Die Logik vom Glücklichsein

179Lauurax69


:)D Kaffee dazu....bei uns ists heut irgendwie kalt

1k9L=aurGa69


]:D

_YTsun/amxi_


Sehen-Update

What will it be?

Morgen geht's weiter. %:| Wenn nicht was dazwischen kommt, dann hole ich mir morgen Abend meine neuen Gläser ab.

Vielleicht wird morgen alles besser. ":/ {:( Bin langsam am Ende von meinem Latein.

AwlicWeimxWondnerlaxnd


Vielen Dank für Eis :p> und Trank :)D . ;-D :-q :-q *:)

f5rag(nurxso


Hallo, lieber Erdbeeren zum Eis. :-q

Ablice5imWNoXndexrland


Vielleicht hat TS ab morgen den coolen Durchblick: 8-) :)z :=o

ArliceHimWnondeMrlxand


Hmmh! Frische Erdbeeren! :-q x:) :-q

1i9Lmaurax69


Himbeeren...noch dazu :-q und amarenakirschen

A1liceiKmWondberlanxd


Hmmh! Himbeeren, Amarenakirschen...es wird ja immer besser! :-q x:) :-q

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..ja...wenn es so weitergeht...krieg ich lust drauf :p>

_gTsu0na?mxi_


Alice

Na ja, es ist logisch, konsequent, wie auch immer man das nennen möchte, dass es positive Rahmenbedingungen für ein weitgehend "glückliches Leben" gibt. Ergo wäre es sinnvoll, sich diese Bedingungen im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu schaffen. Mindestens sollte man suboptimale Bedingungen meiden, abschaffen, etc., damit das Glück einen immer größeren Platz im Leben einnehmen kann.

Klingt gut für mich.

Das Schwierige bei der Beschreibung von Glück ist, dass es greifbare und nicht-greifbare Elemente beinhaltet bzw. formulierbare und nicht-formulierbare.

Abgesehen von determinierenden Faktoren, welche sich eventuell über die Zeit ändern, ist es grundsätzlich so, dass zu jeder Sekunde unendlich viele Wege eingeschlagen bzw. Entscheidungen getroffen werden können. Limitiert sind die Entscheidungsmöglichkeiten nur von Kenntnis, Fähigkeiten und Wille. Und jede Entscheidung ist glücksrelevant, wirkt sich also in vielfältiger Weise auf das eigene Innenleben und das Leben außerhalb einem selbst aus. Bei manchen Dingen bzw. Handlungen ist die Glücksrelevanz einfach und offensichtlich zu erkennen, andere Dinge wiederum erscheinen einem hochkomplex.

Abgesehen davon, dass Glück ein mehr oder minder langanhaltendes / intensives Gefühl ist, ist es nicht zuletzt auch ein lebenslanger Lernprozess, wobei man wichtigste Lektionen in wenigen Jahrzehnten lernen kann.

Es geht nicht zuletzt darum, zu lernen, was und wer einem gut tut, und welche Dinge und einem Menschen nicht gut tun. Komplexität aller erfassbaren Dinge und dessen, wie das Wesen Mensch sein kann. Und es geht darum, sich von Bevormundung und Zwängen freizumachen --> menschliche Emanzipation. Dieses Lerntum erfordert Zeit, Fleiß, Bestreben, Zuschauen, Zuhören, Fehler, Kurskorrekturen, Entscheidungen und Tun – Lernen eben.

Im Kern ist das Ganze eine permanente Kommunikation / Dialektik zwischen der eigenen Seele, den Seelen anderer und der Weltenseele.

Ahoi. *:)

AWliceimWoPndexrland


Klingt alles sehr gut, vor allem Dein Résumé:

Im Kern ist das Ganze eine permanente Kommunikation / Dialektik zwischen der eigenen Seele, den Seelen anderer und der Weltenseele.

Es ist ein dynamischer Prozess. :)z Aber ich denke, wenn einige solide Eckpfeiler aufgebaut wurden, dann stimmt schon mal die Basis. ;-D

SRetHzJeno6


Heute gab es einen sonderbaren Moment im Klassenzimmer. Ich habe mich von einer Klasse verabschiedet, die ich zwei Jahre unterrichtete und die nun schon das Schuljahr beendet, da sie ihre Abschlussprüfungen macht.

Ich habe mich bedankt für die zwei schönen, wenn auch harten, Jahre. Die sonst so unruhige, laute Klasse (viele Verhaltensauffällige) war sehr ruhig und schaute mich an. Dann sagten sie, dass es schön mit mir war und es kamen allerlei Zuneigungsbekundungen. Sie sagten, dass sie von mir Dinge gelernt hätten, die nichts mit dem Unterricht zu tun hatten. "Sie waren immer so ehrlich bei allem", sagten sie.

Dann aber wurde die Stimmung irgendwie beklemmend. Ich hatte das Gefühl, dass den Schülern jetzt erst bewusst wurde, dass sie ihre Schulzeit beenden. Und plötzlich sah ich so etwas wie Angst und Unbehagen in ihren Gesichtern. Ich stand ratlos vorne, meine Hand am Overheadprojektor und wir waren alle still. Es war, als würde Abschied durch die großen Fenster hineinsickern. Abschied und Unbekanntes. Die Zukunft wirkte wie ein riesiger Raum, der sich uns näherte.

Da auch ich die Schule auf eigenen Wunsch verlasse, da ich mich neu orientieren möchte, fühlte ich das gleiche wie die Schüler. Von mir als Lehrerin und auch aufgrund meines Wesens, wird von den Schülern häufig gefordert, dass ich einen Weg aus der Unsicherheit kenne.

Und so sagte ich, dass ich ja auch gehe und dass ich etwas Angst habe vor dem was da kommt. Sie hörten alle still zu, bis auf ein paar Jungs, die so viel Gefühl nicht ertrugen und die kurz irgendwelche Witze über "endlich keine Schule mehr, endlich saufen!" rissen, die dann aber auch wieder verstummten.

Ich sagte ihnen auch, dass ich zwar oft genervt von meinem Alltag bin und "einfach raus" will, aber jetzt, da es so weit ist, ist es schon irgendwie auch beängstigend. Eine Schülerin, die sonst nicht viel redete, fragte "Wovor haben Sie Angst?" und ich wusste gar keine genaue Antwort, sondern sagte: "Einfach, dass ich nicht weiß was kommt."

Dann habe ich ihnen gesagt, dass auf sie viel Neues zukommen wird und dass ich hoffe, dass sie in all dem Neuen nicht das verlieren, was sie liebgewonnen haben. Und dass sie Spaß haben. Und dann habe ich nahezu jedem noch gesagt, was er tolles in seinem jeweiligen Ausbildungsberuf erleben wird und dann war die Stimmung wieder etwas besser.

Wir sind dann rausgegangen, durch den Ort gelaufen. Haben Eis in der Sonne gegessen und unser vertrautes Umfeld angesehen, das wir nahezu alle bald verlassen.

Am Ende sagt eine Schülerin: "Irgendwie gut, dass Sie auch gehen. Dann gehen wir alle gemeinsam."

Ich war glücklich in diesem Moment. Glücklich über all die anstehenden Änderungen, die Chancen, die Hindernisse, die Ziele. Und ich war auch glücklich darüber, dass es mir so schwer fällt, das Alte hinter mir zu lassen, denn das zeigt, dass es gute Jahre hier waren.

KDirk4el


@ Setzen

Irgendwie berührend, auf was für einer Schule unterrichtes du?

fqragn|urso


Ich werde mich jetzt auch verabschieden. *:)

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