Die Logik vom Glücklichsein

_!TsunaMmYi_


Ich geh' mir jetzt noch was Leckeres zum Essen holen. Reis, Sojabohnensprossensalat und Schweineohren. :)^ ;-) ;-D

YjangYdin


Nun ja, einige Menschen mögen mich besonders gern und drücken es eben durch ihre Abneigung aus.

_Tsunami_

;-D

Ytantg}Yoin


glücklichsein= die eigene endlichkeit vor augen zu haben und sich nicht zu fürchten vor dem unausweichlichen.

_RTsu/namxi_


Bevor ich jetzt jedoch in Kürze schlemme, hier noch ein [[http://www.youtube.com/watch?v=z33tH-JdPDg bisschen Musik]]. ;-)

Y9angYJixn


:)^

Sset{ze5n6


Völlig aus dem Zusammenhang gerissen, lose hineingeworfen, ein Satz über den es nachzudenken lohnt:

Komm bitte nie wieder nicht zurück, Jona. Denn Weggehen dauert nur ganz kurz, aber Nicht-Zurückkommen ist für immer.

Y!angYxin


:°(

K\ir*kexl


@ Setzen

Der Satz ist berührt.

@ Tsunami

Guten Hunger

S"et4zexn6


Und:

Ich denke an die Bäume, die sich dort draußen in vollkommener Gleichgültigkeit im Wind wiegen; die einzige Gewissheit, die ich in diesem Augenblick zu haben glaube, ist die, dass sie dort schon seit einer Ewigkeit stehen, dass das alles ununterbrochen da ist seit Menschengedenken und vielleicht sogar noch sehr viel länger und dass das alles auch nach mir selbst wenn ich jetzt tot umfiele oder das Haus jetzt gleich abbrennen würde, in seiner Unbeirrbarkeit noch Hunderte von Jahren weiterbestehen würde, als wäre nichts passiert, als hätte dieses armselige Leben, das wir führen, in dem wir auftauchen, vorbeiziehen und verschwinden, tatsächlich nicht mehr Bedeutung als der leiseste Windhauch, durch den die Bucheckern fallen, die Blätter zu Boden trudeln, das Gras sich der Erde zuneigt.

Und mit einem Anflug von Schmerz oder von unbestimmtem Heimweh, mit einem Schaudern, das keinen eindeutigen Ursprung hat, wird mir klar, dass es Kontinuität offenbar nur dank dieser Gleichgültigkeit geben kann, denn Anteilnahme kann unmöglich von ewiger Dauer sein. Doch wenn das so ist, dann wäre alles relativ, dann würde alles so lange existieren, wie es existiert oder so weit das Auge reicht; dann müsste so etwas wie Erlösung von Schmerz oder Heimweh oder Verlangen in einer völligen Gleichgültigkeit liegen- Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben oder gegenüber dem Tod. Gegenüber der Liebe. Oder gegenüber einander.

Und wenn das alles wahr ist, dachte ich, sollte ich das dann als tröstlichen Gedanken empfinden? Beruhigend und beängstigend zugleich, so wie einem die unter der Kraft eines Orkans anschwellende See eine gewaltige, erregende Angst einflößt, die See, von der man weiß, sie wird einen nicht packen, solange man hoch oben auf der hintersten Düne stehenbleibt, die einem aber trotzdem das Gefühl gibt, dass jeder Moment der letzte sein kann; der, wenn er vorbei ist, einen wehmütig und entzückt zurücklässt, weil man eine Katastrophe überlebt hat, die nie stattgefunden hat?

KVirkVexl


Muss der Verfasser/die Verfasserin sterben bzw. ist sterbens krank?

SRetzeqn6


Nein. Es handelt sich um jemanden, der seinen Bruder und seine Mutter sehr liebt, aber es nicht schafft, diese Liebe zu artikulieren. Er liebt still in sich hinein, sieht die Welt wie sie ist, und verzweifelt daran, keine Worte und Taten für die Liebe zu finden, weil er selbst so schrecklich beschränkt ist und die Menschen um ihn herum auch.

Ich kenne dieses Gefühl der Beschränktheit sehr gut.

Ich würde so gerne so oft aufstehen und sagen: "Ich liebe dich", "Ich liebe die Felder", "Ich liebe diesen Wein.", "Ich liebe diese Möglichkeiten". Aber ich tue es nicht, und selbst wenn ich es tue, Worte sind doch nur verkleidete Buchstaben. Das Wesentliche....bleibt irgendwie immer in mir zurück.

Heute stand ich jemandem gegenüber, den ich so wahnsinnig liebe und ich habe ihm das gesagt und ich hatte das Gefühl: Die Worte reichen nicht, sie reichen einfach nicht. Die Worte sind so klein und nackt und belanglose Ergebnisse meiner Stimmbänder. Dabei ist doch ein ganzes verdammtes Universum in mir, ein Gestern, ein Vorgestern, ein Morgen, eine Angst vor Morgen.

Die Worte "Ich liebe dich" umfassen ja nicht nur, dass ich ihn liebe, sondern dass ich ihn liebe, dass ich liebe, dass ich liebe, dass ich trotz allem liebe was in mir noch schwelt. Der Satz "Ich liebe dich" ist alleine ja schon so breit, dass er gar nicht auf die Erde passt.

In mir ist irgendwie so viel Unendlichkeit und um mich herum und ich weiß nicht, ....wie bei osmotischem Druck.....in welche Richtung diese Membran durchlässig ist. Ob die Unendlichkeit in mich dringt und auflöst oder meine Unendlichkeit einfach nach außen dringt – ganz unbemerkt.

Und so gerne würde ich einmal, nur ein einziges Mal, alles bündeln können wie einen Sonnenstrahl, den ich aus mir heraus fallen lasse auf ihn. Er soll die Wärme spüren und sagen: "Ja, da ist deine Liebe."

Aber überall ist nur so viel Unendlichkeit und so wenig Halt, so wenig Konsistenz in diesem weiten Raum.

Und wir klein, mittendrin.

Y@ancgYin


Aber überall ist nur so viel Unendlichkeit und so wenig Halt, so wenig Konsistenz in diesem weiten Raum.

Und wir klein, mittendrin.

Setzen6

:)z %:|

KBirk3el


Vielleicht kann man ja so einen Strahl irgendwie telepathisch erzeugen. Worte sind so schrecklich dehnbar, werden von jedem anders interpretiert und bleiben schließlich und endlich: Heiße Luft.

Liebe, Liebe kann auch keiner anfassen. Freundschaft und Trauer genauso wenig. Wir haben nur die Sprache, mit der wir zeichnen können. Wir können auf das innere Blatt der anderen damit malen. Sie können davon lesen und vielleicht fühlen sie das, was man man mit den Worten transportieren wollte. Irgendwie sind Worte riesig, irgendwie sind sie beschränkt. Es ist wie mit der Erde, die ist irgendwie riesen groß und irgendwie so winzig klein. Die Worte sind auch so, wenn man sie mit Gefühlen vergleicht. Dann sind die Worte nur wie ein Stück Gestein im Universum.

[[http://www.youtube.com/watch?v=RsZvjqG2lec Musik]]

S_etzIen6


Liebe, Liebe kann auch keiner anfassen. Freundschaft und Trauer genauso wenig. Wir haben nur die Sprache, mit der wir zeichnen können. Wir können auf das innere Blatt der anderen damit malen. Sie können davon lesen und vielleicht fühlen sie das, was man man mit den Worten transportieren wollte. Irgendwie sind Worte riesig, irgendwie sind sie beschränkt. Es ist wie mit der Erde, die ist irgendwie riesen groß und irgendwie so winzig klein. Die Worte sind auch so, wenn man sie mit Gefühlen vergleicht. Dann sind die Worte nur wie ein Stück Gestein im Universum.

Danke, Kirkel. Ich ziehe meinen Hut. x:)

KEirrkexl


Ja, zeitweise habe ich auch mal einen hellen Moment. ;-D ;-D

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