Die Logik vom Glücklichsein

Lyewi$an


Brauchen wir auch keine subjektive Wahrheit?

Schwer zu sagen. Jeder stellt sich die Welt subjektiv irgendwie vor, und wenn du das "subjektive Wahrheit" nennen willst, dann kommt man wohl kaum daran vorbei. Andererseits beinhaltet das Wort "Wahrheit" fuer mich immer einen Anspruch auf Gueltigkeit ausserhalb des direkten Erfahrungsbereiches, und ob wir das brauchen, weiss ich nicht.

Wenn ich sage, "ich sehe hier eine Tasse" ist es zwar korrekt, zu sagen, "es ist meine subjektive Wahrheit, dass hier eine Tasse ist", aber es fuegt der ersten Aussage eigentlich nichts hinzu. Von daher erscheint es ueberfluessig.

Wenn ich aber sage, "hier ist eine Tasse", und ich akzeptiere nicht, wenn jemand anders sagt, da sei keine, dann beharre ich auf einer "Wahrheit". Brauche ich das?

Lqewiaxn


Glaube ist das ursprüngliche Wissen. Das Wissen eines Kindes. Geborgen zu sein.

Für mich, ganz subjektiv für mich alleine, hast du damit den Satz des Lebens gesagt. Für mich ist dieser Faden an diesem Punkt vollendet.

Ich fand den Satz auch klasse, aber die guten Dinge im Leben lassen sich nicht mit einem einzigen Satz abschliessen. (Ausser mit "Tschuess!")

_zTsuQna-mxi_


Die Sonne scheint. Ich habe gegessen. Ich habe geraucht.

Habe nur einen Allgemeinarzt gefunden, der mich wegen Burnout krankgeschrieben hat.

Habe mir einen Waschzuber, Glühbirnen und Müllsäcke gekauft.

Ich bin tierisch erschöpft, und dann doch nicht. Vielleicht ist Erschöpfung gut.

Sehr erschöpft. Und ich bewege mich. Erstaunlich.

Ich denke, ich hatte heute Glück. Vielleicht hatte ich auch Glück, weil ich weniger gedacht habe.

SQetzSenx6


Für mich, ganz subjektiv für mich alleine, hast du damit den Satz des Lebens gesagt.

Für mich. Und wenn ich hier schon Sätze als meine endgültige Wahrheiten bezeichnen darf, dann darf ein Tsunami auch feststellen, dass

weniger gedacht

manchmal das größte Glück bedeutet.

Halten wir uns ein bisschen fest an den "Tages-Weisheiten". Sie verfliegen so schnell wieder.

HCappysHarndstyxler


Warum es den Menschen schwer fällt, glücklich zu sein? Weil sie die Vergangenheit besser sehen, als sie war, die Gegenwart schlechter als sie ist und die Zukunft herrlicher als sie sein wird. (Marcel Pagnol)

...und genau so sehe ich das auch. Menschen sehen immer das was ist als so schlecht an und sagen immer es wird besser/ es kann ja nur besser werden, dabei sehen sie nicht die Schönheit des Momentes. Glücklich sein ist nicht abhängig von Gegenständen sondern von der Sichtweise.

_8Tsuniam>i_


Bam! Das könnte mein Motto sein. 8-)

S|etEz[enx6


Verdammt, ich sollte wieder Brote schmieren, arbeiten, Sport treiben, Zeitung lesen. Mir werden die Weisheiten zu viel und die Wahrheiten zu wenig. Mir geht es auf die Nerven, das alles zwei Seiten hat und ich jetzt schon wieder nicht mehr an die Tagesweisheit glauben kann.

Warum verdammt ist alles so flüchtig? Und warum stört mich das immer wieder, nachdem ich immer wieder auch erkenne, dass das das Beste ist?

Mir fehlt definitiv der Brote-schmieren-Smiley.

_;TsunLami_


Träume sind wichtig. Niemals aufgeben.

S7etzxen6


Vielleicht.

_fTsunvamix_


Verlangen ist auch wichtig. Unbändiges Verlangen.

SDe^t$zen6


Vielleicht.

_,Tsun4a[m@ix_


Immer.

S9et1zevnx6


Seit wann bist du so absolut?

_vTPsunaxmi_


Schon immer.

Sbetzexn6


Dann wage ich aber den Einwand, dass du manchmal gerne PingPong mit "Absolutismen" spielst. Vielleicht -sicherlich- irre ich. Aber das ist mein Eindruck.

Vorsicht, ich bin im Schneckenhaus. Ich kann gerade nur austeilen.

Wehe, du sagst jetzt: Easy Easy.

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