Die Logik vom Glücklichsein

__Ts-un[ami_


Könnte sehr gut sein, dass Glück darin besteht, sich erstmal bewusst zu werden, was einem überhaupt zusteht.

jmunivpexr


Es gibt ein Diätbuch, dass mit dem Slogan wirbt: Essen Sie doch, was Sie wollen! Auf vielen Seiten führt das Buch dann zu einer einfachen Lösung: Du willst einfach nichts mehr essen, was schlecht für dich ist.

Jeder kann schlank und glücklich sein, es kommt nur darauf an, was man will. Wer nicht will, was ihn unglücklich macht wird glücklich.

Einfache Regel.

Oder?

_gTsun~ami_


Ohne jetzt weiter in die Tiefe gegangen zu sein, würde ich sagen, dass Bescheidenheit eine vornehmliche Tugend zum Glücklichsein ist.

_lTsunsami_


Mit aller Bescheidenheit wünsche ich eine gute Nacht. *:)

_[Tsun.axmi_


Sehen-Update

Hab's heute erledigt. Keine Ahnung, was es ist und wo es hinführt. Bin heute mit einem langjährig vertrauten Optiker meine "Krankheitsgeschichte" durchgegangen. Bei Apollo gibt es gigantische Datensätze von mir. Ersehbar war, dass sich aus einem gigantischen Spektrum aus Glaswerten ein sehr enger Korridor gebildet hat. Insofern ist so eine Art Mittelwert absehbar.

_ATsqunaPmi_


Vielleicht bekomme ich noch die Chance auf ein gutes Leben, so wie meine Mutter es sich wünscht und ich nichts dagegen habe. Wir werden sehen.

Heute werde ich nicht mehr großartig etwas tun. Morgen ist auch noch ein Tag.

Erstmal was essen. Weiche gerade 9 luxuriöse Shiitake-Pilze in lauwarmem Wasser auf. Habe noch ein paar Nudeln und einen Rest an Sojasoße. Das macht zwar kein supergutes Essen, aber zumindest ein essbares. :-)

_4Tsu(naxmi_


Der eine aufgeweichte Shiitake-Pilz, der größte, hat schätzungsweise einen Durchmesser von 7 cm. :)^

SPetzenx6


Ich kann nun, nach 26 Jahren Leben, feststellen, dass das Glück so oft kommt, wie es geht und so oft geht, wie es kommt.

Unabdingbar für das Glück ist die Bereitschaft, eine eigene Identität zu erschaffen und sich damit abzufinden, dass diese Identität niemals fertig sondern im ewigen Wandel ist. Dass auch die Faktoren, die unsere Identität formen, Schwankungen unterworfen sind und vielleicht vollständig wegbrechen. Dass wir uns mit unserem Inseldasein abfinden müssen um dann Wege zu finden, das Inseldasein für einige Momente zu durchbrechen. Dass wir Menschen verlieren werden, die wir lieben und die wir gerne behalten hätten, dass wir auch unsere Liebe manchmal verlieren und dass unser teils schier unendlicher Mut auch manchmal von tiefer Angst durchkreuzt werden wird. Dass alle Erkenntnis, die wir sammeln, auch verloren gehen oder widerlegt werden kann. Dass wir am Ende vielleicht mit mehr Rätseln aus der Welt gehen als mit den ursprünglichen, die uns in die Wiege gelegt wurden.

Ich erkenne, dass das Leben eine große Aneinanderreihung von Zufällen ist, die scheinbar eine Komposition ergeben, deren Klang mir wunderbar, phantastisch, stimmig und aufeinander abgestimmt zu sein scheint.

Wenn mein Leben anders wäre, hätte ich wohl die gleiche Erkenntnis. Die Erkenntnis, dass es ist wie es ist und dass es sein soll wie es ist und dass es auch so sein sollte, wenn es anders wäre. Niemals werde ich wissen, wer möchte, dass es genau so ist und ob da überhaupt jemand ist, der möchte, dass es so sein soll wie es ist. Es ist schlichtweg mein Leben und es ist wie es ist.

Ich wachse an mir und an der Zeit, die mir gegeben wird. Ich wachse an dem was ich verliere und an dem Bemühen, es zu behalten. Ich wachse an all den Wahrheiten, die vielleicht Lüge sind und den Lügen, die vielleicht Wahrheit sind.

Und je größer ich werde, umso sicherer werde ich, dass ich sehr klein und sehr geborgen bin und dass das größte Glück und die größte Trauer meine Seele immer wieder aus den Fugen werfen wird, aber niemals mich aus meinem Leben. Fest verhaftet stehe ich in mir, auch bereit, mich immer wieder zu verlieren.

Und das ist mein Leben und so gebe ich hoffnungsvoll alles, öffne mein Herz, versuche Menschen zu bereichern und spüre, wie sehr auch sie mich bereichern. Und diese Handlung, dieses offene Herz, diese unverhofften Momente, in denen ich all diese Liebe zurück in mein offenes Herz bekomme, diese Momente sind mein Glück.

YQangSYin


:)= :)= :)= :)= :)= :)^ :)^ :)^ :)^

L]ewxian


Sehr schoen geschrieben, Setzen6.

Ich erkenne, dass das Leben eine große Aneinanderreihung von Zufällen ist, die scheinbar eine Komposition ergeben, deren Klang mir wunderbar, phantastisch, stimmig und aufeinander abgestimmt zu sein scheint.

Wenn man eine Aesthetik hat, die anarchistisch genug ist, braucht man nicht viel "aufeinander abgestimmt sein" um es phantastisch zu finden. (Klingt vielleicht ein bisschen "outlandish", gehoert aber zu den Grundprinzipien meiner Lebenseinstellung.)

_xTsuWnamix_


Wir alle wachsen in das Leben, welches unser aller Zuhause ist.

jcu4nViper


Manchmal schreibe ich mir Sätze auf, die mir begegnen, ich sammele sie wie kleine Schätze. Ein Satz, der in den letzten Tage in mir widerhallte:

Bailey feels oddly at ease. As though he is closer to the ground, but taller at the same time.

YHan'gYxin


:)=

_hTsun>axmi_


Im Übrigen ist das Leben unser erstes Zuhause, der Tod unser zweites. Was danach kommt, bleibt abzuwarten. Vielleicht wiederholt sich danach wieder alles.

Offensichtlich ist meines Erachtens, dass sich der "Lebensstrang" auch durch den Tod hindurchzieht.

Mit anderen Worten: Wir sind das Leben und das Leben ist in uns.

_2TsGunaxmi_


Habe es soeben und nach einiger Recherche geschafft, für den Aufenthalt meiner Mutter hier in Berlin ein zentrumsnahes Zimmer für 35 EUR pro Nacht zu reservieren, obwohl zu der Zeit irgendwelche Messen bzw. Kongresse stattfinden. :)^ Da meine Mutter meinte, dass sie keinen "Schnickschnack" will und sie auch akzeptiert hat, dass ich (zumindest aktuell) niemanden in meine Messie-Bude reinlasse, dürfte das so okay gehen.

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