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studium abgebrochen - erfahrungsaustausch

L<ucxy hat die Diskussion gestartet


hallo erstmal,

weiß nicht ob hier das richtige forum dafür ist, ansonst gern verschieben :)

wollte mal rumfragen, ob hier leute sind, die schonmal ihr studium abgebrochen haben?

bei mir ist es so, dass ich im oktober angefangen hab und schon sehr schnell wusste, dass ich mich falsch entschieden hab..

Gerade die Phase des Abbruchs empfinden viele Studienabbrecher als besonders belastend. Der Studienabbruch wird als persönliches Scheitern erlebt.

genau so fühl ich mich :°(

dazu kommt, dass meine wohnsituation (studienort 200km von freund und freunden entfernt, zuhause wohnen bei meinen eltern geht aber auch einfach nicht mehr) mich sehr belastet....

das wiederrum führt dazu, dass ich meinen arsch nicht hochkriege, was job oder praktikum suchen angeht....

3. problem ist, dass ich nur n paar vorstellungen hab, was ich stattdessen studieren könnte.. außerdem hab ich angst, wieder was *falsches* zu machen... um mich herum sind alle schon im 3,4,5. semester.. nur ich krieg nix auf die reihe.. nichtmal n gammligen job zu finden...

fühl mich so schlecht gegenüber meinen eltern (finanziell gesehen) und mir selbst (versager, *nutzlos* für die gesellschaft... kann nun sehr gut nachvollziehen, wie sich so mancher hartz4 empfänger fühlen muss...)

würde mich sehr über antworten freuen *:)

Antworten
wEisemean86


ich sags mal so: du bist echt nicht allein

von meinem studiengang waren nach 2 semestern nach ganze 60% übrig, der großteil davon hat wegen der falschen studienwahl abgebrochen...

=> es ist nicht ungewöhnlich, dass man das falsche studiert => besser jetzt die notbremse ziehen als zu spät...

kleine aufmunterung:

von den 60%, die geblieben sind, sollten nach ca 75% da sein ;-)

=> find was, was dir gefällt und tu das =)

Leucxy


danke :) klar bin ich nicht der einzige mensch auf der welt... aber ich hab das gefühl, dass andere nicht so dermassen *tief* fallen bzw die finden alle gleich was ganz tolles, was sie dann machen..

ich krieg nichtmal das wohnproblem auf die reihe... :-/

w\isem+an8x6


ich war auch ein sehr guter schüler, bin jetzt aber auch im notenspiegel der universität angekommen oder anders gesagt: die harte realität hat mich eingeholt :-/

ich hab auch schon mal drüber nachgedacht, ob ich es nicht einfach hinwerfen sollte...

aber irgendwie will ich das auch nicht, weil mich viele bereiche meines studiums schon reizen (während mich andere total einschläfern)

damit kämpfen wohl die meisten studenten...

es gibt 3 möglichkeiten:

- mehr lernen und damit besser werden (kann aber auch zu völliger selbstaufgabe führen)

- einsehen, dass es keinen sinn hat und hinwerfen

- die lage akzeptieren und das beste draus machen

ich hab mich für #3 entschieden xD

S>onateVo{mSchexitern


Mir gings genauso wie dir und eigentlich musste ich etwas lachen als ich deinen faden entdeckt hab, da ich in ca 2 stunden an meine fh fahren werde um mich endlich exmatrikulieren zu lassen :D

Ich hab mein studium auch im oktober begonnen, und schon davor im mathe vorbereitungskurs hatte ich iwie doch kein so gutes gefühl.

Dazu kam dass ich ganz n der nähe wohnte und so recht wenig kontakt mit anderen hatte, kurz gesagt ich war völlig allein da.

Der eigentliche grund war allerdings dass ich die falsche wahl getroffen hatte und ein paar fächer dann noch um einiges schwieriger waren als ich angenommen hatte..

Ich hab mich in den letzen paar wochen ausschließlich darum gekümmert einen fsj platz zu ergattern, was garnicht so leich war, da

die allermeisten im september anfangen und man was finden muss mit einem zwischeneinstieg.

Jedenfalls fängt mein fsj am 11.1 in einer orthopädischen klinik an und ich muss sagen ich bereue nichts.

Ich muss zugeben, ich hab das gleiche problem wie du, was mache ich danach.. Nochmal studieren, arbeiten, ka..

Ich habe selbst nen faden dazu, allerdings mit anderem namen, da mein bruder den immer öfter genutzt hat -.-

Vielleicht willst den mal lesen. heißt "Will Studium abbrechen, aber..." von Azazil.

Den Namen hier hab ich mir währendeiner vorlesung überlegt als ich nur noch abbrechen wollte. Da hatte ich immer dabei son lied im kopf, das nannte ich dann einfach Die Sonate vom Scheitern.

gjato


Kopf hoch, das Leben geht schon weiter. :°_

das wiederrum führt dazu, dass ich meinen arsch nicht hochkriege, was job oder praktikum suchen angeht....

Könntest du gerade die Belastung nicht als Motivationsschub nehmen um endlich etwas an der Situation zu ändern? Ich weiß, das klingt so einfach, aber mit deinen Gedanken kannst du viel steuern.

dass ich nur n paar vorstellungen hab, was ich stattdessen studieren könnte..

Muss es denn unbedingt ein Studium sein? Was wäre mit einer Ausbildung? Hinterher kann man immer noch studieren.

Mein zweiter Vorschlag wäre eine Auszeit. Ich habe mir die bewusst nach dem Abi genommen und es hat mir sehr geholfen meine Ziele und Wünsche zu analysieren.

Ansonsten schau mal, ob deine Uni eine psychologische Beratung hat. Geh da ruhig hin. Die haben solche Fälle tagtäglich und können dir weitere sinnvolle Ratschläge geben, die dir helfen diese schwere Phase zu überwinden.

Viel Kraft. :)*

S+ummeerlove


Ich habe letzes Jahr mein Studium nach 2 Semestern abgebrochen und habe mich auch nicht gearde super deswegen gefühlt. Ich habe mich wie ein Versager gefühlt und hatte ein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Eltern. Bin froh, dass diese Zeit vorbei ist!!

Das Studium war mir von Anfang an zu kompliziert, also hauptsächlich der Matheanteil (Leute die sowas kapieren sind für mich Genies)...Nene ich will nie wieder was mit Mathe am Hut haben^^

Naja nach dem Abbruch habe ich mich für ein FSJ entschieden, was ich eigentlich schon direkt nach dem Schulabschluss machen wollte, aber meine Eltern haben mich zu einem Studium überredet. Daraus wurde wie man sieht nix.

Jetzt weiß ich jedenfalls was ich möchte und was nicht und bewerbe mich zurzeit für eine Ausbildung. Außerdem tut es gut sich nach so vielen Schuljahren den Kopf mal ein Jahr nicht mit Lernerei und Theorie vollzustopfen :D

Übrigens kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass sehr viele Leute ihr Studium oder Ausbildung abbrechen. Ich bin noch heute erstaunt darüber, wie viele aus meiner damaligen Stufe ihr Studium abgebrochen oder gewechselt haben! Also du bist echt nicht allein damit. Ich weiß wie das ist, aber blick nach vorn und denk darüber nach was du willst und welche Alternativen du hast! :-)

SXon9ateVoGmSche7itexrn


Was ich vergessen habe.. Ich habe mich auch schlecht gefühlt wegen dem Geld meiner eltern, dass ich dafür in den sand gesetzt hab.

Und man fühlt sich als Versager, aber was bringt es in einem studium rumzugammeln, dass man früher oder später einfach hin schmeissen muss, nämlich nichts außer noch mehr geld zu verschwenden und sich deswegen noch schlechter zu fühlen.

Sieh es einfach mal so, du weißt jetzt aufjedenfall was du nicht machen wirst, du kannst dir jetzt eher vorstellen, was auf dich zu kommt bei verschiedenen fächern und dem studium allgemein und wirst bei deiner nächsten wahl nicht ganz so im dunkeln rumtasten müssen.

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