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Meine Mutter hat schizophrene Paranoia und will keine Hilfe

g0wen(do6lynn


und irgendwas nehmen muss

Ohne Psychopharmaka ist eine solche Krankheit nicht in den Griff zu bekommen. Es wird ihr nur guttun, wenn sie Medikamente bekommt. Das ist das einzige, was hilft :)* :)*

Die Idee, sich mit ihrer Freundin in Verbindung zu setzen, ist aber sehr gut. Diese kann vielleicht auf sie einwirken, dass sie zum Hausarzt geht. Informier den Hausarzt vorher über ihren Zustand, damit er sie einweisen lassen kann, falls sie dort dann freiweillig unterschreibt.

AMngi8x5


Hmm ach so..dann wird es ja wohl echt schwer,deine Mutter irgendwie mit einem Trick in eine Klinik zu bekommen,geschweige denn,dass sie freiwillig Medikamente nehmen würde.Die Sache mit dem untermischen der Medikamente ist auch sehr heikel,aber es wäre vielleicht einen Versuch wert.Da müsste man wirklich mal mit einem Arzt sprechen.Aber irgendeinen Weg muss es da doch geben,euer Leben kann doch so nicht ewig weiter gehen...

Schon irgendwie schlimm,wenn man sich vorstellt,dass man ein geliebtes Familienmitglied belügen oder austricksen muss.Bin froh,dass ich nicht in deiner Haut stecken muss,liebe Das-Leben-Liebende.Meine Schwester hat Borderline,ich habe immer gedacht,schlimmer geht´s nicht mehr.Aber deine Geschichte nimmt mich auch irgendwie mit und berührt mich sehr :)* :)* :)*

s|oap b{ub$bxle


@ Angie85

Nein, ohne Tabletten geht da gar nichts. Die Chemie im Kopf ist durcheinandergeraten und muss wieder hergestellt werden. Und das geht nur mit Medikamenten. Da hilft keine Psychotherapie und kein gutes zureden.

Das tückische an der Krankheit ist ja eben das für die Betroffenen die Welt in Ordnung ist. Das was sie glauben ist absolut real für sie. Und sie können sich meist ganz normal im Alltag verhalten.

Wenn sie nicht gerad das sagen was sie denken ( also total krankes Zeugs ), dann merkt man ihnen die Krankheit nicht an.

Mein Mann konnte weiterhin völlig logisch handeln. Ist arbeiten gegangen und alles.

@ Das-Leben-Liebende

Ich kann mir gut vorstellen das diese Freundin aus der Mail sogar Deiner Mutter glaubt.

Mein Mann konnte sogar mich am Anfang davon überzeugen das wir ein anderes Auto brauchen. Er war nämlich arbeitslos geworden ( erst viel später habe ich erfahren das er in der Firma auch total kranke Sachen erzählt hat; er würde die Firma übernehmen hätte Gott ihm gesagt usw. ).

Er hat dann gesagt er wird sich als Fensterputzer selbstständig machen. Und wir bräuchten dann einen Berlingo weil der gross genug für die Ausrüstung ist und da eine Leiter rein passt usw.

Er hat das alles so logisch rübergebracht das ich eingewilligt habe.

Dann sassen wir auf unserem Berlingo denn mein Mann konnte alles, nur nicht Fensterputzen, und die Kunden die ihn einmal hatten haben ihn nie wieder genommen.

Es kann also gut sein das diese Freundin deiner Mutter das glaubt was sie sagt...

ecvem*arxi


hi,

ich kann die zwar auch nicht besonders weiter helfen,aber eine Bekannte von uns hat die gleiche Krankheit nur das sie Freiwillig ins Heim gegangen ist.

Ich würde auf sie Ruhig einreden und versuche ihr die Krankheit die sie hat zu erklären!

Frage sie mal warum sie das denkt und wie sie überhaupt drauf kommt,das man sie beobachtet?

Wenn sie noch mals Ausrastet würde ich die Rettung holen und sie in eine Phsychatrie einweißen lassen,den das kann ir keiner Verbieten.

lg eve

KnesytreEl


Ich würde auf sie Ruhig einreden und versuche ihr die Krankheit die sie hat zu erklären!

Frage sie mal warum sie das denkt und wie sie überhaupt drauf kommt,das man sie beobachtet?

Leider bringt es nichts, den Leuten, die diese Krankheit haben, mit Sachlichkeit und logischer Argumentation zu kommen. Mein Bruder hat dasselbe und wenn wir ihm erklären, wie er sich doch selbst widerspricht, blockt er einfach ab oder sagt, dass wir es sind, die sich andauernd widersprechen. Es gehört eben zur Krankheit dazu, dass man der Logik und der Vernunft nicht mehr zugänglich ist und dass einem die Krankheitseinsicht fehlt.

Wenn sie noch mals Ausrastet würde ich die Rettung holen und sie in eine Phsychatrie einweißen lassen,den das kann ir keiner Verbieten.

Das kann die TE natürlich versuchen, aber wenn die Leute dann der Meinung sind, dass durch den Ausraster trotzdem keine Eigen- oder Fremdgefährdung vorliegt, fahren die einfach wieder weg und lassen die Mutter da. Sprich: wenn die Mutter nicht versucht, aus dem Fenster zu springen oder ihrer Tochter eine scheuert oder beschließt, in Behandlung zu gehen, passiert da gar nix, so traurig das auch ist.

sqcuellixe


Ich denke..wenn sie keine Hilfe will ..kannst du auch nix machen.Pass auf das DU DICH SCHUETZT...

So eine verrueckte Mutter kann auch ihre Umwelt bzw.ihre Mitmenschen krank machen.An deiner Stelle wuerde ich ausziehen,solch eine Mutter ist viel zu belastend,sie zieht andere Leute mit in den Abgrund..

Sie hat ihre Chance auf Hilfe bekommen...mehr koennt ihr nicht tun...wenn sie sie nicht nutzt...ist es ihr Problem.

(Vermutlich hatte die Mutter frueher schlimme Erlebnisse gehabt..welche jetzt verzerrt bei ihr hoch kommen)

aber du kannst nix dafuer...sie ist fuer sich selber verantwortlich.(aber da sie sehr krank ist wird sie fuer sich selber keine Verantwortung mehr tagen koennen)......wenn es noch heftiger wird kannst du sie einweisen lassen...

skcul_lie


sorry:es heisst :....mehr tragen koennen..

a&rmiLnieus9


Die Ärztin meinte, man könne absolut nichts machen, solange sie SELBST es nicht wollen bzw. konkrete Bedrohung von ihr ausgehen würde.

Diese Aussage der Ärztin kann ich nicht nachvollziehen. Die fehlende Einsicht, krank zu sein ist doch schließlich Teil des Krankheitsbildes Schizophrenie. Sagt einem ja eigentlich schon der gesunde Menschenverstand. Denn wie soll ein Betroffener auf der einen Seite unter Verkennungen der Realität leiden, und gleichzeitig Einsicht haben, dass es sich dabei um Verkennungen der Realität handelt? Ein schizophrener Mensch lebt während des Schubs in seiner eigenen Wirklichkeit. Wie soll der da erkennen, dass diese Wirklichkeit seinen Wahnvorstellungen entspricht und nicht die "normale" Realität ist?

Auf keinen Fall würde ich versuchen, Deine Mutter auf der Ebene ihrer Wahnvorstellungen anzusprechen, wie Dir weiter oben vorgeschlagen wird.

ICh wünsche Dir, einen Arzt zu finden, der mehr Einsicht zeigt. :)* :)* :)* :)* :)*

c%lev#erb3oy


Hallo DLL,

da meine Mutter ebenfalls psychisch krank ist, habe ich auch schon einiges in dem Bereich erlebt.

Um es kurz zu machen, du kannst nichts tun. So hart es auch klingt, ihr geht es entweder noch nicht schlecht genug oder du musst sie, wenn sie selber nichts unternimmt, dem Elend überlassen. Rechtlich gesehen kannst du nur in akuten Notfällen, wie Gefahr für sich und andere, eingreifen und Sozialpsychiatrische Dienste, Polizei, etc. verständigen.

Was deine Bekannten vorgeschlagen haben ist natürlich Nonsense, da man niemanden zur Therapie zwingen kann. Kein Psychologe kann therapieren, wenn sie nicht will. Und Zwangsmedikation geht wie schon gesagt nicht. Du musst irgendwie lernen davon abzulassen, sonst macht dich die Co-Abhängigkeit kaputt und laugt dich nur aus bzw. gefährdet dein Studium.

Ich wünsche dir alles Gute,

LG

hNoneyVbeeo74


scullie...

Du hast echt null Ahnung,wenn Du sowas von Dir gibts..

Ist trotzdem seiner Mutter,und da kann man nicht einfach abhauen und Sie im stich lassen...

Das-Leben-Liebende......darf ich Dich eine PN schreiben.....wegen meine Erfahrung mit ein ähnliche Fall.......??

s5cullgie


honeybee :(v..."echt Null Ahnung " hast wohl eher du %-|

Ich schreibe dem Teilnehmer meine Meinung...das Recht hat jeder...falls du das nicht weisst.....

Auch ich habe zu diesem Thema meine Erfahrungen gemacht......

wenn jemand denkt...er moechte seine Mutter nicht im Stich lassen..kann ich es auch verstehen...trotzdem kann die Mutter nicht zu einer Therapie und sonstiger Hilfe gezwungen werden...und eine grosse Portion Selbstschutz und Kraft wird das Leben-liebende brauchen ..sonst besteht die Gefahr...dass sie mit der Mutter untergeht...

hionUey^bee74


Sorry,scullie da liegts Du falsch....

Ich weiß wohl wovon ich rede...Hab mit meine eigene Tochter dasselbe durchgemacht..Ich war seelisch und körperlich total fertig,aber hätte Sie nie im stich gelassen..

IN Grunde sind diese Menschen hilflos,und sind überzeugt das Alle andere spinnen..

Ich darf auch meine Meinung äussern,indem ich sag das Ich der Meinung bin das Du kein Ahnung hast,oder ist das was anders?? *:)

s*culliEe


Mit Sicherheit laesst man doch nicht das eigene Kind im Stich... :|N..das ist fuer mich etwas gaaaanz was anderes....wie es Kindern psychisch geht....liegt oft seehr an den Eltern...die Eltern waren vor dem Kind da....die Eltern formten und praegten ihr Kind...es ist sehr wichtig ..dass die Eltern zum Kind halten und gemeinsam am Problem mit profesioneller Hilfe arbeiten...

aber wenn die eigene Mutter schwer psychisch krank ist.....dafuer kann die Tochter nun gar nix ..sie hat nichts mit der Krankheit der Mutter zu tun.(das wird eher im Zusammenhang mit den Eltern der Mutter und ihrer Kindheit stehen.Die Eltern halfen vermutlich nicht ihrem Kind (der jetzigen Mutter von der Fadeneroeffnerin)

...

Ich glaube...dass die Mutter professionelle Hilfe braucht und die Tochter kann nicht viel tun,muss sich selber schuetzen(braucht die Mutter nicht im Stich zu lassen...das meinte ich damit nicht).....solche psych Erkrankungen haben oft tiefe Gruende..

Wenn ich als Kind solch eine verrueckte Mutter gehabt haette,von der ich abhaengig waere ...waere dies traumatisch...aber die Fadeneroeffnerin ist zum Glueck erwachsen...Wie soll /kann sie denn ihrer Mutter helfen ?

secul#lxie


Ich habe auch eine Halbschwester....sie ist sehr klug,hat viele Faecher studiert...aber sie hat eine psychotische affektive Schizophrenie....

Sehr gut finde ich den Faden von Chance 007 ..er heisst....emotionale Misshandlung......er beschreibt die Hintergruende ,weshalb Menschen psychisch erkranken....dieser Faden beschreibt auch sehr die Ursachen,weshalb meine Halbschwester psychisch erkrankte... :°(

g1wendo-lynxn


aber wenn die eigene Mutter schwer psychisch krank ist.....dafuer kann die Tochter nun gar nix ..sie hat nichts mit der Krankheit der Mutter zu tun.(das wird eher im Zusammenhang mit den Eltern der Mutter und ihrer Kindheit stehen.Die Eltern halfen vermutlich nicht ihrem Kind (der jetzigen Mutter von der Fadeneroeffnerin)

Umgekehrt kann auch die Mutter nichts dafür, dass die Tochter krank ist, denn psychische Krankheiten kommen dadurch, vereinfacht ausgedrückt, dass im Gehirn etwas schiefgelaufen ist. Andere Faktoren können nur noch hinzukommen, das stimmt. Eigentlich streiten sich sogar die Gelehrten noch bis heute darüber, was eine solche Krankheit nun eigentlich hervorruft, nur kann man eines inzwischen mit Sicherheit sagen: Dass die Angehörigen daran keine Schuld tragen, egal, ob Mutter oder Tochter.

Auf keinen Fall würde ich versuchen, Deine Mutter auf der Ebene ihrer Wahnvorstellungen anzusprechen, wie Dir weiter oben vorgeschlagen wird.

Nein, da hast du recht, Kranke sollte man in ihren Wahnvorstellungen nicht auch noch bestärken bzw. diese verstärken, indem man mit ihnen darüber spricht, dass muss man Fachleuten überlassen.

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