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Die Logik vom Glücklichsein

s$chnattebrgu4seche


_Tsunami_

Die genannten Antworten sind "schadhafte Ware", denn diese Anworten sind ein Problem für andere und irgendwann auch für einen selbst.

Für die erste Antwort trifft die Schadhaftigkeit nicht irgendwann zu, sondern sofort. Weshalb ich bezweifle, daß die Antwort selbst überhaupt richtig sein kann.

1) Man kann ungerecht und trotzdem glücklich sein. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Wer auf Kosten anderer glücklich zu sein/werden versucht, wird nicht glücklich. Er wird von genau den Konflikten beeinträchtigt, die er mit der Ungerechtigkeit erzeugt. Um es in ein deutliches verbales Bild zu packen: Niemand kann den Reichtum aus der Sklavenhaltung wirklich genießen, wenn er sich vor dem Zorn der ausgebeuteten Sklaven fürchten muß.

Die beiden anderen Antworten treffen dagegen immer zu. Glücklichsein und Gerechtigkeit sind keine objektiven Dinge, sondern unterliegen subjektiven Bewertungen. Deshalb kann auch niemand einschätzen, ob ein anderer wirklich glücklich ist oder sich gerecht behandelt fühlt. Wir müssen uns immer auf dessen eigene Einschätzung verlassen.

Allerdings lassen sich die Bewertungsmaßstäbe beeinflussen. Ich könnte einem glücklichen Menschen so lange erklären, daß er doch gar nicht glücklich sein kann, weil... bis er meine Maßstäbe übernimmt.

Umgekehrt ist es schwieriger. Unglückliche Menschen, und vor allem diejenigen, die sich nicht von einem konkreten, greifbaren Menschen, sondern allgemein und schwammig "vom Leben", "von der Gesellschaft" usw. ungerecht behandelt fühlen, lassen sich nur sehr schwer vom Gegenteil überzeugen. Denn das würde sie dem näher bringen, was Du von Shaw zitiert hast. Und da liegt die Lösung im letzten Teil. Sie müßten etwas erschaffen, selbst in geeigneter Weise aktiv werden. Das kann eine Tätigkeit bedeuten, um etwas zu verändern, oder auch eine Neubewertung der nicht selbst veränderbaren Situation. Das hat (wahrscheinlich) Reinhold Niebuhr in einem bekannten Gebet ausgedrückt, das oft fälschlich Friedrich Christoph Oetinger zugeordnet wird:

Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann;

gib mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann;

und gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden!

s?chnatterlguscnhxe


Zenjor

So werde ich vielleicht ein glücklicher, aber in der Meinung der anderen doch eher eigenartiger Mensch.

Ein eher eigenartiger Mensch?...weil den weniger glücklichen Menschen geradezu verdächtig? ]:D

Hier sehe ich eine andere Aussage als grundlegend an. Das eigene Handeln wird nicht vom eigenen Empfinden bestimmt, sondern von der Angst, wie die anderen über einen denken könnten. Für Dich und mich ist gerade das aber seltsam: Fremdbestimmt zu leben und nicht selbst<==>bewußt. Wobei sogar die Fremdbestimmung oft nur einem Film im eigenen Kopfkino entspricht. Denn natürlich werden die anderen meine eigene Art bemerken, mich eigenartig empfinden. Aber das heißt nicht, daß sie mich und meine Art negativ bewerten.

Solchen selbst auferlegten Beschränkungen unterliegen wir häufiger als uns bewußt wird. Wer sich beobachtet wird bemerken, wie oft im Laufe eines Tages er eine eigene Absicht vor der Umsetzung der möglichen Bewertung durch andere Menschen unterordnet.

ZXenjXor


Wer sich beobachtet wird bemerken, wie oft im Laufe eines Tages er eine eigene Absicht vor der Umsetzung der möglichen Bewertung durch andere Menschen unterordnet.

Aber bei uns nur, um sie nicht unglücklicher zu machen, als sie es sowieso schon sind ;-D Also ist "unsere Unterordnung" nicht so angstvoll, wie es scheinen mag, sondern immer wieder ein Akt der Nächstenliebe...bis es irgendwann nicht mehr nötig sein wird, weil auch der Nächste sich von der Angst zur Liebe bewegt. Es dauert eben eine Weile, bis eine schwerfällige Masse in Bewegung gerät. ;-D Aber wenn sie sich dann bewegt...WOOOOUUUUW

c(eteWrum+ cenjsexo


Zenjor

..weil den weniger glücklichen Menschen geradezu verdächtig?

In extremen Situationen könnte man es so ausdrücken. Wer z. B. bei einer Trauerfeier glücklich ist, der steht natürlich im Verdacht, daß er ein evtl. Erbe höher schätzt als den Verstorbenen. Bei vielen anderen Situationen, wie Attentate, Verkehrsunfälle oder Naturkatastrophen würde die "glückliche Ausstrahlung" eines Zuschauers andere Menschen einfach nur brüskieren - oder man würde vermuten, daß derjenige nicht ganz richtig im Kopf ist {:(

Das hat auch nichts mit Unterordnung zu tun, wenn man die Meinung der großen Masse teilt. Ich fühle mich im Gegenteil dann ihr eher zugehörig. Meine Werte sind auch deren Werte.

"So werde ich ein glücklicher Mensch, der die weniger glücklichen Menschen gerne ansteckt."

Im Sinne des Zitats von Mahatma Ghandi, das ich hier vor einigen Tagen mal irgendwo gepostet habe:

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt..

Das eben ist nicht der Sinn, den Mahatma meinte. Sei Du selbst die Veränderung bedeutet, selbst etwas zu verändern - nicht mein eigenes subjektives Glücksempfinden auf andere zu übertragen - und die Situation ansonsten zu belassen, wie sie ist. Das Leben Gandhis zeigt, daß er in erster Linie tätig geworden ist, und nicht nur grinsend durch die Gegend gelaufen ist, in der Hoffnung jemandem mit seinem Empfinden anzustecken.

Z{enxjor


Das hat auch nichts mit Unterordnung zu tun, wenn man die Meinung der großen Masse teilt. Ich fühle mich im Gegenteil dann ihr eher zugehörig. Meine Werte sind auch deren Werte.

Oha! Das meinst Du nicht wirklich, oder? Die Geschichtsbücher sind voll von "Anschauungsunterricht" aus der gesamten Menschheitsgeschichte, warum gerade das (siehe Zitat) nicht angeraten ist :|N

Das Zitat von MG betreffend hast Du - die Tiefe des Zitates betreffend - sicher Recht. Da bin ich ganz Deiner Meinung. Das war ich, den Sinn des Zitates betreffend, aber auch schon vorher. Das Zitat paßt allerdings in einer seiner Facetten auch hervorragend in diesen Strang. Es passiert mir nicht gerade selten, daß ich, wenn ich morgens einer der ersten Mitarbeiter im Büro bin, eine Kollegin oder einen Kollegen mit meiner guten Laune anstecke, selbst wenn die Kollegin oder der Kollege bis dahin denkbar mies drauf war. Und schon habe ich jemandem seinen Tag in das Licht getaucht, in dem ich auch gerne in den Tag starte...und habe somit eine Veränderung nach meinen Wünschen herbeigeführt. Wenn Du verstehst, was ich meine ;-D

s*chnatxtergxusche


Zenjor

...bis es irgendwann nicht mehr nötig sein wird, weil auch der Nächste sich von der Angst zur Liebe bewegt.

Die Liebe beginnt immer bei einem selbst. Niemand kann andere mehr lieben als sich. Denn Liebe ist die Summe aller positiven Gedanken, die man für einen Menschen hat. Sie löst körperliche Reaktionen aus, die auf andere übertragen werden können. Aber man selbst ist der Quelle dieser Reaktionen, dem eigenen Herzen, immer am nächsten.

Angst lähmt bekanntermaßen. Liebe ist ihr Gegenspieler. Sie löst den Tunnelblick auf und erzeugt Aufmerksamkeit. Dadurch vergrößert sich die Summe der in jedem Augenblick aufgenommenen Informationen, und die Angst wird kleiner. Denn wir haben Angst vor dem Unbekannten. Vor Dingen, auf die wir uns nicht einstellen können, weil wir sie nicht bemerken oder sie nicht erkennen. Oft meinen wir, Angst vor etwas Bekanntem zu haben. Auch dahinter verbirgt sich die Angst vor den unbekannten Folgen des Bekannten.

ZneZnj2or


@ Schnattergusche

Das hier:

Angst lähmt bekanntermaßen. Liebe ist ihr Gegenspieler.

würde ich so nicht ausdrücken. Die Liebe ist für mich nicht der Gegenspieler der Angst. Das, was wir als Angst bezeichnen, ist auf der gleichen Skala mit Liebe. Das ist wie mit den Plus- und Minusgraden. Es gibt keine Kälte, sondern lediglich wenig Wärme.

Mit der Angst ist es für mich entsprechend. Es gibt keinen Gegenpart der Liebe, der den Namen Angst trägt. Es gibt nur eben auf dieser Skala wenig Liebe, was uns mehr oder weniger angsterfüllt sein läßt. Und auf der anderen Seite der Skala Liebe bis hin zur allumfassenden Liebe ---> ganz am oberen Ende der Skala.

Wie beim: Hau den Lukas. Wenn es oben mächtig klingelt, ist das Glück vollkommen. ;-D ;-D ;-D

Okay…vielleicht nicht der beste Vergleich, aber mir zaubert der Vergleich einen kopfumrundenden Grinser ]:D

cSeterZum ceQnseo


Zenjor

Das meinst Du nicht wirklich, oder?

Doch :)z Ich glaube nur, daß Du diese Beziehung Masse - Individuum zu einseitig sieht, nur in eine Richtung. Ich habe nicht umsonst ergänzt "Meine Werte sind auch deren Werte. ". Es geht nicht darum, die Werte von anderen zu übernehmen, sondern eine Übereinstimmung festzustellen und sich darüber zu freuen.

Du und schnatter, Ihr wollt gern Eure Zufriedenheit (gute Laune) auf andere übertragen - aber gleichzeitig lehnt Ihr (Du) ab, die Begeisterung der Massen um Euch mit ihnen zu teilen, mitzuempfinden? Ich finde, hier zeigt sich wieder der schon öfter angesprochene Egozentrismus. Ob man selbst andere anlächelt oder sich von anderen anlächeln läßt, ist doch sie gleiche Ebene. Oder denkt Ihr, Ihr allein, seid befähigt, anderen Leuten gute Laune zu bringen?

(Jetzt mal ganz unabhängig davon, daß ich gute Laune ohne realen Grund für Betrug halte)

Zlenxjor


@ cc

Eben diese Ergänzung

"Meine Werte sind auch deren Werte. "

ließ mir ja die Haare ein wenig zu Berge stehen. Ich verweise sprachlos auf die Menschheitsgeschichte…und liebe mich dafür, daß ich nicht zum Herdentier geboren bin. Was nicht zwangsläufig bedeutet, daß ich als Alleinunterhalter mein Spiegelbild vergöttere ;-D

Ich liebe Menschen und die ihnen innewohnenden Fähigkeiten, und lasse mich gerne in meinem Wissen von Mitmenschen bereichern, die mir ein paar Schöpfkellen Weisheit voraushaben. Leider sind diese Menschen momentan noch – in der Masse - sehr spärlich vorhanden. Womit mein vorsichtiger Umgang mit der Masse wohl hinreichend erklärt wäre. Hier, wie auch in der realen Welt ;-D

Ich überlege gerade, welchen realen Grund ich heute seit dem Aufstehen für meine gute Laune habe?! Also ganz ehrlich, mir fällt kein realer Grund ein, den ich jetzt und hier benennen könnte. Es scheint sich dann wohl einfach um Lebensfreude zu handeln. Was für ein Selbstbetrug...

Andererseits…wenn DAS kein realer Grund ist ]:D

HdanRna-Mxaria


Tsunami

À la Pippi Langstrumpf kann man sich die Welt so machen, wie sie einem gefällt: Entweder man verändert die Welt oder man verändert die eigene Anspruchshaltung an die Welt.

Richtig! Veränderung muss immer irgendwo bei mir selbst anfangen. Und wenn es am Anfang auch nur mein Denken betrifft - dann kann für mich die Welt um mich herum kunterbunt werden, auch wenn sie für andere immernoch grau und fade scheint... ;-)

CC

Wenn ich nur meine Einschätzung anpasse, so ändert sich vielleicht für mich etwas, aber für alle anderen nicht. So werde ich vielleicht ein glücklicher, aber in der Meinung der anderen doch eher eigenartiger Mensch.

Was die anderen denken, kann dem einzelnen doch wurscht sein... Wieso sollen andere Menschen bestimmen, ob ich mich glücklich fühlen darf oder nicht? Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht - wie Zenjor schon sagte - dass mein persönliches Glück andere Menschen ansteckt, aber natürlich gibt es auch unglückliche Menschen, die das Glück anderer nicht ertragen können... Diese Miesepeter haben halt Pech, wenn sie mir Fröhlichkeitswirbel begegnen... :-p ;-D

In extremen Situationen könnte man es so ausdrücken. Wer z. B. bei einer Trauerfeier glücklich ist, der steht natürlich im Verdacht, daß er ein evtl. Erbe höher schätzt als den Verstorbenen. Bei vielen anderen Situationen, wie Attentate, Verkehrsunfälle oder Naturkatastrophen würde die "glückliche Ausstrahlung" eines Zuschauers andere Menschen einfach nur brüskieren - oder man würde vermuten, daß derjenige nicht ganz richtig im Kopf ist {:(

Sehr klischeehafte Aussage. Du scheinst der Meinung zu sein, dass glückliche Menschen immer nur an ihrem Dauergrinsen auf dem Gesicht, den permanenten Luftsprüngen und dem Hurra-Gebrüll zu erkennen sind.... :-o

Wobei ich Tatsache mehr als einmal einer gewissen Spezies Menschen begegnet bin, die mir mit ihrem verklärten Glücksblick, ihren unaufhaltsamen Versuchen, mir ihren Glücksgrund aufdringlich erklären zu wollen und dem ununterbrochenen "Preis-den-Herrn-Halleluja"-Rufen mehr Anlass zu fluchtartigem Verhalten gegeben haben, als mich mit ihrem Glück anzustecken... ;-)

Aber an und für sich hinkt dein Vergleich, da du Glücklichsein in einen sehr engen Rahmen presst. Außerdem ist nicht das Glück des glücklichen Menschen das Problem, sondern die Bewertung des unglücklichen, der die Einstellung nicht nachvollziehen kann. Denn unglückliche Menschen möchten, dass alle anderen auch unglücklich sind, genauso wie glückliche Menschen allen anderen Glück wünschen...

Was z.B. die Trauerfeier betrifft, so habe ich auf der Beerdigung meines Vaters allen Grund gehabt, traurig und unglücklich zu sein. Aber weil mich die Gewissheit, dass sein Leiden ein Ende hatte, er sehr friedlich im Kreise seiner liebsten Menschen eingeschlafen ist und ich ihn bei Gott wiedersehen werde, sehr getröstet hat, konnte ich unter den Trauernden mit meiner Zuversicht sehr viel Freude und Glücklichsein verbreiten... wir haben sogar über etliche Annekdoten meines (immer sehr fröhlichen) Vaters gelacht... und niemand war brüskiert. ;-)

Bitte pauschalisiere nicht immer alles so sehr. Mir scheint, du bist ein recht misstrauischer Mensch. Etwas mehr Lachen und Fröhlichkeit könnten dir helfen, nicht hinter jedem Lächeln einen Harlekin zu vermuten... ;-)

Das hat auch nichts mit Unterordnung zu tun, wenn man die Meinung der großen Masse teilt. Ich fühle mich im Gegenteil dann ihr eher zugehörig. Meine Werte sind auch deren Werte.

Hier solltest du aber ruhig etwas kritischer sein... :)z

Zenjor

Meine Erfahrung ist hingegen, daß glückliche Menschen andere Menschen in ihrem Umfeld förmlich - fast zwingend - anstecken ;-D ...mit ihrer glückseligen Ausstrahlung, die wie ein Funkeln überspringt. Der Kontakt mit Menschen, die, in ihrer Mitte befindlich, rundum zufrieden sind (sich in einem glücklichen Zustand zu befinden, ist das i-Tüpfelchen dieser Zufriedenheit), wirkt ganz einfach ansteckend.

Das ist ganz genau auch meine Erfahrung! :)_

Aber bei uns nur, um sie nicht unglücklicher zu machen, als sie es sowieso schon sind ;-D Also ist "unsere Unterordnung" nicht so angstvoll, wie es scheinen mag, sondern immer wieder ein Akt der Nächstenliebe...

Es erfordert sogar sehr viel Sensibilität und echtes Interesse am jeweiligen Menschen, herauszufinden, wann es Zeit ist zu schweigen und wann ein kleiner Schubser hilfreich ist... ;-)

Wie beim: Hau den Lukas. Wenn es oben mächtig klingelt, ist das Glück vollkommen.** ;-D ;-D ;-D

Oh ja... und ich freue mich immer wie irre, wenn bei mir oder anderen das Leben den Lukas bis zum Anschlag reinhaut!!! :-D :-D :-D

Ich überlege gerade, welchen realen Grund ich heute seit dem Aufstehen für meine gute Laune habe?! Also ganz ehrlich, mir fällt kein realer Grund ein, den ich jetzt und hier benennen könnte. Es scheint sich dann wohl einfach um Lebensfreude zu handeln. Was für ein Selbstbetrug...

Andererseits…wenn DAS kein realer Grund ist ]:D

Oh weh... dann bin ich aber auch ne mächtige Selbstbetrügerin.... ;-D ;-D ;-D Ich brauche auch selten einen "echten" Grund oder was andere darunter verstehen wollen... um fröhlich zu sein und zu lachen... :-D Gott sei Dank habe ich das in die Wiege gelegt bekommen. Mein Vati und meine Oma haben zeitlebens auch immer gelacht, in guten wie in schlechten Zeiten... muss wohl ne Erbkrankheit sein.... ]:D

Schnatter

Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann;//

gib mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann;

und gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden!

Ein ausgezeichneter Leitsatz und einer meiner wichtigsten! :)^ :)_

Die Liebe beginnt immer bei einem selbst. Niemand kann andere mehr lieben als sich. Denn Liebe ist die Summe aller positiven Gedanken, die man für einen Menschen hat. Sie löst körperliche Reaktionen aus, die auf andere übertragen werden können. Aber man selbst ist der Quelle dieser Reaktionen, dem eigenen Herzen, immer am nächsten.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Liebe ist das Alpha und Omega - der Kreis, der von unserem Herzen ausgehend alles durchdringend sich wieder zu uns zurückgekehrt in unserem Herzen schließt, nur vielfach verstärkt - für Christen sollte das nichts unbekanntes sein. Und Liebe empfange ich aus dem Bewußtsein, was ich in Christus bin - seine Gerechtigkeit und ein wertvoller Juwel. Und da das für jeden Menschen gilt, kann ich auch vorbehaltlos an jeden Menschen Liebe und Glück weitergeben... x:)

cJevter$uUmW cense+o


Hanna Maria

Was die anderen denken, kann dem einzelnen doch wurscht sein...

Nun ja, in gewissen Grenzen, würde ich sagen. Wenn Du von anderen abhängig bist, z. B. bei einer Bewerbung, solltest Du schon darauf achten, was andere (von Dir) denken. Es entscheidet letzten Endes darüber, ob man Dich in die Gemeinschaft der anderen aufnimmt oder ob man auf Dich besser verzichtet.

Wieso sollen andere Menschen bestimmen, ob ich mich glücklich fühlen darf oder nicht?

Davon war nie die Rede. Du darfst Dich fühlen wie Du willst, und davon zeigen wieviel Du willst. Aber wenn es evtl. unfreundlich, abstoßend oder einfach nur zu wenig empathisch rüberkommt, darfst Du Dich über das Echo nicht wundern.

Du scheinst der Meinung zu sein, dass glückliche Menschen immer nur an ihrem Dauergrinsen ... zu erkennen sind....

Darum geht es nicht. Es ging z. B. um solche Situationen laut Zenjor: "wenn ich morgens einer der ersten Mitarbeiter im Büro bin, eine Kollegin oder einen Kollegen mit meiner guten Laune anstecke". Mir reicht, wenn jemand ein Verhalten an den Tag legt, daß der Situation einfach nicht angemessen ist. Da ist es egal, ob jemand in trauriger Umgebung fröhlich oder in fröhlicher Umgebung traurig ist. Es schadet einfach dem Gemeinschaftserlebnis. Es erfordert sehr viel Fingerspitzengefühl, ob man mit der Verbreitung seiner persönlichen guten Laune richtig liegt. Man kann auch nur Kopfschütteln ernten. Aber das stört einen Egozentriker sicher nicht ;-D

hinkt dein Vergleich, da du Glücklichsein in einen sehr engen Rahmen presst. Außerdem ist nicht das Glück des glücklichen Menschen das Problem

Ich habe immer noch ein Problem mit der schnatterschen Unterscheidung Glück und Glücklichsein. Aber wie ich an Deiner Satzkonstruktion sehe, Du auch... ;-)

Außerdem ist nicht das Glück des glücklichen Menschen das Problem, sondern die Bewertung des unglücklichen, der die Einstellung nicht nachvollziehen kann.

Das ist die bekannte Egozentrik. Man kann den Satz nämlich auch umdrehen: Außerdem ist nicht das Unglück des unglücklichen Menschen das Problem usw. Aber das würden 2xHH + Du nie machen... ;-D

unglückliche Menschen möchten, dass alle anderen auch unglücklich sind

Was für eine Weisheit ist das denn? Ich kenne nur unglückliche Menschen, die in erster Linie wieder Glück empfinden wollen. Warum sollten sie parallel dazu anderen Unglück wünschen?

Mir scheint, du bist ein recht misstrauischer Mensch.

Da es gelingt, mich menschlich tief zu verletzen, scheine ich wohl eher zu vertauensselig zu sein... :=o

s#chnatt}erIguNsche


Hanna

Ich brauche auch selten einen "echten" Grund *** oder um fröhlich zu sein und zu lachen...

Ich habe immer einen echten Grund. Denn ich lebe und erfülle jeden Tag selbst mit Gründen dafür, daß ich am Abend dankbar für das Neue sein kann, das er mir gebracht hat, und am Morgen voller Freude auf den neuen Tag gespannt sein darf. Verschiedene Erlebnisse haben mir den Wert und die Schönheit des Lebens ins Bewußtsein gerückt. Vor allem die schwierigen Zeiten haben mich geprägt. Denn sie haben mich gelehrt, gezielt den Weg nach oben zu suchen. Den Kopf gerade dann nicht hängen zu lassen, als ich schon bis zum Hals in der Schei*** steckte. Andere mögen mich deshalb für verrückt halten. Aber ich bin gern aus ihrer Form der Wahrnehmung herausgerückt, ver-rückt.

Außerdem ist nicht das Glück des glücklichen Menschen das Problem, sondern die Bewertung des unglücklichen, der die Einstellung nicht nachvollziehen kann. Denn unglückliche Menschen möchten, dass alle anderen auch unglücklich sind, genauso wie glückliche Menschen allen anderen Glück wünschen...

Menschen möchten nicht allein sein. Glückliche und unglückliche gehen nur sehr verschieden damit um.

Glückliche Menschen sind keine Egoisten. Sie wollen andere an ihrem Hochgefühl beteiligen. Sie sind oft Egozentriker, die selbst in ihrem Mittelpunkt ruhen, und da die Kraft schöpfen, die sie weitergeben und versprühen können. Dabei entwickeln sie sehr viel Empathie vor allem denen gegenüber, die von ihrem Gefühlszustand weiter abweichen, also unglücklich sind.

Unglückliche Menschen sind oft Egoisten. Sie klammern sich an stärkere Persönlichkeiten, "brauchen" sie, um selbst glücklich zu werden. Sie entwickeln keine Empathie, sondern fordern sie für sich selbst. Was sie nicht in ihrem Inneren finden, suchen sie im Äußeren. Aber auch sie wollen nur nicht allein sein. Und das wollen sie oft so sehr, daß sie die Glücklichen gefährden.

Beide Gruppen gehören zusammen. Beide haben das Potential, die andere Gruppe an den eigenen Zustand heranzuführen. Die jeweiligen Vertreter müssen individuell entscheiden, wie weit sie sich führen lassen. Die Glücklichen können die Unglücklichen aufrichten, so lange sie sich nicht selbst unglücklich machen lassen. Und die Unglücklichen können die Glücklichen nach unten ziehen, wenn die nicht aufpassen. Denn es sind nur wenige, die unglücklich sein wollen.

Das Bindeglied ist wieder die Liebe. Der qualitative Unterschied entsteht mit der Entscheidung, ob man Liebe geben will oder Liebe nehmen will. Es heißt nicht ohne Grund, daß Geben seliger ist als Nehmen.

_ETstunaxmi_


Es heißt nicht ohne Grund, daß Geben seliger ist als Nehmen.

... denn der Gebende findet meist auch Nehmer, doch der Nehmende nicht immer Geber.

Der Gebende gibt gern, auch wenn es nicht immer angenommen wird. Doch der Geber hat Freude am Geben selbst. Er kann nicht verlieren, was er ohnehin (weg-) geben wollte, und oftmals gewinnt er - die Herzen seiner Mitmenschen.

Der Nehmende hat es weitaus schwieriger, denn er ist auf die Gaben der Gebenden angewiesen, wobei er doch selbst ein Gebender sein könnte.

Da, wo die meisten Menschen mehrheitlich geben, dort herrscht Überfluß.

Dort, wo die meisten Menschen mehrheitlich nehmen, da herrscht Mangel.

c7eter3um cenxseo


sg

Glückliche Menschen sind keine Egoisten. ... Empathie vor allem denen gegenüber, die von ihrem Gefühlszustand weiter abweichen, also unglücklich sind. Unglückliche Menschen sind oft Egoisten.... Sie entwickeln keine Empathie,

Merkst Du eigentlich, daß Du Dich in einem Weltbild der Extreme bewegst? Du kennst nur schwarz und weiß. Dabei ignorierst Du die 99% der Bevölkerung, die sich irgendwo dazwischen befinden. Demzufolge sind auch Deine Behauptungen nicht verwertbar. Kennst Du alle glücklichen Menschen auf der Welt, daß Du behaupten kannst, es gäbe keine Egosten unter ihnen? Mag sein, daß Du den einen oder anderen glücklichen oder unglücklichen sehr gut kennst, aber daraus so verallgemeinernd zu sprechen, ist unerträglich, oberlehrerhaft und abgehoben.

Den Kopf gerade dann nicht hängen zu lassen, als ich schon bis zum Hals in der Schei*** steckte. Andere mögen mich deshalb für verrückt halten.

Wer ist andere? Ich denke, daß Du Dich völlig normal verhältst, so wie jeder gesunde Mensch.

Zfenjxor


@ Hanna-Maria

Oh ja... und ich freue mich immer wie irre, wenn bei mir oder anderen das Leben den Lukas bis zum Anschlag reinhaut!!! :-D :-D :-D

;-D ;-D ;-D ]:D ;-D ;-D ;-D Grüße von 1xHH und einen flotten Mittwoch für Dich und FÜR ALLE hier *:)

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