Die Logik vom Glücklichsein

_rTsWunam)i_


Auch ist es so, dass ich die neuen Gläser nicht bezahlen kann, genausowenig wie die anderen Gläser, die gerade in der Mache sind.

Habe jedoch heute schon mit meiner Bank gesprochen, und die Dame am Telefon klang recht zuversichtlich, dass ich meinen Kredit aufstocken kann, und wollte gleich einen Termin mit mir vereinbaren. Ich schätze, sie bekommt für den Abschluss eine Provision. Der Termin für morgen ist bereits vereinbart, und ich hoffe, dass mir keine schlechteren Konditionen angedreht werden, als zuletzt.

Das Ganze wird dann zu einem noch größeren Loch in meiner finanziellen Existenz, als es jetzt schon ist, aber wenn es um meine Gesundheit geht, dann steht das Geld hinten an, egal, wie groß die Minuszahl auf meinem Konto ist. Was nützt mir alles Geld der Welt, wenn ich krank bin?

Übrigens muss ich gerade vorsichtig sein, was ich hier schreibe, denn ich sprach heute mit meinem Optiker – ich denke, zum zweiten Mal – darüber, dass ich einen Teil meiner Leidens-/Sehensgeschichte in dieses Forum bzw. diesen Faden schreibe.

Er meinte, er wolle sich das heute mal anschauen, wogegen ich nichts habe, obwohl ich hier teils schon krass die Hosen runterlasse.

Auf jeden Fall darf ich hier jetzt nichts Negatives über ihn schreiben, sonst macht er mir die Brille nicht richtig. ;-D *:)

_ TsuGnamix_


ich frage mich aber auch, ob man selber wissen sollte/müsste...was einen glücklich macht....?

damit man glücklich wird....

Nun komme ich denn zum Kern deiner Aussage.

Habe ich es verstanden? Kann ich es erklären?

Beides sehr fraglich.

Augenscheinlich streben Menschen nach ihm oder ihr, doch eigentlich streben Menschen nach es.

Es könnte das Glück sein, doch das wäre zu kurz gedacht.

Ich denke auch, dass man es nicht denken, sondern nur fühlen kann.

Was ist es nun, dass uns alle bewegt?

Es könnte Intuition, Bauchgefühl, höhere Intelligenz, die Seele, Weisheit oder seelische Weisheit sein, vielleicht aber auch die innere Stimme, Wahrheit, Liebe, Integrität, Mut, Vertrauen, Wahrhaftigkeit, Ehre und dergleichen.

Nur Worte? Vielleicht...

Nehmen wir mal den von YangYin verwendeten Begriff der höheren Intelligenz, weil er sich gerade am Besten anwenden lässt.

Gibt es eine höhere Intelligenz oder ist man nicht selbst die höchste Intelligenz?

Gehen wir mal davon aus, dass man selbst nicht die höchste Intelligenz ist, und es eine höhere Intelligenz gibt.

Ist man nun ein Teil der höheren Intelligenz oder ist die höhere Intelligenz ein Teil von einem selbst.

Was steht höher?

Ich denke, es ist relativ schwierig, die Grenzen zu ziehen.

Wann ist man noch intelligent? Und wann ist man dumm?

Entscheidet man das selber? Oder entscheidet es die höhere Intelligenz?

Wer würde sich als intelligent bezeichnen? Und warum?

Wie intelligent bis DU?

_aTsu"namix_


Lewian

Deine Antwort wirft auch noch die weitere Frage auf, ob "sich immer kongruent fuehlen" genug ist, um es auch zu sein...

Ja, das ist die Frage, eine meines Erachtens sehr wichtige Frage.

Denn: Jeder Mensch tut immer das, was er für richtig hält, und verhält sich so, wie er ist.

Doch: Manche Menschen hinterfragen, ob es richtig ist, und wollen anders sein, als sie sind.

LJewieaxn


Jeder Mensch tut immer das, was er für richtig hält

Das wage ich zu bezweifeln. Ich habe Anfang des Jahres den "Juengling" von Dostojewski gelesen. Was mir dabei am meisten aufgefallen ist, ist, dass der Ich-Erzaehler (in der Rolle des "Juenglings" also, nicht als Dostojewski selber) staendig irgendwelche Sachen unwillkuerlich tut, von denen er vorher und hinterher ganz bewusst weiss, warum er sie fuer total falsch haelt, und waehrenddessen tut er sie einfach, ohne darueber nachzudenken.

Ein Beispiel aus dem Leben, das ich frueher mal erlebt habe (nicht als direkt Beteiligter): Eine Mutter erfaehrt, dass ihr auf einer beruflichen Fernreise befindlicher Mann dort ums Leben gekommen ist. Sie weiss, dass es richtig waere, das den Kindern zu sagen (zumal sie es frueher oder spaeter sowieso herausfinden), bringt sie es nicht ueber das Herz.

Ein Beispiel aus meinem Leben: Ich haenge vor med1 ab, obwohl ich weiss, dass es richtig waere, gewisse andere Dinge zu tun... :=o

L;e;wixan


Bezueglich deines Intelligenzthemas mein ueblicher Glaubenssatz: Es gibt ueber solche Worte keine Wahrheit ausserhalb der Sprache und dem, was die Leute darueber reden.

YpaXngYixn


Da man für die definition etwas braucht das selbst bestandteil der definition ist erscheint es mir unmöglich eine genaue beschreibung zu geben da die benötigte distanz nicht vorhanden ist...

Lvewixan


YangYin

War das auf meinen vorherigen Beitrag bezogen? Ich steh grad etwas auf dem Schlauch.

Yya`ngxYin


@ lewian

Das war mein gedanke als ich deine beiträge und die von tsunami gelesen habe *:)

_<TsuEnaxmi_


Hmm...

Was ist eine Definition? Eine Definition ist ähnlich der Wahrheit – beansprucht Allgemeingültigkeit und ist dennoch hochgradig subjektiv. Strenge Mathematik mag eindeutige Definitionen haben, aber auch darüber kann man sicherlich lange und köstlich debattieren. Die 0 zum Beispiel gehört zu den natürlichen Zahlen, doch im Gesamtspektrum Leben gibt es nichts Unnatürlicheres als die 0.

Im besten Fall ist eine Definition von Etwas nicht nur der Versuch einer Erklärung, sondern das Etwas selbst.

Wie steht es nun um die Definition von Wahrheit?

Ich denke, was YangYin meint, ist, dass die Definition von Wahrheit die Wahrheit benötigt. Ohne die Wahrheit kann man die Wahrheit nicht definieren. Um die Wahrheit also zu definieren, setzt es zum einen voraus, dass es eine Wahrheit gibt, und zum anderen, dass man sie erkennt.

Wenn es keine Wahrheit gibt oder man sie nicht erkennt, dann ist eine Definition unmöglich.

Wie kann man nun eine womöglich existierende Wahrheit erkennen?

Ich schätze, dass

keine Wahrheit ausserhalb der Sprache und dem, was die Leute darueber reden

nicht ausreicht.

Wenn Wahrheit eine Untermenge der Obermenge "Sprache und Reden" wäre, dann könnte man sie auch ohne Weiteres definieren, da sich Definitionen in der Regel auch nur aus Worten und Sätzen, also aus Sprache zusammensetzen.

Es liegt nahe, zu behaupten, dass Wahrheit, sofern sie existiert, außerhalb der Grenzen von Sprache existiert.

Nichtsdestotrotz existiert Wahrheit für einen Menschen nur, wenn sie auch von ihm wahrgenommen wird. Um etwas als wahr zu nehmen, müssen über das reine Sprachverständnis also auch noch andere Wahrnehmungskanäle geöffnet sein.

Wann und warum nimmt ein Mensch etwas für wahr?

YCangxYin


spontan gedacht : wenn es seinem inneren gefühl entspricht/harmonisch fühlt :-X

_]Tsun^a!mi_


Kommen noch höhere Gebote? ;-D

Die Frage ist auch: Auf was kann man sich verlassen, wenn man sich auf seine Gefühle nicht mehr verlassen kann?

Wir wissen alle, dass Gefühle ein zartes Pflänzchen sind, welches zu einem mächtigen Baum emporwachsen kann.

Man bedenke jedoch, wie man mit den eigenen Gefühlen und der anderer umgeht.

Oftmals, so scheint es der Trend der Zeit zu sein, werden Gefühle im Keim erstickt. Kein Wunder also, dass der Mensch sich fürchtet und nicht wächst.

Mein Rat: Achte und pflege die Gefühle.

Vielleicht klingt das sinnlos, doch hey, es gibt auch viele andere Dinge, die keinen Sinn machen. ;-) :-D

_'TsuLna5mix_


Das Schlimme ist auch, dass ein "Wie geht es dir?" eigentlich ein "Wie fühlst du dich?" meint bzw. meinen sollte. Doch der Fragende macht schnell so einen: :-o , wenn die Antwort nicht halbwegs unterhaltend oder gar irgendwie nach Misere klingt. Man hätte sich die Frage auch sparen können, denn man möchte gar nicht wirklich wissen oder verstehen, wie der andere sich fühlt, sondern ist auf ein wenig Bauchpinselei oder verwertbare News aus.

Großartig.

Es ist wie im Warenkaufhaus. Man möchte sich für sein sauer verdientes Geld keinen Dreck kaufen, sondern Luxus – Glück pur.

Doch das Warenkaufhaus des Lebens ist ein wenig anders bestückt, als der Netto oder Karstadt um die Ecke. Man kann sich nicht immer die Sahnestückchen rauspicken.

Ist das nun gut oder schlecht?

lgiv_iaxo


Manchmal habe ich das Gefühl, dass es für Menschen, die auf eine "wie fühlst du dich frage" ehrlich antworten eher schlecht ist, da die Fragenden doch eher Sahnestückchenrauspicker um sich herum haben wollen. Irgendwann stehen die "ehrlichen" alleine da... Stellt sich natürlich die Frage, ob die "ehrlichen" sich mit Sahnestückchenrauspickern abgeben wollen... das war die eine Seite der Medaille und die andre folgt sogleich:

Das große ABER: ist es denn verwerflich, dass man mit seinen Problemchen hinterm Zaun bleibt und probiert an seinem eigenem Leben das POSITIVE in Vordergrund zu stellen- hmmm wahrscheinlich wirkt man dann auch nicht mehr authentisch und steht am Ende doch wieder alleine da...

Bleibt nur noch die Möglichkeit sein Glück nicht in der Zweisamkeit zu suchen ???

_lTsunxami_


Zweisamkeit. ":/

B8ellTaSwann-Cuxllen


Wann und warum nimmt ein Mensch etwas für wahr?

warum:

ist es nicht der gewisse lebens-FUNKEN.....der einem das gefühl von wahrheit übermittelt...und die lebenserfahrung...... ":/ :-)

wann:

wenn dieses gefühl in einem klar zu spüren da ist...hm..wie soll ich das beschreiben..aber ich denke nochmal über die frage nach... :)z

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