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Die Logik vom Glücklichsein

_ETsunaKmi_


schnattergusche

Ich glaube auch nicht, daß Meditieren eine Form von Nachdenken ist. Ich weiß es ;-) nach jahrelanger fast täglicher Meditation. Es geht um Nachdenken, Analyse und Korrektur behindernder Denkweisen. Es läßt sich mit einer bewußten und willentlichen "Umprogrammierung" der meist unbewußt ablaufenden Denkprozesse vergleichen. Dadurch lassen sich aktuelle Konflikte auflösen und neue vermeiden, weil tief eingeprägte Reaktionsmuster so verändert werden, daß die neuen nützlicher sind.

Das kommt mir sehr bekannt vor. Faszinierend.

Bei mir würde es allerdings einen anderen und wahrscheinlich doch sehr ähnlichen Umstand bezeichnen. Ich "meditiere" im Schlaf bzw. in der Nach-Schlaf (teils Vor-Schlaf) Phase, während ich bei "halbem Bewußtsein" bin. Das ist ein Prozess, der nicht immer da war, zumindest nehme ich ihn bewußt erst seit ca. 2-3 Jahren wahr. Zeitlich sind das in der Vorschlafphase geschätzte 15 Minuten und in der Nachschlafphase geschätzte 30 Minuten. Ich schaue dabei nicht auf die Uhr. ;-)

Die "Meditation" in der Nachschlafphase ist intensiver.

Mittlerweile stellt sich diese Meditation nahezu täglich ein. Obwohl ich nicht sagen könnte, dass ich mich bewußt für das Eintreten entscheide, ist es womöglich eine Folge meines bewußten Denkens.

Was ich insbesondere in den morgendlichen Phasen festgestellt habe, ist Folgendes: Gedanken oder Gedankenarbeit des Vortages, aber auch simple Eindrücke des Vortages (vermutlich auch Gedanken), werden in der Nacht weiterverarbeitet. In den morgendlichen Phasen kann ich die "Nachwehen" der Verarbeitung wahrnehmen, insbesondere durch neue Gedanken und Zusammenhänge, die am Vortag nicht präsent bzw. bewußt waren. Ich empfinde das ein bisschen wie Magie - bewußt-unbewußte Erkenntniserweiterung. Um mit deinen Worten zu sprechen, kann ich es durchaus auch als Korrektur- oder Ergänzungsfunktion bezeichnen - ein übergeordnetes Denken.

Manchmal ist das sehr anstrengend, aber im Großen und Ganzen kann ich gut damit leben.

_jTjsuGna mi_


Lewian

Ich habe mir diesen [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/511854/14389319/ Beitrag]] von dir nochmal durch den Kopf gehen lassen.

Ich sehe das ein wenig anders als Du.

Für mich ist das Lesen und Schreiben in einem Forum in erster Linie Kommunikation - teils sachlich, teils emotional - teils Fakten, teils persönliche Erfahrungen. Auf rein kommunikativer Ebene sehe ich kaum Unterschiede zur rL Kommunikation, sondern enorm viele Parallelen.

Den hauptsächlichen Unterschied sehe ich darin, dass bei der "virtuellen" Kommunikation im Gegensatz zur rL Kommunikation ein paar Übertragungskanäle abgeschaltet sind. Dies mindert jedoch nicht zwingend die Qualität der Kommunikation, sondern versetzt sie nur auf eine andere Ebene (Plattform), welche wiederum mit dem Attribut verbunden ist, dass die Themen sowie Teilnehmenden an einem Thema im Gegensatz zum rL ein nahezu unbegrenztes Außmaß in punkto Quantität und Qualität annehmen können.

Ich sehe die "virtuelle" Kommunikation also als eine spezifische Kommunikationsform mit ihren spezifischen Charateristika. Ich denke, sie ist auch durchaus verzichtbar, aber ergibt mit allen anderen heutzutage zur Verfügung stehenden Kommunikationsmöglichkeiten einen schönen Kommunikations-Mix.

Was, ohne jetzt auf eine spezifische Kommunikationsform einzugehen, die Kommunikation selbst für einen Stellenwert für mein Leben und das Leben allgemein hat, das wurde bereits von mir und anderen in diesem Faden geschrieben.

Kommunikation ist für das Leben, Überleben und Glück im Leben von immanent wichtiger Bedeutung.

Es sind meines Erachtens fließende Grenzen und man muss nicht so unterscheiden, doch ich unterscheide den Nutzen bzw. die Effekte der Kommunikation mal in kurzfristig und langfristig. Als Beispielobjekt und Kommunikationsform nehme ich einfach mal diesen Faden und wie ich die Effekte der Kommunikation auf mich sehe. Natürlich, darauf muss ich zurückkommen (;-)), das Ganze in Bezug auf das Fadenthema, also das Glücklichsein.

Kurzfristig

Wenn ich nun mal an diesem Faden teilnehme, dann bemühe ich mich der Verständlichkeit Willen um eine gewisse Sachlichkeit und Einfachheit der Sprache. Ich muss zugeben, das gelingt mir nicht immer und manchmal will ich das auch gar nicht (sondern einfach sinnfrei einen [[http://www.youtube.com/watch?v=zRVrQsdWDds Link]] posten ;-)).

(Preisfrage: Was steht auf dem kleinen Zettel, der am Ende aus der Fortune-Teller-Box kommt?)

Zurück zum Thema. Macht mich persönlich Kommunikation kurzfristig glücklich? Ich behaupte, nein. Ich bin sicherlich auch nicht emotionslos, doch eher sehe ich die Kommunikation kurzfristig eher als Bedürfnis und Wunsch, als Prozess der gegenseitigen Bereicherung, des Austauschs, des "gemeinsamen Denkens". Ich empfinde nicht wirklich Glück, aber Freude und Genuß, mehr beim Lesen als beim Schreiben. Es sind bestimmte Dinge, die mir Freude machen. Ich kann es nicht anders spezifizieren, als dass es neue oder andere Gedanken, andere Persönlichkeiten oder andere Sichten sind, Ehrlichkeit und Authentizität, auch Humor natürlich. Hmm, die Liste bzw. Aufzählung müsste wohl weitergehen. Ich kann es nicht so genau sagen, was die Freude genau ausmacht. Das Schreiben ist eher anstrengend, was aber vermutlich an einer persönlichen Einschränkung meinerseits liegt, doch merke ich nichtsdestotrotz, dass das Schreiben diffuse Gedanken sehr gut ordnen kann. Ähnlich funktioniert auch ein Tagebuch, welches natürlich wiederum eine andere Form der Kommunikation (mit sich selbst) ist.

Ich merke gerade, dass Glück für mich sehr viel und sehr stark in der Gemeinschaft liegt, jedoch auch mit den Zielsetzungen der Gemeinschaft verbunden ist. Das kann, aber muss nicht unbedingt der "Lebenspartner" sein. Nähe ist hier das Stichwort. Kommunikation kann Nähe erzeugen und beibehalten, doch die "wirkliche" Nähe und in der Regel gewünschte, spielt sich dann tatsächlich im realen Leben ab, und dort in der Regel mit weit weniger "blabla" als ich es hier gerade produziere.

Doch Glück hängt sicherlich, aber nicht nur, von Nähe ab. Und Kurzfristiges hat in der Regel nur kurzfristigen Nutzen.

Langfristig

Was lange währt, wird endlich gut.

Das ist grundsätzlich richtig. Es kommt allerdings auch maßgeblich darauf an, was man in der Zwischenzeit tut.

Alles was nicht langfristig ist, ist eher kurzfristig. Und aus den kurzfristigen Dingen ergibt sich das ganze Leben.

Aristoteles drückte es mal so aus:

We are what we repeatedly do. Excellence, therefore is not an act, but a habit.

Das sagt nichts anderes aus, als dass sich aus den kleinen Dingen im Leben die großen Dinge im Leben ergeben und daraus das Leben selbst.

Eines dieser kleinen Dinge im Leben, welches sich ständig wiederholt, ist die Kommunikation - die tagtägliche Kommunikation.

Unterschätze niemals die Macht des Wortes oder der Wörter, geschweige denn, die Macht von Kommunikation.

Die Feder ist mächtiger als das Schwert.

Wörter sind das direkte Bindeglied zwischen Gedanken und Taten.

Wörter können Bilder erzeugen, Überzeugungen, Lebenseinstellungen, Freude und Leid. In manchen Fällen können Wörter ein Leben zerstören oder es retten - im einfachsten Falle durch ein 'Ja' oder ein 'Nein'.

Man sollte mit dem, was man sich tagtäglich anhört und sagt, eine gewisse Sorgfalt walten lassen. Denn das, was Wörter und Kommunikation sind, und was daraus an Gedanken und Taten resultiert, geht nicht spurlos an einem vorüber.

Wörter und Kommunikation können Wunden aufreißen oder sie heilen. Ob man will oder nicht, auf bewußter und unbewußter Ebene werden Wörter und Kommunikation abgespeichert und weiterverarbeitet. Das Wie und Was der Kommunikation, welches vom Organismus Mensch aufgenommen und ausgesendet wird, das bestimmt die Ergebnisse - weitere Wörter, Gedanken und Taten.

Ein einzelnes Wort oder ein einzelner Tag mögen keinen Unterschied machen, doch das, was und wie man etwas über 1 Jahr oder 5 Jahre kommuniziert - die "Gewohnheit der kleinen Dinge" - ist schon fast so gut wie eine selbsterfüllende Prophezeiung über das weitere Leben.

Wie mit allen Dingen, kann man auch Gewohnheiten ablegen oder annehmen, doch nach einiger Zeit, wird es unsagbar schwierig. Und die mächtigste Gewohnheit, die ein Mensch sein eigen nennen darf, ist der Umgang mit Kommunikation (respektive Gedanken, Worte und Taten).

Das Glück wiederum, welches durch Kommunikation levitiert werden kann, besteht darin, dass Glück auch insbesondere durch "Reibung mit dem Leben" ensteht, und Kommunikation ist die vornehmliche Form der Reibung. Die kurzfristige Reibung mag nicht mehr als Reibung sein, doch die Summe der Reibungen und Veränderungen des eigenen Wissens und Bewußtseins, sind der Schatz den man durch sein ganzes Leben trägt.

Lcewiwan


Tsunami

Ich sehe das ein wenig anders als Du.

Du siehst es anders, als ich es da geschrieben hatte, aber gar nicht so anders, als ich es sehe...

Mir gefallen deine Ueberlegungen ziemlich gut, vor allem die Unterscheidung zwischen kurz- und langfristig. Ja, und ich sehe es eigentlich auch so, dass mich das Schreiben waehrend des Schreibens nicht gluecklich macht, sondern eher anstrengt. (Was geht mich mein Geschwaetz von gestern an? ;-D)

Freude und Genuss kommen eher vom Lesen, aber auch von der Wahrnehmung, was sich ueber die Zeit entwickelt. "Reibung mit dem Leben" finde ich schoen ausgedrueckt.

Wobei ich nicht so klar unterscheiden kann zwischen Glueck, und gegenwaertiger/kurzfristiger Freude und Genuss. Weil sich Glueck, wie ja hier bereits lang eroertert, schwer definieren laesst und es auch unterschiedliche und nicht unbedingt miteinander vereinbare Benutzungen des Wortes gibt.

Fuer mich ist Glueck nicht nur kurzfristig/momentgebunden (es waere zu einfach, zu sagen, Glueck besteht darin, sich in jedem Moment gut zu fuehlen), aber ich glaube, dass die Aufmerksamkeit fuer die unmittelbare Gegenwart, den Moment jetzt, ein wichtiger Gluecksfaktor ist.

_;Tsuknamix_


Lewian

Fuer mich ist Glueck nicht nur kurzfristig/momentgebunden (es waere zu einfach, zu sagen, Glueck besteht darin, sich in jedem Moment gut zu fuehlen), aber ich glaube, dass die Aufmerksamkeit fuer die unmittelbare Gegenwart, den Moment jetzt, ein wichtiger Gluecksfaktor ist.

Ich stimme dir unbedingt zu.

Sehr schön finde ich am Faden, dass trotz der zu Beginn mehrfach propagierten völligen Subjektivität eines glücklichen Seins, sich im Nachinein doch markante Schnittmengen herausgebildet haben. Und diese faszinierenden Schnittmengen sind meines Erachtens die Logik bzw. die Gesätzmäßigkeiten vom Glücklich-Sein.

Dass diese Gesetzmäßigkeiten verschieden empfunden und umgesetzt werden, heißt nicht, dass es diese Gesetzmäßigkeiten nicht gibt.

Im Gegenteil, bin ich mir sicher, dass es, so wie es allgemein gültige und angewandte Gesetze für die Physik und Mathematik, generell die Naturwissenschaften (Wissenschaft über die Natur der Dinge), gibt, es ebenso gültige Gesetzmäßigkeiten für die "Natur des Menschen" gibt. Die Wissenschaften, die sich hauptsächlich mit der Natur des Menschen befassen, sind für mich die Biologie, die Psychologie, die Soziologie, die Rechtswissenschaften und die Philosophie.

Dass das Leben aber gewissen Gesetzmäßigkeiten unterliegt, somit auch so Dinge wie Liebe oder Glück, das zu akzeptieren, fällt Menschen m.E. recht schwierig.

Das ist, wie ein Kind, dass sich der durch Erfahrung und Wissen bewiesenen Anordnung oder Empfehlung des Vaters widersetzt, weil es in seiner Widerspenstigkeit an seiner eigenen Vorstellung über die Welt und die eigene Autorität nicht ablassen will. Das ist auch vollkommen in Ordnung so, doch mit der Zeit und der Reife, sollte ein vernünftiger Abgleich mit dem Leben und den innewohnenden Gesetzmäßigkeiten erfolgen, welche nicht zwingend etwas mit den Empfehlungen des Vaters zu tun haben müssen.

Die "Wissenschaft vom glücklichen Sein" ist meines Erachtens in vollem Gange, meist auf individueller Ebene und kleinen bis mittelgroßen Gemeinschaften/Netzwerken, meist unprofessionell und unwissenschaftlich anmutend, doch existent und beständig. Das wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch zunehmen.

Schon in wenigen Jahren wird es einen interdisziplinären Studiengang "Die Logik vom Glücklichsein" geben. ;-)

Na ja, Ernst beiseite. Ich persönlich versuche, mir die Freiräume/Entscheidungsmöglichkeiten im Leben möglichst groß zu halten, die Flächen weit, die Tore offen. Ich versuche sogar, die Anzahl meiner Möglichkeiten und somit meine Freiheit zu maximieren, einfach weil ich es nicht mag, keine Freiheit zu haben, nicht mehr als ein Fähnlein im Winde oder Stück Treibholz im Wasser zu sein. So schätze ich meine Freiheit und behandle sie gut.

Jetzt könnte man vielleicht vermeinen, ich würde mir in meiner (Bewegungs-) Freiheit nicht nur eine 360° Bewegungsfreiheit wünschen, sondern auch einen unbeschränkten Radius. Das trifft auch in etwa die Wahrheit, aber nicht die Realität. Bei meinen geistigen Freiflügen (in [[http://de.wikipedia.org/wiki/Dialektik Dialektik]] mit praktischer Realität) habe ich festgestellt, dass es ein paar unumstößliche Gesetzmäßigkeiten in der Natur des Menschen und des Lebens gibt. Wände, gegen die man ständig seinen Kopf stoßen könnte. Macht aber keinen Sinn.

Viel sinnvoller ist es, erkannte Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Lebens und Zusammenlebens als Kompass und [[http://de.wikipedia.org/wiki/Sonar Sonar]] zu nutzen.

Das Nachfolgende ist stark verkürzt, aber in seiner allgemeinen Ausdrucksweise dennoch das Grundgerüst für menschliches Leben (zumindest meins):

Das Erweitern und Erhalten der eigenen Freiheit und das Ausfüllen derselbigen entsprechend den erkannten Gesetzmäßigkeiten des Lebens verspricht die höchste Wahrscheinlichkeit auf ein glückliches Leben.

Ich mache das sicher anders als andere, doch die zugrundeliegenden Prinzipien sind für alle dieselben. ;-)

Auch hier, wenn wir mal den Sprung von Kommunikation zum Leben machen, gibt es die kurzfristige und die langfristige Dimension. Das Kurzfristige (oder die Summe des Kurzfristigen) bestimmt das Langfristige und ebenso bestimmt das Langfristige wiederum das Kurzfristige. Ich meine das jetzt insbesondere in Bezug auf die Empfindungen von Glück. Glück (sagen wir einfach mal: positive Gefühle) ergibt sich schlußendlich aus Gedanken, Worten und Taten.

Okay, jetzt könnte jemand sagen "Wie genau ist das aber mit dem Gefühl? Ist Glück nicht letztendlich ein Gefühl und Gefühle unberechenbar?"

Definitiv 'Nein'. Denn auch Gefühle entstehen letzten Endes aus, wer hätte es gedacht: Gedanken, Worten und Taten.

Das A und O, kurzfristig und langfristig, ist die persönliche Einstellung.

Da steckt ein bisschen mehr hinter dem Gedanken, als man denkt, ein bisschen mehr hinter dem Wort, dass man spricht, und ein bisschen mehr hinter dem, was man tut.

Dieses 'bisschen mehr' ist die persönliche Einstellung.

Soll heißen, das Glücklichsein ist primär eine Sache der Einstellung, wobei die persönliche Einstellung aus Gedanken, Worten und Taten geboren wird und in selbigen mündet.

LCornxa22


Hallo

Ich habe mir schon oft den Kopf über das Glücklich Sein zerbrochen. Irgendwann bin ich auf ein ganz tolles Buch gestoßen das einige von euch vielleicht kennen.

Es heißt "Hectors Reise, oder die Suche nach dem Glück" von Francois Lelord. In dem Buch sind Wahrheiten über das Glück aufgeführt die aus dem alltäglichen Leben kommen. Deshalb ist dieses Buch auch relativ einfach zu verstehen. Dieses Buch hat mir sehr geholfen besser zu verstehen was man braucht um glücklich zu sein und was Glück überhaupt bedeutet. Auch die Trennung zwischen "universalem" und "persönlichem" Glück ist aus diesem Buch sehr einfach heraus zu sehen.

Liebe Grüße

_$Tsunaxmi_


Lorna

Sei gegrüßt. *:)

habe mir schon oft den Kopf über das Glücklich Sein zerbrochen

Das klingt ja mächtig anstrengend, aber ich schätze mal, dass alles heil geblieben ist. ;-)

Auch die Trennung zwischen "universalem" und "persönlichem" Glück

Oho, ich kenne die Definition aus dem Buch nicht, aber ich denke, dass auch gerade die Fusion aus universalem und persönlichem Glück eine wichtige Zutat für den Kuchen des Glücks ist.

Hectors Reise, oder die Suche nach dem Glück

Wie bereits herauszulesen, kenne ich das Buch nicht. Werde mich aber bei Gelegenheit und Möglichkeit mal schlau machen. Danke für die Leseempfehlung.

_4Tsu)namxi_


Hector und das Glück

Da nicht jeder das Buch kennt oder zwangsläufig lesen wird, habe ich mich mal in die Weiten des Internet begeben. Habe ein [[http://www.youtube.com/watch?v=sR7PlnhkMkc Video]] gefunden.

Übrigens denke ich, dass das Buch ähnlich lesenswert ist, wie [[http://www.youtube.com/watch?v=7m8f0jYpX4o Der kleine Prinz]].

L~ewiqaxn


Tsunami

Sehr schön finde ich am Faden, dass trotz der zu Beginn mehrfach propagierten völligen Subjektivität eines glücklichen Seins, sich im Nachinein doch markante Schnittmengen herausgebildet haben. Und diese faszinierenden Schnittmengen sind meines Erachtens die Logik bzw. die Gesätzmäßigkeiten vom Glücklich-Sein.

Dass diese Gesetzmäßigkeiten verschieden empfunden und umgesetzt werden, heißt nicht, dass es diese Gesetzmäßigkeiten nicht gibt.

Im Gegenteil, bin ich mir sicher, dass es, so wie es allgemein gültige und angewandte Gesetze für die Physik und Mathematik, generell die Naturwissenschaften (Wissenschaft über die Natur der Dinge), gibt, es ebenso gültige Gesetzmäßigkeiten für die "Natur des Menschen" gibt. Die Wissenschaften, die sich hauptsächlich mit der Natur des Menschen befassen, sind für mich die Biologie, die Psychologie, die Soziologie, die Rechtswissenschaften und die Philosophie.

Dass das Leben aber gewissen Gesetzmäßigkeiten unterliegt, somit auch so Dinge wie Liebe oder Glück, das zu akzeptieren, fällt Menschen m.E. recht schwierig.

Das ist, wie ein Kind, dass sich der durch Erfahrung und Wissen bewiesenen Anordnung oder Empfehlung des Vaters widersetzt, weil es in seiner Widerspenstigkeit an seiner eigenen Vorstellung über die Welt und die eigene Autorität nicht ablassen will. Das ist auch vollkommen in Ordnung so, doch mit der Zeit und der Reife, sollte ein vernünftiger Abgleich mit dem Leben und den innewohnenden Gesetzmäßigkeiten erfolgen, welche nicht zwingend etwas mit den Empfehlungen des Vaters zu tun haben müssen.

Hmmmm. Es scheint mir aber auch so zu sein, dass ungenaues Hinsehen und Nachfragen durchaus den Eindruck befoerdert, es gaebe grosse Schnittmengen. Ein Kennzeichen des Abschnitts, den du von mir zustimmend zitiert hast, ist, dass er sehr ungenau ist. Ich habe gesagt "das und das gehoert dazu, aber einfach ist es nicht". Die Wissenschaft aber will Detail und Genauigkeit, und macht sich vielleicht damit wirklich erfolgversprechender an Mathematik und Physik zu schaffen.

Verstehe mich nicht falsch - ich bin nicht grundsaetzlich gegen die wissenschaftliche Betrachtung dessen, wie Menschen funktionieren und miteinander umgehen. Ich glaube aber, dass der Graben zwischen der Praezision der Mathematik und des wissenschaftlichen Anspruchs einerseits und des realen Durcheinander andererseits in diesen Gebieten groesser ist. Je scharfer man "Gesetzmaessigkeiten" formuliert, um so unangemessener werden sie... aber wie gesagt, es koennte mit der gebotenen Vorsicht trotzdem anregend zu sein, "Gesetze" zu suchen - auch wenn man sie hinterher nicht einfach so glauben sollte.

Ich persönlich versuche, mir die Freiräume/Entscheidungsmöglichkeiten im Leben möglichst groß zu halten, die Flächen weit, die Tore offen. Ich versuche sogar, die Anzahl meiner Möglichkeiten und somit meine Freiheit zu maximieren, einfach weil ich es nicht mag, keine Freiheit zu haben, nicht mehr als ein Fähnlein im Winde oder Stück Treibholz im Wasser zu sein. So schätze ich meine Freiheit und behandle sie gut.

Das klingt sehr nach einem meiner Lieblingsphilosophen Heinz von Foerster. Der hat u.a. gesagt: "Handle stets so, dass die Anzahl der Moeglichkeiten waechst". (Wobei ich hinzusetzen muss, dass dieser Satz alleine ihn nun gerade nicht zu meinem Lieblingsphilosophen qualifiziert haette.)

Ausserdem, passend zum ersten Teil dieses Postings: "The so-called hard sciences are successful, because they deal with the soft problems. The soft sciences have to struggle, because they deal with the hard problems."

L%ewxian


Wenn ich mir vorstelle, wieviel Zeit und Energie es mich kosten wuerde, deinen ganzen Links bloss nachzugehen, ganz zu schweigen davon, das Internet so intensiv zu durchforsten, den ganzen Kram ueberhaupt erstmal zu finden...

Ich bin ja sehr skeptisch, ob das Internet als potenzieller Gluecksbringer den Aufwand verdient, den du anscheinend hineinsteckst, dort das Glueck zu finden...

Aber das ist natuerlich deine Entscheidung.

_>TsunaTmi_


Lewian

Wenn ich mir vorstelle, wieviel Zeit und Energie es mich kosten wuerde, deinen ganzen Links bloss nachzugehen, ganz zu schweigen davon, das Internet so intensiv zu durchforsten, den ganzen Kram ueberhaupt erstmal zu finden...

Das geht fast automatisch und ist kein großer Aufwand. Ich habe sehr viel Zeit, da aufgrund einer noch vorhandenen persönlichen Einschränkung meine Beteiligung am realen / "normalen" Leben gegen Null tendiert. Hoffe aber, dass das bald anders sein wird.

Also beschäftige ich mich, gewissermaßen aus der Not geboren, mit dem Glücklichsein. Ein besseres Thema fällt mir zur Zeit nicht ein.

Ich bin ja sehr skeptisch, ob das Internet als potenzieller Gluecksbringer den Aufwand verdient, den du anscheinend hineinsteckst, dort das Glueck zu finden...

Nun ja, ich beschäftige mich eben auf "theoretischer" Basis mit dem Glück - so, wie ich es sehe, und so, wie andere es sehen. Der Vorteil ist, dass man sich immer nur mit einer Sache beschäftigen kann. Und da, wo Glück ist, na ja, da bleibt nicht viel Platz für anderes... ;-)

Der ultimative Praxis-Test steht noch aus (mein Selbstversuch gewissermaßen), doch zu den geringen Teilen, in denen schon eine praktische Umsetzung erfolgt, sieht es gar nicht so schlecht aus.

In der Praxis sieht es für mich so aus, dass "über Nacht" mein Haus (besser gesagt: meine kleine Wohnung) wegbrennen könnte, und es würde mich nicht unglücklich machen, obwohl es mir materiell und finanziell den "Todesstoß" versetzen würde (zumal ich vor ca. 2 Jahren sämtliche Versicherungen gekündigt habe).

Hmmmm. Es scheint mir aber auch so zu sein, dass ungenaues Hinsehen und Nachfragen durchaus den Eindruck befoerdert, es gaebe grosse Schnittmengen. Ein Kennzeichen des Abschnitts, den du von mir zustimmend zitiert hast, ist, dass er sehr ungenau ist.

Das liegt wohl im Auge des Betrachters. ;-)

Es kann gut sein, dass ich aus dem von dir Geschriebenen etwas anderes rausziehe, als du hineingelegt hast.

Die Wissenschaft aber will Detail und Genauigkeit, und macht sich vielleicht damit wirklich erfolgversprechender an Mathematik und Physik zu schaffen.

Ja, richtig. Die Präzision der Wissenschaft über das Leben und menschliches Handeln ist eine andere, und dennoch kann sie enorm treffsicher und genau sein.

Ich kann mit extrem hoher Treffsicherheit voraussehen, wie sich ein bestimmter Mensch in bestimmten Situationen verhalten wird, was ihn motiviert, was er fühlt, was seine Regeln und Zielsetzungen sind. Ich habe mich sehr lange und intensiv damit beschäftigt, warum er dies oder jenes tut, und anderes wiederum nicht. Weiß ziemlich genau, wie und weshalb sich dieser Mensch, in einem klar abgesteckten System, mit einer Unzahl von Kombinationsmöglichkeiten, so oder so verhält. Das komplette Handeln ist gewissermaßen berechenbar, nachvollziehbar und keineswegs ein Geheimnis. Dieser 'bestimmte Mensch' bin ich selbst.

Und das aus meiner Erfahrung Faszinierende ist, dass sich die meisten Menschen nach haargenau den selben Prinzipien verhalten, die ich für mein Verhalten als gültig anerkannt habe. Vielleicht Wunschdenken oder Phantasterei, aber so lange die Treffsicherheit so enorm hoch ist, gehe ich von einer Gesetzmäßigkeit aus.

Verstehe mich nicht falsch - ich bin nicht grundsaetzlich gegen die wissenschaftliche Betrachtung dessen, wie Menschen funktionieren und miteinander umgehen. Ich glaube aber, dass der Graben zwischen der Praezision der Mathematik und des wissenschaftlichen Anspruchs einerseits und des realen Durcheinander andererseits in diesen Gebieten groesser ist. Je scharfer man "Gesetzmaessigkeiten" formuliert, um so unangemessener werden sie... aber wie gesagt, es koennte mit der gebotenen Vorsicht trotzdem anregend zu sein, "Gesetze" zu suchen - auch wenn man sie hinterher nicht einfach so glauben sollte.

Die Sache ist die, dass der Mensch ein gewaltiges aufrührerisches Element hat, welches ihn dazu bringt, "Gesetze" zu ignorieren oder über den Haufen zu schmeißen. Niemand bekommt gerne vor die Füße gelegt, dass er gewisse Gesetze zu befolgen hat oder "in diese oder jene Schublade gehört". Ich selbst halte mich nicht gerne an Gesetze, es sei denn, ich halte sie für stimmig bzw. richtig.

Die "Unschärfe" des Menschen resultiert aus Dingen wie Herz und Gefühl, doch ein Tor, wer glaubt, dass nicht auch diese einer Gesetzmäßigkeit unterliegen.

Das klingt sehr nach einem meiner Lieblingsphilosophen Heinz von Foerster. Der hat u.a. gesagt: "Handle stets so, dass die Anzahl der Moeglichkeiten waechst". (Wobei ich hinzusetzen muss, dass dieser Satz alleine ihn nun gerade nicht zu meinem Lieblingsphilosophen qualifiziert haette.)

Der Satz von Foerster ist im Grundsatz richtig, doch kann er nicht alleine stehen bzw. ungefüllt bleiben. Denn erst das Füllen der Möglichkeiten bzw. der Freiheit ist ein Ziel, nicht die Freiheit selbst. Freiheit alleine ist nur ein Haufen ungenutzter Möglichkeiten.

Freiheit, die nicht genutzt wird, ist wie eine Idee, die nicht gelebt wird.

Und um Freiheit zu nutzen, wird es fast immer so sein, dass man dafür ein paar der ursprünglichen Möglichkeiten aufgeben muss. Man kann gewissermaßen nicht alles haben.

"The so-called hard sciences are successful, because they deal with the soft problems. The soft sciences have to struggle, because they deal with the hard problems."

That is somewhat true. Because there is much more depth and challenge in a human heart than there is any number.


Hier noch ein wissenschaftliches Genie und eine Szene, die das Herz anrührt:

[[http://www.youtube.com/watch?v=i82jqGq_tio&feature=related A beautiful Mind]]

Lmew[ian


Tsunami

Nun ja, ich beschäftige mich eben auf "theoretischer" Basis mit dem Glück - so, wie ich es sehe, und so, wie andere es sehen. Der Vorteil ist, dass man sich immer nur mit einer Sache beschäftigen kann. Und da, wo Glück ist, na ja, da bleibt nicht viel Platz für anderes... ;-)

Das Glueck ist natuerlich ein Thema, das volle Aufmerksamkeit verdient. Wobei ich hoffe, dass du nicht das, was die grossen Schriftsteller und Erzaehler ueber das Leben zu sagen haben, missachtest, vor lauter "Theorie". Dostojewski, Musil ("Der Mann ohne Eigenschaften" waere sicher was fuer dich), aber auch aktuellere wie Arundhati Roy... nach gewissen verstreuten Links zu schliessen erzaehle ich dir da aber wohl nichts Neues.

In der Praxis sieht es für mich so aus, dass "über Nacht" mein Haus (besser gesagt: meine kleine Wohnung) wegbrennen könnte, und es würde mich nicht unglücklich machen, obwohl es mir materiell und finanziell den "Todesstoß" versetzen würde (zumal ich vor ca. 2 Jahren sämtliche Versicherungen gekündigt habe).

Nuh. So lange es nicht wirklich passiert (was natuerlich keiner wuenscht), ist das erstmal graue Theorie.

Und das aus meiner Erfahrung Faszinierende ist, dass sich die meisten Menschen nach haargenau den selben Prinzipien verhalten, die ich für mein Verhalten als gültig anerkannt habe. Vielleicht Wunschdenken oder Phantasterei, aber so lange die Treffsicherheit so enorm hoch ist, gehe ich von einer Gesetzmäßigkeit aus.

Ich hoffe bloss, du unterschaetzt nicht die Kraft der Selbstbestaetigung, die von solchen Beobachtungen ausgeht. Man hat bestimmte "Gesetze" im Kopf, und das unterstuetzt faszinierenderweise das staendige Beobachten von Bestaetigungsfaellen. Selbst bei unterschiedlichen Menschen, die an gegensaetzliche Gesetze glauben.

Das ist wiederum eines meiner Lieblingsgesetze.

Es kann gut sein, dass ich aus dem von dir Geschriebenen etwas anderes rausziehe, als du hineingelegt hast.

Eben. ;-D

_.Tsunhami"_


Lewian

Das Glueck ist natuerlich ein Thema, das volle Aufmerksamkeit verdient. Wobei ich hoffe, dass du nicht das, was die grossen Schriftsteller und Erzaehler ueber das Leben zu sagen haben, missachtest, vor lauter "Theorie". Dostojewski, Musil ("Der Mann ohne Eigenschaften" waere sicher was fuer dich), aber auch aktuellere wie Arundhati Roy... nach gewissen verstreuten Links zu schliessen erzaehle ich dir da aber wohl nichts Neues.

Lustig. Irgendjemand sagte mal, dass es sich in der Literatur (Romane) immer um die zwei bewegenden Themen des Lebens dreht - Liebe und Tod. Hmm, von Glück war keine Rede. Womöglich besteht das Glück im Leben aus 'Leben' und 'Liebe'.

Vermutlich kenne ich nur einen Teil der Literatur, den du kennst. Meine Kenntnis der Literatur aus dem "Land der Leser" beschränkt sich auf 'Der Spieler' (Dostojewski) und 'Anna Karenina' (Tolstoi) - beides sehr eindrucksvolle Romane. Na ja, immerhin.

"Der Mann ohne Eigenschaften", der Titel alleine, spricht schon Bände. Vermutlich bin ich so ähnlich - ohne Eigenschaften. Das trifft dann weniger meine Persönlichkeit, als vielmehr die möglichst ungefilterte Sicht, die ich versuche, mir zu bewahren. Obwohl es mit gewissem Aufwand verbunden ist, scheint es mir doch richtig zu sein.

Was das Lesen anbelangt... obwohl es hier wahrscheinlich einen anderen Anschein macht, weiß ich nicht, ob ich je wieder ein Buch lesen werde bzw. kann.

Für mich ist Lesen in vieler Hinsicht nicht mehr möglich. Ich begnüge mich mit dem Wenigen, was ich schon mal gelesen habe.

Nuh. So lange es nicht wirklich passiert (was natuerlich keiner wuenscht), ist das erstmal graue Theorie.

Es gibt so eine "verbranntes Haus" - Theorie, welche besagt, dass erst, wenn du durch einen unerwarteten Zufall alles verloren hast, dir bewußt wird, was dir wirklich wichtig ist, was du unter allen verbrannten Dingen, wirklich gerne vor dem Feuer gerettet hättest.

Diese Theorie sieht gewissermaßen etwas Positives darin, dass dir das Haus "unter dem Arsch" wegbrennt, um festzustellen, was dir wirklich wichtig ist und was nicht.

Soweit es mich betrifft, kann das ganze Zeug wegbrennen. Da ist nichts Wichtiges dabei.

Meine Million liegt nämlich sicher auf der Bank. Kleiner Scherz. ;-)

Ich hoffe bloss, du unterschaetzt nicht die Kraft der Selbstbestaetigung, die von solchen Beobachtungen ausgeht. Man hat bestimmte "Gesetze" im Kopf, und das unterstuetzt faszinierenderweise das staendige Beobachten von Bestaetigungsfaellen. Selbst bei unterschiedlichen Menschen, die an gegensaetzliche Gesetze glauben.

Na ja, im Zweifel sind "meine Gesetze" einfach nur sorgfältig ausgebrüteter Irrglaube. Aber das macht mich nur gleicher mit allen anderen Menschen. Auch gut. ;-)

Lhewiatn


Für mich ist Lesen in vieler Hinsicht nicht mehr möglich. Ich begnüge mich mit dem Wenigen, was ich schon mal gelesen habe.

Schade - und seltsam. Im Internet musst du doch auch lesen...

_-Tsu|naxmi_


Schade - und seltsam. Im Internet musst du doch auch lesen...

Sehr schwierig zu erklären. Wäre wohl ein eigenständiger Roman. Habe auch schon mal unter einem meiner alten Nicks was darüber geschrieben. Gänsemond räsonierte mit der ihr gegebenen Emphatie und Sorgfalt, dass ich ihr vorkäme, wie ein Ertrinkender, der sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen will. Das trifft es recht gut.

Weiß nicht, wie ich in diese Situtation gekommen bin, aber ich bin zuversichtlich, dass ich nächste Woche das "Kunststück" vollbringen werde. Wäre mal eine schöne Abwechslung. Ich habe nämlich meine zwei Lieblingsbücher noch nicht gelesen (liegen schon seit 2 Jahren ungelesen rum).

Walden oder Leben in den Wäldern

Über die Pflicht zum Ungehorsam gegenüber dem Staat / Civil Disobedience

Beide sind von Henry David Thoreau. Ziemlich krasser Typ. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass seine Werke einen weitläufigen [[http://en.wikipedia.org/wiki/Henry_David_Thoreau#Influence Einfluß]] auf eine Vielzahl von Personen hatte, welche in ihrem Bekanntheitsgrad weit über ihm standen. Kurze Auflistung der (zumindest für mich) Bekanntesten: Mahatma Gandhi, John F. Kennedy, Martin Luther King, Jr., Leo Tolstoi, William Butler Yeats, Ernest Hemingway, George Bernard Shaw.

Und auch hier gilt wieder: Was ein paar Worte anrichten können...

Faszinierend.

Das wenige Lesen und Schreiben, wozu auch dieser Faden gehört, und womit ich meine viele Zeit fülle, ist im Rahmen meiner Möglichkeiten ein Kompromiss zwischen meiner "Unfähigkeit" und meinem (anscheinend höher wiegenden) Bedürfnis, mich nicht komplett von der Außenwelt abzuschotten. So in etwa.

Alles nicht so einfach, aber auch nicht tragisch. The show must go on... :-)

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