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Meine Mutter hat schizophrene Paranoia und will keine Hilfe

Dnas-LQeben-Licebexnde


Danke euch allen, ihr seid so lieb :)* :)* :)*

Freunde von mir sagen grad, ich soll mir das alles nicht so zu Herzen nehmen und so. Ich versuche und mache es auch, aber ich hasse Kommentare dieser Art. Wenn man das nicht selbst erlebt hat, dann kann man es nicht verstehen, oder? :°(

Naja, auf jeden Fall danke an euch alle nochmal!

Ich werd weiter berichten...

Achja:

ich finde es erstaunlich, dass du das mit dem lügen hingekriegt hast - in dem Fall war das wirklich das einzig richtige.

Ich habe ja nicht mal gelogen in dem Sinne; ich habe manche Dinge ein wenig übertrieben, aber komplett hinzugesponnen habe ich nichts ;-)

@ verirrtes schäfchen:

Danke für deine PN! Hab mich sehr gefreut, ich werd dir morgen oder am we antworten, wenn ich etwas runtergekommen bin und ein wenig Zeit habe @:)

p;exbby


hallo DLL :)_

als allererstes: mit dem Lügen meinte ich vor allem das Austricksen deiner Mutter. Das muss echt hart sein, wenn man selbst so tun muss, als wäre alles ganz anders nur damit sich endlich was tut. Dafür bewunder ich dich @:)

Freunde von mir sagen grad, ich soll mir das alles nicht so zu Herzen nehmen und so. Ich versuche und mache es auch, aber ich hasse Kommentare dieser Art. Wenn man das nicht selbst erlebt hat, dann kann man es nicht verstehen, oder? :°(

Nein, das können nicht alle, die es noch nicht erlebt haben :°_ :°_ - aber sei ihnen nicht böse, sie wollen dich aufbauen und wissen eben gerade, weil sie es noch nicht erlebt haben, nicht wirklich, was sie sagen sollen.

Rein objektiv und nüchtern betrachtet ist das, was deine Freunde sagen, gar nicht SOOO dumm. Deine Mutter ist gerade krank und nun ist sie im Krankenhaus, damit sie wieder gesund wird. Deswegen solltest du dir das rein nüchtern betrachtet tatsächlich nicht zu Herzen nehmen.

Du ahnst sicher, es kommt ein dickes ABER:

Das ist nun die andere Seite - nämlich die, die gar nicht nüchtern ist sondern einfach die eigene Gefühlswelt betrifft. Natürlich nimmt man sich das zu Herzen. Natürlich könnte man den ganzen Tag nur noch heulen, weil man selbst nicht mit der Situation klarkommt. Weil man sieht, wie die gesamte Familie darunter leidet, weil ein normales Leben gerade einfach nicht möglich ist.

Wenn man es nicht selbst erlebt hat, ist es bestimmt um einiges schwieriger, das zu verstehen. Ich habe schonmal soetwas erlebt und kann dir nur sagen, dass ich bei solchen Kommentaren nur noch mehr geheult hätte - und dass ich sicher sauer geworden wäre.

Aber sei ihnen bitte nicht böse. im Grunde wollen sie dir nur helfen. :)_

Dkas-LebeWn-Liebxende


Danke peppy, du sprichst mir aus dem Herzen @:)

sSoap$ bubkblxe


Hallo Das -Leben-Liebende,

wie geht es Deiner Mutter inzwischen? Und wie geht es Dir ?

Bitte melde dich doch nochmal.

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

*:) *:)

D4as-mLeben-9Liebexnde


So, jetzt hab ich mal wieder ein paar Minuten Zeit; hab grad so viel um die Ohren mit Uni, Praktikum usw. ;-)

Also, der aktuelle Stand:

Ich habe meine Mutter das erste Mal so richtig am Samstag besucht; das war auch der Geburtstag meiner Schwester. Das war echt schlimm. Ihr wurde mein Fax nicht weitergeleitet und meine sms hat sie auch nicht bekommen, so dass sie dachte ich hätte mich seit dem Tag, an dem sie "eingesperrt" wurde, nicht mehr gemeldet. Das tut mir immer noch soooo furchtbar doll leid :-(

Naja, auf jeden Fall war sie komplett fertig, als wir da ankamen und hat voll geheult, meinte dass sie raus will und war am Anfang auch ziemlich sauer auf mich. Dann hat sie sich selbst noch ganz doll Vorwürfe gemacht, weil sie gar kein Zeitgefühl mehr hatte und dachte, der Geburtstag meiner Schwester sei einen Tag später...

Naja, dann habe ich sie Montag und heute besucht und es wird von mal zu mal besser. Also letztes Mal hat sie mich noch bisschen angefaucht, aber heute wars echt gut.

Meinen Vater wollte sie beim ersten Mal nicht sehen, aber gestern hat er sie sogar alleine besucht.

Meine Mutter ruft hier manchmal an (wie gerade heute) und ich dann so traurig und sagt, ich soll sie rausholen, ihr ginge es doch gut und das eingesperrt-sein mache sie fertig usw. und dann fühle ich mich irgendwie immer total schlecht; ich kann sie verstehen, sie ist der aktivste Mensch der Welt, es muss wirklich hart für sie sein :-(

Aber andrerseits denk ich, es geht einfach nicht anders. :|N

Naja, ich habe heute mit der Ärztin gesprochen; sie meinte sie befürchtet 2 Wochen sind zu wenig, sie würde sie gerne länger dabehalten, dann in der offenen Abteilung, aber das wird meine Mutter nicht mitmachen, denke ich...

Uns gegenüber benimmt sie sich echt sehr normal; nur ab und an kommt ein "Ausrutscher". So wie z.B. heute, wo ich sie ganz kurz sprechen hören habe, als sie auf Toilette war.

Ich weiß nicht, inwieweit sie uns "vorspielt", dass alles gut ist und inwieweit sie den ganzen Mist noch glaubt.

Auf ihrem Schreibblock habe ich heute ein paar Sätze gefunden, die jemand über ihren imaginären Mann geschrieben hat (von wegen der sitzt zu hause und guckt TV...), aber das war eindeutig nicht ihre Handschrift...

Ich weiß nicht wirklich, was ich davon halten soll.

Naja und sie hat in der Malstunde ein Bild mit 2 Herzen gemalt hat die Psychaterin mir erzählt; das hatte aber nichts mit meinem Vater zu tun.

Ich weiß iwie nicht so ganz, was ich von allem halten soll. Also sie macht definitiv Fortschritte, aber ich habe ganz ganz große Angst, dass sie, sobald sie iwie an den Laptop kommt, wenn sie zu Hause ist, wieder abdreht (sie hat heute schon am Telefon gesagt, ich solle ihr den PC mitbringen...) :-/

Aber naja, das werden wir dann nächste Woche sehen. Ich konnte sie zumindest soweit iwie beruhigen, dass sie es nicht mehr sooo schlimm fand, noch eine Woche dort zu bleiben und wir besuchen sie jeden Tag, so dass ihr nicht zuu langweilig wird.

Ich hoffe, das wird iwie alles...

Lieben Gruß

DLL :)*

vLerirrte-s s9chäfcxhen


Das-Leben-Liebende! *:)

Wie geht es dir und euch? :)* :)* :)* :)* :)*

h'oneybxee74


Wird mich auch interresieren *:) *:) *:) *:) *:)

s)oap bu*bble


Mich genauso :)z @:).

Dfas-Leben<-LiUeibende


Ui, hab das erst grad eben gesehen *:)

Ja, also uns so als Familie gehts wieder ganz gut :)z

Meine Mutter nimmt ungern die Tabletten, aber sie macht es und ist die größte Zeit über auch echt normal.

Nur gestern habe ich sie wieder beim reden erwischt; von wegen, dass sie xy noch liebt und sie will, dass mein Vater ins Gefängnis geht...

Naja, ich weiß nicht, inwieweit das normal ist; die Tabletten nimmt sie jedenfalls und wenn sie drauf aufmerksam mache, dass sie wieder anfängt zu reden, dann lenkt sie sich auch selbst mit anderen Dingen ab; das ist schon gut :-)

Ich bin nur von der "Nachbetreuung" sehr enttäuscht :(v Meine Mutter muss nur alle 8-10 Tage mal hin und da fragt der Psychater auch nur, ob sie Medikamente schluckt.

Ich denke, es würde ihr sehr helfen mal zu reden über alles; naja, wir sind nicht privat versichert- vielleicht liegts daran :-/

Ich bin ab nächster Woche im Urlaub; ich hoffe in der Zeit bleibt hier alles ruhig ;-)

Ganz lieben Gruß

DLL @:)

h#onfeybee7x4


DLL...

Schön von Dir wiederzuhören..und von die Fortschritte mit dein Mutter..Ist ein gutes Zeichen wenn Sie ihrer Tabletten von sich aus schluckt...

Ich wünsche Dir ein schöne erholsame Urlaub.... *:) @:)

v3erirrtAes scvhäfchen


Huhu DLL,

schön, dass alles langsam wieder entspannter wird. Eine Rückkehr zur Normalität ist sehr wichtig. Ihr solltet aber aufpassen, dass es nicht nur eine Scheinnormalität ist. Sowas steckt niemand einfach so weg. Es ist für deine Mutter wahrscheinlich auch sehr peinlich, dass ihr das passiert ist. Geisteskrankheiten sind ja ein gesellschaftliches Tabu, und ganz subjektiv machen sie auch große Angst. Wer will schon gerne den Verstand verlieren - das ist doch eher ein absoluter Albtraum! Dass sie sich nun ablenkt ist gut, aber ich bin nicht sicher, ob das reicht...

Psychiater kümmern sich immer nur um die Medikamente, reden kann man nur mit Psychologen. SIe müsste eine Therapie machen, dafür reicht auch eine gesetzliche Versicherung. Es kann aber zum jetzigen Zeitpunkt, nachdem das gerade alles passiert ist, noch sehr schwierig sein, denn sie hat es nicht verarbeitet, hat mit Scham und Angst zu kämpfen. Dennoch sollte es nicht totgeschwiegen werden nach so einem Krankenhausaufenthalt. Ich habe dir in der PN geschrieben, wie es bei mir damals war und was für Auswirkungen das hatte...

Alle wollen Normalität, das ist klar, aber wenn es unter der Oberfläche brodelt, kann das schlimm werden.

Wie ist es denn mit deinem Vater jetzt? Hat das ganze nicht Auswirkungen auf deren Beziehung ??? Oder nimmt er das einfach so hin? Schwierig, schwierig...

Entschuldige bitte, ich will sicher nicht den Teufel an die Wand malen. Ich möchte nur nicht, dass euch passiert, was meiner MUtter und mir damals passiert ist...

Dennoch wünsche ich dir einen erholsamen Urlaub und alles Liebe! :)* :)* :)*

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