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Die Logik vom Glücklichsein

_+Tsunaami_ hat die Diskussion gestartet


Hallo alle miteinander!

Ich habe gestern mit einem Freund über das Glücklichsein gesprochen. Ich habe behauptet, dass Menschen glücklich sein wollen, aber sich nicht besonders viele Gedanken darüber machen, sondern sich den lieben langen Tag mit Dingen beschäftigen, die nichts mit Glücklichsein zu tun haben, und sie auch nicht darauf hinarbeiten.

Um sich aber mit dem Glücklichsein zu beschäftigen und darauf hinzuarbeiten, muss man wissen, was Glücklichsein überhaupt ausmacht.

Meine Frage lautet daher:

Was braucht es, um glücklich zu sein?

Antworten
aDnydwherTe


Wir müssen uns nur der Dinge bewusst zu machen, die wir für selbstverständlich halten, die aber sehr wichtig für uns sind, wie Gesundheit, die Familie und Freunde. Wir vertun oft zuviel Zeit mit der Suche nach dem Glück und haben es doch schon lange in uns- und merken es erst wenn es nicht mehr da ist.

Das Glück ist schon da. Es ist in uns.

Wir haben es nur vergessen und müssen uns

lediglich wieder daran erinnern.

- Sokrates -

AGri'stlotelxes


Ich weiss nicht ob es universal gilt aber für mich lautet die Antwort ganz klar: Frau, Familie, Freunde und vielleicht noch einen Job der einem Freude bereitet.

Und was man definitiv nicht braucht um glücklich zu sein? Ganz klar: Geld.

Auch wenn die ganze Welt hinter materiellen Dingen hinterher läuft, glaube ich nicht, dass dies der Schlüssel zum Glücklichsein ist. Geld beruhigt vielleicht aber glücklich macht es nicht.

Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Ich habe keine Geldsorgen aber dafür habe ich weder eine Freundin noch irgendwelche Freunde. Und ich bin definitiv nicht glücklich.

SWascdhax_S


Glück ist für mich, wenn man zufrieden ist. Und das definiert jeder Mensch für sich anders. Was für eine Person Glück bedeuten würde, hat ein anderer Mensch vielleicht und der ist damit mitunter unglücklich. Ich finde viel interessanter, was einen unglücklich machen kann, wenn man meint, glücklich zu sein oder alles zu haben. Und da fallen mir Gesundheit und Freiheit ein.

_%Tsuxnamix_


anywhere

Schlaues Zitat von einem der "drei großen Philosophen", welches ich zuvor nicht kannte. Sehr bodenständig. :)^

Die Schwierigkeit (und der "Schlüssel") liegt wohl hierin:

der Dinge bewusst machen, die wir für selbstverständlich halten

...

Wir haben es nur vergessen

Tja, sieht so aus. :-/

Randnotiz:

Sokrates und Aristoteles auf einer Seite im med1-Forum - was ein Zufall. ;-)

Sascha

Glück ist für mich, wenn man zufrieden ist. Und das definiert jeder Mensch für sich anders.

Ist das so?

Was für eine Person Glück bedeuten würde, hat ein anderer Mensch vielleicht und der ist damit mitunter unglücklich.

Ein Beispiel?

Ich finde viel interessanter, was einen unglücklich machen kann, wenn man meint, glücklich zu sein oder alles zu haben. Und da fallen mir Gesundheit und Freiheit ein.

Glück und Unglück liegen oft nah bei einander, denke ich. Sind vielleicht Gesundheit und Freiheit Teil des allgemeinen/universalen Glücks?

K8l6e#io


_Tsunami_

Sind vielleicht Gesundheit und Freiheit Teil des allgemeinen/universalen Glücks?

Was meinst Du mit "allgemeinen"universalen Glück"?

d5rug


Glück ist individuell, man kann es nicht verallgemeinern. Die reale Situation eines Menschen steht oftmals in keiner Relation zu seinem mentalen Zustand. Damit meine ich, dass der eine Mensch bei Situation X glücklich ist, doch der andere nicht. Eben weil es zwei Individuen sind, die sich durch ihre Lebensgeschichte unterscheiden. Daher kann man eventuell sagen, was allgemein einen Neugeborenen glücklich macht, doch dies funktioniert sicherlich nicht bei einem älteren Menschen mit mehr Individualität.

a+nywhKerxe


Wie war das mit dem Glück und dem Schmid?? :-x

Es sind nicht Dinge, die uns beunruhigen, sondern unsere Sicht der Dinge. D.h. wir können uns alleine dadurch schlechte Gefühle machen, dass wir etwas negativ sehen. Wir können uns stärkende, positive, selbstbewusste, liebevolle und zuversichtliche Gedanken und Gefühle zu machen, und wir haben die Fähigkeit, uns negative, ängstliche und ärgerliche Gedanken und Gefühle zu machen.

Machst du dir schlechte Gedanken, dann fühlst du dich schlecht. Machst du dir ängstliche Gedanken, dann hast du Angst. Machst du dir ärgerliche Gedanken, dann bist du verärgert.Unsere Gedanken entscheiden darüber, ob unser Leben befriedigend oder unbefriedigend, spannend oder langweilig, erfüllt oder unerfüllt ist.Aleinun sere Gedanken sind die Baumeister unseres Schicksals. Auf diesem einfachen Gesetz beruhen die Strategien des Glücks.

Und aus diesem Grund denke ich kann es auch kein "universelles" Glück geben...das wäre ja auch voll langweilig ;-D

a:nywJhecre


Ich hab noch eins...ich hab noch eins..... ;-D

Glück hängt nicht davon ab, wer du bist oder was du hast;

es hängt nur davon ab, was du denkst.

Dale Carnegie

LEarax79


aber wenn es mit den Gedanken so einfach wäre, dann wären wir doch bestimmt alle die glücklichsten Menschen.

Ich versuche oft positiv zu denken...prompt kommt ein negativer Gedanke und ich bekomme den Gedanken nicht mehr aus dem Kopf. Wie machst Du das ???

Ja was ist Glücklischsein...gute Frage. Das ist eine Sichtweise die jeder nur für sich selber beantworten kann. Man wird, denke ich, viel zu viel von der Gesellschaft beeinflusst. Das kann ich nur von mir sagen.

nfasichka%tzex1


Um glücklich sein zu können muss man wissen was es bedeutet unglücklich zu sein.

a*nywLh0erxe


Einfach ist das sicher nicht, und daß wir uns viel zu viel von aussen beeinflussen lassen ist auch klar. Ich denke man muss im Kleinen anfangen und sich dann hocharbeiten*s*

Ich bin ganz sicher nicht dauerglücklich, aber seit mein Mann seit seinem Motorradunfall vor viereinhalb Jahren im Wachkoma liegt hat sich für mich vieles relativiert- und ich freu mich über Kleinigkeiten die ich früher nicht mal beachtet habe. Und ich habe gemerkt was für ein Glück ich doch vor dem Unfall hatte- ein ganz normales Familienleben zu haben das es jetzt für uns nicht mehr gibt.

LG,

any

_{Ts{uncamxi_


Kleio

Was meinst Du mit "allgemeinen"universalen Glück"?

Damit meinte ich, dass man die Direktive/Maxime aufstellen könnte, dass Gesundheit und Freiheit für "dich und mich" (und jeden anderen) Glück bedeuten?

Und diese Teile zwar nicht erschöpfend das Glück ausmachen, aber einen allgemeinen Konsens haben, dass es für jeden (allgemein/universal) zum Glück dazu gehört.

(Und das Ganze kontra dem Argument, dass Glück "für jeden anders sei".)

LUarax79


anywhere, das tut mir leid mit Deinem Mann.

Man sollte die kleinen Dinge im Leben genießen jeden Tag so nehmen wie er ist. Und am Abend die positiven Dinge aus dem Tag revue passieren lassen und daraus Kraft schöpfen.

Dir wünsch ich alles Gute und auch für Deinen Mann :)* :)* :)*

a=nyEwhXerxe


@ Lara79

ich danke Dir...

Ich wollte damit auch nur sagen dass uns ja gar nichts anderes bleibt als zu versuchen das positive zu sehen. Dass das nicht immer geht ist glaub jedem klar. Man darf nur nicht aufgeben und grübeln warum und weshalb- wie du schreibst, die positiven Dinge müssen die wichtigeren werden in unserm Leben, das ist dann jedesmal ein kleines Stück vom Glück.

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