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Keinen Bock zeitig ins Bett zu gehen, Tag zur Nacht machen

a1li_3x1


hab dasselbe problem, nie vor 1 ins bett, kann aber bis 8 uhr schlafen, da die arbeit nah ist.

E(hemal_iger RNutzear (#4179x03)


Von 1 Uhr bis 8 Uhr hört sich für meine derzeitigen Verhältnisse traumhaft an.

Mindestens 4 Stunden zum Überleben. Aber 7 Stunden sind der Standard!

Was passiert, wenn man dauerhaft zu wenig schläft? Klar, müde bin ich zwar und auch zeitweise ziemlich gereizt, aber ich kann ja trotzdem nicht einschlafen.

Normalerweise bin ich die letzten Jahre immer so zwischen 12 und 1 uhr schlafen gegangen und dann bis um halb 7 morgens, aber in der letzten Zeit geht das irgendwie nicht mehr.

Mein Gedankenkarussell hält einfach nicht an. :-(

LG

Aarme-*Fexe


Ja früher ging die Arbeit um 6 Uhr los. Da stand schon der Chef und der Stechuhr und hat spitze Bemerkungen losgelassen, wenn es 6:05 Uhr war. Dann wirde man den ganzen Tag so richtig 8 Stunden lang gefickt. Abends hat man dann noch schnell gegessen und ab ins Bett. Internet gab's nicht!!!

Da war das Leben noch straff durchorganisiert. Aber heute stehen die Hartzies um 12 Uhr Mittags auf (gabs früher nicht, weil die Firmen noch in Deutschland waren und alle Arbeit hatten).

EChemaliger Nuutze>r (#41Z790x3)


Und ich schätze, im unterbewußtsein will ich auch nicht schlafen, denn dafür muß ich meine Traumwelt verlassen und außerdem heißt schlafen gehen ja auch, morgens wieder aufstehen zu müssen. Und das ist das, was mich nervt. In der Realität aufwachen, den Tag ertragen, sich um irgendwelche Dinge kümmern,......Ich denke im Moment den ganzen Tag lang: hoffentlich geht die Zeit heute schnell rum.

klar könnte ich den Tag irgendwie interessant gestalten, was mit den Kindern unternehmen, aber dazu fehlt mir im Moment die Motivation. Das einzige, worauf ich mich freue, ist der Abend/die Nacht, weil ich da Ruhe habe und von mir nichts erwartet wird.

Heute habe ich erst spät Ruhe, weil ich meinem Sohn versprochen habe, mit ihm noch nen Film zu schauen, aber da freue ich mich sogar etwas drauf.

tKruSe_cJoloourxs


interessante Theorien, die ihr hier so aufstellt!

Ich denke schon auch, dass irgendeine psychische Unausgeglichenheit dahintersteckt. Vielleicht hat es aber auch was damit zu tun, dass man - wenigstens in einem Bereich des Lebens - Grenzenlosigkeit braucht, das heißt, niemand darüber bestimmen darf, wann man ins Bett zu gehen hat. So eine kleine "Freiheit", die man sich nimmt. Weil vielleicht das Leben sonst zu begrenzt ist? Zu unecht? Zu weit weg? Freiheit = Freizeit, in der man einfach nur "da" ist? Macht, wonach einem der Sinn steht, ohne dass es jemand kommentiert?

Und was könnte dann die Lösung sein? Den Tag über echter sein... intensiver sein... bewusster sein...

Ich weiß es nicht.

Grüße ...

_&deliulahx_


Hallo,

mir geht es auch so. Ich komme selten vor 00:00 Uhr ins Bett, meist wird es eher 01:00 Uhr oder später. Ich kann früher auch einfach nicht mehr einschlafen, egal, ob ich morgens rausmuss oder nicht. Während der Studienzeit hat sich das noch verschärft, weil man da ja nicht so früh aufstehen muss. Nun arbeite ich, aber gottseidank bin ich recht flexibel, so dass ich z.T. 2-3 Mal pro Woche morgens bis 9:00 Uhr oder so schlafen kann. Nur führt das dann natürlich nicht wirklich dazu, dass ich es früher ins Bett schaffe. :=o

Ich bin da in so einem Zwiespalt:

Auf der einen Seite denke ich, brauche ich Abends einfach noch Zeit für mich. Ich komme manchmal erst später vom Arbeiten, mein Freund hat oft auch lange FH, und dann ist es schon 20:30 Uhr oder so, bis man mal gegessen hat...Wenn man dann noch bisschen Zeit für sich, zum Telefonieren, Duschen, sonstiges haben will, wird es einfach später. Ich bin auch gerne nachts wach - da hat man, wie auch schon von anderen geschrieben wurde, mehr Ruhe, ich konnte Nachts auch immer besser lernen.

Auf der anderen Seite stört mich das späte Aufstehen. Unter der Woche nehme ich mir immer vor, auch ohne Termin früher aufzustehen, weil ich dann halt von zu Hause aus Dinge erledige. Aber das schaffe ich selten, und dann habe ich doch weniger Zeit, als ich mir vorgenommen habe. Oder am Wochenende - wir schlafen fast immer bis 12:00 Uhr oder länger, weil wir es nicht ins Bett schaffen, und das ärgert mich - wenn man dann erst um 13:00 Uhr mit dem Frühstück fertig ist, ist irgendwie der halbe Tag schon wieder gelaufen (so wie heute: Frühstück um 13:30 Uhr, Einkaufen um 15:30 Uhr, "Mittagessen" dann um 18:30 Uhr....) - ich würde den Tag häufig gerne sinnvoller nutzen. Wenn ich ich aber erst um 3:00 Uhr einschlafe, habe ich keine Lust, dann gezwungenermaßen um 10:00 Uhr aufzustehen, da denke ich mir dann "Ach nee, es ist Wochenende, ich will ausschlafen". Es ist immer das Gleiche, furchtbar ;-)

Ich fänd nen Mittelweg toll....z.B. regelmäßig eher so gegen 23:00 Uhr ins Bett gehen, dann schläft man spätestens um 00:00 Uhr ein und ist dann nach 8 Stunden um 08:00 Uhr vielleicht recht fit (mein Freund muss leider jeden Tag um 05:30 Uhr raus zu FH obwohl er Student ist *g* - der schläft dann chronisch zu wenig). Und am Wochenende müsste man sich vielleicht einfach "zwingen", früher aufzustehen. Aber wenn nichts konkretes geplant ist, motiviert auch nichts dazu, total früh aufzustehen - ich ärgere mich dann immer erst, wenn es dann spät ist und das Kind quasi in den Brunnen gefallen ist. Furchtbar :=o

Eure Ansätze, mit was dieses Nachtaktive zu tun haben könnte, finde ich interessant :-)

true_colors, das, was du schreibst finde ich auch nen echt nachdenkenswerten Ansatz....da muss ich mal drüber nachdenken, aber für mich steckt da schon was Wahres drin...

LG!! @:)

Dgecxhse


Ja, Arme-Fee, ja genau. ;-D ;-)

Meine Großeltern gehören zur Nachkriegsgeneration - ich kann sogar nachvollziehen dass die kein Verständnis für meinen Lebenswandel haben.

Selbst wenn ich nicht psychisch krank wäre und ganz normal schlafen und arbeiten (und mich nicht nur "darum bemühen") könnte dann würde ich vermutlich nur halbtags arbeiten weil für mich die Belastung in keinem Vergleich zum Nutzen stehen würde.

Wenn ich mal (einmal im Jahr?) mit jemandem ins Kino gehe dann komm ich nach Hause und fühle mich als hätte ich den ganzen Tag auf dem Bau gearbeitet und falle nur noch ins Bett.

Klar dass Leute die um ihr Überleben kämpfen und sich totackern mussten kein Verständnis haben wenn man sich beklagt: ach herrje, hab keine Lust vor drei Uhr morgens ins Bett zu gehen und dann krieg ich nix gearbeitet am Tag - das mittags Aufstehen belastet mich ja so. ;-D

Aber glücklicherweise sind die Dinge heutzutage anders - wir müssen nicht mehr jeden Tag um's Überleben kämpfen. Wir haben das Recht auch dafür zu sorgen dass es uns gut geht.

Trotzdem ein wichtiger Punkt: ich stoße oft auf Unverständnis wenn jemand bei mir klingelt oder anruft und es ist Mittag und ich bin noch im Morgendmantel oder klinge verschlafen.

Und obwohl es bei mir ja eher nicht so ist dass ich gerne bis morgens wach bleibe (mal ja, aber nicht grundsätzlich, nicht als Zwang), sondern Schlafstörungen habe fühle ich mich wenn das jemand merkt faul.

Leider führt das nicht dazu dass ich "den Arsch hochkriege" und "mich zusammenreisse" (ist ja laut solcher Leute immer das Patentrezept - man muss nur wollen.

(Aber meiner Meinung nach eben NICHT egal zu welchem Preis! Lebensqualität darf man doch haben bitte..)

Sondern im Gegenteil, das schubst mich erst so richtig in den Teufelskreis - dann setze ich mich nämlich unter Druck wenn ich nicht einschlafen kann, kann den Kopf wieder nicht ausschalten, werde immer unausgeglichener und depressiver...etc..

Kennt das noch jemand?

Ja, wenn ein "Muss" von Außen da ist, dann geht das mit dem früh Aufstehen. Arzttermin oder Amtstermin oder so. Aber das geht dann für den einen Tag und macht meinen Schlafrhythmus eher noch mehr durcheinander.

KMalIle6x7


Das waren jetzt ein par sehr geile Beiträge, muss ich sagen. Mit scheint, abschalten ist das größte Problem. Also, wenn der Denkapparat nicht zur Ruhe kommt und einen nicht schlafen lässt. Früher habe ich mich immer hoch gequält und mit Kaffee stabilisiert. Leider darf ich keinen mehr trinken und habe auch erfahren, dass Kaffee bzw. Koffein eigentlich gar nicht wach macht. Es regt nur die Körperfunktionen an. Also Puls Kreislauf etc. beschleunigen. Daher auch das Herzklabastern bei zu viel Kaffee.

@N8eule Was passiert, wenn man dauerhaft zu wenig schläft?

Wenn man dauerhaft weniger als 4 Stunden schläft hat man entweder eine seltene Störung im Hirn, wenn man es überlebt, oder man stirbt eines frühen Todes. Die Nazis hatten in den KZ's Versuche mit Schlafentzug gemacht, die wohl meist tödlich geendet sind. Der persönliche Schlafbedarf ist aber unterschiedlich und liegt auch etwas am Alter.

@Arme-Fee Aber heute stehen die Hartzies um 12 Uhr Mittags auf (gabs früher nicht, weil die Firmen noch in Deutschland waren und alle Arbeit hatten).

Ist das wirklich so mit Harzies? Stehen alle so spät auf? Da die Entwicklung ja nicht stehen bleiben wird, bin ich dann mal auf die chinesischen Harz4 Empfänger in China in ca. 30 Jahren gespannt. Aber die machen dann bestimmt morgens Chi Gong im Park.

@N8eule --- Und ich schätze, im unterbewußtsein will ich auch nicht schlafen, denn dafür muß ich meine Traumwelt verlassen und außerdem heißt schlafen gehen ja auch, morgens wieder aufstehen zu müssen. Und das ist das, was mich nervt. In der Realität aufwachen, den Tag ertragen, sich um irgendwelche Dinge kümmern,......Ich denke im Moment den ganzen Tag lang: hoffentlich geht die Zeit heute schnell rum.

klar könnte ich den Tag irgendwie interessant gestalten, was mit den Kindern unternehmen, aber dazu fehlt mir im Moment die Motivation. Das einzige, worauf ich mich freue, ist der Abend/die Nacht, weil ich da Ruhe habe und von mir nichts erwartet wird.

Also ich hatte Zeiten in denen ich sehr erfolgreich war , aber dennoch nicht gerne früh schlafen ging. Ich vermute das Ruhebedürfnis hat einen höheren Anteil an dem Umstand spät schlafen zu gehen. Oder aber die Traumwelt.

@true_colours ---- Du meinst die Freiheit kostbare Zeit zu verplempern. Time is cash time is money und wir haben es ja. Hmmmm....

@Dechse --- Sondern im Gegenteil, das schubst mich erst so richtig in den Teufelskreis - dann setze ich mich nämlich unter Druck wenn ich nicht einschlafen kann, kann den Kopf wieder nicht ausschalten, werde immer unausgeglichener und depressiver...etc.. Kennt das noch jemand?

Das ist eine unbewusste Reaktion auf Zwang. Kann man auch als Trotz ansehen. Kenn ich auch, denn ich bin auch ein Trotzkopf, der unbewusst immer sagt: "Und jetzt erst recht nicht!" Leider bringt mir dieses Unbewusste Verhalten oft Probleme.

@Dechse ---- Ja, wenn ein "Muss" von Außen da ist, dann geht das mit dem früh Aufstehen. Arzttermin oder Amtstermin oder so. Aber das geht dann für den einen Tag und macht meinen Schlafrhythmus eher noch mehr durcheinander.

Danach habe ich ja schon gefragt, denn bei mir habe ich das auch festgestellt. Wenn ich Termine fremdbestimmt habe, also ein Job im angestellten Verhältnis oder einen Arztermin, dann schaffe ich das frühe aufstehen auch. Aber aus Angst vor den negativen Folgen und nur mit Druck von Außen. Das Problem ist nur, dass ich so kein freies Leben führen kann, sondern nur ein fremdbestimmtes. Ich muss dazu sagen, dass ich ein regelorientierter Mensch bin. Und Regeln wurden mir leider als Kind auch physikalisch eingebläut. Und als Kind musste ich früh im Bett sein, denn wenn es nicht so war, dann gab es schon mal Züchtigung durch meinen Vater. Vielleicht ist mir das zu Bett gehen auch deshalb so zu wider.

Vielleicht kommt man eher auf die Ursache, wenn man sich die Leute anschaut, die immer früh in Bett gehen und quasi ein Mustermann Norm Leben bestreiten. Warum oder wie schaffen es andere zeitig ins Bett?

Hilft vielleicht mehr Pflichtbewusstsein?

Gruß um 01.12 Uhr ;-) *:) @:)

WZeixrd


Kenn ich zu gut. Bin grad Topfit aber muss wohl doch pennen gehn. :P Muss um ca. 6 Uhr auf. Dan 1.5 h Zug fahren, da wird dan weiter gepennt. Dann in die Schule, da wird weiter gepennt, dann bin ich topfit und abends wird wieder im zug gepennt. :P In der Schule penn ich noch oft, aber ich kansn mir leisten. Klar is es kacke und ich wär sehr gerne Morgens Topfit, aber ja...Jetzt kommt dazu dass ich ne neue Freundin hab und ich Abends stundenlang telefoniere. :P

D)ecNhse


Das sich an den Frühaufstehern orientieren ist ein guter Gedanke Kalle.

Ich hab meine Regeln auch nach meinen (positiven) Erfahrungen mit dem früh Aufstehen entwickelt.

Wobei früh Aufstehen (bzw. "normal", ideal) für mich trotzdem 9.00 heißt.

Wir reden hier von persönlicher Wunschzeit, nicht (nur) von gesellschaftlicher Norm, oder?

Grüße um 2.32! Ich geh allerdings gleich ins Bett und versuche mich müde zu lesen.

Im Notfall geh ich Schnee schippen!! >:(

tdruep_coloxurs


Ja klar, kalle. Wäre das alles okay, hätte ja niemand ein Problem damit. Sicher "verplempert" man dadurch Zeit, aber seit wann stört es die Psyche, wenn sie vom Verstand abgemahnt wird?

E_hema(liger Nut}z1er3 (#417~903)


So, ich hab mir gestern mal ein Hörbuch bestellt, ich hoffe, das wird schnell geliefert. Dann hab ich was, wo ich mich drauf freuen kann abends. Ich denke mal, wenn ich es mir gemütlich mache, die Augen schließe und mir was "vorlesen" lasse, kann ich besser abschalten als vor irgendwelchen Flimmerkisten. Außerdem hab ich gestern von meinem Doc was homöopatisches zum Schlafen bekommen. Mal sehen, ob das dann klappt, ist doch kein Zustand, jede Nacht nur 4-5 Stunden zu schlafen.

LG

txrute_col|ou{rs


Ich hatte mir schon überlegt, irgendne Handarbeit anzufangen. Stricken oder so ;-D damit die Hände was zu tun haben und man schön langsam abschaltet.

Hörbuch ist auch gut, aber für mich müsste es schon seeeehr spannend sein...

Gute Nacht jetzt!

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