Die Logik vom Glücklichsein

Spetozexn6


Ich schweige.

Hiermit ist es kein Einzeiler mehr.

_1Tsbunalmxi_


Ich weiß. Für Zweizeiler ist die Enter-Taste da.

@:)

S"et9zexn6


Für Zweizeiler ist die Enter-Taste da.

Das ist zu hoch für mich. Bis hierhin konnte ich folgen, Unendlichkeit, Würfel, ok. Aber das?

@:) *:)

_:Tbsun]ami_


Ich denke, Demokratie als Staats- bzw. Regierungsform hat einiges, viel, vielleicht sogar alles mit Glücklichsein zu tun. Man darf nur nicht vergessen, dass sich das Große aus dem Kleinen ergibt und das Kleine aus dem Großen. Viele Facetten.

Beginnen wir mit einem Zitat:

Demokratie: eine Regierungsform, die freie Diskussion voraussetzt, doch ist dies nur erreichbar, wenn die Leute aufhören zu quatschen.

-- Clement Attlee

kein Einzeiler ;-)

Lrewi`an


Ich weiss ja nicht, wie lange ihr schweigen koennt.... ;-D

Anyway.

Ich habe die Frage immer schon sehr spannend gefunden, was man unter Demokratie genau versteht und inwiefern das mit dem Glueck der Menschen zu tun hat.

Ich glaube, dass Demokratie an sich eine recht abstrakte Idee ist, die bis zu einem gewissen Grade in sich widerspruechlich ist (wobei das nicht unbedingt gegen sie spricht).

In der Idealform regiert in der Demokratie das ganze Volk. Insbesondere bedeutet das, dass es nicht bloss eine "Diktatur der Mehrheit" gibt (was naemlich die Minderheiten ungluecklich machen wuerde). Natuerlich muessen Sachen irgendwie entschieden werden und nicht jeder kann immer seinen Willen bekommen.

Es ist daher extrem wichtig, in der Demokratie die Minderheiten zu schuetzen und die Meinungen derjenigen, die sozusagen auf der Schattenseite der aktuellen Entscheidungen und Mehrheiten stehen.

Da kommt aber die Paradoxie herein, dass die Demokratie andererseits sich vor den Meinungen schuetzen muss, die gegen die Demomkratie sind... Demokratie muss erlauben, dass Leute ihre von der Mehrheit abweichenden Meinungen propagieren (und diese koennen irgendwann mal Mehrheitsmeinungen werden), aber muss sie erlauben, dass antidemokratische Gedanken propagiert werden?

Ich glaube, dass es sehr viele verschiedene Moeglichkeiten geben kann, eine Demokratie aufzuziehen; nicht bloss parlamentarisch, repraesentativ und mit Wahlen (z.B. die alten Raeterepubliken).

Aber alle fuehren ihre Probleme mit sich.

Warum macht Demokratie gluecklich? Ich glaube, weil das Gefuehl; gluecklich macht, Einfluss zu haben und zusammen mit anderen etwas zu erreichen. Das ist in der Demokratie im Prinzip moeglich.

Warum macht Demokratie nicht gluecklich? Verschiedene Gruende:

a) Wenn man zur Minderheit gehoert und gegen den eigenen Willen entschieden wird.

b) Wenn man glaubt, dass die Mehrheit sich nicht nach guten Argumenten richtet, sondern anderen Sachen (Popularitaet der Politiker etc.). Das bedeutet insbesondere auch, dass man glauben kann, dass durch die Demokratie die politischen Diskussionen populistisch und unsachlich werden (obwohl es meines Wissens keine Anhaltspunkte gibt, dass in Diktaturen und Monarchien sachlicher diskutiert wird).

c) Wenn man andere Menschen fuer doof haelt und/oder ihnen die Butter auf dem Brot nicht goennt, und lieber von einem Diktatur regiert werden will als von den Trotteln um die Ecke regiert zu werden. Weniger polemisch: Wenn man glaubt, dass die Leute nicht gebildet und klug genug fuer eine Demokratie sind und man lieber von Experten regiert wuerde.

d) Weil in Demokratie gestritten und diskutiert wird, und das macht harmoniebeduerftige Leute nicht gluecklich.

e) Weil die Demokratie leider nicht so ganz perfekt demokratisch ist. In einem bevoelkerungsreichen Land wie Deutschland z.B. ist trotz Parlament und Wahlen das Faellen der politischen Entscheidungen sehr weit weg von einzelnen Buerger, der glaubt, er solle Einfluss haben, und das frustriert.

Ich bin trotzdem Demokrat, denn mit all diesen Gruenden kann man irgendwie umgehen. Alles im Leben hat Nachteile.

Lkew^iaxn


Es koennte genauso spannend sein, darueber zu diskutieren, wie dieser Faden so laeuft bzw. wie er laufen sollte (irgendwie anders?) aber ich habe zu tun. 8-)

S>etz)en6


Lewian, wieso verdammt empfinde ich leichtes Schuldbewusstsein? %:|

_UThsun}amxi_


;-D

S(etz>en6


Wir sind voll die Hardliner. Überall one-liner.

S\etz,en6


Aufhören bitte. Bitte. Ich kann nicht mehr und überall laufen Tränen vor lauter Lachen und dieser verdammt Satz muss so lang werden, dass er ein Zweizeiler wird.

Ich lasse nun Gnade walten und gehe. *:)

_-TsIunaPmi_


Ja, warum nicht?

Auch das ist ein Nutzen der Demokratie.

Machen wir uns doch mal wirklich und ernsthaft Gedanken über Demokratie. Also, wenn neben dem Alltag und den Liebeleien noch Zeit dafür ist. Wir haben und leben in einer Demokratie. Sie hängt an unseren Schnüren, wir hängen an ihren.

Was bedeutet der Begriff Demokratie? Eine einfache Frage

Schwieriger sind diese:

Wie ist Demokratie entstanden?

Wo wird sie hinführen?

Lewian, ich werde später auf deinen Post eingehen.

LXewiaxn


Lewian, wieso verdammt empfinde ich leichtes Schuldbewusstsein?

Warum fragst du mich das, und nicht dich selber?

BHellGaSwDa`n-C0ullexn


:)D

_bTs7unamxi_


Oha, hier geht's ja ganz schön zur Sache.

_TTsunaymix_


Zwischen den Zeilen steht etwas. Auch zwischen den Welten.

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