex und solche medis bringen da nur noch weitere Tornados rein. werde alles mögliche probieren, bis ich darauf zurückgreife

u

hey sorry - aber die psyche eines jeden Menschen ist komplex - die Menschen sind sich dessen nur nicht immer bewusst.

Du hast dich anscheinend schon sehr bewusst mit deiner "Gabe" auseinandergesetzt.

Tut mir leid, wenn die das vielleicht verärgert - aber als Gabe würde ich es nicht NUR bezeichnen.

in erster linie sehe ich diese Gabe als Belastung.

wie du schon schreibst,

es hilft mir auch oft, mich rauszuredem, mich unbemerkt davonn zu machen (fühle wenn mich niemand bemekt)

- das ist meines erachtens eher ein zeichen für zu schaches selbstbewusst sein, im sinne von "blos nicht stören.

Deine Ablehnung gegenüber Medis kann ich voll und ganz verstehen. Ich finde, das sollte auch der letzte schritt sein.

Aber eine normale Therapie kann dir vielleicht sehr gut helfen. Dabei kannst du dich schritt für schritt weiterentwickeln, und auch aufpassen, dass du dann nicht völlig kalt wirst - sondern halt nur ab und zu nicht sooo mitfühlend, das es dir selbst schadet.

I/ch+WeLrL?


Hi

nun, ich sehe die "gabe" auch als eine grosse belastung. Und eine ziemliche schwachstelle.

Ich hab in den lezten Tagen voll draufgedrückt, also alles weggeblockt, um es trainieren zu können. Ich weiss es ist sehr ungesund, volle pulle dagegen anzukämpfen, aber ich war nich gut drauf undundund.

Und nein, damit mein ich nicht ein schlechtes selbstbewusstsein, sondern eher das ich weiss, wann man ich wahrnimmt und wann nicht. ich merk sofort, dass man mich nicht beachtet, oder ebens chon, und weiss wan ich was tun kann, oder sollte. Wann man mich nicht im blickwinkel sieht usw.

ps. also mich für mich stufe mein selbstvertrauen als sehr hoch ein.

Zur therapie: ich scheue ein wenig davor, mitgefühle abzugeben (wegzmachen) das ich weniger emofinde. Ich muss mich erst dazu kriegen, was länger oder kürzer dauern kann je nachdem. doch irgendwann bin ich soweit, nur hoffentlich nicht erst dann, wenn ich schon volkommen kaputt bin.

c_eterudm ceynsexo


Zur therapie: ich scheue ein wenig davor, mitgefühle abzugeben (wegzmachen) das ich weniger emofinde.

Das ist verständlich. Die Empathie ist ein Teil Deines Ichs. Aber Du mußt Dein Ich (die anderen Teile des Ichs) auch schützen, wenn es so vielseitig ist, daß es sich selbständig macht und Du es nicht mehr verwalten (steuern, bremsen) kannst.

_HTs_unahmix_


Ich+Wer

Hier nochmal der aktuelle Auszug aus der Wikipedia zum Thema Emphatie:

Empathie mit einem anderen Menschen bedeutet, sich in dessen Lage zu versetzen und mit ihm mitzufühlen, sich darüber klar zu werden, was der andere fühlen muss, sowie die eigenen Gefühle zu erkennen und angemessen zu reagieren.

Das für dich Wichtige habe ich dir fett markiert.

Emphatie an sich hat keine negative Seite. Es ist hauptsächlich deine Fähigkeit, deine Umwelt, insbesondere Menschen, aber auch Dinge, wahrzunehmen und zu verstehen.

Du kannst nicht zu viel Emphatie, Wahrnehmung oder Verständnis haben. Wenn du dich dieser Fähigkeiten beschneidest, dann ist das sowas wie Selbstverkrüppelung.

Der entscheidende Punkt ist, wie du mit deiner Emphatie bzw. Wahrnehmung umgehst. Wenn du z.B. gegenüber anderen Menschen emphatisch bist, dann verstehst du sie, schlägst gewissermaßen eine Brücke zwischen dir und einer anderen Person. Das Gefühl, zu verstehen oder verstanden zu werden, ist wohl eine der größten Formen von Nähe, neben der körperlichen Nähe. Du wirst mit einem hohen Grad an Emphatie in die Tiefe einer Person schauen können, die negativen und die positiven Seiten einer Person sehen, auch den Zweifel und die Angst, welche du gleichzeitig durch "Spiegelung" auch in dir erkennst. An diesem Punkt kannst du dich schmerzvoll in der Flut von chaotischen und beängstigenden Gefühlen verlieren, wenn du und dein Gegenüber keinen Halt, keinen inneren Halt, haben. Es genügt, dass nur eine Person einen inneren Halt hat, damit das Ganze in "friedlichen" Bahnen verläuft. Da du nicht davon ausgehen kannst, dass andere einen inneren Halt haben, den sie mit dir teilen, ist es für dich das "Sicherste", deinen eigenen inneren Halt mit anderen zu teilen.

Es geht nicht so sehr darum, dass du zu emphatisch bist, sondern um deinen inneren Halt. Emphatie kann dir dabei sehr hilfreich sein, diesen Halt, deine eigene Mitte, zu finden.

A4urorxa


Ich hab in den lezten Tagen voll draufgedrückt, also alles weggeblockt, um es trainieren zu können.

Bist du denn den ganzen Tag lang von leidenden Menschen umgeben, so dass du immerzu unter deiner Empathie leidest?

Es gibt bestimmte Dinge die einen besonders belasten können. Bei manchen Problemen denke ich z.B. "ach die sollen sich mal nicht so anstellen" bei anderen Dingen kommt plötzlich dieses Empathiegefühl und es ist fast so traurig als würde man es selber erleben. Aber wenn man nicht möchte, darf man sich mit solchen Sachen einfach nicht länger als nötig beschäftigen.

Ijch+WPer?


Aber wenn man nicht möchte, darf man sich mit solchen Sachen einfach nicht länger als nötig beschäftigen.

Für jem. normalen (ohne empathie) mag das einfach klingen. einfach mal schnell den Knopf umschalten.

Geht jedoch bei mir, echt nicht. Ich sehe mich manchmal wie ein Schwamm, der laufend aufsaugt, und wie oben erwähnt, fidne ich mic mitten im fluss zwischen emotionen, positiv oder negativ usw. wieder...

Und dort noch irgendwie einen Halt zu finden, wird jeweils schwierig. Im moment geht es wieder sehr gut, mit dem halt finden, doch ich weiss, dass ich dies bald wieder nicht mehr schaffen werde und die ganze sache auch nicht mehr kontrollieren kann... {:(

Hoffe nun echt, ich halte mich genügend lange über Wasser, um alles aufarbeiten zu können. Geschieht dies nicht, kommt jedes einzelnde negative gefühl (apropo fluss: WASSERFALL) über mich hinein, das mich einmal mehr auf unbestimmte Zeit belastet und in starke depressionen führt.

Wenn du dich dieser Fähigkeiten beschneidest, dann ist das sowas wie Selbstverkrüppelung

schon möglich, doch ab und zu wünsch ich mir nichts mehr als dass.. doch im übrigen stimme ich dir zu..

Schaue nun was kommt, und wie ich umgehen werde, mit meinen Problemen.

bin aber im moment ziemlich positiv eingestellt, mal n teil in den griff zu kriegen =)

Lg

swensuualitxy


hey sorry, das kann ich so nicht stehen lassen:

Für jem. normalen (ohne empathie) mag das einfach klingen. einfach mal schnell den Knopf umschalten.

so gut wie jeder mensch, der sozial integriert ist, ist empathie-fähig.

gut der eine weniger, der andere mehr! vielleicht krankheitsbedingt, vielleicht erziehungsbedingt, oder einfach vom charakter her. wie auch immer man es begründet: die meisten leute sind empathie-fähig.

UND die meisten psychich gesunden (wozu ich mich allerdings nicht zähle - nicht dass du meinst ich sitz hier auf einem hohem ross) können abwägen, WANN sie sich WORÜBER gedanken machen, und WIE sehr sie sich, falls überhaupt, von den Problemen anderer wirklich intensiv berührt bzw. verantwortlich fühlen.

Wenn du das nicht kannst - dann ist das nicht normal.

Diesen Mangel an Selbstschutz kannst du natürlich begründen wie du willst.

Natürlich hat er auch seine Vorteile, sowohl für dich, als auch für andere.

Andererseits weiß man nie, wann der nächste Punkt kommt, an dem es einem wieder zu viel wird.

Freut mich zwar, dass es dir im Moment gut geht, und ich hoffe auch, dass das so bleibt.

Solltest du aber wieder das Gefühl aufkommen spüren, dass du dich mehr für die Probleme anderer einsetzt als für dich selbst, dann würde ich dir dringend raten, dir professionelle unterstützung zu holen!

Und nur so am rande - bzw. schreibe ich eigentlich deswegen nochmal: wenn du pech hast dauert es dann MONATE, bevor du einen Termin bekommst!!!! daher würde ich dir raten dein Problem, bzw. deine Gabe, oder wie auch immer du das benennst möglichst frühzeitig anzugehen.

Im Übrigen kann deine überdurchschnittliche Empathie-Fähigkeit meines Erachtens auch daher kommen, dass es wesentlich angenehmer ist, sich mit den Problemen, Emotionen und Tiefpunkten ANDERER auseinander zu setzten.

Man saugt in dem Fall sämtliches aus der Umwelt geradezu wie ein Schwamm auf - nur um sich nicht mit den eigenen Angelegenheiten auseinander setzten zu müssen.

nur mal so eine idee...

KEleixo


Ich+Wer

Doch anstatt sich ganz zuzuschliessen, dieser gabe gegenüber, kann man sie nicht auch gesund nutzen? Habe das gefühl es tut mir gut anderen zu helfen.

Vielleicht liest Du Dir mal den Faden zum Thema Helfen durch:

Wie helfe ich richtig

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/134511/ [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/134511/]]]]

Ich sehe empathie trotz meines aktuellen Leides als eine gute Gabe, es hilft mir auch oft, mich rauszuredem, mich unbemerkt davonn zu machen (fühle wenn mich niemand bemekt) oder einfach um eine Person zu Manipulieren.

Hier findest Du vielleicht einige Anregungen:

zu sensibel für diese welt - oder "Die reise der pinguine"

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/191420/1/ [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/191420/1/]]]]

Zur therapie: ich scheue ein wenig davor, mitgefühle abzugeben (wegzmachen) das ich weniger emofinde.

Es geht doch nicht darum, dass Du etwas abgibst, was Du empfindest, sondern, was andere empfinden.

CNhanbceC007


Hallo Ich + Wer,

Für jem. normalen (ohne empathie) mag das einfach klingen

Ich kann es auch nur noch einmal unterstreichen, was sensuality geschrieben hat. Empathie (mehr oder weniger) besitzt fast jeder Mensch (von bestimmten Erkrankungen mal abgesehen) und das ist gut und wichtig. Sonst wäre ein sozialisiertes Zusammenleben überhaupt nicht möglich. In Deinen Berichten hört sich die Empathie durchgehend wie ein Krankheitsbild an. Für einen Menschen mit gesunden Grenzen, Selbstliebe und vor allem Selbstschutz dürfte selbst eine große Portion Empathie überhaupt kein Problem darstellen.

Mein Eindruck, bitte verzeih mir meine Ehrlichkeit, ich meine es nur gut:

Deine Reaktion auf das Erspüren Deines Gegenübers, DIE finde ich nicht gesund und eventuell behandlungsbedürftig. Doch scheinbar definierst Du Dich als Person vorwiegend über diese "Gabe" und fühlst Dich, wieder mein persönlicher Eindruck, in der Rolle des bis-zur-Selbstaufgabe-aufopfernden-Helfers wohl. Wenn Du dies in einer Beziehung SO leben würdest, wäre ich geneigt, den Begriff Co-Abhängigkeit zu verwenden. Denn auch Co-Abhängige definieren sich vorwiegend über andere und sind emotional von deren Befindlichkeiten abhängig.

Ich empfehle Dir, einmal bei DIR selbst zu bleiben. Dich auf Dich selbst zu konzentrieren und herauszufinden, wer DU eigentlich bist. Oder könnte das so erschrecken, daß Du Dich lieber in die Gefühle anderer Menschen stürzt?

Tsunami schrieb weiter oben vom inneren Halt. Diesen Hinweis finde ich sehr wertvoll. Denn nur dieser zählt, damit Empathie auch eine positive Eigenschaft bleibt.

LG

CDhancye007


Auf ein weiteres Wort, da mir noch etwas auffiel:

Mir hat mal eine Stimme im Kopf gesagt, ich sei dazu bestimmt anderen zu helfen. weiss nicht wer, obs gott war oder n elefant auf kooks der in gedanken rumalbert

Mach Dir mal - nur für DICH - Gedanken darüber, warum Du Dich freiwillig (ganz ganz unabhängig von einer hohen Empathiefähigkeit) so von anderen abgrenzen möchtest, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Was vermißt Du wirklich?

@:)

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