Die Logik vom Glücklichsein

h7eyer{dahxl


@ YangYin

Jemand der sich entscheidet andere menschen schlecht zu behandeln wird niemals liebe in seinem herzen spüren können

Was ich aber wirklich zu bezweifeln wage.

Wo liegt den deiner Ansicht nach die Verbindung zwischen Tun und Sein? Sind wir nicht das Tun, ganz ohne Sein? Sind wir nicht Menschen, die einen Forumsbeitrag verfassen, Menschen die essen, die schlafen, die lieben. Ist das Sein nicht immaginär, nur eine Vorstellung, gleich die Seele eine Umschreibung für das Innerste ist? Ist Sein nicht vielmehr ein Ende, ein Ziel, das uns leitet? Und wenn Sein nicht da ist, wie sollen wir nicht auch lieben können?. Kannst du in fremde Seelen blicken?

YxaLng[Y@ixn


:)z :)^

YLangxYin


heyerdahl

schlechte taten fussen auf schlechten gedanken.......schlechte gedanken verursachen schlechte gefühle.......schlechte gefühle führen zu kummer.........kummer zeigt das fehlen von liebe. ;-)

_\Tsu!namGi_


Lewian

Irgendwie sehe ich einen Haken an diesem "Alles ist konstruiert."

Wenn wir uns den Menschen, seine Wahrnehmung und sein Bewusstsein für einen Moment wegdenken, dann bliebe ja noch etwas übrig, also zumindest all das, was "Prä-Mensch" ist, und zumindest dieses könnte man durchaus, im Gegensatz zu konstruiert, als existent bezeichnen.

Wenn man diesem Gedanken folgt, dann könnte man jetzt den Menschen wieder hinzuaddieren, dass eine Ko-Existenz zwischen Konstruktion und Existenz besteht.

Jetzt halte ich es durchaus für möglich, dass die Konstruktion sich nicht nur auf sich selbst beziehen kann, sondern auch durchaus Zugang bzw. Erkenntnis über die Existenz hat, welche nicht konstruiert ist.

hmeyervdaxhl


YangYin, du scheinst viel von östlicher Philosphie zu wissen, das hebt dich hervor und macht dich für mich interessant. Doch erlaube mir deine Kausalkette als Modelfall zu deklarieren. Abgesehen von der Definition von schlecht, die ich ausdrücklich nicht diskutieren möchte, stoßen mir 2 Dinge auf.

1. Die Dialektik zwischen "Gute Absicht bedeutet nichts, die Tat ist alles" || "Schlechte Absicht ist schon schlechte Tat"

Kann aus schlechtem wirklich nichts gutes werden? Wo liegt der Maßstab..bei mir oder dem Geschädigten/Begünstigten

2. Kummer und Liebe sollen nicht vereinbar sein? Einem Menschen der Liebeskummer hat... mangelt Liebe in sich?

YkangYxin


heyerdahl

zu 1.: es geht um wahrhaftigkeit.......hält man etwas gegenwärtig für richtig kann es rückblickend schlecht gewesen sein......umgekehrt verhält es sich genauso.......im tiefen kern geht es eigentlich nur darum seinem wesen gemäss zu handeln......ob eine handlung gut oder schlecht ist kann man allgemeingültig nicht sagen.......

zu 2.: es mangelt ihm an selbstliebe und erkenntnis........liebeskummer ist oft egoistisch motiviert........diese person liebt mich nicht oder nicht mehr also leide ich........vielmehr sollte man es so sehen das wenn man jemanden liebt man nicht erwartet zurückgeliebt zu werden sondern das gefühl um des gefühlswillen geniesst......ohne besitzanspruch.......

L%ewiaxn


Tsunami

Wenn wir uns den Menschen, seine Wahrnehmung und sein Bewusstsein für einen Moment wegdenken, dann bliebe ja noch etwas übrig, also zumindest all das, was "Prä-Mensch" ist, und zumindest dieses könnte man durchaus, im Gegensatz zu konstruiert, als existent bezeichnen.

Diese Gedanke ist ganz offensichtlich hypothetisch von dir konstruiert. Wenn es wirklich so waere (was durchaus sein kann; ich behaupte ja nicht, es sei Wahrheit, dass es nicht so ist), waere keiner da, der es pruefen koennte.

Jetzt halte ich es durchaus für möglich, dass die Konstruktion sich nicht nur auf sich selbst beziehen kann, sondern auch durchaus Zugang bzw. Erkenntnis über die Existenz hat, welche nicht konstruiert ist.

Das ist durchaus moeglich, bloss leider gibt es keinen Weg, das herauszufinden. (Was immer beobachtet wird, wird von jemandem beobachtet.)

Uebrigens sind wir uns insofern einig, dass auch zu meiner persoenlichen Wirklichkeit die Existenz einer nicht von mir konstruierten Realitaet ausserhalb der menschlichen Wahrnehmung gehoert. Dieses ist eine Konstruktion, aber eine, die ich teile, und die ich demzufolge keinesfalls fuer eine "Illusion" halte, sondern fuer eine Realitaet, die so stabil ist, wie sie eben sein kann (bloss halt unter dem allgemeinen Vorbehalt, an dem der Mensch nicht vorbeikommt).

LPeYwiaxn


YangYin

:)^ :)^

...aber:

.im tiefen kern geht es eigentlich nur darum seinem wesen gemäss zu handeln......ob eine handlung gut oder schlecht ist kann man allgemeingültig nicht sagen.......

Sagst du damit nicht implizit: "Seinem Wesen gemaess zu handeln ist gut"?

Y]aUng~Yixn


Lewian

Sagst du damit nicht implizit: "Seinem Wesen gemaess zu handeln ist gut"?

Nein, natürlich nicht ;-) ........es mag sich gut anfühlen da es in der eigenen harmonie geschieht aber für andere und deren wahrnehmung kann es durchaus als schlecht gesehen werden....... :)z

hAey^erd[ahxl


zu 1.: es geht um wahrhaftigkeit.......hält man etwas gegenwärtig für richtig kann es rückblickend schlecht gewesen sein......umgekehrt verhält es sich genauso.......im tiefen kern geht es eigentlich nur darum seinem wesen gemäss zu handeln......ob eine handlung gut oder schlecht ist kann man allgemeingültig nicht sagen.......

Nun, wenn du von Wahrhaftigkeit sprichst, gibt es doch gut und schlecht. Das man das allgemeingültig nicht sagen kann, darüber zweifle ich, denn: Die spätere Entwicklung kann nie genau bestimmt werden. (dass der gekrümmte Finger am Abzug den Vorwärtsdrang der Kugel erhöht, sei mal so stehen gelassen) Die spätere Betrachtung einer Handlung ändert schon wieder die Relation zwischen "gut/wahr" und "schlecht/falsch" und ist deshalb wohl als Denkentscheidung im Kontekt einer neuen Wahrhaftigkeit zu sehen. Absolut ist selten was im Leben.

s

ollte man es so sehen das wenn man jemanden liebt man nicht erwartet zurückgeliebt zu werden sondern das gefühl um des gefühlswillen geniesst......ohne besitzanspruch.......

Das klingt schon sehr göttlich :-D Und doch macht es einen Unterschied, ob die Liebe nun erwidert wird oder nicht. Kann es sein, dass in deinem Denken Gefühle einer bestimmten Form, einer geistigen Vorstellung, entsprechen müssen?

Lsewiakn


Mein Wesen ist so, dass ich bei den meisten Handlungen nicht weiss, ob sie "meinem Wesen gemaess" sind. (Was ich uebrigens auch nicht allzusehr vermisse... ganz selten mal...)

Y1ang!Yin


heyerdahl

Kann es sein, dass in deinem Denken Gefühle einer bestimmten Form, einer geistigen Vorstellung, entsprechen müssen?

Ja es macht einen unterschied,stimmt. Wenn man aber weiss das alles was sich zusammenfügt, auch beziehungen, sich wieder "zersetzen" wird und man nichts erzwingen kann dann ist das ein trost.

Das wort "muss" ist leider auch nie hilfreich..... ;-)

Lewian

Mein Wesen ist so, dass ich bei den meisten Handlungen nicht weiss, ob sie "meinem Wesen gemaess" sind. (Was ich uebrigens auch nicht allzusehr vermisse... ganz selten mal...)

Dann ist doch alles für dich in ordnung :)^ . Niemandem ist geholfen wenn man sich ständig fragt ob diese oder jene handlung seinem wesen entsprechend ist......... ;-)

_QTsunamxi_


Lewian

Diese Gedanke ist ganz offensichtlich hypothetisch von dir konstruiert. Wenn es wirklich so waere (was durchaus sein kann; ich behaupte ja nicht, es sei Wahrheit, dass es nicht so ist), waere keiner da, der es pruefen koennte.

Das ist jetzt schwierig. Wenn wir davon ausgehen, dass Konstruktion durch das Bestehen des Menschen erfolgt, dann ist es doch nicht hypothetisch, sondern eigentlich unser aller Wissen, dass der Konstruktion eine Existenz zugrundeliegt.

Jetzt halte ich es durchaus für möglich, dass die Konstruktion sich nicht nur auf sich selbst beziehen kann, sondern auch durchaus Zugang bzw. Erkenntnis über die Existenz hat, welche nicht konstruiert ist.

Das ist durchaus moeglich, bloss leider gibt es keinen Weg, das herauszufinden. (Was immer beobachtet wird, wird von jemandem beobachtet.)

[...]

Wenn ich es recht überlege, dann halte ich Erkenntnis über die Existenz nicht nur für möglich, sondern für sehr realistisch.

Weiter denke ich, dass das menschliche Leben im Gesamten, aber auch das jedes einzelnen unter anderem ein Erkenntnisprozess ist. Der eine kommt in seinem Leben diesbezüglich weiter, der andere weniger weit. Ich wage sogar zu behaupten, dass einige Menschen dieses Ziel der Erkenntnis der Existenz bereits erreicht haben bzw. hatten, wenn man das denn überhaupt als Ziel sehen will.

LlewiPaxn


Das kannst du gerne so denken. 8-)

Y*ang}Yxin


ich mache mal eine :)D

*:)

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