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Wer hat Erfahrung mit Seroquel Prolong Retardtabletten

L>ärcxhe2 hat die Diskussion gestartet


Hallo

vor ein paar Wochen wurde mir von meinem Therapeuten dieses Medikament wegen einer starken psychischen Erkrankung verschrieben. Nahm zuvor etwa 1 Jahr andere Medikamente, die mir nicht halfen. Nachdem ich das Seroquel Retard bekam, ging es mir nach ganz kurzer Zeit sehr viel besser. Aber jetzt, nach ein paar Wochen, habe ich immer wieder Rückschläge. Wer hat Erfahrungen mit diesem Medikament?

Antworten
RfumAo-xw


Hallo!

Ich nehme das Medikament auch.. ich finde auch, dass es sehr hilfreich ist... die Dosis musste bei mir auch nach einigen Wochen angepasst werden.(d.h. erhöht) Am besten mit dem Arzt besprechen!

Wie gesagt, das Medikament wirkt mit der richtigen Dosis wirklich ganz gut... aber ich werde sie trotzdem bald nach Absprache mit dem Arzt absetzen (Gewichtszunahme ist bei mir leider erheblich :()

L]ärychex2


Hallo, ich warte sehr auf weitere Antworten. ???

Grüße

Z.waclk4x4


Hallo, ich warte sehr auf weitere Antworten.

Obwohl Dir Rumo-w alles gesagt hat, was zu sagen ist?

LIä3rchex2


Hallo Zwack44

würde mich interessieren, ob Du dieses Medikament auch schon mal genommen hast und aus eigener Erfahrung sprichst?

LkärchweX2


Hallo Rumo-w

kannst Du mir vielleicht schreiben, welche Dosis Du genommen hast. Mit welcher Dosis hast Du angefangen und nach welcher Zeit erhöht? Da es nach einem ganzen Jahr und verschiedensten Medikamenten das erste ist, das wirklich hilft, würde ich das gerne wissen?

Viele Grüße

t`ealrdroIp77


Was mich interessieren würde ob es bei Seroquel einen Gewöhnungseffekt gibt so das man die Dosis immer wieder steigern muss und das Medikament eventuell irgendwann nicht mehr hilft.

ZZwaczk44


Antipsychotika habe ich noch nicht genommen (bin AD-Konsument), aber die Grundprinzipien sind bei allen Psychopharmaka sehr ähnlich. Ich zitiere mal aus dem Benkert Hippius:

Antipsychotika, Behandlungsdauer, Wirkungseintritt: "Die Wirklatenz zeigt eine große Bandbreite von Stunden bis zu mehreren Wochen. Bei Antipsychotika-Respondern mit akuter Symptomatik zeichnet sich innerhalb der ersten beiden Behandlungswochen eine merkliche und innerhalb von 4-6 Wochen (ggf. nach Dosiserhöhung) eine deutliche Besserung ab.

Ein frühes, zumindest teilweises Ansprechen .... scheint prädiktiv für eine spätere Response und Remission zu sein. Kommt es dagegen in den ersten 2 Wochen nicht zu einer solchen beobachtbaren Partial-Response, ist die Wahrscheinlichkeit für ein späteres Ansprechen sehr gering (wahrscheinlich ähnlich wie bei den Antidepressiva).

Wenn das Antipsychotikum (möglichst innerhalb einer Woche) in den Zieldosisbereich aufdosiert wurde und danach nur eine unzureichende Wirkung - aber eine merkliche Besserung - gesehen wird, sollte nach 2(-4) Wochen und Ausschluß einer Non-Compliance oder pharmakokinetischen Ursache (Metabolisierung) eine weitere Erhöhung der Zieldosis erfolgen. Wenn auch nach erfolgter Dosiserhöhung innerhalb von ca. 2(-4) Wochen keine Response erfolgte, sollte auf ein anderes AAP umgesetzt werden." In viel weniger Worten hat das bereits Rumo-w gesagt.

Quetiapin, Dosierung Seroquel prolong: "Einmal 300 mg/Tag am 1. Tag, 600 mg am 2. Tag.... Die empfohlene Tagesdosis beträgt 600 mg; in begründeten Fällen kann die Dosis auf 800 mg/Tag erhöht werden." Soweit der Benkert Hippius.

Das Prinzip dahinter: Man reizt die empfohlene Dosis einfach aus, bevor man den Patienten als Non-Responder charakterisiert.

Hallo teardrop. Fälle von Mißbrauch von Quetiapin wurden beschrieben, d.h. für mich: Es muß Patienten gegeben haben, die in eine Überdosierung gerannt sind. Dass das nicht fachgerecht ist, braucht man wohl nicht besonders betonen. Außerdem therapiert man sich ja nicht selbst, sondern hält engen Kontakt zum Arzt. Generell kann es bei Psychopharmaka passieren, dass sie irgendwann nicht mehr wirken (habe ich bei AD auch erlebt), aber weil jeder Patient individuell reagiert, kann man das nur ausprobieren. Wenn also so ein Fall eintritt, erhöht man nicht sinnlos die Dosis über die maximal empfohlene Dosis hinaus, sondern wechselt das Medikament.

S ilb$er


Was mich interessieren würde ob es bei Seroquel einen Gewöhnungseffekt gibt so das man die Dosis immer wieder steigern muss und das Medikament eventuell irgendwann nicht mehr hilft.

ich habe mich ein Stück weit an die Müdigkeit gewöhnt - aber wirklich nur ein Stück weit (ich bekam 50mg morgens und 200mg abends). Die Wirkung war bei mir immer gleich, wobei ich es auch nur ca. 4 Monate lang bekommen habe. So rein von der Logik her denke ich nicht, dass es zu einem Gewöhnungseffekt kommt.

A]zuxcenax1


... das Medikament habe ich etwa 2 Jahre genommen.

Meine Höchstdosis war bei :

200mg-200mg-300mg

150mg-150mg-450mg

Frag mich nicht warum, es wurde immer rumprobiert.

Es hat mir ja auch geholfen(eine Zeit lang), nur irgendwann dann nicht mehr.

Ich hatte dann Nebenwirkungen und konnte nicht mehr schlafen, hatte Zuckungen, bekam Akinetion für die Nebenwirkungen und dann wurde es aber abgesetzt.

Aber ich habe es selber versucht abzusetzen |-o und das war nicht gut, ich habe dann die Dosis wieder erhöht, nachdem ich es meinem Arzt erzählt habe und auch einen kleinen Anschiss kassiert habe, zu Recht. Aber dann hat mein Psychiater es sehr schnell abgesetzt und mir ging es nicht gut, ich bekam es wieder und dann setzten die starken Nebenwirkungen ein. Also man sollte es warscheinlich sehr langsam ansetzen, das ist meine Erfahrung.

Appetittsteigerung und daraus resultiert Gewichtzunahme. %-|

AGzuce'nQax1


Also man sollte es warscheinlich sehr langsam ansetzen, das ist meine Erfahrung.

ich meinte absetzen. |-o

RCumoN-xw


Hallo!

Ich habe mit 50mg angefangen, bin dann aber schon am 2. Tag auf 100. Nach einer weiteren Woche dann auf 200. Und ca. 1-2 Monate später dann auf 300. Bei der Dosis bin ich dann geblieben. Zusätzlich nahm ich noch 200mg nicht-retardiert.

Jetzt bin ich am Ausschleichen, d.h. ich ersetze es mit Abilify. Nehme nun nur noch 200 nicht-retardiert.

Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich das Medikament nicht aufgrund einer Psychose genommen habe. (deswegen die bei mir niedrigere Dosierung)

LWärcxhe2


Danke Euch allen für Eure Antworten. Haben mir sehr geholfen.

Zwack44, danke für Deinen ausführlichen Bericht. Ist sehr hilfreich.

L{ärcehex2


Hallo

hat noch jemand Erfahrung mit diesem Medikament?

A]zuGcena1


Ich mach jetzt mal was, ich weiss nicht ob es erlaubt ist, wenn nicht, bitte ich um Entschuldigung und bitte es euch zu löschen.

Das soll keine Werbung sein. Dort schreiben eben sehr viele über ihre Erfahrungen mit diesem Medikament. Vielleicht hilft es dir ja.

@:) :)*

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