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Starke, wenn nicht sogar übernatürliche Empathie

I0c9h+We*rx?


nun, vieleicht sollte man erwähnen, das ich in der Familie als oft aus Leid gestossen bin, da die gesammte truppe regelmässig ein entsetzliches erlebnis aufrüttelte. Die eltern hatten viel leid zu tragen usw.

Auf jeden fall habe ich seitdem sehr sensibel, anderen zu helfen. da ich evt. nicht will, das ihnen ähnliches viederfahren könnte...

ich weiss, das das ja eh nicht möglich ist, aber als psychischer ablauf durchaus zu erklären.

Das ich ein problem habe, ist mit längst klar, und das dies demnächst mal behandelt werden sollte, weiss ich ebenfalls. Doch ich sehe immernoch meine Aufgabe. Ich weiss nivht, ob ich solche sachen eher in einem parapsychologie-forum posten sollte, da dort leute offener sind für solche theorien, was jedoch nichts negatives für dieses Forum bedeutet, da hier viele wahrscheinlich nicht an ähnliche dinge wie ich glauben.

Das jeder mensch empathie hat, oder zumindest die veranlagung, so zu denken, ist mir klar, jedoch bricht nicht jeder mensch bei zu vielen emotionen in depressionen, und suizidgedanken. Bei anderen hängt das wahrnehmen von emotionen nicht mit der gesammtfunktion einer psyche zusammen, doch bei mir reicht ein emotionaler stoss, von ca. 5-10 erlebnissen, um alles durchzmixen, worauf beinahe nix mehr funktioniert, von normal denken, bis zum verständnis von aussprachen. es setzt ein ganzes system, psychischer abläufe ausser Kraft. (soviel zum Thema auswirkungen auf die psyche)

Wer ich bin, weiss ich sehr wohl, ich nutze alles was ich kann, (gaben usw.) und gehe damit sehr gut um. Nur bei der Empathie happerts noch um einiges. Doch ich versuche imernoch, es in den Griff zu bekommen.

werde morgen oder so weiterschreiben, muss morgen um halb sechs auf, Lg :)^

Iqch+Wexr?


(und jetzt ins bet.. bye)

:-D

CNyr#i"c


Hallo Ich+Wer, ich erkenne mich in deinem Geschreibsel durchaus wieder, und erlebe ähnliches auch schon seit Kindertagen. Für mich ist das auch oft eher ein Fluch als ein Segen.

Die anderen haben dich wohl nicht ganz verstanden oder können das gar nicht verstehen, und verwechseln den von dir verwendeten Begriff "Empathie" mit übertriebenem Mitleid für andere oder einem Helfersyndrom. Du bist bestimmt nicht Mutter Theresa. Es geht dir wohl eher um eine fast grenzenlose emotionale Beeindruckbarkeit und Sensibilität, weit über das Normalmaß hinaus. Man empfindet viel intensiver und durchdringender als andere, das hat direkte Auswirkungen auf die eigene Stimmung, und es gibt da keinen "Bis-hierhin-und-nicht-weiter"-Schalter, den man mal eben umlegen könnte.

Wenn andere Leiden, leide ich mit. Das versetzt mich zuwar in die Lage, ihnen zu Helfen, da ich oft auswege sehe oder kenne, jedoch zieht es meine psyche zu boden, bis sie zerscherbelt.

Ist dieses "helfen wollen" nicht eher ein abstrakter Wunsch? Gibt es denn so dermaßen viele Situationen in deinem Leben, in denen du ein Helfer sein kannst? Vermutlich ergibt sich das eher aus Verständnis und gewissen Einsichten in andere. Du hast Mitleid mit ihnen, und WÜRDEST ihnen gerne helfen. Aber du kannst es manchmal nicht, sie wollen es nicht, und/oder es liegt auch sonst nicht in deiner Hand. Davor kannst du dich schützen, wenn du Mitleid in Verständnis umwandelst. Du verstehst sie, aber es berührt dich dann nicht so sehr. Und aktives Verständnis ist besser als passives Mitleid, vor allem für deine Psyche. Du kannst anderen auch viel geben, wenn sie das Gefühl bekommen, dass du sie von ihrer inneren Einsamkeit erlöst.

auch spannend ist, die emotionen jedes menschen in meiner nähe fühlen zu können. ein blick genügt und ich hab ne ganze palette an ereignissen die vieleicht stattgefunden haben, dass die person so drauf ist, ob positiv oder Negativ.

Ich sehe mich manchmal wie ein Schwamm, der laufend aufsaugt, und wie oben erwähnt, fidne ich mic mitten im fluss zwischen emotionen, positiv oder negativ usw. wieder...

Ja, ich erlebe das genauso. Ich brauche jemanden nur ein paar Sekunden beobachten, und ich weiß sofort was das für ein Mensch ist, wie er/sie fühlt und denkt, wie sie reagieren werden usw, ohne dass ein Wort gesprochen wird. Ich habe mich dabei noch nie getäuscht. Und das gilt bei dir bestimmt auch für gewisse Orte und Räumlichkeiten, sei es der Arbeitsplatz, die Wohnung eines Freundes/Bekannten, ein Gang durch die Stadt, der Besuch eines Clubs/Disco und und und..

Es fühlt sich so an, als wenn man Stimmungen und Atmosphären von Personen und Orten in sich aufsaugt, und man kann sich schwer davon abgrenzen. Es wirkt sich direkt auf die eigene Gefühlslage und Stimmung aus, wie du schon sagtest, positiv oder negativ, obwohl man das gar nicht will.

Eine Patentlösung habe ich leider nicht parat. Bei mir war es so, dass da mit Anfang 20 eine gewisse Abstumpfung stattfand, bedingt durch damalige Depressionen und seelischen Schmerz. Ich hatte einfach die Schnauze voll davon, zu erleben, wie stumpf, primitiv, gedankenlos und oberflächlich Menschen oft sind, und ich verschwende keine Gefühle mehr an ein Gesindel, welches keine Rücksicht verdient hat. Vielleicht findest du die Balance, so wie ich, wenn du deine härtere Seite entdeckst und auch mal zu Wort kommen lässt. So hast du dann eine Grenze zwischen deinem Ego und der Empathie.

seensuyalitxy


doch bei mir reicht ein emotionaler stoss, von ca. 5-10 erlebnissen, um alles durchzmixen, worauf beinahe nix mehr funktioniert, von normal denken, bis zum verständnis von aussprachen. es setzt ein ganzes system, psychischer abläufe ausser Kraft.

und du gibst dem Ganzen den Namen "Gabe".

andere in diesem Forum - mich eingschlossen - geben dem Ganzen den Namen "psychsich bedenklich" wenn nicht gar fast "krank".

Der Begriff "Gabe" ist sehr positiv besetzt.

Der Begriff "psychisch krank" wohl eher negativ.

Ich verstehe durchaus, dass dir der postitive lieber ist.

Und vielleicht liegen wir hier, die wir dir sagen, dass es behandlungsbedürftig ist, auch alle falsch. Das kann sein.

Ich frage mich nur, wie dir die parapsychologische Ecke helfen will, wenn du, wie du selbst schreibst, ja psychologische Probleme hast:

es setzt ein ganzes system, psychischer abläufe ausser Kraft.

sorry, ich glaube auch nicht nur das, was man sehen und anfassen kann, aber meines Erachtens redest du dir deine Probleme nur schön. Mit Sicherheit kannst du mit deinen Fähigkeiten vielen Menschen ein guter Gesprächspartner sein - und so soll das auch bleiben! ABER du solltest nicht darunter leiden! das ist doch der Punkt an dem es hakt!

Diesen Punkt kann man psychologisch behandeln - dazu braucht es keine Parapsychologie!!

Du selbst schreibst doch von deinen einschneidenden famliären Erfahrungen, und darüber, dass du weißt, dass das die Ursache dafür ist. Genau dort wird vermutlich auch eine Therapie ansetzten...

I:chy+kWexr?


Mit abgrenzen meinst du wahrscheinlich mich seperieren, in eine eigene Sparte zu tun.

Nun, zuerst einmal, ich suche darin nicht irgendwie Aufmerksamkeit, oder dergleichen. Was mich z.B dazu bringt, ist dass ich damit mal sicher mehr fühle, als andere. Dann hat meine Psyche einige Macken, die die Situation noch verändern. Ich leide seit ich klein bin unter tiefsten Depressionen. Des weiteren, habe ich durch die Empathie auch ein grosses Helf-Bedürfnis. (helfer-syndrom)

Doch die kantige Ecke an dem ganzen ist, dass ich durch die versch. Gefühle wie einen Hunger stillen. einige Parapsychologen, (eine bekannte, die selbst eine ist, hat mir davon erzählt) Reden von einem Energie (in meinem Fall Emotions) Vampysmus. D.h ich nehme Emotionen noch mehr auf, als gewisse Empathen, und ich Vertilge diese. Je nach gefühl, kann es mich jedoch immer wieder zerstören, innerlich, bis meine Psyche, erneut mal wieder, einreisst. Und doch brauche ich die Energien/Emotionen, da ich ohne nicht funktioniere. Ich bin komplett auf das ganze gebaut, und es beeinflusst mich je nach stimmung SEHR fest...... (So fühle ich mich zumindest)

Ob es dafür einen bestimmten Grund z.B aus meiner Vergangenheit gibt, weiss ich nicht, da ich diese weitgehend verdränge...

Bist du denn den ganzen Tag lang von leidenden Menschen umgeben, so dass du immerzu unter deiner Empathie leidest?

na so ist es nun auch nicht wieder. Aber da kommt wieder alles mit rein. Ich spür beinahe überall negatives, da es wie das Positive auch, alles umgibt. Doch da mir das Negative mehr zusetzt, als das Positive revidieren könnte, bin ich eigentlich mit 140 auf todeskomandi... (ok n bisschen tragisch gesagt, sagen wir mit 180 richtung depression..)

Lg

e#m&ph


Habe auch eine extrem ausgeprägte Empathie, und finde _Tsunami_ hat in diesem Thread die für mich beste Antwort gegeben :)*

Ich denke dass auch _Tsunami_ über diese Vorteilhafte, und in dieser Welt (durch Armut, Kriege, ...) auch leider immer noch mit einer Bürde behaftete Fähigkeit verfügt.

x:)

Viele liebe Grüße,

Der Emph

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