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Angst- und Panikstörung: Wie umgehen mit Angst vor Durchfall?

M8a&yaRnva


Meine Therapie läuft seit fast 3 Jahren, in der Klinik war ich auch schon - was ist also dein Ziel, wenn du hier so einen Ton anschlägst

Ich fühle ganz herzlich mit Dir und wünsche Dir alles Gute. :)^ damit Du auch bald davon ab bist. @:)

mGaau2s007,5


;-D

l6iWlHlesoxl


...

Muayaxna


Immerhin war hier die Frage:

Wie umgehen mit Angst vor Durchfall.....

Dachte, dazu wären Hinweise nützlich - und zwar solche, die was bringen...

Sich vorzustellen, man kann den Darm/die Blase kontrollieren, ist jedenfalls kostenlos und hilfreich und effizient.

Sich auszutauschen über das Elend mit anderen heißt nichts anderes, als das Unterbewußtsein weiter mit genau dem zu "füttern", was das Ganze noch weiter fortführt.

Die sich selbsterfüllende Prophezeiung eben, dies alles weiter zu fördern.

Das Gegenteil dieses Prozesses mit verändertem (selbst erwähltem, zielgerechtem) Denken verspricht tatsächlich "Gut Lachen"

:)z :)z :)z :)z :)z :)z :)z :)z :)z :)z :)z :)z :)z :)z :)z :)z :)z

zu haben. Heilung nämlich.

:)^

mfauss0075


@ lillesol

Kennt jemand diese Ängste? Was kann ich tun? Wie komme ich raus aus der Angstschlinge und vermeide es, mich wieder zu isolieren?

Ja - ich kenne ebenfalls Ängste und so wie Mayana geschrieben hat hilft es wenig in seiner Angst zu verbleiben.

Der Weg raus aus der Angst ist eben der - nichts zu vermeiden. Immer wieder rauszugehen. Die Konfrontation ist der Weg vertrauen in Dich wieder zu gewinnen. Sich ein Ziel vor Augen zu halten und konsequent daran zu arbeiten.

Für mich sind die Dinge die Mayana hier geschrieben hat ganz einleuchtend und nüchtern :)^ und nur so kann die Angst auch betrachtet werden. Angst ist ein Gefühl wie Liebe. Liebe ist keine Krankheit. Es ist immer nur die Frage: Wie sehr lasse ich mich von Gefühlen leiten. ;-)

Durch die Bewältigung gewinnst du enorm an Selbstsicherheit und wirst in der Lage sein Dich durch andere knifflige Lebenssituationen hindurch zu boxen.

Also dann, ran an die Arbeit. Dabei wünsche ich dir Mut, Kraft und Erfolg!

l*g*

c!e7tekrum cen!seo


Sich auszutauschen über das Elend mit anderen heißt nichts anderes, als das Unterbewußtsein weiter mit genau dem zu "füttern", was das Ganze noch weiter fortführt.

Nein, Das mag vielleicht bei Dir so sein, aber verallgemeinern kann man das gar nicht. Der Austausch mit anderen Betroffenen schafft eine ganz wichtige Basis: "Du bist nicht allein". Warum wohl gibt es Selbsthilfegruppen? Weil man den Austausch, den Vergleich und den Ansporn mit/durch andere braucht.

Was Du rüberbringst

dazu wären Hinweise nützlich - und zwar solche, die was bringen...

zeugt einfach nur von mangelndem Einfühlungsvermögen. Weshalb ich Dch auch nicht für geheilt halte, sondern Dein Problem wurde nur verlagert, hinter einem Wall, der Distanz zur Empathie schafft. Damit kannst Du zwar jetzt wunderbar Deinen Darm kontrollieren, wirst aber auch die Dauer gesellschaftlich kompliziert und in dessen Folge verbittert und enttäuscht.

Der Weg raus aus der Angst ist eben der - nichts zu vermeiden. Immer wieder rauszugehen. Die Konfrontation ist der Weg vertrauen in Dich wieder zu gewinnen.

Ich hatte diese Konfrontation über viele Jahre. Ergebnis: Null.

Angst ist ein Gefühl wie Liebe.

Kann man überhaupt nicht vergleichen. Angst ist eine Schutzreaktion aller höheren Lebewesen, was deren Überleben sichert. Zu wenig Angst führt näher an Krankheit und Tod, zu viel Angst senkt die Lebensqualität. Es kann also nie darum gehen, Angst als Faktor auszuschalten, sondern sie so einzugliedern, daß ihre Funktion mir nutzt. Ich bezweifle, daß eine Konfrontationstherapie auch nur annähernd dieses Gleichgewicht erreichen kann. Sie kann nur das Gegenteil erreichen. Zur Erlangung eines Gleichgewichts braucht man Jahre, wie man auch Jahre bis zum nun als Krankheit empfundenen Ungleichgewicht brauchte.

m`a+us0x075


Ich hatte diese Konfrontation über viele Jahre. Ergebnis: Null.

Nun, wenn du schon seit Jahren dich mit der Angst konfrontiert siehst und sie dir bisher "nichts" getan hat, dann ist es eben NUR Angst. Eben ein Gefühl, dass nichts macht. Die Einsicht sollte dir helfen, dass Du Dein Leben selbst bestimmen kannst, Deine Ziele erreichen kannst und Du die Angst beherrschen kannst.

Fehlt diese Einsicht bleibt das Ergebnis: Null.

Ich bezweifle, daß eine Konfrontationstherapie auch nur annähernd dieses Gleichgewicht erreichen kann.

Diese Äußerung finde ich äußerst gewagt, denn bei einer Flugangst oder einer Spinnenangst zum Beispie ist eine Konfrontationstherapie oft erfolgreich und stellt eben dieses Gleichgewicht wieder her.

Es kann also nie darum gehen, Angst als Faktor auszuschalten,

Ich habe auch nicht geschrieben, dass man sie ausschalten soll...

coetearum Pcensueo


Nun, wenn du schon seit Jahren dich mit der Angst konfrontiert

Ich spreche von der Vergangenheit; ich hatte diese psychosomatischen Probleme etwa zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr.

Eben ein Gefühl, dass nichts macht. Die Einsicht sollte dir helfen

Jemand, der an Angst- und Panikstörungen leidet, ist nicht in der Lage, diese Erkenntnis für sich zu nutzen. Darum ist es ja eine Störung. Für einen Außenstehenden ist das in der Regel unverständlich.

Spinnenangst

Ich glaube nicht, daß man die Angst, die sich ein bestimmtes Objekt oder eine bestimmte Situation bezieht, mit einer generalisierten Angststörung vergleichen kann. Außerdem: wer von den denen, die so frei von z. B. einer Spinnenangst wurden, wurde jemals untersucht, inwieweit diese Konfrontationstherapie Auswirkungen auf andere Ängste und Verhaltensweisen hatte? Für mich gilt: Konfrontation = Traumatisierung. Das heißt, weitere Wirkungen auf Psyche und Körper sind sehr wahrscheinlich, werden aber verdrängt, verarbeitet oder ins Unterbewußtsein verschoben. Von wo sie als Verhaltensauffälligkeit oder Störung irgendwann wieder zum Vorschein kommen.

Ich habe auch nicht geschrieben, dass man sie ausschalten soll...

War auch nicht gegen Dich gerichtet. Eher als Vorgriff um weitere Gedanken in dieser Richtung abzulehnen.

M3ayftlohwer


Mein Horror zB ein Spaziergang im Wald mit Freunden und ich krieg plötzlich Durchfall... WAS SOLL MAN DA TUN ??? Oder ein Stau auf der Autobahn. Ich kann mit dem Gedanken schon kaum umgehen...

Im Wald: den begleitenden Leuten sagen, dass man kurz austreten muss, sich in eine für einem stimmende Distanz begeben, auf genügend Blattwerk als Sichtschutz achten, Hosen runter und tun, was getan werden muss. Das bedingt natürlich, dass man Taschentücher oder etwas WC-Papier dabei hat. Wenn man fertig ist, buddelt man die Hinterlassenschaft mit Erde und Laub zu, die Natur übernimmt den Rest.

Auf der Autobahn: auf Pannenstreifen fahren, Warnblinker ein, Böschung hoch, über den Zaun klettern, sich ein Gebüsch suchen und dann weiter wie oben beschrieben.

In Panik-freien Zeiten üben, jederzeit und überall in der Oeffentlichkeit pinkeln und notfalls sch...en zu können. Ich bin sonst überhaupt nicht dafür, dass man Toiletten umgeht, aber in diesem Falle ist das ein sinnvolles und wichtiges Training.

Angst und Panik kommt man nur mit Vernunft und Konfrontation - oder mit Chemie - bei. Oder natürlich mit Vermeidung jeder "gefährlichen" Situation. Aber das kann längerfristig keine Lösung sein.

Ich hatte als junge Frau einen sehr tiefen Blutdruck, der mich häufig in Ohnmacht fallen liess. Ich habe das extrem gefürchtet. Nicht wegen der Ohnmacht an sich, oder dass ich mich dabei verletzen könnte, sondern weil es mir so wahnsinnig peinlich war und ich mich schämte. Am liebsten war es mir, wenn ich jeweils allein umkippte (was eigentlich am gefährlichsten ist), so sah es wenigstens keiner.

Mit der Zeit habe ich jede Situation gefürchtet, welche langes Stehen beinhaltet (Blut sackt ab): warten auf den Bus, warten an der Kasse, stehen in der Bahn, Konzerte, Ausstellungen,gehen über weite Plätze. Weil ich Angst hatte, habe ich auch noch flach geatmet, was den Sauerstoffmangel im Hirn noch förderte. Mein Leben wurde immer eingeschränkter und ängstlicher. Etwas, was ich überhaupt nicht wollte.

Irgendwann habe ich dann Flucht nach Vorne gemacht. Ich habe mir gesagt, dass es egal ist, wenn ich umkippe. Irgendjemand kümmert sich immer um einen und wenn nicht, dann komme ich nach einigen Sekunden/Minuten von alleine wieder zu mir. Dann stehe ich auf und gehe weiter. Punkt. Basta. Wenn man etwas nicht ändern kann, dann muss man halt einen Weg finden, um damit einigermassen anständig zu leben.

Und auch zulassen, dass halt mal etwas schief gehen kann. Dass es unangehm ist. Dass man eine Uebung abbrechen muss. Dass es Irritationen geben kann. Dass man immer einen Plan B (Notfall-Plan) haben muss.

Nur Vermeiden sollte man nicht. Das ruiniert einem das Selbstwertgefühl auf die Dauer viel mehr, als alle peinlichen und beängstigenden Zwischenfälle zusammen. Hingegen stärken alle mehr oder weniger erfolgreich bewältigten Krisen das Selbstbewusstsein. Wenn man das Gefühl hat, im Notfall Ideen und Strategien zu haben, dann fühlt man sich souverän und fähig. Und dann verschwinden mit der Zeit auch die Symptome...

KRuge&lsch0reib<erGiRrl


Hallo & Merry Christmas erstmal x:)

Ich habe kein Problem mit Durchfall, aber damit, dass ich immer Pinkeln muss! Und zwar wenn ich weis, dass wir nun ein paar Stunden auf der Autobahn unterwegs sind und ich weis das mein Mann das locker schafft bis dahin, muss ich garantiert 5 mal aufs Klo zwischendurch!

Weil ich hab einfach immer Angst ihn damit zu nerven das er schon wieder anhalten muss! Oder das einfach kein Klo in der nähe ist!

Oder auch wenn wir in die Stadt gehen,.... Da hab ich das auch... Weil ich ungerne auf diese öffentlichen Klos gehe!

Die Panik die ich mir da selber mache, verursacht das ganze ja erst :-(

Wenn wir zuhause sind oder nur so einkaufen fahren oder so iss alles wunderbar!!

luille;sol


@ ceterum censeo,

du bringst es auf den Punkt. Danke.

Mir gehts hier überhaupt nicht drum, den Kopf getätschelt zu bekommen sondern einfach um die Gewissheit, dass es selbst bei einem so (für mich) peinlichen Thema Menschen gibt, denen es genauso geht. Allein die Vorstellung, dass jemand anders dieselben Ängste hat, lässt es mir besser gehen (wie bescheuert eigentlich...). Denn im Alltag sehe ich fremde Menschen als Feinde, als Personen vor denen ich mich schämen muss - wenn ich aber hinter die Fassade blicke und erfahre, dass es ihnen vllt genauso geht, lässt mich das schon viel ruhiger werden.

Ich denke, Konfrontation ist immer ein guter Weg bei "unbegründeten" Ängsten. Die Angst vorm Herzinfarkt zB. Der Betroffene wird in die Situation geführt und lernt, dass ihm nichts passiert.

Der Durchfall ist aber real. SEHR REAL. Ich habe einfach Angst vor Rückschritten, da vermeide ich in diesem Fall lieber. Ein Beispiel: Ich hatte jahrelang Angst vor Menschenmassen. Nun bin ich diesen Monat ALLEINE in einen Club gefahren, der nicht gerade um die Ecke ist. Ich habe mir Klopapier ins Auto gepackt und überlegt, wo ich auf dem Parkplatz zur Not hingehen könnte... - den ganzen Abend ist nix passiert.

Mein Therapeut ist natürlich auch eher gegen diese Hilfsmittel, ABER ich habe mich einer für mich sehr anstrengenden Situation gestellt, alleine, und habe irgendwann gar nicht mehr an mein Hilfsmittel gedacht.

@ Mayana,

Austausch ist nur dann negativ, wenn nur die Ängste verinnerlicht werden, nicht aber die Strategien zur Bewältigung. Beispiel: Ich war in der Klinik mit zwei weiteren Angstpatientinnen auf dem Zimmer. Ergebnis: Wir haben uns gegenseitig so gepusht, dass ich am Ende das Gelände nicht mehr allein verlassen konnte, was vorher kein Problem war. Und das war definitiv KEINE Strategie des KH, sondern einfach Platzmangel!!!

Unter diesem Aspekt verstehe ich deine Bedenken, es trifft aber einfach nicht immer zu, ceterum censeo schrieb es ja: Selbsthilfegruppen.

Allein die paar Antworten hier im Posting haben mir geholfen. "Ich habe das auch gehabt und ich habe es so geschafft, wieder aus der Spirale der Angst zu kommen". Meiner Meinung nach MÜSSEN Notanker einfach sein, bei realen Ängsten (meine Verdauung ist nunmal empfindlich, ich könnte auch jetzt allein durch Gedankenkraft Durchfall erzeugen...). Man muss merken, dass man der Situation nicht hilflos ausgeliefert ist. Man kann fliehen, wenn man will.

Das ist bei mir im Übrigen wichtig, weil ich mich schnell gefangen fühle und meine Angst genau das umfasst. Wenn du mir hier also schreibst, hier saßt in der Klinik einige Stunden in einem Raum und durftet nicht auf Toilette, steigert sich in meiner Gedankenwelt eine neue Angst - ich muss einfach selbst kapieren, dass ich in meinem Leben nicht gefangen bin!!!

Was ich sagen will - vllt ist einfach nicht für jeden Menschen eine Konfrontationstherapie das richtige.

@ Mayflower,

danke für deinen Beitrag :) Immer Taschentücher dabeihaben - diesen Gedanken hatte ich noch gar nicht, ich Dussel schleppe immer Klopapier mit mir rum ;-D

Du hast recht mit dem Vermeiden - ich möchte so viele Situationen ja gar nicht vermeiden und würde es mit den richtigen Hilfsmitteln auch nicht. Und genau - auf dauer wird das Selbstbewusstsein gestärkt und am Ende hat man die Probleme gar nicht mehr. Genau das denke ich auch, danke dass du es in Worte gefasst hast :)

Ich bin jetzt erstmal Weihnachten feiern. Euch allen wünsche ich schöne Feiertage! :)*

l-ill9esoxl


PS: Muss noch ergänzen, dass man Therapeut generell gegen Hilfsmittel ist, in meinem Fall allerdings nicht.

TYennIismä*dcxhen


lillesol @:)

ich wünsche dir und den anderen hier,auch

ein Frohes Weihnachtsfest :-D :-D :-D

M+ay>anxa


Ich habe kein Problem mit Durchfall, aber damit, dass ich immer Pinkeln muss! Und zwar wenn ich weis, dass wir nun ein paar Stunden auf der Autobahn unterwegs sind und ich weis das mein Mann das locker schafft bis dahin, muss ich garantiert 5 mal aufs Klo zwischendurch!

Weil ich hab einfach immer Angst ihn damit zu nerven das er schon wieder anhalten muss! Oder das einfach kein Klo in der nähe ist!

Oder auch wenn wir in die Stadt gehen,.... Da hab ich das auch... Weil ich ungerne auf diese öffentlichen Klos gehe!

Die Panik die ich mir da selber mache, verursacht das ganze ja erst

Da kannst Du doch eine tolle Konfrontationsübung draus machen, zusammen mit Deinem Mann.

Nimm Dir vor, Du willst an jedem WC entlang der Autobahn auf Toilette. Dabei nicht eine auslassen!!! Man kann Einmalpapierauflagen dabei haben, sollte die Toilette wirklich einmal beschmutzt sein (auf einer diesen kleinen Parkplätze).

Ansonsten sind die Toiletten auf Raststätten inzwischen sehr gepflegt und sauber. Und in der Öffentlichkeit ebenso. Und das Netz der Raststätten ist recht eng. Man ist alle 30 Minuten an einer und das kann man sich vorher als Übung schon vornehmen. Die nächsten 30 Minuten geht es mir gut, das halte ich bequem aus.

Wenn Du das 10 x mit Deinem Mann zusammen gemacht hast (Zeit eben vorher einplanen), dann wird Dir das völlig lästig sein, dauernd zu müssen zu müssen und extra auf j e d e s WC zu gehen!!

Und überhaupt: die meisten Keime sind nicht auf Toiletten sondern befinden sich zumeist in der Küche, weil die meisten Menschen ihre Abwaschlappen und Bürsten nur sehr selten waschen. Richtige Leckerlis sind auch selten geputzte Kühlschränke und sinniger WEise Einkaufswagen..... Damit gehen die Menschen aber alle völlig ungehemmt und denkfrei um.... Das finde ich wesentlich ekliger....

Und wie schon beschrieben: man kann auf einem Waldspaziergang mal hintern Busch. Der Glaube, dass andere sich dann abends schlaflos von einer auf die andere Seite wälzen, dürfte recht unbegründet sein....

Und Männer? Die sind da mit Wettpinkeln und zusammen furzen wesentlich entspannter....

So könnte man eben auch denken, statt sich bereits im Vorab die größten Katastrophen auszumalen, diese immer wieder auszuschmücken. Das ist genau das, wo ich sage, man kann sich sein Erleben anders gestalten. Und der Therapeut kann die falschen Denkmuster nur immer wieder ansprechen - seine Gedanken einsetzen aber muß man noch selber. Den Entschluß muß man aber erst einmal fassen....

Für mich gilt: Konfrontation = Traumatisierung. Das heißt, weitere Wirkungen auf Psyche und Körper sind sehr wahrscheinlich,

Dann sind wir uns ja einig, das dauernde Beschäftigen mit dem Angstgedanken ist eine ständig wiederkehrende Traumatisierung im Geiste.

Da man sich aber der Realität (in der in der Regel gar nichts großartiges passiert) nicht stellen will, bleibt die Schallplatte mit Sprung erhalten.

Was wäre wirklich sooo schlimm, wenn KugelschreiberGirl zwischen München und Hamburg 30 x müssen müßte?? Außer, dass es sie mindestens 20 € Toilettengeld kosten würde, nichts. Wie gesagt, wenn sie sich dazu zwingen würde, würde sie feststellen, sie müßte gar nicht 30 x! Garantiert.

Aber auf so ein Experiment findet sicherlich nicht statt, dafür liegen aber schon bestimmt 30 Ausflüchte gedanklich parat....

c`eteWrum cenZseo


Dann sind wir uns ja einig, das dauernde Beschäftigen mit dem Angstgedanken ist eine ständig wiederkehrende Traumatisierung im Geiste.

Ich glaube kaum, daß man die Begegnung mit etwas sattsam bekannten als Konfrontation oder gar Traumatisierung bezeichnen kann. :-o

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