Die Logik vom Glücklichsein

Syinn est=ätexr


Für sich selbst.

Der Kandidat hat 100 Punkte.

Die meisten Menschen wollen sich so verhalten, dass es sich richtig und gut anfühlt

Bis hierhin immer noch gut.

Und das geht nur auf eine Weise: indem du beweist, dass du es Wert bist.

Sagt wer?

Wer definiert den Wert, ab dem aus gut schlecht wird?

Was ist der "Wert", und wo kommt er her?

_PTUsbu0nam5i_


Und das geht nur auf eine Weise: indem du beweist, dass du es Wert bist.

Sagt wer?

Wer definiert den Wert, ab dem aus gut schlecht wird?

Was ist der "Wert", und wo kommt er her?

Sehr gute Frage, und meine Antwort ist simpel: Ich definiere den Wert nicht.

Dennoch: Wenn ich dich persönlich kennen würde, dann würde ich dir bei den jeweiligen Gelegenheiten sagen, wenn du die Grenzen überschreitest.

S:in'nestPätexr


Ich definiere den Wert nicht

Wer genau dann?

Man kann mir übrigens jederzeit sagen, wann ich Grenzen überschreite – ich bin mir meiner eigenen Unverschämtheit bewußt genug, um ein "Halt dein Maul" widerspruchslos zu akzepzieren

_=TsFunammix_


Okay: Halt dein Maul! *scherz* ;-)

Ich habe meine Theorie, meinen Glauben, meinen Irrsinn hier schon ein paar mal erwähnt.

Ich, für mich, nenne es aber lieber Erkenntnis. Es ist zum einen die Erkenntnis, dass ich das mächtigste Wesen auf dieser Erde bin, und ich wandle auf dem Boden von Mutter Natur. Die Natur hat mich erschaffen und wird mich wieder einverleiben. Bis es jedoch soweit ist, bis zu jenem Zeitpunkt, hat sie mir Freiheit gegeben. Sie hat mir selbst die Freiheit gegeben, sie zu zerstören. Und jeden Tag, in jeder Sekunde, entscheide ich mich dafür oder dagegen. Das ist schon alles.

S5inne(stätexr


Aber das ist doch gut.

Das bedeutet, daß nur du alleine den Wert erschaffst und zerstörst, mit dem du glücklich sein kannst.

Wenn du, mit dieser Macht, einen dir gefälligen Wert erzeugst...

...dann liegt dein Glück und Unglück ganz alleine in deiner Hand.

Und ganz ehrlich: Darum beneide ich dich.

Und kann dir nur den Rat geben: Beneide dich selbst.

_RTsunkami_


Da liegt ein Trick in deinen Worten, was aber vollkommen okay ist.

Ich sehe es so, dass ich ein kleines, armseeliges Würstchen bin, in dessen Händen jedoch eine gewaltige Macht liegt.

Die Macht ist nicht inherent, sie ist gegeben.

Ich weiß nicht, was ich tun soll.

Doch in tiefster Verzweiflung hat mir die "innere Stimme" (alias Mutter Natur) immer einen guten Rat gegeben.

Man frage mal Onkel Google nach der "inneren Stimme". ;-)

S5innes tGätexr


Der "Trick" ist schlußendlich nur, sich zu dem zu bekennen, was man von sich selbst postuliert – also die eigenen Überzeugungen in allen Farben wirklich zu durchleben. Denn alles andere wäre nur Einbildung.

Sich selbst klein, und gleichzeitig groß zu fühlen, bedeutet, das eigene Potential zu erkennen, aber sich zu schwach fühlen, um es tatsächlich zur Entfaltung zu bringen.

Warum nicht? Wer redet einem diese Schwäche ein? Wessen Stimme ist das? Tatsächlich die eigene? Was spricht dagegen, sich angemessen groß zu machen?

Keine Ahnung. Dafür mehr eine Ahnung, was dagegen spricht, sich so klein wie möglich zu machen: Weil es unbefriedigend ist. Zutiefst unbefriediegend, unglücklichmachend, es ist ein permanentes Zurückstecken der eigenen Möglichkeiten gegenüber...ja, was genau? Zu wessen Vorteil?

Was kann man tun?

Wenn du deine innere Stimme noch hörst, kann ich dir nur raten, zur richtigen Zeit auf sie zu hören. Einen besseren Rat als von ihr (wenn sie gute Laune hat) und einen schlechteren Rat (wenn sie schlechte Laune hat) wirst du von niemand anderem bekommen.

Die Kunst ist einzig und alleine, ihre Launen zu erkennen.

_~Tsujnamix_


Die Kunst ist einzig und alleine, ihre Launen zu erkennen.

Du meinst, es dreht sich alles um Gefühle?

SSinnehstätexr


Die Gefühle alleine, sind genauso viel wert, wie die Ratio alleine.

Sie sind...

...genau.

Alleine.

_}TsuGnaxmi_


Hmm... in meinem Bild entsteht Ratio aus den Gefühlen.

_NTsuZnakm?i_


Sinnestäter

Man frage mal Onkel Google nach der "inneren Stimme". ;-)

Oops, sorry, ich meinte gar nicht Onkel Google, sondern Tante Wikipedia. Es gibt in der Wikipedia keinen Artikel zur inneren Stimme. :-o

Nun gut, wenn es einen Artikel dazu gäbe, dann wäre er wohl irgendwie verfehlt. Hatte kurz überlegt, einen Artikel dazu zu schreiben. ;-)
Zudem denke ich, dass die innere Stimme in letzter Instanz ein Gefühl ist – vielleicht das mächtigste aller Gefühle. Auch dieser Umstand erschwert es, es niederzuschreiben.

Wenn du deine innere Stimme noch hörst, kann ich dir nur raten, zur richtigen Zeit auf sie zu hören. Einen besseren Rat als von ihr (wenn sie gute Laune hat) und einen schlechteren Rat (wenn sie schlechte Laune hat) wirst du von niemand anderem bekommen.

Die Kunst ist einzig und alleine, ihre Launen zu erkennen.

Da ich ja denke, nein, fühle, dass die innere Stimme ein Gefühl ist, bin ich ihr über meine Gefühle am Nächsten. Weiterhin halte ich meine Gefühle und meine innere Stimme bei guter Laune. ;-) Das Gegenteil würde sich einfach nicht gut anfühlen.

Glücklichsein...

Für mich die Kombination aus Bewußtheit, Vergessenheit, und Neugierde.

Glücklich ist der, der jeden neuen Moment bewußt erlebt, keine Vergleiche mit früheren Momenten anstellt, und aus diesen beiden Gründen heraus jeden neuen Moment begrüßt.

Hier stimme ich dir vollkommen zu. :)=

Insbesondere stimme ich dir bei dem Punkt der Vergleichbarkeit zu. Das Leben beinhaltet – in deinem speziellen Kontext, aber auch im Allgemeinen – per se keine Vergleichbarkeit. Vergleichbarkeit ist eine neumodische Erfindung des Menschen – ein fataler Irrtum. Sofern es um die innere Stimme geht: sie würde dir niemals etwas über Vergleichbarkeit sagen.

Mit anderen Worten ausgedrückt:

Die innere Stimme zeigt dir einen Weg auf, nicht tausend Wege, die alle gleich sind.

Ihre Realität ist einfach – Außenreiz A führt zu Reaktion B. Bewußtheit ist dafür unnötig. Die Crux ist natürlich die Abhängigkeit von den "richtigen" Außenreizen.

Ja, das stimmt. Das ist die "Lachen und Nudelsalat"-Variante. Funktioniert prima, solange es gut läuft.

Einige wenige Menschen, für mich persönliche Vorbilder, erkennen in neuen Situationen, völlig wertfrei, zunächst einmal etwas Neues.

Ja, das ist wirklich selten. Es ist wie "gesprochen zu haben, ohne vorher zuzuhören". Das ist der beste Weg, rein gar nix zu verstehen.

Oder anders: Sie sind Kinder geblieben, die all das unnütze Wissen, die Vorurteile und Befürchtungen der Erwachsenen bei Bedarf abschalten können.

Auch hier stimme ich zu. Viele Menschen haben viel zu viel gelernt und gleichzeit viel zu viel vergessen.

Sagt wer?

Wer definiert den Wert, ab dem aus gut schlecht wird?

Was ist der "Wert", und wo kommt er her?

Ich definiere den Wert nicht

Wer genau dann?

Ich sage und ich lebe. Ich lebe und ich sage. Das Leben ist mehr Wert, als das, was ich sage. Zudem denke ich, dass es jemanden gibt, der dich dazu beraten kann. ;-)

Mir fällt gerade ein Zitat ein: "All power is borrowed and one day we have to give it back."

Aber das ist doch gut.

Das bedeutet, daß nur du alleine den Wert erschaffst und zerstörst, mit dem du glücklich sein kannst.

Wenn du, mit dieser Macht, einen dir gefälligen Wert erzeugst...

...dann liegt dein Glück und Unglück ganz alleine in deiner Hand.

Und ganz ehrlich: Darum beneide ich dich.

Und kann dir nur den Rat geben: Beneide dich selbst.

Nun. Ich denke hin und wieder mal über "uns" nach, denn "alleine" war und ist schon immer ein Problem. Das ganze Leben basiert auf einem "Uns". "Alleine" funktioniert garnichts.

Es ist richtig: wir alle haben gewaltige Macht in unseren [[http://www.therapeuten-ausbildung.org/images/haende2a.jpg Händen]]. Und ja, es ist auch richtig, dass unser Glück und unser Unglück in unseren Händen liegt.

Zu deinem [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/511854/15883131/ kompletten Beitrag]]: Ja! Und das hat sehr viel mit Gefühl zu tun.

juniper

Freundlichkeit, Großzügigkeit, Ruhe, Gelassenheit, Zeit

Fällt mir zu wertvoll ein. Komisch, oder?

Nein, garnicht komisch, sondern selten. Insbesondere die Zeit. Menschen sind rasend geworden (zumindest in den meisten Industrieländern). Sie sind dermaßen beschleunigt: sie kommen noch zu früh zu ihrer eigenen Beerdigung.


Zu [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/511854/15881979/ diesem Beitrag]] lief mir über den Weg ein passender Nachtrag:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_Roth_%28Dichter%29 Eugen Roth]] (1895-1976, deutscher Schriftsteller): «Es denkt der Mensch, zufrieden froh: / ich bin kein Schlächter, blutig roh; / doch da der Mensch kein Wurstverächter, / so trägt die Mitschuld er am Schlächter.»


Ein paar abschließende Worte:

Wir haben viel, und wir haben viel zu verlieren.

_4TsouHnamix_


Mir fällt gerade auf, dass schlächt und schlachten sehr nah bei einander liegen.

_{TsVupnamxi_


[[http://www.youtube.com/watch?v=d6wRkzCW5qI Will you fight?]]

YFangYaixn


der weg zu innerer unabhängigkeit ist schmerzhaft und mühsam... %:|

BVella,Swa0n-Chullexn


wenn du gehst, dann gehe mit dem ganzen herzen.

dennoch behalte das gesehene tief in dir..

@:)

liebe grüsse an dich, tsunami

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