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Keinen Bock zeitig ins Bett zu gehen, Tag zur Nacht machen

Ktallex67


Hmmmm.... als ich noch 20 war hat mir das lange auf bleiben auch nichts ausgemacht. Aber jetzt bin ich 42 und schaffe es dann nicht mehr am nächsten Tag noch annähernd leistungsfähig zu sein. Daher frage ich mich nach der Ursache. Durch Bewusstseinserweiterung habe ich mir das Rauchen abgewöhnt und nun möchte ich durch eben den selben Vorgang mein Zu-Bett-Geh Problem angehen. Was ist es? Das Licht in der Wohnung, welches uns einen unnatürlichen Rhythmus ermöglicht? Wir? Unsere Psyche? Vermeidungsstrategie? Flucht vor dem Kontakt mit anderen Menschen durch Nachtflucht?

L4en nyiy


Huhu

Das kenne ich auch all zu gut

Im moment sind ja Winterferien :-) und manchmal ( eig. immer ^^) bleib ich so bis um 2 Uhr auf

Da ich erst 13 bekomme ich mit meiner Mutter regelmäßig krach da sie findet das ich zu spät ins Bett gehe

(SChulzeit 22 Uhr )

Was meint ihr ???

Lrove_my_GLife


mhh

Ich finds irgendwie entspannter, ich denk am Tag hat man nicht so seine Ruhe, ständig irgendewas anderes Telefon, Kinder, Eltern, Freundin, Frau, Lärm etc.

In der Nacht kann ich mich zurück ziehen, die Stille genießen.... mich völlig auf das konzentrieren was ich tue.

gruß *:)

EMhemalig`er Nutazer S(#r417903x)


Hallo! Mir gehts ähnlich. Ich kann oft überhaupt nicht abschalten, denke viel zu viel nach, über wichtiges und unwichtiges. Ich nehme mir ständig vor, in der Zeit, wo ich nicht schlafen kann, wenigstens was sinnvolles zu tun, z.B. bügeln, mal wieder ein paar Socken stricken, .....

aber das klappt irgendwie nicht. Meist bleibe ich dann doch vorm Computer hängen. Wenigstens hab ichs heute morgen schon geschafft, eine halbe Stunde meine Gymnastik-Übungen zu machen. ;-D ;-D ;-D

Die Nacht von Sonntag auf Montag ist immer die schlimmste. Ich gehe zwar nicht arbeiten, aber man hat ja auch so mal was zu erledigen, Telefonate, Behördengänge, zur Bank,.... alles ganz normale Sachen. Da mach ich mir echt nen Kopf drüber, obwohl das dann morgens, wenn ich es erledigt habe wirklich nicht schlimmer war als beim Bäcker Brötchen zu holen. Aber wenn ich drüber nachdenke, kommt mir das erst mal wie ein riesiger Berg vor, wo ich rüber muß. Vielleicht noch Restbestände meiner Angststörung......

Na ja, ich werde jetzt so langsam mal abschalten, den Laptop und hoffentlich auch meinen Kopf, denn mittlerweile ist halb drei durch und meine Kids sind Früh-Aufsteher...

Wünsche euch allen eine angenehme Nacht!*:)

eInerg+y8n9


Ja ich kenne das zugut :-(

So ab 23 Uhr werd ich Aktiv wie ein Hamster. Sogar so stark das ich spontan lust auf Dinge wie Basteln etc bekomme. Ich lege mich dann immer so gegen 2 ins Bett auch wenn ich weiß das ich bis 6- 7 Uhr eh wach bin. Nur ist es bei mir so das ich dann gegen 11 aufstehen kann, bin Fit wie ein Turnschuh nur kommt dann wieder die totale Müdigkeit um 14- 15 Uhr. Ich bekommen dann auch nix auf die Reihe, habe keine Konzentration. Sobald es dann wieder Abend wird, schaff ichs immer besser zu lernen und mich zu Konzentrieren. Fühl mich wie ein Superheld deren kräfte Nachts Aktiv werden.

E.h|emaliOger N4utze6r (#32x5731)


Nur mal so am Rande: ich bin immer noch wach :-/

H8allo18


@ mellimaus21

:O

ich war auch bis um 6 wach aber bin gott sei dank schon aufgestanden, habe mich schwer aus meinem bett kriechen können aber hauptsache ist: jetzt gehts wieder

AOllpSrops


Ich denke, man ist einfach eine Nachteule oder eben nicht. Mein Vater hat meine ganze Kindheit hindurch versucht, mich zu einem Morgenmenschen zu machen der abends zufrieden um 22 Uhr ins Bett geht und morgens um 6 putzmunter aus den Federn springt - voellig umsonst.

Und heute ist es so dass die Arbeitszeiten mich ein bisschen behindern in meiner Nachteulerei aber trotzdem bleib ich meist so lange auf dass der Schlaf dann nicht ausreicht. Und es ist nie ganz zufriedenstellend, ich sehne mich immer ein bisschen danach meinen eigenen Rhythmus zu leben, und sobald ich mal Urlaub habe mach ich das auch.

Irgendwie kommt diese Schlussfolgerung "Muede sein - ins Bett gehen" nicht zustande. Bei mir ist der Gedanken gang eher "Muede - toll, alle schlafen schon und ich bin noch wach, da bleib ich doch noch auf und geniess meine Muedigkeit, sinniere vor mich hin und mach alles worauf ich jetzt gerad so Bock hab waehrend die Welt schlaeft".

Schlafen ist wirklich eine schoene Sache, ich will bloss nicht ins Bett. Wenn ich aber erst mal drin bin, will ich so bald auch nichtmehr raus.

*mmitlUeser}2636x*


das hatte ich auch eine zeit aber mich hat es genervt das ich meine ganzen freien tage, meinen urlaub verschlafen habe weil ich auch oft vor 04:00/05:00/06:00 ins bett gegangen bin!

am nachmittag aufstehen.....ne, das konnte ich nicht leiden

K|allex67


Im Moment nervt mein Nachtleben auch eher meine Mutter als mich, da ich nicht angestellt arbeite und somit ausschlafen kann. Ich bin auch ein regelrechter Nachtmensch. Nur stört es mich schon, wenn ich tagsüber weniger Geschäfte machen kann. Und man sagt ja auch: "Morgenstund hat Gold im Mund." Es fällt es mir schwer mich zu ändern und daher frage ich mich nach dem "warum". Ich habe gerne meine Ruhe vor anderen, daher halte ich NACHTFLUCHT bei mir für eine mögliche Ursache. Der Tag bringt mir auch wenig Erfolge, also ist es vielleicht schon der Grund für mein Verhalten. Bestimmt ist es bei mir eine Vermeidungsstrategie. :-/

Aber wie vermeidet man eine Vermeidungsstrategie? ???

Vielleicht einfach selbst quälen und den Wecker trotzdem stellen, damit man wieder in den Rhythmus kommt? |-o

Hab ich gemacht, aber ich blute dann nur energetisch aus, denn am nächsten Abend bleibe ich wieder lange auf. :-(

Ich glaube ich muss es mit was anderem probieren, um mein Ziel der entspannten Tagesaktivität zu erreichen. Nur wie schaffe ich das? Der Wille muss her! Oooooommm :)-

Werde also wohl mal darüber meditieren müssen. ;-D

Oder hat einer von Euch noch nen Tipp?

Gruß ;-)

NFu3Life420x09


Guten Morgen!

Bei mir sieht's genauso aus....depressiv "gewesen", Job verloren, und ich finde den Knopf nicht, der mich morgens zeitig aus dem Bett springen lässt, um eben NICHT mehr die Nacht zum Tag zu machen. Es ist zum brechen. Auch ich habe gerne meine Ruhe, die habe ich seit einer Woche aber so oder so, sturmfrei.

Selbst WENN ich mal um 1-2 Uhr einschlafen kann, stehe ich erst um 12 Uhr auf. Der Wecker steht immer auf 8 Uhr...Höre ich ihn? Nö! Nur, wenn mein Unterbewusstsein weiß, ich habe einen Termin und MUSS raus. Und selbst dann krieg ich meinen Popo oft nicht hoch und sage den Termin lieber ab.

Bei mir sinds abends auch die Gedanken, die kreisen und mich nicht schlafen lassen. Also Internet, Tv oder Buch bis ich müde genug bin um direkt einzuschlafen, sobald ich alles ausmache. Schlafmittel wären ja eine Alternative. Sind mir aber zu suspekt irgendwie.

Also, ich meditiere mit!:=o

E;hemua#liOger NTutzeyr (#4179x03)


Also, ich muß mir mal dringend einen "vernünftigen" Schlafrhythmus angewöhnen. Am Donnerstag müssen die Kids wieder zur Schule. Da muß ich um halb sieben raus. Ist schon doof, wenn man erst um 3 einschläft. :=o Aber ich find einfach immer noch irgendetwas, was ich lesen möchte, oder im Tv schauen. Ab und an, wenn auch selten kommen nachts einfach bessere Sendungen, zumal ich tagsüber sowieso so gut wie nie fernsehe.

Ich brauche auch 2 Wecker. Möglichst mit nervigem Weckton. Beim Radiowecker reagiere ich gar nicht, vermutlich, weil ich auch schon mal beim TV einschlafe und das dann eh die ganze Zeit dudelt. Sleeptimer programmieren wäre vielleicht ganz gut.

Wenn ich aber ein paar Nächte wenig geschlafen habe, so wie die letzten Tage ca. von 3-4 Uhr bis um ca. 9 morgens muß ich irgendwann zwischendurch Schlaf nachholen, da geh ich dann schon mal um 11 ins Bett. Früh aufstehen fällt mir aber eigentlich immer schwer, egal, wann ich einschlafe. Mir macht es weniger aus, später aufzustehen, auch wenn ich da nur 4-5 Stunden geschlafen habe. Eben typische Nachteule.

Ich schaffe es auch oft erst abends, mich zu etwas aufzuraffen, Buchhaltung machen oder aufräumen. Der Vorteil ist einfach, da hab ich meine Ruhe, die Kinder wuseln nicht dazwischen rum, ich kann es so machen, wie es mir paßt. Tagsüber schaffe ich meist nicht viel. :-(

KAallex67


Das mit dem MUSS ist hier ein interessanter Punkt. Bei mir geht alles nur mit MUSS und MÜSSEN, also wenn richtig viel Druck dahinter ist. Aber das kann doch nicht wahr sein, dass man so fremdgesteuert sein Leben einrichtet. :-(

sokyxeflowxer


Gegen dieses fremdgesteuert sein rebelliere ich auch immer. bin schon heilfroh, dass ich einen job habe, indem ich zumeist zuhause arbeiten kann, wenn auch nicht immer. aber diese tage, wo ich mal ins büro muss, sind einzelne tage und meist muss ich auch nicht vor 11 oder 12 uhr mittags da sein. ich versuche immer so zwischen halb 9 und 9 aufzustehen, egal, wann ich eingepennt bin. was ich immer mit tagesmüdigkeit bezahle... seufz. es ist und bleibt mist! morgens um 7 braucht mich echt keiner ansprechen....

ich suche aber nicht so sehr nach dem "warum", ich akzeptiere mich einfach als nachteule....

DNeochsxe


Hallo,

ich selbst habe das Problem des nachts nicht schlafens auch (+ psychisch bedingt derzeit arbeitslos, daher auch keine "Rausmüssen"). Ursachen gibt's verschiedene: Bin Nachtmensch, und dann noch die ganzen psychischen Probleme, von Angst einzuschlafen wenn es dunkel ist über Albträume und psychosomatischen Kram wie Nervosität und Durchschlafstörungen.

Weil das jetzt schon eine ganze Weile so geht habe ich auch einige Strategien entwickelt die es mir ermöglichen aus so einer Phase wieder rauszukommen.

Eines der Probleme ist tatsächlich, dass ich nicht müde bin. Sitze dann eeeewig vor dem PC oder liege im Bett und lese.

Tip: Abends öfter mal Pausen machen von fünf bis zehn Minuten um "runterzukommen". Im Notfall stelle ich mir dann auch den Wecker, und tue dann ganz bewusst was Anderes: was trinken, auf's Klo gehen, einfach mal in der Wohnung die Beine vertreten..etc.

Je näher die Bettgeh- (nicht Einschlaf-) Zeit rückt, die man idealerweise haben will, umso genauer sollte man in sich hineinhören ob man schon müde ist. Da muss man schon seinen eigenen Rhytmus finden. Meinem Freund hilft es gar nicht sich hinzulegen und noch zu lesen, wenn ernoch nicht müde genug ist um zu schlafen, der wird dann nur wieder wacher. Bei mir hilft es.

Im Bett dann bewusst Dinge tun um den Tag ausklingen zu lassen. Ich lese meist noch und werde dann nach und nach müde.

Wenn ich schlimme Phasen habe, dann vergesse ich dabei aber auch die Zeit. Dann hilft nur Wecker stellen, bewusst das Buch weglegen und Augen zu. Dann für mich besonders hilfreich: Meditations-Cd (mit einer gesprochenen Reise z.B.) oder mich selbst wegträumen, mir eine Situation (ganz fiktiv, ob jetzt ich selbst oder eine imaginäre Person) ganz detailliert vorstellen, irgendwann schlafe ich dann ein.

Das zweite Problem ist, dass ich morgens (mittags :-/) keine Motivation habe aufzustehen. Das lähmt mich unglaublich, und zwar so sehr, dass sogar mein Körper sich noch müde fühlt.

Mein Tag ist nicht ausgefüllt. Den halben Tag, der ja sowieso nur noch halb ist weil ich erst mittags aufstehe, brauche ich dann um mich mental so weit zu sammeln dass ich überhaupt Lust auf was habe, bzw. dieser "ich hatte zu wenig Schlaf" (obwohl das Unsinn ist) Nebel loszuwerden.

Tip: Ich mache mir abends im Bett eine ausführliche Liste, was ich den kommenden Tag über alles machen werde.

Das fängt beim Frühstück an - mit Uhrzeit (die angepasst werden muss, wenn ich doch länger schlafe), auch gerne was ich mir vornehme zu frühstücken...der Kram der im Haushalt/außer Haus zu erledigen ist..und immer wieder dazwischen ausreichende Pausen, in denen ich tue, was mir Spaß macht oder was esse.

Das hat den zweiten Vorteil, dass ich abends beim Schreiben auch manchmal total und schlagartig müde werde. Und falls nicht hab ich wenigstens am nächsten Tag einen schriftlich vorliegenden Grund aufzustehen. Und wenn es nur Frühstück machen ist.

Vielleicht hilfts ja dem Einen oder Anderen auch was! :)

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