Die Logik vom Glücklichsein

_&Tsu/naxmi_


Ist das cool, ich habe gerade beim Aufräumen meinen zweiten Handschuh gefunden, und dabei dachte ich, weil ich ständig was verliere, dass ich nur noch einen hätte, und mir für diesen Winter neue kaufen müsste. Puuh, Glück gehabt. Meine Finanzen sind schon genug strapaziert.

_YTs%unfaxmi_


YangYin und Bella

seine Intuition/Bauchgefühl/ höhere intelligenz...oder wie man es sonst nennen mag

.....die eigene seelische weisheit....

Volle Zustimmung. :)^

B elqlaS*wa2n-Culllen


ich frage mich aber auch, ob man selber wissen sollte/müsste...was einen glücklich macht....?

damit man glücklich wird.... ":/

_7Tsuna#mi_


Verloren und gefunden

Immer diese Beschränkungen. Benutze liebend gern und schon seit Jahren so einen Trackball von Microsoft; diesen [[images.vnunet.com/v7_images/hardware/large/bg_microsoft09.gif hier]]. Wird zu meinem Leidwesen nicht mehr produziert. Man kann den superkomfortabel mit dem Daumen bedienen und kann somit sein Handgelenk schonen. Vor ein paar Tagen ist mir – wie auch immer – der kleine rote Ball auf den Boden gefallen und schneller weggerollt, als ich gucken konnte. Ich konnte den Ball in meinem Chaos nicht finden und habe es aufgegeben. Seitdem stecke ich in das Loch für die Kugel meinen Daumen rein und bediene damit den optischen Sensor. Da mein Daumen keine Kugel ist, ist es sauschwer, den Pfeil auf ein Smilie oder einen Link zu bewegen. Das dauert Ewigkeiten. %:|

Habe gerade beim Aufräumen die Kugel wiedergefunden. :-D

_$Tsvun=amix_


ich frage mich aber auch, ob man selber wissen sollte/müsste...was einen glücklich macht....?

damit man glücklich wird....

Erstmal sehe ich es so, dass das Glück in der Tat und der Wahrnehmung liegt. Die Tat ist gewissermaßen das, was man gibt, und die Wahrnehmung das, was man nimmt. Und wir wissen, dass wir teils nicht wissen, was wir tun, und auch nicht wissen, was wir wahrnehmen. Für manche Menschen ist das, was sie tun oder wahrnehmen ein Buch mit sieben Siegeln.

Bewusstheit ist hier das Schlüsselwort – Bewusstheit über das eigene Tun und die eigene Wahrnehmung. Geben und Nehmen, oder die zugrundeliegende Einstellung, stellen die einzige Möglichkeit des Menschen dar, Einfluss auf das Leben und das Glück zu nehmen. Das verspricht kein dauerhaftes Glück oder Glücksgefühle, doch es gibt einem mindestens die Möglichkeit, und da stimme ich dem Dalai Lama zu, Leiden zu vermeiden. Wenn man sich nun bewusst ist, was Leiden für sich (evtl. auch andere) verursacht, dann kann man auch bewusst Leiden vermeiden. Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht ist das Vermeiden von Leiden der einzige Weg zum Glück, doch das setzt voraus, dass man sich bewusst ist, was Leiden verursacht.

Was würde passieren, wenn man sich aller Leiden bewusst wird, und diese somit nicht meidet, aber vermeidet?

sorry, war noch nicht ganz fertig, aber sehe gerade, dass es schon spät ist und ich morgen arbeiten muss

Btell"a.Swan-C[ullexn


:)D danke für deine zeilen...muss erstmal denken...

_mTsuTnamxi_


You're welcome, Bella.

Habe gerade das Gefühl, dass sich meine Gedanken und Einstellungen verändern, was sie natürlich ständig in ganz feinen Nuancen tun, aber mir scheint es eine etwas größere Metamorphose zu sein. Meine Welt verändert sich gerade.

Es ist wie, wenn man in ferne Länder reist und eine neu Welt sieht. Was von der Reise bleibt, ist nicht, dass die Welt anders ist, sondern, dass man die Welt mit anderen Augen sieht. Dadurch verändert sich das eigene Tun und die eigene Wahrnehmung.

Andererseits, wenn man die Welt mit anderen Augen sieht und die Menschen, denen man begegnet ist, es auch zu einem Teil tun, dann ändern sich Wahrnehmungen und Taten – und dadurch die Welt.

Ich habe es schon mal erwähnt: Es ist ein Prinzip.

Wenn Menschen die Welt mit anderen Augen sehen, dann verändert sich die Welt.

Wenn ein einzelner Mensch die Welt mit anderen Augen sieht, dann verändert sich seine Welt.

Beides greift ständig ineinander. Meines Erachtens unterschätzen nicht wenige Menschen die (str)enge Verbindung zwischen der eigenen Welt und unser aller Welt. Manche Menschen, so scheint's, wollen sich anscheinend auf dieser Welt ein Paradies einrichten, abgeschottet vom Rest der Welt. Das wird langfristig nicht funktionieren, weder für die im vermeintlichen Paradies, noch für jene, die vor den Toren stehen. Das ist weniger eine Frage von Gitterzäunen oder Überwachungsanlagen, Armut oder Reichtum, sondern eine Frage der Einstellung – der Sichtweise.

Man kann die Welt bereisen und viele Menschen kennenlernen, und dadurch die Sichtweise anderer kennenlernen und die eigene besser beurteilen. Dabei mag man gänzlich übersehen, dass eine große Gruppe von Menschen in die gleiche Richtung schaut, und eine andere große Gruppe in genau die entgegengesetzte.

Man muss gar nicht weit in die Ferne schweifen, denn was die Sichtweise und somit die Einstellung am stärksten und nachhaltigsten beeinflusst, ist das (Vermeiden von) Leid und das Erfahren von Glück.

Wenn man gemeinschaftlich und in alle Richtungen denkt, dann kann es für einen leidenden Menschen das größte Glück sein, wenn ein womöglich fremder Mensch ihn von seinem Leiden befreit oder es zumindest versucht. Man muss nur so fähig sein, sich in die Situation eines anderen hineinzuversetzen, auf der anderen Seite des Zauns zu stehen, auf der anderen Seite des Bürotisches oder der Landesgrenze, oder nicht am oberen Ende der Beliebtheitsskala, und man weiß, was es für ein Glück bedeuten kann.

Ich denke, wer wahrlich glücklich sein will, der kommt um das eigene Leid und das anderer nicht herum – sei es, dass es einem unwillentlich widerfährt oder man sich willentlich und bewusst damit auseinandersetzt.

Meines Erachtens ist es so, dass das Leben auf Gemeinschaft, Leid und Glück programmiert ist – fest ins Leben einprogrammiert -, wobei die Fähigkeit für Leid und die Fähigkeit für Glück sehr stark korrelieren. Einzelgängertum wird vom Leben physisch und psychisch bestraft. Wer vermeint, er könnte dem Leid den Rücken kehren oder aus seinem Leben ausschließen, der wird wahrscheinlich niemals wahre Gemeinschaft oder Glück erfahren.

Da ist meines Erachtens ein Zweck in dieser Übung, welcher gleichermaßen der Welt und einem selbst hilft...

... um weniger zu leiden und glücklich zu sein.

YDanFgY]iJn


@ _Tsunami_

verstehe dich und fühle mich im moment sicher ähnlich. Ich verändere mich um dem gefühl des glücks näher zu kommen. Nicht aus "zwang" heraus sondern aus der einsicht was für mich falsch und was richtig ist. Und die lektionnen die ich dabei erleben darf sind einmalig. Nicht weil sie sooo überwältigend positiv sind oder gar negativ.....nein sondern einfach das ich erfahrungen machen darf ohne diese zu bewerten.So wird man wieder zum staunenden kind. Danke!

_*Tsunaxmi_


YangYin

Ich danke dir!

Das Leben ist voller Wunder – man muss sie nur sehen.

Und wenn ringsherum mal keine Wunder zu sehen sind, dann schaut man einfach in sich selbst, denn dort kann man – im Zweifel – alle Wunder sehen. :)z

_'TsTuna[mxi_


ich frage mich aber auch, ob man selber wissen sollte/müsste...was einen glücklich macht....?

damit man glücklich wird....

Ich bin zuletzt gar nicht direkt auf deine Frage eingegangen.

Manchmal schreibe ich auch, um Dinge klarzustellen – im Zweifel nur für mich. Man hat mich schon konstruktiv kritisiert, dass ich zu überlang und abschweifend schreibe, doch noch ist es so meine Art, zu denken und zu schreiben.

Um das letzte kurz zusammenzufassen, wollte ich nur erwähnen, dass Leid ein wichtiger und nicht zwingend negativer Faktor im Leben ist. Es ist wie das Lachen, zu dem auch das Weinen gehört. Genau genommen, gibt es ständig gute Gründe, um zu lachen oder zu weinen.

Auch wollte ich erwähnt haben, dass Glück nicht per se ein Dauerzustand ist. Man könnte natürlich widersprechen, meines Erachtens zurecht. Obwohl Glück und Glücksgefühle in ihrem Vorhandensein und ihrer Intensität schwankhaft sind, so ist es doch eine maßgebliche Quelle ihrer nicht – die Einstellung, und die daraus resultierenden Taten und Wahrnehmungen. Die meisten Menschen würden dieses stabile Glück als "sich treu bleiben" bezeichnen. Doch hier stellt sich eine gigantisch große Frage: Wem, warum und wofür bleibt man treu, wenn man sich selbst treu bleibt?

Wer ist man den überhaupt?

Die meisten Menschen würden wohl sagen:

"Ich weiß nicht, wer ich bin."

oder

"Ich bin halt ich."

Gar keine so schlechten Antworten.

Es beantwortet nicht, wer man ist, aber es beantwortet eben auch nicht, wem oder was gegenüber man treu ist.

Das Problem ist, dass man einem Menschen, der nicht weiß, wem oder was gegenüber er treu ist, nicht trauen kann.

So stellt sich die Frage erneut: Kann man sich selbst trauen?

sorry, bin schon wieder abgeschweift

YdangxYin


Gute frage :)=

Manchmal denke ich " Du kannst dir nicht trauen...vielleicht irre ich mich..." ja aber was wäre so schlimm daran sich zu irren?

NICHTS.... Ich kann nur die gegenwart erfühlen und spüren. Ich kann nicht mal wissen wie es mir in einer stunde gehen wird. Um wieviel weniger kann ich wissen was morgen oder nächstes jahr sein wird-wie ich fühlen werde. Ja ja das leben ist veränderlich und wir auch.Alles wandelt sich ... das ist IMMER gut. Ich möchte nur meiner gegenwart so treu wie es eben geht zu bleiben...mehr kann ich nicht tun für mich. Aber das reicht mir auch...

Ja ich traue mir! Ja ich traue meinen gefühlen! Ja ich traue meiner gegenwart!

_uTs*ucnavmxi_


Sehen – Update

Manchmal, eigentlich sehr oft, komme ich mir vor, wie ein alter Mann, der seinen Lebensabend mit einem unlösbaren Rätsel bestreitet.

Oft ist es mir auch egal, wie ich diese Welt verlasse. Möchte nur, dass die anderen eine halbwegs saubere Wohnung vorfinden, so dass sie denken, dass mein Leben zumindest okay war und sie sich keine Sorgen oder gar Vorwürfe machen. Hmm, komischer Gedanke... ich weiß. ":/

Nun denn, mein Leben hängt am seidenen Faden. Es geht in die letzte Runde. So schätze ich. Das kostet noch ein letztes Aufbäumen an Zeit, Geld und Nerven. Perfekt wird es nicht sein, doch es muss auch nur gut und beschwerdefrei sein.

Hier, so langweilig es auch sein mag, die Lösung meines Rätsels:

- unverträgliches Gestell / falscher Neigungswinkel -- > neues/besseres Gestell
- inkorrekte Zentrierung --> links-rechts: 2 mm Höhendifferenz (kein Prisma)
- Unverträglichkeit asphärischer Gläser --> sphärische Gläser mit Index 1.6
- sub-optimale Refraktion --> korrekte Refraktion (L: -7,25/-2,0/170; R: -5,5/-2,0/10)

Das ist nur die durch Erfahrung begründete Theorie von 5 Jahren. Sie kann das Leben verändern – meins.

_NT#su9nami_


Geht noch besser.

Mal ein wenig [[www.youtube.com/watch?v=GElOr-kr2nU nichtssagende Elektromucke]]. ;-D

_hTsunxami_


YangYin

ja das leben ist veränderlich und wir auch.Alles wandelt sich ...

Aus meiner momentanen Sicht ist das fraglich. Ich sehe es derzeit so, dass das Leben an sich gleich bleibt, und es nur der Mensch ist, der sich verändert.

_ Ttsunxami_


Ich meine das so, dass die Welt an sich eine Konstante ist. Und wenn der Mensch meint, dass sich die Welt verändert, sich nicht die Welt verändert, sondern nur die Sicht des Menschen auf die Welt.

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH