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Erfahrungen mit Trazodon (Thombran)?

SBasc~hax_S


Es kommt natürlich immer darauf an, wie leidensfähig Du bist.

Also es ist nun fast 1 Jahr mit den Symptomen. Im Sommer war ich 4 Wochen in einer Tagesklinik, leider mit Schwerpunkt Depression und die hab ich nicht. Brach ich nach 4 Wochen ab. Weiter ist noch nichts passiert. Eine Therapeutin lehnte mich vor 2 Wochen ab, am 7.1.2010 hab ich einen anderen Termin bei einer Verhaltenstherapeutin. Es zieht sich leider alles ewig hin und daraus ergab sich bei mir scheinbar schon eine chronische Erkrankung, da tägliches Auftreten.

Außerdem gibt es Menschen, die bei keinem AD eine Nebenwirkung spüren, und solche, die leiden fast immer (dazu gehöre ich).

Ich bin auch sehr empfindlich. Das ging schon bis Frühjahr mit Blutdruckmedikamenten. Etwa 6 verschiedene Medikamente in 3 verschiedenen Wirkgruppen und 3 verschiedene Betablocker. Nichts vertragen. Allein von Ramipril war mir von September 08 bis Januar 09 nur schwindelig, konnte mich zeitweise kaum auf den Beinen halten. Dann 1. Panikattacke, umgestellt auf anderes Medikament (und dann weitere) und alles wurde nur noch schlimmer. Im Mai 09 hab ich den ganzen "Mist" abgesetzt und heute ist mein Blutdruck gut, Gewichtsreduzierung und viel Bewegung sei Dank. War heute gerade zum Belastungs EKG, alles super.

Meine ganze Leidensgeschichte begann mit der Einnahme von Blutdruckmedikamenten und Betablockern. Und da sehe ich 100%ig einen Zusammenhang.

dass Du ohne Handicap arbeiten kannst

An arbeiten war die letzten Monate nicht zu denken, erst jetzt geht es mit den Trazodon aufwärts. Ich bin bis Ende Mai 2010 nicht erwerbsfähig, was der med. Dienst vom JobCenter so entschieden hat. 40% Schwerbeschädigung wurde mir auch gerade anerkannt.

Ich hab eine sehr gute Psychiaterin (Ambulanz in einer psych. Klinik), sie kann ich tagsüber telefonisch immer direkt erreichen. Sie gibt sich Mühe, kann aber auch nicht zaubern. Die Trazodon waren irgendwo fast der letzte Versuch, weil ich kaum was vertrage. Zunehmen will ich aber nicht, was ich auch sagte und darum fallen etliche AD eh weg. Von Trazodon nehme ich sogar ab, muss jetzt aber nicht noch weniger werden.

Z^wa}ck4_4


Ich habe immer gerne einen Plan B für den Fall, dass sich ein Mittel dann doch als unwirksam oder inakzeptabel herausstellt. Hast Du schon Bupropion probiert? - eines der wenigen ADs, bei denen man angeblich nicht zur Gewichtszunahme neigt.

S;a'schea_S


Hast Du schon Bupropion probiert?

Elontril in Deutschland, nein, kenne ich nicht, frage ich morgen aber mal bei meiner Ärztin nach.

Ich war über 2 Wochen bei meinen Eltern. Auch deshalb, weil ja angeblich eine Veränderung, wenn auch nur mal kurz, gut sein soll. Obwohl dort alles durchweg positiv war (ausschlafen, Unternehmungen, nie allein, alte Bekannte wieder getroffen, gutes Essen und und und) ging es mir auch nicht nennenswert anders, als zu Hause. Kopfschmerzen schon z. T. gleich beim Aufstehen, Schwindel, Unruhe, Schwächegefühl etc. Langsam frage ich mich wieder ernsthaft, ob das alles wirklich psychisch sein soll. Ich erkenne bei mir jedenfalls keinen Auslöser, hab weder Probleme, noch Sorgen, mich bedrückt nichts, ich hab keinen Stress und mir geht es heute in vielen Punkten besser, als je zuvor. Und darum begreife ich nicht, warum diese z. T. starken körperlichen Symptome da sind, inkl. Angst.

Mit den Trazodon war ich auf 200 mg gegangen, aber da war ich am Tage zu benebelt und bin wieder auf 150 mg. Ich bin jetzt in der 6 Woche mit Trazodon und leider nicht mehr begeistert. Wohl eher kaum Nebenwirkungen, aber auch keine Wirkung. Vorgestern und gestern hatte ich auch extreme Kopfschmerzen, die mich fast lähmten. Im Moment kann ich über Trazodon nichts Positives mehr berichten und ein AD was mal eben null bringt, muss ich nicht haben. Nach 6 Wochen der Einnahme wird da auch kein Wunder mehr geschehen. Mal sehen, was meine Psychiaterin morgen sagt...

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