Die Logik vom Glücklichsein

f/r(agngurxso


Menschengemachte Definitionen und Niederschreibungen, die ein jeder Mensch auch jederzeit hinterfragen und ablehnen kann.

So ist es.

S?etzeTn6


Kannst du damit leben, nicht verstanden zu werden?

Ich kann damit leben, aber ich glaube, dass mein Vorgehen für die Menschen leichter zu ertragen wäre, wenn sie mich verstünden. Dass sie mir nicht mehr dauernd reinreden würden, wenn sie erkennen würden, welche Bedeutung es für mich hat. Auf gut Deutsch: Sie sagen, ich solle aufhören mein Leben zu zerstören, denn ich hätte mein ganzes Leben noch vor mir. Aber ich sehe das anders, jahrelange, ja fast jahrzehntelange Erfahrung sagt mir, dass mein Weg "natürlich" ist und so sein darf. Und egal wie sehr ich es begründe, sie wollen es nicht verstehen. Wer irrt denn nun? Wer? Sie oder ich?

Versuchst du, dich selber zu verstehen?

Ich verstehe mich nicht, aber ich habe Verständnis für mein Tun.

Lfewixan


fragnurso

Du siehst das so, andere sagen : "Der Ehrliche ist der Dumme".

Schoener Einwand. Ich frage mich, ob es ein Widerspruch ist... ist es denn falsch, dumm zu sein? Ist es "recht", klug zu sein, wenn man dafuer die Ehrlichkeit opfert? (Uebrigens ist allgemeine Ehrlichkeit im Gesetz nicht vorgeschrieben. Luegen ist nicht verboten. Soweit ich weiss... ich bin kein Jurist.)

Natuerlich habe ich fuer das, was ich gesagt habe, geltendes Recht als Bezugsrahmen genommen, und wenn man andere Bezugsrahmen nimmt, kommt man auf andere Konzepte von "Recht". Ich weiss, dass das geltende Recht als Rahmen nicht absolut ist, aber ich tue mich schwer, etwas Besseres zu finden.

Es hat mir ganz gut gefallen, angesichts der Fragen von Setzen6 auf geltendes Recht zu verweisen. Weil ich bei Setzen6 immer so ein bisschen die Frage dahinter sehe, "woran kann ich mich ueberhaupt halten"?

Und trotz einer nicht voellig unradikalen politischen Vergangenheit 8-) wuerde ich heute sagen, das Gesetz ist z.B. eines der Dinge, an die man sich halten kann. Und das ist nicht das Falscheste.

Und sonst gibt es nicht viel, was ich fuer "wirklich verbindlich" halte.

_ITsuTnxami_


Es gibt bzw. gab vor nicht all zu langer Zeit in Amerika noch so "lustige" und lange nicht hinterfragte Gesetze à la: Der Mann darf seine Frau nur sonntags schlagen. :-/

Ich glaube, dass viele das große Dickicht der Gesetze nur teilweise verstehen und akzeptieren – meines Erachtens zurecht.

S}et&zen6


(...) wuerde ich heute sagen, das Gesetz ist z.B. eines der Dinge, an die man sich halten kann. Und das ist nicht das Falscheste.

Das sehe ich genauso. Und das sah ich auch immer so.

L[ew@ian


Setzen6

Wer irrt denn nun? Wer? Sie oder ich?

Einen Irrtum festzustellen, benoetigt einen Bezugsrahmen – darauf wollte ich u.a. mit dem Gesetzesthema hinaus. Wenn ihr unterschiedliche Bezugsrahmen habt, koennt ihr auch alle "Recht" haben. Oder euch alle irren. Oder der Meinung sein, "wer irrt denn nun" ist ein Scheinproblem, eine Frage, die keinem weiterhilft, unabhaengig von der Antwort.

Versuchst du, dich selber zu verstehen?

Ich verstehe mich nicht,

Ich gebe ungern Ratschlaege, aber hier ist einer: Versuch's! Gib nicht so schnell auf; investiere Aufwand in den Versuch!

L<e wiaxn


Tsunami

Ich finde es richtig, die Gesetze zu hinterfragen. Aber so lange wir in einer Demokratie leben, finde ich es auch richtig, mich an die Gesetze zu halten, selbst wenn ich persoenlich sie nicht immer richtig finde. (Es gibt Ausnahmen... :-/ meine Einstellung ist in dieser Hinsicht so wenig absolut wie in vielen anderen.)

_fTsCun=amix_


Ich persönlich halte Gesetze nur für so sinnvoll und legitim, wie das, wofür und für was sie dienen.

S/etjzexn6


Ich gebe ungern Ratschlaege, aber hier ist einer: Versuch's! Gib nicht so schnell auf; investiere Aufwand in den Versuch!

Ich habe nicht schnell aufgegeben. Ich werde niemals aufgeben mich verstehen zu wollen. Und komme "meiner Wahrheit" im letzten Jahr erheblich näher – aber durch ungewöhnliche Methoden, die mich gefährden.

Wie auch immer.

Das gehört hier nicht her.

Llewixan


Tsunami

Was ist dein Bezugsrahmen fuer "legitim"?

_sTsu&naImxi_


Gesetze und Reglementierungen sind für mich wie das "goldene Kalb", welches man jeweils auf seine Ursprünge zurückführen muss, um es ggf. und zwingend zu hinterfragen.

_#Tsunaxmi_


Lewian

Was ist dein Bezugsrahmen fuer "legitim"?

Meines Erachtens findet der Begriff "legitim" immer nur eine subjektive Anwendung und Bedeutung, was mich selbst natürlich einschließt. Hier kommen wie auf ein "altes" Thema zurück. Für mich ist in erster Instanz nicht [[http://de.wikipedia.org/wiki/Positives_Recht positives Recht]] legitim, sondern [[http://de.wikipedia.org/wiki/Naturrecht überpositives Recht]].

_jTsCuZnamxi_


Was passiert, wenn wir alle Gesetze, Stränge, Fäden und Lebenserfahrungen auf ihren Ursprung zurückführen?

_aTsu&namxi_


Was passiert, wenn wir den Ursprung betrachten, alle darauf folgenden Entwicklungen und das Ganze in die Zukunft projizieren?

_yTs>unamiF_


Wie entwickelt sich die Menschheit?

Wie entwickelst Du dich?

Parallelen erkennbar?

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