Die Logik vom Glücklichsein

S1alxdo


Da es immer nur ich sein kann, der gluecklich sein kann, muss ich auch nach Dingen suchen, die mich gluecklich machen. Aber nicht, indem ich nur danach suche, was mich gluecklich macht, sondern auch, indem ich herauszufinden versuche, was mich daran hindert, gluecklich zu sein. Und das ist bei weitem der wichtigste, aber auch der schwierigste Teil.

Und hier gibt es eine Antwort:

Wenn ich selbst mit mir zufrieden bin, dann kann kommen, was will.

Wenn ich gluecklich bin, dann ist das Leben perfekt.

Wenn ich mich selbst lieben kann, dann kann ich alle anderen lieben.

Und das ist die Struktur: Peace ja, aber nicht nur. Liebe.

DAS ist radikal.


Und - ja - ich denke auch, die meisten Menschen haben den Weg zur Liebe zu sich selbst noch nicht gefunden. ein paar sind aber auch schon da

N!o_Nxame_


Saldo

Habe den Eindruck, dass du ganz ähnlich wie ich tickst, obwohl wir vermutlich auf sehr verschiedenen Lebenswegen zu einer vergleichbaren Sichtweise gelangt sind. Und das macht es meines Erachtens um so faszinierender.

Da es immer nur ich sein kann, der gluecklich sein kann, muss ich auch nach Dingen suchen, die mich gluecklich machen. Aber nicht, indem ich nur danach suche, was mich gluecklich macht, sondern auch, indem ich herauszufinden versuche, was mich daran hindert, gluecklich zu sein. Und das ist bei weitem der wichtigste, aber auch der schwierigste Teil.

Erstmal stimme ich dir vorbehaltlos zu.

Meine Argumentation ist dann wie folgend. Das Glücklichsein ist zwingend an die Existenz gebunden. Wenn ein Mensch nicht existiert, erübrigt sich die Frage nach dem Glücklichsein. Wenn das mal nicht Logik ist. :-)

Wenn nun aber Glück von der Existenz abhängig ist, dann ist es ein höchst Großes und Sinnvolles, seine Existenz zu verstehen.

NEo_$N6amex_


Wir sind gerade genau hier: 0+1

Oder anders ausgedrückt: Nichtexistenz + Existenz

Und jetzt dürfte es richtig spannend werden. :-)

YLangY.ixn


es gibt keine nicht-existenz

werfe ich mal kühn in den raum :-X

Nmo_ZName_


Nun ja, zumindest ist es schwer vorstellbar. Was ist jedoch außerhalb den Grenzen des uns bekannten Universums?

S-etzGenx6


Vielleicht ist Glück auch so etwas wie das: Dem Unglück mit Weichheit zu begegnen und zu sagen: "Ich weiß, du bist jetzt da. Aber ich weiß, du gehst auch wieder."


Gestern habe ich dem Unglück den Tisch gedeckt. Wir saßen zusammen und tranken ein Glas Wein. Ich habe es bewirtet, denn ich denke, man sollte Gäste bewirten. Ich sehe alles als Gäste in meinem Leben und das gute an Gästen ist: Sie gehen irgendwann alle wieder. Das gilt für das Glück und für das Unglück, das gilt für die Verzweiflung und für die Freude. Sie kommen und gehen und ich weiß, dass sie da waren und abends gehe ich in mein Bett und am nächsten Tag lebe ich weiter.

Ich habe gelernt, dass die Dinge kommen wie sie kommen. Und wenn sie anders kämen, kämen sie anders. Warum es so ist, werde ich niemals erschließen und schon gar nicht, ob die Dinge einen eigenen Sinn haben. Aber ich weiß, dass meine Haltung diesen Dingen gegenüber entscheidend ist und dass der Sinn, den ich diesen Dingen gebe, niemals falsch ist.

Jede Objektivität wird hinfällig in Angesicht des Glückes und des Leides und meine subjektive Bewertung wird zum Maßstab meines Lebens, das objektiv unbedeutend und subjektiv doch meine ganze Welt ist.

Meine Welt kann die größte und schönste sein, genauso wie sie die kleinste und nichtigste sein kann. Ich entscheide das und das nicht nur einmal sondern in nahezu jedem Moment neu.

Ich werde vergehen und sterben und kaum jemand wird sich an mich erinnern, doch mein Leben wird groß gewesen sein für mich.

Zu erkennen, dass man klein ist und doch die ganze Größe des eigenen Lebens ausbilden kann, das ist Glück. Es macht mich groß und stark und frei und zugleich demütig und dankbar.

YzancgYxin


@ setzen6

dein beitrag macht mich sehr :°( :°( :°( :°( :°( :°(

Nbo_@Name_


Ich springe mal kurz für Lewian ein:

Das Gegenteil ist auch wahr.

YHangY=i;n


:)^

N^o_Nxame_


Nun gut, ich würde sagen, dass wir an einem Punkt angekommen sind, an dem wir nicht mehr zurück können. ;-D

Es sei denn, wir könnten [[http://www.youtube.com/watch?v=2iQuhsmtfHw das]] oder [[http://www.youtube.com/watch?v=73jSnAs7mq8 das]].

N%o_N\ame_


Das Leben ist meines Erachtens heutzutage einfacher und durchsichtiger als je zuvor. Man muss einfach nur Rede und Antwort stehen.

Mir ist jedoch auch klar, warum wir es nicht tun werden.

Nso_<Na{me_


Angst ist das größte und wichtigste Thema überhaupt. Wenn man Angst nicht vollständig begriffen hat, dann wird man ganz bestimmt auch Glück nicht verstehen.

YiangYBin


das möchte ich noch um das thema tod erweitern.

ich denke der kern aller ängst ist die angst vor dem tod.

Nho_Na?mep_


Tatsächlich behauptet man, dass Menschen aus Angst vor dem Tod selbst ihren Partner umbringen würden, wenn es ihr eigenes Leben rettet.

N[o_Ncamex_


Wir sind alle sind immer so da, wie wir eben da sind.

Und vielleicht ist das die einzige Wahrheit.

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