Die Logik vom Glücklichsein

_OTsPunaPmi_


Lewian

Interessant finde ich, dass, wenn man "rationales Verhalten" wissenschaftlich definieren will, und mit formaler Logik analysieren, man immer ein messbares Ziel voraussetzen muss. Wenn ich also sage, dass mein Ziel ist, den Profit zu maximieren, dann kann mir Rationalitaet, Logik und Mathematik helfen, herauszufinden, wie ich dies tue. Rationalitaet, Logik und Mathematik koennen aber nicht sagen, was ich maximieren soll.

Für mich sagt das aus, dass man wissenschaftlich effizient und sehr schnell in die falsche Richtung laufen kann. Ich selbst halte nach wie vor sehr viel von dem, was man als Glück bezeichnet und den Grundlagen, derer es dazu bedarf. In einem volkswirtschaftlichen bzw. politischen Kontext finde ich zum Beispiel den bestimmt schon mal gelinkten Ansatz des [[http://de.wikipedia.org/wiki/Bruttonationalgl%C3%BCck Bruttonationalglück]] ([[http://en.wikipedia.org/wiki/Gross_national_happiness englische Version]] ist aussagekräftiger) gar nicht schlecht. Die persönliche Ebene sieht natürlich etwas anders aus, kann aber durch volkswirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen begünstigt werden.

Sie koennen keine Ethik bestimmen. Sie koennen nicht herleiten, was fuer die Menschheit "gut" oder "gesund" ist, und schon gar nicht, was gluecklich macht (weswegen mir die "Logik des Gluecklichseins" schon immer suspekt war 8-) ).

Mich wundert das immer etwas, dass Leute anscheinend keinen Konsens darüber haben, was gut, richtig und gesund ist. Ob man sich danach verhält oder nicht, ist eine andere Frage, und ich sehe auch sog. "Graubereiche", aber es kann doch nicht sein, dass "gut" und "schlecht" oder "gesund" und "ungesund" als synonym zu verstehen sind. Wenn dem so wäre, dann würde das natürlich Einiges erklären.

Das hatte Wittgenstein, glaube ich, im Sinne, als er ueber die Begruendung von Ethik schrieb:

Worueber man nicht reden kann, darueber muss man schweigen.

Hmm... es stellt sich allerdings die Frage, ob man das tun sollte, worüber man nicht reden kann.

_ETsu6naxmi_


Werde mal auschecken und mir eine Kochshow zu Gemüte führen. :-D *:)

_pTsunxami_


Ein geheimnisvoller Nebel verdeckt die Welt. Sonnenstrahlen treten durch den Nebel.


Schönen Tag allerseits. *:)

Y>aqngYixn


_Tsunami_

Ein geheimnisvoller Nebel verdeckt die Welt. Sonnenstrahlen treten durch den Nebel.

.....wärme und zuversicht öffnen das herz.....Wo bleibt der alles reinigende regen?

*:)

Y;ang!Yin


_Tsunami_

Hmm... es stellt sich allerdings die Frage, ob man das tun sollte, worüber man nicht reden kann.

Schwierige frage..... ":/ Manchmal kann etwas einfach zu "tun" besser sein als bloss zu reden.....worte können eine gute absicht oft ins gegenteil drehen....."tun" ist meistens recht unmissverständlich.....

Y,angIYin


Wenn du die Menschen verstehen willst darfst du nicht auf ihre Reden hören.

- Antoine de Saint-Exupery

_kTs+unxami_


Hmm... erstmal fällt mir nur der Lieblingssatz von Lewian ein:

Das Gegenteil ist auch wahr.

Muss jetzt erstmal nochmal zum Optiker, eine Feineinstellung vornehmen lassen. Werde mir dabei ein paar Gedanken machen. ;-)

Bis dann, YangYin. *:) @:)

YsangYxin


Ich drück dir die daumen _Tsunami_.......Viel Erfolg *:) :)_

U?nknowEnn4u


@ YangYin

worte können eine gute absicht oft ins gegenteil drehen....."tun" ist meistens recht unmissverständlich.....

Das Grundgesetz der Kommunikation ist, dass nicht die Absicht entscheidend ist, sondern die Wirkung. Da beim Tun die Wirkung besser abzusehen ist, würde ich Dir grundsätzlich rechtgeben.

Auf der anderen Seite können, wenn man nicht die gleiche Grundlage hat, auch Taten sehr missverständlich sein.

_{Tsun:ami_


Sehen-Update


At the end of the day time proves and disproves everything.

One cannot cheat life – no one.

Biel-laSwa"n-cCulxlen


[[http://de.wikipedia.org/wiki/Sender-Empf%C3%A4nger-Modell]]

Der Sender hat eine Idee und will diese mitteilen und damit etwas erreichen. Aber zwischen Sender und Empfänger lauern viele Kommunikationsstörungen:

"gedacht” ist nicht gesagt...

"gesagt” ist nicht gehört...

"gehört” ist nicht verstanden...

"verstanden” ist nicht gewollt...

"gewollt” ist nicht gekonnt...

"gekonnt und gewollt” ist nicht getan...

"getan” ist nicht beibehalten...

B#ellaS$wan-Cxullen


[[http://www.pflegewiki.de/wiki/Diskussion:Vier-Ohren-Modell]]

Die vier Ebenen (Schnäbel und Ohren) nun ergänzt um die Wertungsebene: Beispiel: B fährt A mit dem Auto irgendwohin. A sagt "Rot". B hört mit allen 5 Ohren:

1. Sachebene: Benennen eines Sachverhalts:

* die Ampel ist gerade auf rot gesprungen.

2. Appell: Aufforderung zur Handlung:

* brems !

3. Wertungsebene: Werturteil über den anderen.

* du bist zu blöd, um Auto zu fahren.

4. Beziehungsebene: die Gefühle sagen, die den anderen betreffen:

* ich traue dir nicht

5. Selbstoffenbarung: eigene innerste Gefühle, Zustände, Wünsche, Träume nennen:

* ich habe Angst

_cTesuUnxami_


Here's some [[http://www.youtube.com/watch?v=RWdPW2avGXE rain]]. ;-) 8-)

B}ellaSWwan-CuJllexn


:)_

Y%an4gYixn


So ich bin dann weg......Eine schöne nacht noch _Tsunami_......Bis die tage dann :)_ *:)

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