Die Logik vom Glücklichsein

_6Tsungaxmi_


Gerechtigkeit ist etwas, für was man sich einsetzen und in sich spüren kann.

Gerechtigkeit fühlt sich ähnlich gut an wie sich Ungerechtigkeit schlecht anfühlt.

_`Tsunnamxi_


Natürlich beinhaltet Gerechtigkeit nicht nur andere und anderes, sondern auch einen selbst.

Wahre Gerechtigkeit erstreckt sich über alle und alles.

L(eYwiaxn


Erklaer mal, was "wahre Gerechtigkeit" ist, und woran man sie erkennt.

_qTsUunaxmi_


Erklaer mal, was "wahre Gerechtigkeit" ist, und woran man sie erkennt.

In aller Kürze wäre das meine Antwort:

Gerechtigkeit ist etwas, für was man sich einsetzen und in sich spüren kann.

Die lange Variante wäre, dass man jede kleinste Kleinigkeit auf den Aspekt der Gerechtigkeit hin untersuchen bzw. betrachten könnte – allerdings ein gigantisches Unterfangen. Dieses Unterfangen würde eine riesige Menge an Wörtern, Beschreibungen und Vergleichen produzieren – in gewisser Weise passiert das schon -, aber letzten Endes auf das Prinzip Gerechtigkeit zurückführen, welches sich besser spüren als beschreiben lässt.

L{ew)ian


Die kurze Antwort ist aber keine Antwort, weil man sich ja auch fuer alle moeglichen anderen Sachen als "Gerechtigkeit" einsetzen und sie in sich spueren kann.

"Gerechtigkeit" ist anscheinend ein Thema, wo unsere "philosophischen Unterschiede" am deutlichsten zu sehen sind. Fuer mich ist Gerechtigkeit in erster Linie ein Wort, welches von verschiedensten Menschen fuer verschiedenste Sachen gebraucht wird, das gut klingt, das aber der Verstaendigung eher abtraeglich ist, weil wenn es benutzt wird, die Leute meistens voraussetzen, dass man sich einig ist; eine Illusion, die sich aufloest, wenn man genauer hinguckt.

L%ewixan


Nebenbei:

Welche Rolle spielt Gerechtigkeit bei der ganzen Glücksthematik?

Wieviele Faeden gibt's eigentlich, die nach 15000 Beitraegen noch beim Thema sind? :-D

_^TsuNnamix_


Gerechtigkeit ist die annehmbare Einstellung, Gerechtigkeit walten zu lassen - hauptsächlich in sich selbst.

Gerechtigkeit hat nicht nur etwas mit Glück zu tun, sondern auch mit Liebe - zumindest ist Ungerechtigkeit kein guter Nährboden für Glück und Liebe.

Gerechtigkeit kann auch Barmherzigkeit bedeuten.

Man sollte nicht zu hart mit sich ins Gericht gehen, wenn es um Gerechtigkeit geht.

_8TFsunyami_


Alles ist nur ein Versuch.


Guten Morgen. *:)

_(Tsumnamix_


Lewian

Da aber nicht alle das Gleiche sehen – warum sagst du, dass alle das Gleiche sehen muessten? Warum kann man nicht genauso gut damit leben, dass alle sehen, was sie eben sehen?

Man kann alles, und Vieles nur für begrenzte Zeit.

Natürlich sehen Menschen Dinge verschieden, teils grundverschieden, und gleichzeitig streben Menschen nach Nähe bzw. Annäherung. Die Lösung eines vermeintlichen Paradoxon besteht darin, Dinge ähnlich oder auf die eine Weise zu sehen.

_;Tsnunamix_


Lewian

Tsunami, was haeltst du vom "gar nicht Deuten"?

Sehr viel!

Schon mal versucht?

_XTsujnamxi_


Lewian

Es ist leider schwer, jemanden davon zu ueberzeugen, die Welt anders zu sehen, denn das widerspricht ja seiner Weltsicht. 8-)

Niemals würde ich jemanden von einer bestimmten Sicht überzeugen wollen. Eher ist der Prozess so, dass das Leben ein gigantisches Sammelsurium an Sichtweisen anbietet, wenn man genau hinschaut. Jeder entscheidet selbst.

_XTsun2amix_


Nothing really matters. ;-)

Some things do matter.

_OTs0un;aimxi_


Setzen

Fröhlich sein – so oft wir können.

Lieben – so oft wir dürfen.

Durchhalten – so oft wir müssen.

Fröhlich sein, lieben, durchhalten -so lange wir leben.

Ja.

Ich persönlich würde kleine Modifikationen vornehmen.

Fröhlich sein – so gut wir können.

Lieben – wann immer wir es können.

Durchhalten – immer.

SXetazenx6


Ich denke nicht, dass man immer durchhalten muss und kann.

Und noch etwas anderes:

Ich darf gerade ziemlich deutlich spüren, dass ich die auch vorhandene positive Kraft des Schicksals oft unterschätze.

Zugegebenermaßen ist diese Erkenntnis gerade sehr durch meine persönliche Situation geprägt (aber das sind ja alle Erkenntnisse, die nicht wissenschaftlich sind – wobei auch die manchmal subjektiv gefärbt sein können) und wohl nicht "überdauernd", aber jetzt gerade...jetzt....stellt sie sich so dar.

Es gibt positive Schicksalsschläge.

SWetzexn6


Setzen6

ist gerade eher

AufstehenReden.

Ich hätte nicht gedacht, dass in mir so eine Krawallbürste stecken kann. Meine Macht ist derzeit nicht Selbstbeherrschung sondern mein Mund.

Holy crap, war ich in den letzten Tagen ehrlich. :=o Verbaler Befreiungsschlag. Vielleicht ist das meine Logik vom Glücklichsein? Aufstehen können, reden können, nein sagen können, den Kopf hoch?

Auf jeden Fall ist es befreiend und das ist sicherlich schon einmal eine Stufe zum Glück.

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