Die Logik vom Glücklichsein

BiellaSwaan-Cuxllen


anstoss eurer worte...:

[[www.youtube.com/watch?v=aYX2wZOi1BA]]

ich weiss ich weiss.....

wie es früher war...als kind,jungendliche,......bevor es passierte..... :-/ wie es ist glücklich zu sein....so richtig....mit allen fasern meines körpers. ich konnte lachen....stundenlang....,ich konnte vertrauen........mich fallen lassen(denke ICH).......ich wusste meine welt stimmt im kosmos......aber als es passierte..... :-/ gab ich irgendwie ein stück von mir her...

leider finde ich mich nur noch schwer im glückes-rausch.......lachen kann ich wieder.....von herzen. aber lachen heisst nicht pures glücklich sein..... komisch wie ein verlust eines menschen......dem menschen...der MICH bedinungslos liebte......so wie ich bin...und je war.........so ein loch ins mein energie des glückes reissen kann..... %:|

also heisst es bei mir:

glück ist papa.............halt und wahres vertrauen....bedinungslose liebe.........

kein papa....lange stunden des suchens..... ":/

ich lebe mein leben.......kraftvoll....freudig.....offen..... :-D aber irgendwas fehlt........das puzzlestück ist in einer anderen welt........ :)-


man kann jeden tag purs glück spüren..........und man bekommt nie genug davon.....das ist wahres glück.

Luew;iaxn


Wer ist man denn überhaupt?

Ich habe mich immer mal wieder gefragt, wie sehr "wer ich bin" mit meinen "Eigenschaften" zusammenhaengt. Also z.B. habe ich einen gewissen Stil des Denkens und Schreibens, wozu (wie man bei med1 bereits leidvoll erfahren durfte ]:D ) u.a. oft ziemlich lange Saetze gehoeren.

Inwiefern wuerde es aendern, wer ich bin, wenn ich das aendern wuerde? Und: Inwiefern waere es ueberhaupt moeglich, das zu aendern, bzw., was sonst wuerde sich mitaendern muessen, weil mein aktueller Stil in mein aktuelles "Ich" passt und ein neuer vielleicht nicht?

Die BOAG hat ihre eigenen Ideen ueber diese Fragen, das "Ich" und "wer wir wirklich sind":

[[www.boag-online.de/pdf/boagbb05.pdf]]

(Kapitel 3, 4 und 5... wirklich virtuous...).

L5ew^ia!n


Bella

Vielleicht ist das Glueck, das du beschreibst, in gewisser Hinsicht ein kindliches Geborgenheits-Glueck, das jedem irgendwann mal verloren geht, und nach dem sich jeder insgeheim sehnt. Auch ich gehoere (wie anscheinend auch du) zu den Menschen, die diese Geborgenheit schlagartig durch ein schlimmes Ereignis verloren haben, auch wenn schon vorher die Risse darin deutlich waren.

Vielleicht ist es einfacher fuer die Leute, die die Bindung an ihre Eltern und die kindliche Geborgenheit in sozusagen natuerlicher Weise nach und nach in der Pubertaet verlieren, vor allem, weil sie dann verstehen, dass es zum grossen Teil ihr eigener Entschluss ist, sich von ihren Eltern zu entfernen und auf eigene Fuesse zu stellen, statt dass ihnen ein Elternteil (oder ihr Urvertrauen) ploetzlich genommen wird, ohne dass sie selber das haetten verhindern koennen. Aber trotzdem denke ich, diese Art Glueck ist ziemlich allen ab einem gewissen Alter nicht mehr zugaenglich, sondern nur noch Sehnsucht.

Als "autonomer" Erwachsener muss man sich ein Glueck basteln, das ein wenig anders aussieht.

:)-

BNe`l,laSwa^n-Culxlen


danke lewian,...

deine worte finden grossen zuspruch in mir. ich weiss das dieser zustand so nicht mehr wiederfindbar ist. leider,denn er war wunderschön und schwerelos. ich werde nun nochmal darüber reflektiern und schauen was dabei an neuen anstössen dabei rauskommt. ich liebe das leben was uns geschenkt wurde....es ist so....vielseitig und bereichernd.

@:)

Glueck basteln

bin wohl grad neu dabei. habe vielen abgeschüttelt..und gehe neue ungewisse wege....aber sie fühlen sich gut und richtig an.

_bTsu.namix_


Party on! ;-D

Mein Totalausfall nach der Weihnachtsfeier scheint doch weniger Aufsehen zu erregen, als ich mir ausgemalt hatte. Ich habe zwar einige Kommentare abbekommen, aber eher gelassen und mit einem Augenzwinkern. Werde also nicht geächtet oder so. Die schlimmste "Androhung", die kam, war: "Das gibt eine Runde Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt." Na ja, das werde ich, sofern es meine finanziellen Mittel erlauben, gerne tun. Wobei ich bei Glühwein schon wieder an Tequila denken musste. :-/

Sehen – Update

Mein letzter Schritt war nicht der letzte, doch ein bedeutender. Ich merke das, weil weniger Energie für meine Augen und mein Gehirn draufgeht, um sehen zu können. Somit merke ich zum Beispiel, dass das Lesen besser klappt, mein Konzentrationsvermögen steigt, ich eine bessere Übersicht habe und besser planen kann.

Morgen werde ich zu einem Optiker gehen, bei dem ich lange nicht mehr war, um nach bestem Wissen und Ermessen den letzten Akt einzuläuten. Ich grüble nur noch über ein paar Zehntel Millimeter bzgl. der Zentrierung – ob sie wichtig sind oder nicht.

Dann muss ich "nur" noch einen Kredit aufnehmen bzw. aufstocken, damit ich die Brille bei Abholung – wahrscheinlich in den nächsten 1-2 Wochen – auch bezahlen kann.

Vielleicht werde ich das nächste Jahre mit ganz anderen Augen sehen, als dieses. Vorsätze für das nächste Jahr brauche ich nicht, denn in den letzten 5 Jahren haben sich so viele Vorsätze angesammelt, dass sie für ein ganzes Leben reichen.

_ITsunaxmi_


Lewian

Wer ist man denn überhaupt?

Ich habe mich immer mal wieder gefragt, wie sehr "wer ich bin" mit meinen "Eigenschaften" zusammenhaengt.

Yep! :)^ Ich denke, das wie erklärt das wer.

Wenn man sieht, wie ein Mensch ist, erübrigt sich die Frage nach dem wer.

Wie ein Mensch ist, so ist er.

Ich persönlich schaue mir Menschen immer ganz genau an, auch wenn meine optische Wahrnehmung beschränkt ist.

Ich schaue mir an, wie ein Mensch sich dem Leben, seinen Mitmenschen und sich selbst gegenüber verhält. Mehr brauche ich nicht, um zu wissen, wer dieser Mensch ist, und ob ich mich in seiner Nähe aufhalten will.

Dazu ein passendes, ich glaube, chinesisches Sprichwort:

"Wenn der Tag lang ist, sieht man das Herz eines Menschen."

Das Herz eines Menschen ist sein Wesen, seine Einstellung zum Leben. An nichts anderem kann man besser erkennen, wer ein Mensch ist.

Schlagen wir doch noch schnell die Brücke zu Antoine de Saint-Exupéry:

Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Man sieht nur mit dem Herzen gut.

_BTsuonami_


Ich schätze, wer nicht in die Herzen anderer Menschen schaut, noch in sein eigenes, der verpasst die größten Dinge seines Lebens.

Doch das Sehen erfordert den Willen und die Übung, den Mut und die Herausforderung. Sehen ist nicht selbstverständlich.

Wer sehen will, muss alles sehen, doch das wollen viele nicht.

Dazu ein passendes Zitat von George Bernard Shaw:

Die meisten Menschen fürchten die Freiheit, denn sie bringt Verantwortung mit sich.

_"TsuunlamAix_


Lewian

Inwiefern wuerde es aendern, wer ich bin, wenn ich das aendern wuerde? Und: Inwiefern waere es ueberhaupt moeglich, das zu aendern, bzw., was sonst wuerde sich mitaendern muessen, weil mein aktueller Stil in mein aktuelles "Ich" passt und ein neuer vielleicht nicht?

Natürlich, du wirst dich in deinem persönlichen Lebenszeitrahmen wahrscheinlich immer kongruent fühlen, als du selbst. Eine Alternative ist schwer vorstellbar. Du wirst immer du selbst sein und dich so fühlen. Doch etwas "objektiver" betrachtet, bist du auch immer eine Ursache und eine Konsequenz. Und dadurch, dass du dich (selbst) veränderst, ändert sich deine Qualität als Ursache und Konsequenz.

_gTsuInaxmi_


Hmm...

Weisheit. Braucht man das überhaupt?

Ich denke, die Weisheit ist wie ein Zug mit offenen Türen, in den man jederzeit einsteigen kann. Andererseits, ist man vielleicht selbst der Zug, und die Weisheit nur einer der vielen möglichen Passagiere.

Eine einseitige Sicht – maßgeblich die eigene – hilft wohl kaum, die Dinge zu verstehen.

Lvewi>axn


Tsunami

Ich vergass zu erwaehnen, dass meine Fragen eigentlich nicht auf Beantwortung warten (also wenigstens diese nicht), aber dass du sie beantwortest ist auch gut, weil ich dann dazu noch wieder was denken kann:

Du wirst immer du selbst sein und dich so fühlen.

Das Wort "und" suggeriert irgendwie, dass du hier zwei verschiedene Aussagen machst. Ich behaupte mal (testweise): Eigentlich ist es nur eine Aussage. Mit "Du wirst immer du selbst sein" ist nichts anderes gemeint als "dich so fuehlen". Wenn ueberhaupt etwas damit gemeint ist und es nicht tautologisch ist. (Wie kann der, den du als "Du" ansprichst, jemand anders sein als "Du"?)

Aber was du eigentlich gemeint hast, ist vermutlich eher etwas, was ich auch glaube, naemlich dass ich ein Bewusstsein habe, dass sich (hoffentlich) nicht splitten wird, sondern alle meine "Bewusstseine" ueber die Zeit "zusammensehen" wird. Das "hoffentlich" habe ich hinzugefuegt, weil es ja psychische Krankheiten gibt, bei denen das nicht mehr der Fall ist und es einen Split gibt – auch Zustaende, wie "so besoffen sein, dass man einen Filmriss bekommt". In welchem Fall die Vorstellung, dass das noch dasselbe "Ich" war, bloss theoretisch ist, denn das Bewusstsein macht ja den Zusammenhang im Nachhinein nicht mehr.

Deine Antwort wirft auch noch die weitere Frage auf, ob "sich immer kongruent fuehlen" genug ist, um es auch zu sein...

_BTsusnami_


Lewian

Du wirst immer du selbst sein und dich so fühlen.

Das Wort "und" suggeriert irgendwie, dass du hier zwei verschiedene Aussagen machst. Ich behaupte mal (testweise): Eigentlich ist es nur eine Aussage. Mit "Du wirst immer du selbst sein" ist nichts anderes gemeint als "dich so fuehlen". Wenn ueberhaupt etwas damit gemeint ist und es nicht tautologisch ist. (Wie kann der, den du als "Du" ansprichst, jemand anders sein als "Du"?)

Ja, ich hatte nicht viel darüber nachgedacht, aber ja, es ist nur eine einzige Aussage. Der erste Teil ist faktisch, der zweite Teil das Gefühl, welches dem Fakt eher gerecht wird. Es gibt Menschen, die sagen: "Nach all' der Zeit bin ich derselbe geblieben." Damit meinen sie nicht, dass ihr Leben sich nicht verändert hätte oder die Fakten die selben geblieben wären. In der Regel bedeutet es "nur", dass sie älter geworden sind, sie Höhen und Tiefen durchlebt haben, aber immer noch die Ideale aufrechterhalten, welche sie einst und heute für richtig empfinden.

Aber was du eigentlich gemeint hast, ist vermutlich eher etwas, was ich auch glaube, naemlich dass ich ein Bewusstsein habe, dass sich (hoffentlich) nicht splitten wird, sondern alle meine "Bewusstseine" ueber die Zeit "zusammensehen" wird. Das "hoffentlich" habe ich hinzugefuegt, weil es ja psychische Krankheiten gibt, bei denen das nicht mehr der Fall ist und es einen Split gibt – auch Zustaende, wie "so besoffen sein, dass man einen Filmriss bekommt". In welchem Fall die Vorstellung, dass das noch dasselbe "Ich" war, bloss theoretisch ist, denn das Bewusstsein macht ja den Zusammenhang im Nachhinein nicht mehr.

Ich denke, das Bewusstsein ist eine recht stabile Einheit, wobei Ausnahmefälle meines Erachtens meist durch physische oder psychische Einflußfaktoren sehr gut begründbar bzw. nachvollziehbar sind. Ich kann mir sehr gut die Umstände, auch ganz alltägliche, vorstellen, welche den Geist eines Menschen brechen oder ihn zu einem psychischen Wrack machen.

Dennoch ist das Bewusstsein, welches man gerne als Begründung für sein Sein bzw. "Ich" heranzieht nicht zu überschätzen. Objektiv gesehen, ist dieses "bewusste Sein" relativ klein. Man muss nur davon ausgehen, dass das eigene Bewusstsein ein marginaler Faktor im Leben ist, im Gegensatz zu dem Rest der Bewusstseine und dem, was unbewusst ist. Nichtsdestotrotz schätzt man sich immer als sehr groß ein.

Ich mag ja Menschen, die von sich behaupten, dass sie groß und wichtig seien, doch bei genauerer Betrachtung hält die Aussage der Realität nicht stand.

Y)an:gYin


Alles sehr interessant und mehr als nur ein denkanstoss :)z

Ich habe menschen kennengelernt bzw in mein leben gelassen deren verletzungen und ego gleichermassen gross waren....soooo gross das sie sich ihre wahrheit erlogen und die realität zurechtgebogen haben...ich habe tiefes mitleid mit diesen menschen aber ich bin auch froh sie aus meinem leben zu lassen...jeder muss seinen eigenen weg gehen ...

BgellaScwank-Cul?lexn


:)= :)^

_<Tsuxnamxi_


Baaahh, das Leben ist hart und kalt und Vieles mehr. Wie kann es denn bloß soooo kalt sein? %:|

_bTsunaxmi_


Sehen – Update

Letzter Akt.

Das stand auch auf dem Zettel, den ich heute meinem Optiker vorgelegt habe. Er hat mir noch sehr bei den Zehntel Millimetern geholfen, bei denen ich zuletzt noch unschlüssig war. Manchmal braucht es mehr als einen Menschen, um eine Sache erfolgreich zu Ende zu bringen.

Zuvor habe ich mir noch ein neues Gestell gekauft, dasselbe wie zuletzt – wegen der (für mich) besseren Geometrie. Man spricht fachsprachlich vom Vorneigungswinkel.

Das war es nun – der Weisheit letzter Schluss. Mehr geht nicht. Mit zuletzt besserer Konzentration habe ich nun wirklich alles, alles, alles berücksichtigt, was man an für mich Relevantem berücksichtigen kann. Zumindest in dieser speziellen Sache für mich gute und verträgliche Gläser gibt es keine besseren Alternativen mehr. Es hat sehr lange gedauert, und ist genau genommen nur Theorie, doch anders gesehen, ist es vielleicht der zwingend notwendige Vorschritt zur Realität. Wenn es diesmal wirklich klappt, was ja für mich :-o und total neu wäre, dann konnte es aber vielleicht nur auf diese Weise, mit dieser Vorgeschichte, möglich sein. Wer weiß das schon.

Vielleicht erkennt man erst am Ziel (einer Etappe), dass nur dieser eine Weg mit all' seinen Höhen und Tiefen dorthin führen konnte.

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