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Die Logik vom Glücklichsein

LHewHiaxn


Für mich ist Sprache eher ein Werkzeug

Ja, darauf kann ich mich mit dir einigen. Wobei mich das zu meinem Ursprungspunkt zurueckbringt. Als Werkzeug muss es "funktionieren" - was unbeobachtbares Verstehen nicht einschliesst. Man muss nicht verstehen, wie ein Computer funktioniert, um ihn benutzen zu koennen.

_\Tsun_amxi_


Ich stimme Euch, Lewian und schnattergusche, grundsätzlich zu, was die Diskussion um Kommunikation und Verstehen anbelangt.

Meine persönliche Handhabe bzw. Sicht darüber ist ganz ähnlich.

Dennoch sehe ich Unterschiede, welche eventuell nur dem "Bedeutungsverlust" des rein auf Text basierenden Austausches geschuldet sind, aber eher denke ich, dass wir durchaus markante Unterschiede im Verständnis haben, was weder ungewöhnlich, noch negativ ist.

Als Werkzeug muss es "funktionieren" - was unbeobachtbares Verstehen nicht einschliesst.

Um es (für mich) einfacher zu machen, formuliere ich meine Sicht in kurze Sätze:

1. Sprache/Kommunikation umfasst sehr viel mehr als nur Wörter - je nach "Plattform"

2. Sprache/Kommunikation dient dem Verständnis

3. Kommunikation und Verstehen sind Fähigkeiten, die man trainieren kann

4. Je nach Grad der Fähigkeit ist die "Membran" zwischen Kommunikation und Verstehen sehr durchlässig

5. Das "Ziel" ist nicht absolute Kongruenz, sondern höchstmögliches Verständnis

Man muss nicht verstehen, wie ein Computer funktioniert, um ihn benutzen zu koennen.

Das Verstehen ist nicht eine Frage des Müssens, sondern des Wollens.

Natürlich kann man Dinge und Menschen "benutzen", ohne sie zu verstehen, doch das Verstehen ist dem "Benutzen" förderlich, doch im Mindesten verleiht es einem eine wohltuende Befriedigung oder Nähe, zu den "Dingen", die man "benutzt".

Es könnte natürlich auch genau anders herum sein: Dass Unverständnis und Distanz Befriedigung verschaffen. Das wäre dann aber nicht meine Sicht der Dinge.

C[l$eeFni


Hallo _Tsunami_

Mir sind bei deinen Ausführungen ein paar Fragen eingefallen:

1. Sprache/Kommunikation umfasst sehr viel mehr als nur Wörter - je nach "Plattform"

2. Sprache/Kommunikation dient dem Verständnis

3. Kommunikation und Verstehen sind Fähigkeiten, die man trainieren kann

4. Je nach Grad der Fähigkeit ist die "Membran" zwischen Kommunikation und Verstehen sehr durchlässig

5. Das "Ziel" ist nicht absolute Kongruenz, sondern höchstmögliches Verständnis

Ich dachte immer, dass je mehr ich frage und je mehr Antworten ich bekomme, ich besser verstehen kann. Aber so war/ ist es nicht. Ich stellte fest, dass es zu jeder Antwort auch wieder eine Frage geben könnte, bei der ich glaubte, dass ich durch diese Frage endlich noch besser verstehen kann. (Egal welche Form der Kommunikation jetzt, denn ja, ich sehe es auch wie du, dass Kommunikation sehr viel mehr ist, als das Aneinanderreihen von Buchstaben.) Doch ich verstehe nicht mehr, je mehr ich verstehen möchte und deshalb weiter frage. Die Membran, von der du sprichst, wird dadurch nicht durchlässiger [so erlebe ich es]. (Wie ein User von hier mal schrieb (;-)): Das Denken ist bodenlos).

Wie stellst du dir das vor, dass Kommunikation und Verstehen trainiert werden kann? Wie "misst" du dies an dir, ob du gelernt hast?

Wobei du natürlich auch sagen kannst, dass ich mir eigentlich ja selbst widerspreche, denn ich frage ja ;-).

_dTs.unWamVi_


Ich wünsche allerseits einen schönen Abend!

Ich, für meinen Teil, gehe mich jetzt hemmungslos besaufen - auch ein Glück. Von vorübergehender Dauer, wohlgemerkt.

_~Ts^un a\mix_


Cleeni

Ich dachte immer, dass je mehr ich frage und je mehr Antworten ich bekomme, ich besser verstehen kann. Aber so war/ ist es nicht. Ich stellte fest, dass es zu jeder Antwort auch wieder eine Frage geben könnte, bei der ich glaubte, dass ich durch diese Frage endlich noch besser verstehen kann.

Genau so ging es mir auch. Ich habe Tausende von Fragen gestellt und mir Tausende von Antworten gegeben. Die Antworten warfen wieder Trillionen von Fragen auf. Unschaffbar.

Irgendwann hörte "das große Fragen" bei mir auf. Ich denke, weil es seinen Zweck erfüllt hatte, in gewisser Weise die Fragen und Antworten sich nur noch wiederholten.

Fragen stellen und Antworten geben, entweder im Rahmen von Reflexion oder innerhalb einer Diskussion - beides meines Erachtens Formen von Kommunikation - führen zu einem besseren Verständnis für Dinge, Umwelt und Mitmenschen.

Das aus der Kommunikation resultierende Verständnis schult den Verstand. Verstand ist meines Erachtens eine Folge des wiederholten Verstehens, welches wiederum aus wiederholter Kommunikation heraus entsteht.

Zum Beispiel basieren auch Schule, Studium oder eine Psychotherapie maßgeblich darauf.

Wie stellst du dir das vor, dass Kommunikation und Verstehen trainiert werden kann? Wie "misst" du dies an dir, ob du gelernt hast?

Ich denke, das Training besteht bei der Kommunikation im Kommunizieren, und beim Verstehen im Verstehen - einfach nur wiederholte Anwendung.

"Messen" kann man das Ganze meines Erachtens daran, dass man in verschiedensten Situationen, im Umgang mit verschiedenen Dingen und Menschen, nicht mehr wie der "Ochs' vor'm Berg" steht, sondern sich aufgrund eines besseren Verständnis bzw. geschultem Verstand zumindest besser orientieren oder auch handeln kann.

Wobei du natürlich auch sagen kannst, dass ich mir eigentlich ja selbst widerspreche, denn ich frage ja ;-).

Du widersprichst dir nicht. Frag' mal Lewian. ;-)


Mir dünkt auch, dass Kommunikation und Verständnis elementare Bestandteile vom Glücklichsein sind.

Wie auch beim Glücklichsein, erfordern Kommunikation und Verstehen ein ansehnliches Stück Arbeit.

Hilfreich zur Seite kommt, dass Menschen ein natürliches Bedürfnis danach haben, glücklich zu sein und zu verstehen. Doch das ist kein Selbstläufer. Denn sonst könnten wir uns einfach glücklich zurücklehnen und der Dinge staunen, die wir bereits verstanden haben. Ich glaube, so funktioniert das nicht.

Mir kommt dieser Spruch in den Sinn:

Die Feder ist mächtiger als das Schwert.

Ich halte das für wahr. Und wenn das wahr ist, dann birgt Kommunikation (im weitesten Sinne) mit all' ihren Facetten und Folgen ein ungleich größeres und mächtigeres Potential, als man im ersten Augenblick meinen würde.

sWch)natmterGguscxhe


_Tsunami_

Dennoch sehe ich Unterschiede, welche eventuell nur dem "Bedeutungsverlust" des rein auf Text basierenden Austausches geschuldet sind, aber eher denke ich, dass wir durchaus markante Unterschiede im Verständnis haben, was weder ungewöhnlich, noch negativ ist.

Die Unterschiede im Verständnis haben vielfältige Ursachen.

Zum einen ist da die Fähigkeit des Absenders entscheidend, seine Gedanken und Gefühle in Worten auszudrücken. Zum anderen hängt vieles vom Empfänger ab.

Aus unseren Vorerlebnissen ergibt sich unsere Vorstellungskraft. Wenn wir ein Wort oder einen Ausdruck nicht verstehen, dann suchen wir zuerst nach einer Erklärung dafür, um eine Vorstellung aufzubauen. Wer z.B. nicht weiß, was ein Dingo ist, der braucht entweder Bilder oder den Vergleich mit einem Hund, um sich darüber eine Vorstellung von einem Dingo verschaffen zu können.

Auch unsere eigenen Gedanken und Gefühle haben einen großen Einfluß auf das Verständnis. Die meisten Menschen denken schneller als sie lesen können. Sie versuchen also schneller zu lesen, oberflächlicher. Inzwischen ist bekannt, daß wir nur den ersten und den letzten Buchstaben eines Wortes brauchen, und daß seine Länge richtig sein muß, um es zu verstehen. Jeder wird im Buchstabensalat Hsuamiesetr ziemlich schnell den Hausmeister erkennen. Wir füllen einfach beim Verstehen den fehlenden Teil selbst aus. Und da passieren schnell Fehler. Ähnlich ist es im größeren Rahmen, wenn wir den Sinn von etwas Geschriebenem erfassen wollen. Wenn wir dann in Ruhe nachlesen, und das zuerst Verstandene mit dem später Gelesenen vergleichen, können wir viel über den eigenen Gemütszustand erfahren. Oft war die Wahrnehmung besonders des geschriebenen Wortes sehr selektiv.

Cleeni

Ich dachte immer, dass je mehr ich frage und je mehr Antworten ich bekomme, ich besser verstehen kann. Aber so war/ ist es nicht. Ich stellte fest, dass es zu jeder Antwort auch wieder eine Frage geben könnte, bei der ich glaubte, dass ich durch diese Frage endlich noch besser verstehen kann.

Wenn Du Dir mal die Fragen ansiehst, dann wirst Du feststellen, daß Du durch die Antworten (meistens) besser verstehen gelernt hast. Natürlich entstehen weitere Fragen. Aber das sind nicht mehr die gleichen, sondern neue.

Einer meiner Dozenten hatte das mal in ein schönes Bild gepackt. Das ist zwar schon 25 Jahre her, aber dieses Bild bgeleitet mich seitdem durch mein Leben. Unser Wissen ist wie eine Kugel. Alles außerhalb der Kugel ist unser Nichtwissen. Wir haben keine Ahnung, wie weit es da draußen geht. Denn wir berühren das Außen immer nur an der Oberfläche der Kugel Wissen. Diese Oberfläche ist unser konkretes Nichtwissen, unsere Fragen. Je mehr Wissen wir haben, um so größer wird unsere Kugel Wissen. Und desto größer wird auch ihre Oberfläche, unser konkretes Nichtwissen.

Es wird also zu jeder Antwort sogar mehr als eine Frage geben.

CUl5eeYni


**_Tsunami_

Irgendwann hörte "das große Fragen" bei mir auf. Ich denke, weil es seinen Zweck erfüllt hatte, in gewisser Weise die Fragen und Antworten sich nur noch wiederholten.

Bei mir hat es sich etwas gelegt, weil ich merke, dass es eben so viele Antworten geben kann, aber nicht weil ich merke, dass sie sich wiederholen. Es ist eher so im Straßennetz: die Frage fängt auf der Hauptstraße an, du biegst an der nächsten Straße links ab und bekommst dort eine Antwort, dann kommen wieder fragen, du fährst weiter, kommst an eine andere Kreuzung und entscheidest dich dann dort weiter zu fahren, bis dir die nächste Frage kommt und dann da auch noch eine Gasse vorhanden ist usw. Auch habe ich das Gefühl, dass die Fragen und Antworten auch beim Fahren erst entstehen, weshalb der Vergleich mit der Straße etwas hinkt: wenn du auf die Karte guckst, kannst du die Straßennamen lesen, siehst das Netz und es ist nichts unbekannt. Beim Fragen empfinde ich es eher so, dass so viele neue Fragen entstehen können, die man nie vermutet hätte. Hmm *überleg* es ist bestimmt ein Unterschied, ob ich mir eine Karte anguck und das Ziel schon im Auge habe und nach dem kürzesten Weg gucke, oder eben beim Fahren mich umgucke und da interessantes entdecke und dann dem folge. Denn dann entscheide ich ja selbst, was mir wichtig ist: will ich möglichst schnell von A nach B kommen (oder muss ich dies sogar?) oder ist dies offen und ich entdecke somit noch viele interessante Aspekte.

Ich denke, beides hat etwas für sich und ich persönlich fühle mich nicht immer auf dem direkten Weg glücklich, und entscheide mich dann auch mal für die anderen Wege, wobei mir da auch bewusst ist, dass ich mich im Netz verlieren könnte und gar nicht mehr weiß was die Ursprungsfrage war (wenn diese denn wichtig war).

Fragen stellen und Antworten geben, entweder im Rahmen von Reflexion oder innerhalb einer Diskussion - beides meines Erachtens Formen von Kommunikation - führen zu einem besseren Verständnis für Dinge, Umwelt und Mitmenschen.

Bei bestimmten Gebieten sehe ich dies auch so. Wenn mir eine Person sagt, dass ich auf Knopf 3 drücken muss, damit die Maschine angeht, wäre es ja blöd von mir, wenn ich da noch weiter diskutiere, wenn es mir darum geht, die Maschine anstellen zu können. Aber ich fühle mich deshalb nicht unbedingt glücklich, wenn ich die Maschine mal losgelöst von ihrer Funktion betrachte und da eben noch Teile entdecke, die sonst eher keine Beachtung finden. Und ich persönlich bin dann glücklicher, wenn ich mein Augenmerk auf bestimmte Details lege (und sie vielleicht sogar mit dem Fotoapparat festhalte).

Das aus der Kommunikation resultierende Verständnis schult den Verstand. Verstand ist meines Erachtens eine Folge des wiederholten Verstehens, welches wiederum aus wiederholter Kommunikation heraus entsteht.

Gehst du hier bewusst nur auf den Verstand ein, oder hat das Gefühl hier bei dir keine Bedeutung? (Oder trennst du es gar nicht und sprichst nur vom Verstand, meinst aber beides?)

Messen" kann man das Ganze meines Erachtens daran, dass man in verschiedensten Situationen, im Umgang mit verschiedenen Dingen und Menschen, nicht mehr wie der "Ochs' vor'm Berg" steht, sondern sich aufgrund eines besseren Verständnis bzw. geschultem Verstand zumindest besser orientieren oder auch handeln kann.

Das ist ein Bereich, und macht dich dieser Bereich glücklich, wenn du nicht mehr wie ein Ochs vor dem Berg stehst? Es gibt sicherlich Bereiche in denen man es sich nicht aussuchen kann, aber wenn es nur dies geben würde, wäre ich nicht glücklich. Ich finde es eher schöner, wenn mich mal wieder in so einer Situation ertappe, denn wenn ich wie eine Ochsin ;-) *g* da stehe, ist das Gefühl wieder mal auf eine Art beteiligt, die mich selbst auch antreibt, das hat eben nichts mit der gewonnenen vermeintlichen Sicherheit zu tun, weil ich etwas besser verstanden habe, sondern eher, dass mal wieder Antennen angesprochen werden, die sonst eher Sendepause haben. Ich bin mir mittlerweile aber bewusst, dass so "Nebenstraßendenken" mich nicht immer weiterbringen müssen, wenn es um Verstehen geht, ich es aber trotzdem interessant finde, mal eben in diese Gefilde abzutauchen und vielleicht auch über den "Blödsinn" zu grinsen, den ich da grad fabrizierte ;-D.

Frag' mal Lewian. ;-)

;-) öhm. Jetzt muss ich grinsen *g*. Dreimal darfst du raten, wann ich richtig extrem merkte, dass ich kein Ende beim Fragen finde und mir dann gesagt wurde, dass "bewiesen" wurde, dass das Denken bodenlos ist ;-). Und die Gedanken zum Motto waren auch schon Thema. Ist eben interessant, wenn das Gegenüber nicht vorher schon entnervt meint, dass es zu kompliziert wird.

Wie auch beim Glücklichsein, erfordern Kommunikation und Verstehen ein ansehnliches Stück Arbeit.

Das glaube ich persönlich nicht. Ich habe sogar manchmal das Gefühl, dass es eher andersrum ist: je mehr Arbeit man selbst da rein steckt, desto komplizierter kann es werden (ok will damit jetzt nicht sagen, dass kompliziertes nicht glücklich machen kann ;-)).

Ich will manchmal auch so glücklich sein wie es Kinder sein können und die denken da noch nicht so viel nach, oder eben auf eine Weise wie es für die momentane Situation erforderlich ist, sie entdecken, sie machen Fehler.

Wenn ich so darüber nachdenke, glaube ich von mir, dass ich richtig unglücklich wäre, wenn ich glaube sehr viel zu verstehen. Ich vergleiche das dann auch mit Langeweile und Langeweile würde mich unglücklich machen, glaube ich zumindest.

Vielleicht liegt es ja trotzdem in unserer Hand trotz Verstehen immer noch viel mehr entdecken zu können *selbstfrag*.

Ich denke, dass es auch etwas mit Herausforderungen zu tun hat: wenn ich etwas verstehe, ist es für mich keine Herausforderung mehr und Herausforderungen lösen bei mir gefühlsmäßig etwas aus, was ich schon mit Glück vergleichen würde (heißt jetzt nicht, dass Herausforderungen nicht auch Angst auslösen ;-)).

Denn sonst könnten wir uns einfach glücklich zurücklehnen und der Dinge staunen, die wir bereits verstanden haben. Ich glaube, so funktioniert das nicht.

Ich glaube auch nicht, dass es so funktioniert, aber wie beschrieben denke ich, dass es nicht nur um die Dinge geht, die verstanden wurden.

Wie heißt es so schön: Vorfreude ist die schönste Freude und das stelle ich bei mir öfter fest. Auch wenn ich mich dann z.B. freue, wenn ich eine Person sehe, auf die ich mich auch vorher freute. Da ist die Freude nicht weg, wenn ich die Person dann sehe.

Die Feder ist mächtiger als das Schwert.

Ich halte das für wahr. Und wenn das wahr ist, dann birgt Kommunikation (im weitesten Sinne) mit all' ihren Facetten und Folgen ein ungleich größeres und mächtigeres Potential, als man im ersten Augenblick meinen würde.

Wie meinst du diesen Vergleich? Die Feder ist die Kommunikation, ja? Was ist dann das Schwert?

m4isterrmurphy


Für erfülltes Leben gibt es kein Patentrezept

Sie müssen Ihren Weg selbst finden, das was für Sie richtig ist. Sie können dem ein Stück näher kommen wenn Sie nicht einfach gedankenlos in den Tag gehen, sondern Ihre Wahrnehmung verbessern. Die nachfolgenden Sätze sollen eine Anregung sein Ihr Leben angenehmer zu gestalten.

Tipp 1: Leben Sie nicht in den Tag hinein, sondern nehmen Sie sich für jeden neuen Tag etwas vor. Es muss nicht viel sein, wichtig ist nur dass es gelingt. Denken Sie abends über den vergangenen Tag nach.

Tipp 2: Gestalten Sie Ihren Tagesablauf abwechslungsreich, das erhält Ihr seelisches Gleichgewicht. Wenn Sie einseitig gerichtet leben, wächst in Ihrem Unbewussten die Gegenrichtung an. Wo übertriebene Liebe ist wächst Abneigung.

Tipp 3: Verbessern Sie Ihre Wahrnehmung durch genaueres zuhören, hinsehen und fühlen. Beispiel: Sie waren in einem neuen Lokal zum Abendessen, wissen Sie welche Farbe die Wände hatten? Welche Hintergrundmusik wurde gespielt?

Tipp 4: Leben Sie nicht im Dauerstress, sondern machen Sie mal eine Pause und nehmen Sie sich Zeit für sich.

Tipp 5: Erforschen Sie Ihr "Ich". Wer/was sind Sie? Finden Sie Ihre Fähigkeiten und Interessen heraus.

Tipp 6: Lassen Sie nichts unversucht, es kann Ihnen Erfolg bringen. Etwas nicht zu versuchen bringt auf jeden Fall Misserfolg.

Tipp 7: Seien Sie auch Unbekanntem gegenüber aufgeschlossen, unbekannt ist nicht automatisch schlecht. Sie müssen es erst kennen lernen um zu Beurteilen. Und Veränderung kann Wegbereiter sein.

Tipp 8: Machen Sie immer nur solch große Schritte die Sie auch zu gehen fähig sind. Nur so werden Sie, von Erfolgen angespornt, Ihren Ehrgeiz erhalten und damit Ihre Ziele erreichen.

Tipp 9: Meist setzt man naiv voraus, dass die Mitmenschen die Dinge gleich erleben. Ohne Menschen- und Selbstkenntnis werden Sie sich aber immer wieder darüber wundern, dass die anderen so unbegreiflich anders sind und handeln. Daraus entsteht viel Misstrauen, Streit und Erbitterung.

Tipp 10: Identifizieren Sie sich nicht mit anderen. Die Identifikation kettet Sie an Inhalte, die nur einen Teil Ihres Wesens ausmachen oder überhaupt außerhalb von Ihnen liegen. Kopieren Sie nicht Andere, sondern bleiben Sie "sie selbst" und Sie gewinnen das Vertrauen Anderer.

Tipp 11: Machen Sie sich nicht von Anderen abhängig, nur durch Unabhängigkeit können Sie Kontakte dauerhaft aufrechterhalten.

Tipp 12: Bringen Sie Unangenehmes gleich hinter sich, später kommt es sowieso auf Sie zu. Ihre Seele wird damit entlastet.

C0le=eni


Bei mir hat es sich etwas gelegt, weil ich merke, dass es eben so viele Antworten geben kann, aber nicht weil ich merke, dass sie sich wiederholen.

Das war nicht so ausgedrückt wie ich es eigentlich meinte: Es hat sich gelegt, dass ich Frage, weil ich glaube, dass es eben eine richtige Antwort geben kann. Das war auch in der Zeit, wo ich mir selbst sehr unsicher war und erst meinte alles durch Fragen abzusichern um ja nicht hinzufallen, wenn ich denn mal laufe. Aber das geht ja nicht und das will ich auch nicht mehr.

schnattergusche

Wenn Du Dir mal die Fragen ansiehst, dann wirst Du feststellen, daß Du durch die Antworten (meistens) besser verstehen gelernt hast. Natürlich entstehen weitere Fragen. Aber das sind nicht mehr die gleichen, sondern neue.

Also erst als ich begriff, dass es eben unendliche Fragen gibt, dann verstand ich, was ich mit meinen Fragen eigentlich erreichen wollte. Das habe ich dann verstanden ja. Deshalb sind die Fragen vielleicht jetzt noch gleich, aber nicht mehr mit dem Wunsch, es mir zu erklären, damit ich weiß, was ich machen muss. (Das hatte zu der Zeit noch damit zu tun, dass ich mir selbst nicht so vertraute und glaubte, dass andere es "richtig" machen und deshalb Fragen stellte).

Ja, es gibt Fragen, bei deren Antwort ich besser verstehe, aber da schau ich auch bei mir, was ich mit der Frage bezwecken will, denn da ertappe ich mich doch auch mal dabei, dass ich meine Verantwortung einem anderen übergeben möchte |-o, wenn ich unsicher bin. Denn wenn es nicht klappt, was ist dann leicht gesagt? "Hach jetzt habe ich mich auf xy verlassen und gefragt und dann war es doch nichts". (Vielleicht siehst du das ja gar nicht so extrem, so merk(t)e ich es eben bei mir).

Wir haben keine Ahnung, wie weit es da draußen geht. Denn wir berühren das Außen immer nur an der Oberfläche der Kugel Wissen. Diese Oberfläche ist unser konkretes Nichtwissen, unsere Fragen. Je mehr Wissen wir haben, um so größer wird unsere Kugel Wissen. Und desto größer wird auch ihre Oberfläche, unser konkretes Nichtwissen.

Ja ein schönes Bild. Bringst du es auch mit dem glücklich sein in Verbindung? Oder steht das nicht in Korrelation?

_*TsunQami_


Wow! Jetzt muss ich überlegen... :-D @:)

(eigentlich nur verständlich formulieren, aber das finde ich immer noch schwierig ;-))

CElexeni


Wenn ich so darüber nachdenke, glaube ich von mir, dass ich richtig unglücklich wäre, wenn ich glaube sehr viel zu verstehen.

Ich will damit auch nicht sagen, dass mich der Verstand unglücklich macht :-). (Und? Wird es jetzt durch Erklären verständlicher?)

(eigentlich nur verständlich formulieren, aber das finde ich immer noch schwierig ;-))//

Finde ich gerade interessant: woher willst du denn wissen, wann ich etwas verständlicher finde?

_GTsun,ami_


(eigentlich nur verständlich formulieren, aber das finde ich immer noch schwierig ;-))

Finde ich gerade interessant: woher willst du denn wissen, wann ich etwas verständlicher finde?

Nun ja, hin und wieder komme ich, gedanklich und in der Realität, in die Verlegenheit (Gelegenheit?), anderen etwas erklären zu müssen und/oder zu wollen, etwas aus "meiner Welt". Ich habe dann "wildfremde Menschen" vor mir - Menschen verschiedenen Alters, verschiedener Berufsrichtungen, verschiedener Nationalitäten und Vorerfahrungen.

Da mir nichts daran liegt, andere mit "Fachsimpeleien" zu erschlagen, bemühe ich mich zum Wohle eines größtmöglichen Verständnisses um eine "Sprache, welche auch Kinder verstehen" (ich stelle mir einen Kindergarten vor ;-)). Das sagt rein gar nichts über den Inhalt aus, aber einfache Sprache erleichtert das Verständnis.

Ich bin daher immer darum bemüht und glücklich, wenn einfache Sprache verwendet wird.

Da ich aber auch oft nicht über meinen Schatten springen kann, schmücke ich meine Sprache auch gerne mal mit "Fach-Termini" aus, die nur meinem höchstkomplexen Wesen entspringen und nur diesem verständlich sind. ;-) ;-D

Der Punkt ist, dass ich nichts über die "Empfängerleistung" aussagen kann, und dennoch bemühe ich mich, das "Senderprodukt" möglichst einfach und verständlich zu halten. Das ist eben manchmal nicht einfach, aber alles andere halte ich nicht für sinnvoll. Es gibt schon genügend Mißverständnisse, da muss man mit einer unbedacht komplizierten Sprache nicht noch dazu beitragen.

Ich hoffe, das war verständlich. ;-)

C>leenxi


"Sprache, welche auch Kinder verstehen" (ich stelle mir einen Kindergarten vor ;-)). Das sagt rein gar nichts über den Inhalt aus, aber einfache Sprache erleichtert das Verständnis.

Ich habe es auch nicht so aufgefasst, dass du es abwertend meinst, wenn du die Sprache sprichst, die Kinder verstehen. Auch wenn mir da wieder Fragen kommen, wenn ich das Fragen nicht stoppe ;-): Kinder können stellen Fragen, über die wir uns gar keine Gedanken mehr machen, aber dennoch beim Antworten ins Stocken kommen, also sind sie einfacher gestellt? Nö. Sie verwenden auch Worte, die sie selbst erfinden nach ihren Erklärungen und das finde ich auch spannend, weil "wir" Erwachsenen eben zu Fachbegriffen greifen, um in Fachkreisen eben verstanden zu werden (da für diese Fachbegriffe ja bestimmte Definitionen vorliegen, die dem Personenkreis zugänglich sind und für diesen Kreis somit ja keine Fremdwörter sind).

Ok: ich könnte jetzt noch fragen, was du mit "einfacher Sprache" meinst, ich kann mir aber vorstellen was du meinst, mir da die Frage kommt, ob dies "Personen vom Fach" auch so sehen würden. Denn da werden ja die Fachbegriffe verwendet damit es besser verstanden werden kann (aber das hat ja jetzt nichts damit zu tun, was du meinst, ich weiß).

Da ich aber auch oft nicht über meinen Schatten springen kann, schmücke ich meine Sprache auch gerne mal mit "Fach-Termini" aus, die nur meinem höchstkomplexen Wesen entspringen und nur diesem verständlich sind. ;-) ;-D

;-) ;-D och du, ich kann auch mit jemandem in einer Sprache sprechen, die nur diese Person versteht und wo andere garantiert den Kopf schütteln würden. ;-D Aber da ist es eben mehr als ok, weil beide (wie hier ja auch schon geschrieben wurde: Sender und Empfänger) dies verstehen.

Das ist eben manchmal nicht einfach, aber alles andere halte ich nicht für sinnvoll. Es gibt schon genügend Mißverständnisse, da muss man mit einer unbedacht komplizierten Sprache nicht noch dazu beitragen.

Ich glaube, dass es die Missverständnisse auch dann geben wird, und dies finde ich nicht "schlimm". Kommt ja eher dann darauf an, wie man mit diesem Missverständnis dann umgeht.

Aber ich denke ich weiß was du damit aussagen willst, denn wenn mich jemand nach dem Weg fragt und ich dann meine, in meinen Gedanken abzutauchen und dieser Person alles mitteilen will, was mir da durch den Kopf geht, wird sie bestimmt nicht zum Ziel kommen. Da geht es dann eben um deren Intention und nicht darum, dass ich meinen Gedanken nachgehe.

_8Tsiuna=mi_


Ich habe gerade ein Töpfchen Gurken gegessen und dazu das Gurkenwasser getrunken.

[[http://www.spreewaldhof.net/inhalt.php?navh=produkte&navu=shop_gurken&navs=shop_gurken_spreezialitaeten&produkt=160&seite=produktDetail Die hier]]. Die Dinger sind echt scharf. Und ich schwitze wie Sau. Jetzt bin ich glücklich. :-)

s0chnIawttexrgusche


Cleeni

Ja ein schönes Bild. Bringst du es auch mit dem glücklich sein in Verbindung? Oder steht das nicht in Korrelation?

Für mich besteht da ein direkter Zusammenhang. Aber das kann für jeden anders sein.

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