Die Logik vom Glücklichsein

Y2angjYin


Wahrheit und wahrhaftig leben ist ein sehr guter vorsatz....Einsamkeit auf diesem weg ist da wohl das übel welches man in kauf nehmen muss. Natürlich wäre es anders schöner aber was würde es einem bringen seine wahrheiten und seine sicht aufs leben aufzugeben nur um mit der ahnungslosen masse schwimmen zu können? Meinungen ändern sich....die konsequenz wäre totale selbstaufgabe...das ist nicht erstrebenswert.Findet man auf seinem weg menschen die einen verstehen und sogar mitgehen wollen dann kann dies ein wahrhaftiges glück bedeuten abseits jeglicher "masken"...

_mTsu;namxi_


YangYin

Verstehe, was du meinst. Unterschreibe ich komplett.

Ich bin immer für die Gemeinschaft, und das bedeutet auch, Kompromisse einzugehen, was ich gerne tue. Doch so, wie ich das sehe, gehen viele Menschen Kompromisse ein, welche sie nicht eingehen sollten, weil sie einem ewig – oder zumindest ewig lange – in negativer Weise nachhängen. Und da hört dann meine Kompromissbereitschaft auf.

Lewian würde jetzt vielleicht fragen, was ist überhaupt "negativ" und was nicht? Das kann ich verstehen, weil ich auch derart gepolt bin, subjektive Meinungen und Wertungen in Frage zu stellen. Gleichfalls bin ich jedoch durchaus der Meinung, dass man auch über die eigene Subjektivität hinausgehend, beurteilen kann, ob ein Verhalten negativ oder positiv ist. Mir ist in dieser Beurteilung auch egal, ob sich ein Mensch unbewusst, aus Dummheit oder willentlich negativ verhält, weil ich in erster Linie nicht den Menschen werte, sondern das Verhalten, und wenn ein Verhalten negativ ist, dann ist und bleibt es meines Erachtens negativ.

Ich bin in meinen letzten Beiträgen bereits darauf eingegangen: Für mich ist ein negatives, (lebens-) schädliches, dummes Verhalten das Gegenteil von einem positiven, (lebens-) förderlichen, intelligenten Verhalten.

Und meines Erachtens kann man an vielen Kleinigkeiten des täglichen Lebens (Worte, Taten, Aussagen, sogar Mimik) erkennen, ob ein Mensch sich dem Leben gegenüber schädlich oder förderlich verhält.

Meistens graust es mir, aber hin und wieder bin ich auch wieder sehr positiv überrascht. :-D

_ITsunWaSmix_


Was sehr cool ist, ich habe wieder Wasser. :-D

LXew5ian


Tsunami

Wenn du, ganz subjektiv und doch so gut du eben kannst begruendet, etwas als positiv oder negativ beurteilst, warum ist es dir dann wichtig, "ueber die eigene Subjektivitaet hinauszugehen"?

_9Ts.una$mi_


Lewian

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich deine Frage verstanden habe.

Dennoch versuche ich, dir zu antworten. Nach meinen aktuellen Wertmaßstäben ist mir Subjektivität nicht genug – nicht gut genug -, weil meine Subjektivität und die anderer alles sein kann. Wahrscheinlich bin ich weder der erste, noch der letzte Mensch, der nach einem Orientierungsmaßstab für sein Leben sucht – einem Anker. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich niemals wirklich gesucht habe. Ich war einfach nur immer sehr neugierig, und habe mich immer wieder in Frage gestellt, wollte immer gerne wissen, warum Menschen gewisse Dinge tun und ich wieder anders, und ob das eine besser ist als das andere, ob es Unterschiede gäbe, und welcher Art diese seien.

Mir war schon relativ früh bewusst, dass eine Wahrheit, so es sie denn gäbe, für alle gültig sein muss. Ich hatte schon immer Fragen, wenn man so will, wissenschaftliche Fragen. Wollte wissen, wie es ist, was den Unterschied macht, und wie ich mein Leben gestalten soll, was ich tun soll. Und wenn ich mich an meine Kindheit und mein Jugendlichenalter zurückerinnere, dann sah ich, wie verschiedene Menschen ihr Leben ganz anders sahen und lebten. Ich suchte nach Wegen und Vorbildern, an denen ich mich orientieren kann. Doch ich fand keinen Menschen, der in seinem Verhalten für mich komplett schlüssig war. Das Einzige war, dass ich empfand, dass einige Sachen besser waren als andere.

Zudem hatte ich immer das Gefühl, dass einige Menschen sich gerechter verhalten als andere. Und ich hatte das Gefühl, dass Ungerechtigkeit anderen Menschen Schmerzen bereitet.

Eins stand für mich fest, obwohl ich es jetzt wahrscheinlich reflektierter ausdrücken kann, als es mir damals bewusst war: Ich wollte nicht ungerecht sein.

So sah ich die Welt, wollte sie erkennen, für mich die Wege sehen, nicht ungerecht zu sein.

Das beinhaltete für mich, einen für mich gültigen Weg zu gehen, der anderen nicht schadet.

Ich denke, das hat sich bis zum heutigen Tage nicht geändert.

Mittlerweile habe ich ein wenig Leben hinter mir – Gefühle, Gedanken und Verständnis.

Was mir bleibt, ist, das Leben als höchsten Wert anzuerkennen. Dafür lebe und handle ich, mit all' meinen Fehlbarkeiten.

Ich denke, dass ich für mein Leben, auch wenn es enorm viele Hürden und Belastungen hat, sehr dankbar bin, sogar zufrieden bin, weil es in meinem Leben ein paar sehr großzügige Menschen gab.

_[Tsun_am%i_


Essig-Öl

... oder so ähnlich. Ich "arbeite" gerade (gedanklich) im Rahmen einer Umstellung meiner Ernährungsgewohnheiten an so einer Art [[de.wikipedia.org/wiki/Vinaigrette Vinaigrette]]. Ehrlich gesagt, habe ich noch nie eine gemacht. Ich kenne das Standardrezept, aber das gefällt mir nicht.

Mein bisheriger (gedanklicher) Entwurf sieht so aus:

1 Zitrone

3 EL Apfelessig

1 TL br. Zucker

3 EL Olivenöl

Prise Meersalz

Prise gemahlener Pfeffer

Keinung Ahnung, ob das funktioniert bzw. (mir) schmeckt. ":/

Mir geht es auch erstmal nur um eine auf mich persönlich zugeschnittene Basisvinaigrette. Natürlich könnte man da auch Senf, Kräuter, Knoblauch, usw. hinzufügen. Doch so weit bin ich noch nicht. So konfus, wie mein Leben ist, werde ich wahrscheinlich erstmals im nächsten Jahr dazu kommen, in real eine Vinaigrette zu machen. Wenn das Ergebnis (für mich) gut ist, dann werde ich mal berichten.

_tTsuna)mi_


Körperliche Ernährung – geistige Ernährung

Manchmal frage ich mich, auf welcher Ebene wir uns schlechter ernähren.

Zur körperlichen Ernährung finde ich diese beiden Videos recht interessant:

[[www.youtube.com/watch?v=r4DOQ6Xhqss Food Matters]]

[[www.youtube.com/watch?v=5eKYyD14d_0 Food Inc.]]

L=eawixan


Tsunami

Zum ersten Posting: Das gefaellt mir alles mehr oder weniger gut, bloss ist aus meiner Sicht dieser Satz...

Mir war schon relativ früh bewusst, dass eine Wahrheit, so es sie denn gäbe, für alle gültig sein muss.

...wie ein unpassender Fremdkoerper dazwischen gerutscht. Alles andere sieht ohne ihn mindestens genauso gut aus.

Zum zweiten Posting: Manchmal tue ich mich wirklich schwer, aus dir schlau zu werden. Du kannst doch einfach beim naechsten Einkauf die Sachen besorgen und zusammenruehren und schon steht deine Vinaigrette, und dann siehst du ja, ob sie dir schmeckt?

Was ich aber mag, ist deine positive Art, ueber das Essen zu schreiben. Finde ich auch wichtig. Wie ist es eigentlich mit "Filme gucken" jetzt bei dir? Ist die schoene italienische Kultur, in allen moeglichen Filmen ausfuehrlich Festmahle und Speisen in bestem Licht zu zeigen, was fuer dich? Kennst/magst du Fellini?

_UTsunAaxmi_


bloss ist aus meiner Sicht dieser Satz...

Mir war schon relativ früh bewusst, dass eine Wahrheit, so es sie denn gäbe, für alle gültig sein muss.

...wie ein unpassender Fremdkoerper dazwischen gerutscht.

Nun ja, wir beide haben nicht die selbe Sicht.

Du siehst es so, dass alles subjektivierbar und relativierbar ist.

Und ich eben sehe es so, dass es nicht so ist.

Du kannst doch einfach beim naechsten Einkauf die Sachen besorgen und zusammenruehren und schon steht deine Vinaigrette, und dann siehst du ja, ob sie dir schmeckt?

Das ist grundsätzlich richtig. Doch die Effekte meiner Sehbelastung kommen – mal mehr, mal weniger – dem CFS-Syndrom gleich. Ich finde leider nicht das passende Video dazu. Doch im Endeffekt ist es so, dass dich jeder Spaziergang, Gang zur Toilette oder Gespräch dermaßen auslaugt, dass du noch mehr auf dem Zahnfleisch krauchst, als es vorher der Fall war.

Obwohl die Tendenz realgetreu wiedergegeben ist, darf ich mich glücklich schätzen, womöglich eine Heilmöglichkeit zu haben, und nicht auf das Bett angewiesen zu sein, wo ich ohne fremde Hilfe nicht mehr lebensfähig bin. Es ist mal besser, mal schlechter. Die besseren Zeiten sind die, wenn ich hier im Forum schreibe.

Es ist für mich keineswegs so einfach, eine Vinaigrette zu machen.

Wie ist es eigentlich mit "Filme gucken" jetzt bei dir? Ist die schoene italienische Kultur, in allen moeglichen Filmen ausfuehrlich Festmahle und Speisen in bestem Licht zu zeigen, was fuer dich? Kennst/magst du Fellini?

Ich kenne so ziemlich alle Filme, die es gibt. ;-)

Mit Italien (außer Pizza und Spaghetti) kenne ich mich nicht besonders gut aus. Ich kenne einen [[www.youtube.com/watch?v=LSLZLkcMrHU Film]], der italienisch sein könnte.

Lze]wian


Tsunami

Sorry, laesst sich von vor dem Rechner schwer einschaetzen, was du machen kannst und was nicht.

Nun ja, wir beide haben nicht die selbe Sicht.

Du siehst es so, dass alles subjektivierbar und relativierbar ist.

Und ich eben sehe es so, dass es nicht so ist.

Das ist anscheinend so, und das ist ja auch in Ordnung. Ich wollte nur ausdruecken, dass das aus meiner Sicht fuer deine restlichen Ansichten gar keinen Unterschied macht,.

__Tsunzam;i_


Lewian

Ist die schoene italienische Kultur, in allen moeglichen Filmen ausfuehrlich Festmahle und Speisen in bestem Licht zu zeigen, was fuer dich? Kennst/magst du Fellini?

Ich mag grundsätzlich alle Filme oder Dokumentationen, die direkt oder indirekt was mit Essen zu tun haben. :-q

Ich habe gerade mal ganz grob nach Fellini recherchiert. Der hat wohl tatsächlich ein paar herausragende Filme gemacht, die ich gar nicht kenne. Ist für zukünftige Filmkost vorgemerkt.

_kTsunDawmxi_


Zenjor

Das

Nun wird man sich fragen, ob man für Freunde seine Überzeugungen aufgeben sollte.

ist keine schwierige Frage. Freunde braucht man nie für seine Überzeugungen aufzugeben. Freunde sind und bleiben gerade dann Freunde, wenn die Überzeugungen nicht deckungsgleich sind ;-)

Ja, so isses wohl. Wobei ich den Eindruck habe, dass bei guten Freunden oder Menschen, mit denen ich mich gut verstehe, grundlegende Überzeugungen (zumindest annähernd) deckungskleich sind, und es sonst auch nicht meine Freunde wären. Mit deckungsgleichen Überzeugungen meine ich, dass bei Freunden von mir und mir Werte und Verhalten sehr ähnlich sind, so dass man übereinstimmt, dass gewisse Dinge immer getan werden müssen und andere niemals, weil das eine eine Pflicht ist und das andere verantwortungslos. Diese Übereinstimmung merkt man dann nicht nur bei großen Dingen, sondern auch bei Kleinen.

Weiß gar nicht genau, worauf ich hinaus wollte. Wahrscheinlich nur darauf, dass Freunde wichtig sind, aber es sich teils schwierig gestaltet, Freunde zu finden, wenn man nicht massenkonform ist. Ich denke, es ist so ähnlich, wie wenn man auf Partnersuche ist: je weniger man massenkonform ist, desto schwieriger ist es. Und dann kann ich mir vorstellen, dass öfter die Frage an einem nagt, ob man in der einen oder anderen Hinsicht nicht einfach zu stursinnig ist, und sich eigentlich mehr anpassen müsste, denn auf welcher Grundlage kann ich es vor mir selbst rechtfertigen, dass ich nicht mit der Masse gehe, mich somit gewissermaßen zum Außenseiter mache.

ZienQjor


Und dann kann ich mir vorstellen, dass öfter die Frage an einem nagt, ob man in der einen oder anderen Hinsicht nicht einfach zu stursinnig ist, und sich eigentlich mehr anpassen müsste, denn auf welcher Grundlage kann ich es vor mir selbst rechtfertigen, dass ich nicht mit der Masse gehe, mich somit gewissermaßen zum Außenseiter mache.

Ein Außenseiter bin ich mein ganzes bisheriges Leben lang gewesen, und bin es aktuell mit immer größerer Leidenschaft.

Ich rechtfertige mein "Außenseitertum" schlicht und ergreifend damit, daß ich mich nicht mit den Verhaltensweisen der Masse anfreunden kann, weil ich diese Verhaltensweisen als nicht richtig erachte.

Ich orientiere mich inhaltlich an dem, was Mahatmi Gandhi einmal sagte:

"Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt."

Das kann ich aber nur, wenn ich Außenseiter bin, und daran arbeite, nicht auf ewig ein Außenseiter zu bleiben. Und, welch Hoffnungsschimmer ---> die Außenseiter werden immer zahlreicher ;-)

Es ist nicht immer leicht. Beruflich z.B. kann ich es mir nicht in allen Bereichen erlauben, da ich in einem Team arbeite. Aber diesen Kompromiss konnte ich bislang immer ganz gut eingehen.

Also _Tsunami_, laß die Frage nagen, wo immer sie möchte, aber nicht an Dir ;-)

Grüße *:)

_BTAsunamIi_


:)= :)= :)=

...

Wenn das

"Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt."

nicht mal die Formel zum Glücklichsein ist. Es gibt wohl kaum etwas Größeres, als der zu sein, der man sich wünscht zu sein. Zumindest ist es allemal besser, als die Veränderung oder Person zu sein, die man sich nicht wünscht zu sein. Diesbezüglich ist es vermutlich hilfreich, öfter mal in den Spiegel zu schauen.

Ich nehme mich da nicht aus. Ich denke, die Erfahrung zeigt, dass man bei genauerer Betrachtung des Spiegelbildes oftmals mit Erschrecken feststellt, dass man niemals die Person sein wollte, die man dort im Spiegel sieht.

Das kann ich aber nur, wenn ich Außenseiter bin, und daran arbeite, nicht auf ewig ein Außenseiter zu bleiben.

:)^

_JTsun$aAmix_


Ein Leben

Es gibt ein Zitat, welches zum Ende des Films [[www.youtube.com/watch?v=wObpzdaqz4Y Schindlers Liste]] ausgesprochen wird:

"Wer ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt."

Auf Englisch:

"Whoever saves one life, saves the world entire."

Auf Hebräisch:

המציל נפש אחת, כאילו הציל עולם מלא

Es ist gut, ein Menschenleben zu retten. Es ist auch gut, die Welt zu retten.

Wer nun nicht weiß, ob es ein Menschenleben zu retten gäbe, oder ob es die Welt wert ist, gerettet zu werden, erfüllt im Zweifel den Zweck des Lebens, indem er sein eigenes Leben rettet.

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