Die Logik vom Glücklichsein

__Tsunacmi_


Vielleicht ist aber auch alles chaotisch, und man darf sich gar nicht darüber wundern, was für Freunde man hat, oder inwiefern man selbst ein guter Freund ist.

_XTs=unamxi_


Übrigens, und das habe ich nicht selbst erfunden, kann man auch sich selbst gegenüber ein guter Freund sein, was in keinster Weise ausschließt, auch anderen gegenüber ein guter Freund zu sein.

B!ellaSwa-n-Culxlen


Was macht einen guten Freund zu einem guten Freund?//

1. empathie

2. die chemie

3. gleiche freundschaftswerte

4. mitgefühl-kraft-zeit

5. einstellung zum thema freunde

6. liebe-zuneigung

7. vieles verbindet....wenn man gemeinsames übersteht :)=


....es ist ein 6.er im lotto wenn alles stimmt und man nach 10j immer noch befreundet ist... :)= ich spreche von wirklichen guten freunden.....

_fTsuun1ami_


Ja, Bella, das stimmt. Es ist Mathematik der Art, welche man in der Schule nicht lernt.

Und wir sind weder die ersten, noch die letzten, die sich über [[www.youtube.com/watch?v=u8h8ca5zn5Y gute Freunde]] Gedanken machen.

B:el}laS^waWn-Cqullexn


[[www.youtube.com/watch?v=fyFCw8HU7kQ das lied meiner freundin und mir....]]das singen wir immer....und wenn es uns schlecht geht...dann kommt das hier....---> [[www.youtube.com/watch?v=qtuo4Lf2eXo&feature=related]] und dann LACHEN WIR SCHON WIEDER:......wenns ganz schlimm is...dann tanzen wir auch...dazu..... ;-D im einkaufscenter......hotel,....krankenhaus...ach wo ich das schon überall sang..... ;-)

8. humor

9. verrücktheit......die zusammen passt...

10. ausdauer

11. gleiche sprache

12. usw........ :)=

_qTusunaxmi_


:)= :)= :-D

_{Tsun3amix_


Ich mache jetzt einen gewaltigen Sprung.

Ich denke, dass die Freundschaft keineswegs die Liebe ausschließt. Doch wenn die Liebe die Freundschaft ausschließt, dann ist das fast schon tragisch.

Ich muss mich gerade an einen Schulaufsatz erinnern. Da schrieb ich, dass die Liebe eine verstärkte Form der Freundschaft ist. Ich schrieb es wohl in Klammern, und meine Lehrerin kommentierte in meinem Heft, dass sie gerne mehr über das "in Klammern" gelesen hätte. ":/

_*Tsunaxmi_


Damals hatte ich nur eine Vorahnung und schrieb es daher in Klammern, aber heute, so denke ich, könnte ich, wenn es mir angemessen erschiene, etwas mehr zu Freundschaft und Liebe schreiben. :)z

Aber dieses Thema ist unfruchtbar, weil Liebe und Freundschaft die Leute heute einfach nicht mehr interessiert. Dann doch eher Themen, wie Geld, Krankheit, Selbstwert und Depressionen. %:|

_?Tsun1amix_


Ich denke, wenn man sich der Wahrheit stellt oder stellen muss, dann gibt es immer eine Wahrheit.

Gleichfalls denke ich, dass sich jeder Mensch spätestens am Sterbebett der Wahrheit bewusst wird, und dann zu seinem Erstaunen feststellt, dass sie gar nicht so subjektiv ist, wie man zuvor dachte.

Die Zeit auf dem Sterbebett kommt durch nahenden Tod oder schwere Krankheit unverhofft früh oder zu angemessener Zeit.

Die Zeit vergeht wie im Fluge. Man ist schneller gebrechlich und tot, als man denkt.

Was denkt man sich wohl, wenn man auf dem Sterbebett liegt?

An sein vorheriges Leben oder schon an das nächste?

BFellaYSwdan-Cuxllen


Aber dieses Thema ist unfruchtbar, weil Liebe und Freundschaft die Leute heute einfach nicht mehr interessiert. Dann doch eher Themen, wie Geld, Krankheit, Selbstwert und Depressionen. %:|

sag das doch nicht so... :|N ..................... :)_ es gibt menschen...die nach anderem streben..

a) es gibt sie....wenn auch wenige...die es offen leben...

b) es gibt viele menschen die es nur verdeckt ausleben....da sie dem druck der MASSE mitschwimmen...

c) denen die es nicht erlernt haben.......wie man es machen könnte.....& neiden es aus tiefstem herzen...

_}Tsunjamxi_


Ja, vielleicht sehe ich es zu streng...

B@ellaS^wan-Cullxen


evlt denke ich das auch..wenn du das meinst... ;-) :)z

ich lerne immer wieder menschen kennen....die meine ~längenwelle~ sind.....

mach die augen auf......... :-o beim lebenslauf...

_fTBsuna5mi_


Lewian

Jeder Mensch tut immer das, was er für richtig hält.

Das wage ich zu bezweifeln. Ich habe Anfang des Jahres den "Juengling" von Dostojewski gelesen. Was mir dabei am meisten aufgefallen ist, ist, dass der Ich-Erzaehler (in der Rolle des "Juenglings" also, nicht als Dostojewski selber) staendig irgendwelche Sachen unwillkuerlich tut, von denen er vorher und hinterher ganz bewusst weiss, warum er sie fuer total falsch haelt, und waehrenddessen tut er sie einfach, ohne darueber nachzudenken.

Um meine obige Aussage etwas zu verdeutlichen, stelle ich gleich mal die Gegenthese auf:

Jeder Mensch tut immer das, was er für falsch hält.

Wichtig ist sicherlich die von dir erwähnte Unterscheidung zwischen bewusstem und unbewusstem Handeln.

In dem jeweiligen Moment, wenn ein Mensch (sich) bewusst ist, dann wird er immer nach dem handeln, was er für (sich) richtig hält.

Unbewusstes Handeln unterscheidet sich nicht zwangsläufig von bewusstem Handeln, wobei komplett unbewusstes Handeln wahrscheinlich durch Urinstinkte bzw. den genetischen Code bestimmt ist.

Interessant ist sicherlich auch, ob bewusstes oder unbewusstes Handeln besser ist, wobei ich denke, dass Bewusstes und Unbewusstes in ständiger Kommunikation zueinander stehen, und somit gemeinsam die Richtigkeit vorgeben.

Ein Beispiel aus dem Leben, das ich frueher mal erlebt habe (nicht als direkt Beteiligter): Eine Mutter erfaehrt, dass ihr auf einer beruflichen Fernreise befindlicher Mann dort ums Leben gekommen ist. Sie weiss, dass es richtig waere, das den Kindern zu sagen (zumal sie es frueher oder spaeter sowieso herausfinden), bringt sie es nicht ueber das Herz.

Ich sehe daran nichts Falsches.

Aus irgendeinem Grunde hielt/empfand sie dann das, was sie für richtig wusste dann wohl doch nicht so richtig, sondern etwas anderes. Vermutlich empfand sie es in letzter Instanz besser, zu warten – um für sich selbst die Zeit zu haben, den Schock zu verarbeiten, und um die Kinder möglichst spät aus ihrer glücklichen Welt zu reißen.

Ein Beispiel aus meinem Leben: Ich haenge vor med1 ab, obwohl ich weiss, dass es richtig waere, gewisse andere Dinge zu tun... :=o

Wer weiß schon, was und warum du etwas für richtig hältst. ;-)

Würde aber schon vermuten, dass deine Prioritäten sich auf irgendeiner Basis an Richtigkeit orientieren.

Gibt es für dich eigentlich einen Unterschied zwischen wahr und richtig?

L/ewixan


Tsunami

Ja, man kann den Satz "Jeder Mensch tut immer das, was er fuer richtig haelt" so verstehen, dass meine Einwaende ihn nicht treffen. Bloss scheint es mir, dass er dann inhaltsleer wird. Wenn du "was der Mensch tut" als Anzeichen dafuer benutzt, "was der Mensch fuer richtig haelt", dann kann er in deinen Augen gar nichts tun, was er nach deiner Meinung nicht fuer richtig haelt, und dann sagst du nichts anderes als "Jeder Mensch tut, was er tut."

Mein Punkt bei dem Beispiel mit der Mutter war uebrigens nicht, dass ich ihr Verhalten fuer falsch halte, sondern sie selber, nach ihren eigenen Worten. Dein Satz bezog sich ja nicht darauf, was falsch ist, sondern was die Leute dafuer halten.

Gibt es für dich eigentlich einen Unterschied zwischen wahr und richtig?

Ja, fuer mich gehoert "Wahrheit" mehr in einen logischen Kontext und "richtig" mehr in einen moralischen. An Wahrheit bin ich interessiert in Zusammenhang mit Beweisen (ich habe ja auch einen mathematischen Hintergrund). Wenn ich keine Moeglichkeit sehe, Wahrheit oder Unwahrheit von etwas zu beweisen, bin ich an Wahrheit nicht interessiert. Was "richtig" ist, ist keine Frage von Beweisen, und daher eher verhandel- und diskutierbar. Wobei ich weiss, dass mein Wortgebrauch auch nicht immer praezise ist, d.h. soll vorkommen, dass ich das auch mal durcheinanderwerfe.

Uebrigens: Ich bin an Liebe und Freundschaft interessiert, mehr als an dem anderen Krams, den du oben dagegengehalten hast, und ich glaube, das gilt auch noch fuer viele andere. :)*

_ETsunaxmi_


Ja, man kann den Satz "Jeder Mensch tut immer das, was er fuer richtig haelt" so verstehen, dass meine Einwaende ihn nicht treffen. Bloss scheint es mir, dass er dann inhaltsleer wird. Wenn du "was der Mensch tut" als Anzeichen dafuer benutzt, "was der Mensch fuer richtig haelt", dann kann er in deinen Augen gar nichts tun, was er nach deiner Meinung nicht fuer richtig haelt, und dann sagst du nichts anderes als "Jeder Mensch tut, was er tut."

Nicht ganz. Es ist nicht ganz dasselbe. Zumindest für mich nicht.

Ich halte den Passus "was man für richtig hält" für enorm wichtig. In gewisser Weise gesellt er sich zu der Frage "Wann und warum nehmen Menschen etwas für wahr?" Man könnte das Wörtchen "wahr" auch durch das Wörtchen "richtig" ersetzen und würde sich meines Erachtens mit recht ähnlichen Gedankengängen beschäftigen.

Der Knackpunkt ist, dass das, was man für richtig hält, nicht unbedingt richtig ist. Zu dieser Erkenntnis könnte man gelangen, wenn man eine andere Person nach ihrer Meinung fragt oder wenn man die eigene Wahrnehmung mit einem (zum Beispiel zeitlichen) Abstand betrachtet. In dem jeweiligen Moment schien es einem richtig – die beste einem persönlich zur Verfügung stehende Option -, und im Nachhinein ist es auch nicht zwingend falsch, aber man wird sich bewusst, dass man es hätte besser machen können bzw. in Zukunft besser machen sollte (--> aus Fehlern lernen) .

Obwohl man so ziemlich alles in die Schublade "(noch) richtig" oder zumindest "nicht falsch" ablegen kann, schon allein, um sein "Seelenheil" oder Selbstachtung zu wahren, gibt es Grenzen, die, wenn sie – meist in Extremsituationen – überschritten werden, erkennen lassen, dass man etwas komplett falsch gemacht hat – nicht mehr rückgängig zu machen, weil anderen und einem selbst fest ins Gehirn eingebrannt.

Doch den meisten unverzeihlichen Fehlern liegt eine Entwicklung zugrunde – nämlich die Entwicklung dessen, was man für richtig und falsch hält. Weil Katatstrophen oft nicht einfach so entstehen, sondern sich allmählich über die Zeit entwickeln, bevor tragische Fehler zum Ausbruch kommen, ist es sinnvoll, schon aus Eigenschutz, zu wissen, was und warum man (jetzt) etwas für richtig hält.

Es gibt Dinge, die sind definitiv falsch, und es gibt Dinge, die sind defintiv richtig, und natürlich ganz viel dazwischen. Wenn man sich nun mit den äußersten Polen von richtig und falsch befasst, und sich dann durch die Mitte arbeitet, dann stehen Kleinigkeiten und Alltägliches in einem ganz anderen Licht. Wenn man sich nun über richtig und falsch bewusst(er) ist, dann wird man sich ständig dabei ertappen, wie man etwas richtig oder falsch macht. Die eine Konsequenz davon wäre, es in möglichst allen Belangen möglichst richtig zu machen, was sehr anstrengend sein kann; eine andere Konsequenz wäre, den Graubereich von richtig und falsch möglichst groß zu halten, damit möglichst viele Dinge wertfrei bleiben, was natürlich Vieles einfacher macht.

Ich denke, ich mochte es noch nie, Teil einer homogenen, wertfreien Masse zu sein. Der Hauptgrund liegt meines Erachtens darin, dass ich Individuen sehe, welche keinesfalls wertfrei sind.

Ich sehe durchaus, was ich für richtig halte, und die daraus relultierenden Handlungen, genauso wie ich auch sehe, was andere für richtig halten, und die daraus resultierenden Handlungen.

Ich sehe, auch bei kleinsten Handlungen von Menschen, dass da nichts wertfrei ist.

Natürlich mag ich damit auch falsch liegen. ;-D

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