Die Logik vom Glücklichsein

s<chnatt>errgusxche


liviao

...Ich möchte auch einen Menschen finden, der zu mir passt, mich liebt und den ich auch liebe...

Viele Menschen machen den immer gleichen Fehler. Auf die Liebe von anderen warten. Und weil so viele warten, geht es nicht richtig los damit.

Liebe ist etwas, das wir in uns selbst erzeugen. Positive Gedanken, die wir mit einem anderen Menschen (und auch mit uns selbst!) verbinden, führen zu so einem schönen Gefühl, das wir Liebe nennen. Da wird es warm ums Herz und im Bauch. Das strahlen wir dann auch aus. Auf andere Leute wirkt das attraktiv. Und so fangen sie an, uns zu mögen. Und wenn wir mit der eigenen Ausstrahlung eine Resonanz im Anderen erzeugen, einen Gleichklang dieser Gefühle, dann lieben wir und werden geliebt. Angefangen hat alles mit den eigenen Gedanken. Wer kontrolliert und bestimmt die, wenn nicht jeder selbst?

Nur manchmal bis oft, und bei manchen wenigen immer, gelingt es nicht, mit einem anderen Menschen angenehme und positive Gedanken zu erzeugen. Denn eigentlich hätten wir diesen Kerl lieber ganz anders. Irgendie, Hauptsache nicht so wie er ist. Wir können ihn doch so nicht annehmen! Schon der Gedanke an diese Person läßt den Bauch grummeln und das Herz kalt werden. Wieder der eigene Gedanke...

_uTsuNnamix_


Ja, schnattergusche, meine Hochachtung. Wieder mal die Essenz in gut verständliche Worte gepackt.

Liebe ist so großartig, dass man sie nicht in Worte fassen kann. Das stimmt teilweise und teilweise ist es der größte Irrtum, den man begehen kann. Es ist illusorisch, von der Liebe als einem unberechenbaren Mythos auszugehen, der einen beglückt oder auch nicht, wenn die Liebe doch sehr viel mehr auf harten Fakten basiert, was einem wohl viel zu früh und viel zu schnell bewusst wird.

Man kann nicht alle und jeden lieben, obwohl auch da schon wieder der Fehler im Detail liegt, also in einem selbst. Man kann also nur bestimmte Menschen lieben, solche, die zu einem passen, in der Regel Menschen, die einem ähnlich sind.

Doch damit etwas passt, wäre es wohl gut, zu wissen, wie jemand anders ist und, noch viel wichtiger, wie man selbst ist.

Mit offenen Augen durch das Leben gehend, ist die traurige oder erheiternde Wahrheit, dass man jemanden finden wird, der so ist, wie man selbst.

_:Tsu.namix_


Es ist wohl auch so:

Je besser ich es mit anderen aushalten kann, desto besser können andere es mit mir aushalten.

Da ist rein gar nichts dagegen zu sagen, andere bessere zu verstehen und selbst besser verstanden zu werden, denn das ist, so simpel es klingt, der Weg zu Liebe.

Je mehr und besser man versteht und verstanden wird, desto mehr kann man lieben.

Vielleicht sollte man nicht jeden verstehen und lieben :-o, doch wenn man die Grenzen zieht, sollte man sich immer wieder hinterfragen, auf welcher Grundlage man die Grenzen zieht.

Es ist der Kontrasatz zum durchaus gängigen Verhalten: Nicht die Frage, warum ich jemanden liebe, sondern die Frage, warum ich jemanden nicht liebe.

Y1angYixn


_Tsunami_

Mit offenen Augen durch das Leben gehend, ist die traurige oder erheiternde Wahrheit, dass man jemanden finden wird, der so ist, wie man selbst.

:)^ :)=

oder seine ergänzung/erweiterung der eigenen persönlichkeit im anderen zu fühlen/sehen...

_;Tsun*ami_


Maybe you have realized that we are coming to actual, in terms of counted posts in this thread. Basically it doesn't mean anything, but in my world view everything means something. Right now we are at 1909 – lots of things were going on in that year – as in every year – and every heart. Hasn't changed since. Lots of things are going on, every year, everyday, in every human's heart.

At some time we will pass the present and will look forward to the future.

Nevertheless, the present – right now – is the most important thing ever.

Y%a?ng1Yixn


Wir haben nichts....rein gar nichts....was wir haben ist das jetzt welches wir so gut wie möglich für uns gestalten sollten...ein jeder wie ihm beliebt...chacun a son gout (man möge mich korrigieren wenn das jetzt falsch war ;-) )

s$chnatte'rgus{che


Vielleicht sollte man nicht jeden verstehen und lieben :-o, doch wenn man die Grenzen zieht, sollte man sich immer wieder hinterfragen, auf welcher Grundlage man die Grenzen zieht.

Jeden verstehen kann ich nicht. Und jeden lieben muss ich nicht. Es reicht vollkommen aus, dass ich jeden so nehme wie er ist, wenn er nicht meine Grenzen überschreitet. Wie langweilig wäre die Welt, wenn alle nach meiner Pfeife tanzten!

In vielen Fällen habe ich mir schon gesagt: "Das ist so schlimm, das kann ich niemals im Leben verzeihen." Menschen, die mich sehr stark verletzt hatten, sollten keine Chance auf Vergebung haben. Niemals! Und jedes Mal, wenn ich mich daran erinnert habe, konnte ich sichergehen, dass es noch weh tat und ich nicht in Versuchung kam, es vom Tisch zu fegen.

Dann wurde mir bei einem nach dem anderen klar, der sie gar nicht anders handeln konnten. Sie hatten mich verletzt, weil sie in dieser Situation keinen Weg daran vorbei gefunden hatten. Oder sie waren einfach überzeugt, dass ihr Handeln richtig war. Das konnte ich... wenigstens tolerieren. Damit konnte ich auch allmählich verzeihen. Der schöne Nebeneffekt war, dass es mir nicht mehr so weh tat. So habe ich Vergebung als einen Akt der Eigenliebe erkannt. Diese anderen haben mir natürlich immer noch wehgetan. Aber das war einmal.

YuanGgYxin


schnettergusche

So habe ich Vergebung als einen Akt der Eigenliebe erkannt. Diese anderen haben mir natürlich immer noch wehgetan. Aber das war einmal.

:°_ deine einstellung ist wunderbar. :)_

suchnattUergusxche


Ich bin sie mir wert. :)z

_2TsIunam`ix_


Doch kann deine Einstellung dir gerecht werden? ;-)

sHch!nattergguAsche


Wie meinst Du das? Ich habe zu ihr gefunden, weil mir das am besten gerecht wird.

_@TsujnFami_


Die Frage ist einfach "bist du etwas anderes als deine Einstellung?" Ist das nicht genau dasselbe, eine Trennung bzw. Differenzierung irrelevant?

s#chnattWergZuschxe


Wenn ich etwas anderes wäre als meine Einstellung, würde ich mich selbst belügen. Ich würde mir etwas vormachen und womöglich mich mit Sprüchen über innere Konflikte hinwegtäuschen. Es ist aber ein Teil der Lebensphilosophie, zu der ich gefunden habe. Sie schafft den Ruhepol in mir, der mich ausgeglichen macht und bei Erschütterungen durch Stress, Verletzungen, Enttäuschungen und viele Widrigkeiten des Alltags immer wieder schnell zurückfinden läßt zu dieser Ruhe.

_fTsulnamix_


schnattergusche

Jeden verstehen kann ich nicht.

Doch, ich denke, du kannst, wenn du willst.

Die aktuelle Mode mag zwar bunt und ungewöhnlich sein, aber die Grundprinzipien, nach denen Menschen handeln, haben sich seit Jahrhunderten und Jahrtausenden nicht verändert.

Und jeden lieben muss ich nicht.

Schon klar. Kann ich auch nicht.

Wie langweilig wäre die Welt, wenn alle nach meiner Pfeife tanzten!

Klar wie Kloßbrühe. Das habe ich auch nicht impliziert, oder?

s0chnattekrguschxe


Jeden verstehen kann ich nicht.

Doch, ich denke, du kannst, wenn du willst.

Vielleicht könnte ich es. Aber wozu?

Wie langweilig wäre die Welt, wenn alle nach meiner Pfeife tanzten!

Klar wie Kloßbrühe. Das habe ich auch nicht impliziert, oder?

Nein. Es erklärt aber, warum ich nicht jeden verstehen können muss. Ich kann die Vielfalt um mich herum genießen, ohne in sie eintauchen zu müssen. ;-)

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH