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Die Logik vom Glücklichsein

_BTsunammxi_


Ein guter Tag

Hach, ein herrlicher Tag. Eigentlich genauso wie der gestrige und schätzungsweise der morgige.

Nun gut, ich sehe es nicht immer so, aber die meiste Zeit schon.

Versuch Nr. 74 steht an

Nach wie vor. Ich muss schätzungsweise bis ca. Mitte nächster Woche warten. Eigentlich mag ich nicht warten, aber dann wiederum ist es okay. Ich kann ja eh nichts daran ändern - an der Wartezeit. Man kann sich nicht immer alles aussuchen. Aber wenn man sich immer alles aussuchen könnte, dann wäre es auch blöd, denke ich.

Wenn es klappt und gefühlsmäßig sieht es relativ gut aus, dann werde ich seit langer Zeit mal wieder 'ein gutes Blatt' in der Hand halten... und dann... ja dann... weiß ich noch nicht, was ich damit anstellen werde, ja, überhaupt anstellen kann...

Nun ja, mir ist eigentlich nie langweilig. Irgendwas wird mir schon einfallen. Vielleicht sogar etwas Sinnvolles.

Zu dem 'guten Blatt' bzw. den Karten fällt mir ein Zitat ein:

Die Karten werden uns ausgeteilt, aber wie wir sie spielen, bleibt uns überlassen.

Der Schlüssel zum Glück

Es ist eine Gefühlssache.

Wenn man es sich genau anschaut, dann ist Glücklichsein: sich glücklich fühlen.

Jetzt könnte man sagen 'Dööhh', das war doch klar, und Gefühle sind ein ewiges Mysterium und unberechenbar.

So ist es aber nicht.

Gefühle sind weit mehr als die plötzlich einkehrende Gemütsschwankung.

Erstmal ist ein Glücklichsein ohne Gefühle nicht möglich.

Zum anderen ist es so:

Gefühl ist Ursache und Symptom von allen Dingen.

Die Logik vom Glücklichsein ist die Logik von Gefühlen.

Es ist unbestreitbar und dafür muss man kein Hellseher sein, dass menschliches Bestreben immer darauf ausgerichtet ist, sich gut zu fühlen.

Niemand würde forschen, niemand eine Familie gründen, niemand sich verlieben, niemand lieben, aber auch niemand jemanden zusammenschlagen oder einen Krieg führen, wenn er sich dabei nicht irgendwie gut fühlen würde.

Somit sind Menschen durchaus berechenbar und man kann bei einem Menschen seinen 'Gefühlshaushalt' deutlich erkennen.

Gefühle sind in Anbetracht ihrer Mächtigkeit nicht zu unterschätzen.

Gefühle haben ihre Brücke zum Verstand über die Intuition und ihre Brücke zu anderen Menschen über die Empathie. Auch der körperliche Schmerz ist ein Gefühl.

Gefühle sind nicht wirr, sondern arbeiten mit einer gewaltigen Präzision.

Sie sind ähnlich einem Naturgesetz, welchem man widersprechen oder sich anpassen kann.

Faszinierend ist auch, dass Gefühle immer dabei sind, beim Sichten der Gehaltsabrechnung, beim Heiraten, wenn man sich gerade solidarisch zeigt oder auch wenn man gerade alleine ist und meditiert; oder die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt.

Die Logik von Gefühlen ist gewaltig.

Und wieder wiederhole ich mich ;-) :

[[http://www.youtube.com/watch?v=d6wRkzCW5qI Gefühle]]

(im Leben ist nichts für frei, selbst die guten Gefühle nicht)

_NTsun2axmi_


Oh, ich vergaß.

Gefühle sind auch der Stoff, aus dem Liebe, Angst und Haß gebaut sind.

Alle drei zusammen sind die größten Lehrmeister aller Zeiten.

Wenn man es genau nimmt, dann sind Gefühle der größte Lehrmeister aller Zeiten.

Auch ein Hitler nährte sich aus Gefühlen, ebenso Mutter Theresa.

Gefühle entscheiden letztendlich über Leben oder Tod, Krieg oder Frieden, Egoismus oder gemeinschaftliches Denken.

Gefühle sind die mächtigste Kraft, mit der der Mensch konfrontiert ist.

Jeder Mensch weiß, wie es ist, wenn er sich gut fühlt oder wenn er sich schlecht fühlt.

Und jeder Mensch weiß, wie es den Fortgang des eigenen Lebens bestimmt.

Gefühle sind ein ständiger Begleiter.

Und somit entscheidet sich auch das Glücklichsein jederzeit.


Es lohnt sich, sich mit seinen Gefühlen auseinanderzusetzen, denn darüber entscheidet sich, wer man ist und wer man sein wird.

u)pel?a


Als Mensch mit Hang zum Misanthropismus: Glück ist Zufriedenheit, oder die Fähigkeit, sich mit den Umständen zu arrangieren (vorausgesetzt, sie verlangen nicht von mir, mich total zu verbiegen). Das setzt wiederum die Fähigkeit zu VERGESSEN voraus - eine Kunst, die unterschätzt wird.

Und: Glück liegt nicht nur in mir. Und wer den Menschen gefunden hat, der Glück channeln kann, der in einem die Fähigkeit wachruft, glücklich zu sein, der sollte bis ans Lebensende nicht mehr loslassen. Mein Partner ist mein Antidepressivum.

_NTslunaxmi_


oder die Fähigkeit, sich mit den Umständen zu arrangieren (vorausgesetzt, sie verlangen nicht von mir, mich total zu verbiegen)

Ja, das gehört sicherlich auch zum Glück. Zumindest wenn man die Umstände nicht verändern kann.

Das setzt wiederum die Fähigkeit zu VERGESSEN voraus – eine Kunst, die unterschätzt wird.

Ich persönlich vergesse nichts. Nun gut, ich vergesse schon mal, die Herdplatte nicht auszustellen, aber ansonsten habe ich eher ein elefantöses Gedächtnis. Insbesondere kann ich mich oft sehr gut an ganz kleine unnütze Dinge und Begebenheiten erinnern.

Ich denke allerdings, dass es den meisten Menschen so geht, dass sie kaum etwas vergessen. Es ändert sich mit der Zeit wohl eher die emotionale Bewertung von Dingen und Personen, so dass sie in ihrer Bedeutung bzw. Priorität, die sie mal hatten, sehr stark in den Hintergrund rücken bis sie nahezu bedeutungslos sind.

Natürlich funktioniert das Ganze auch anders herum, so dass Begebenheiten oder Personen aus der Vergangenheit an Bedeutung gewinnen.

Denke aber, dass wir beide mehr oder weniger dasselbe meinen.

Und: Glück liegt nicht nur in mir. Und wer den Menschen gefunden hat, der Glück channeln kann, der in einem die Fähigkeit wachruft, glücklich zu sein,

Dazu fällt mir ein Spruch ein, den ich nur noch halb hinkriege:

... der in einem die Melodie zum Klingen bringt, welche man schon vergessen glaubte.

:-)


Einen schönen Tag allerseits! :)*

_1Tsuinamix_


ähm, ja... "nicht auszustellen" = "auszustellen"

_HTsun*ami_


Heute werde ich mir mal wieder was Leckeres kochen.

Na ja, ganz ehrlich, ich glaube, ich könnte es viel besser, als ich es tue.

Ich habe noch ein wenig Fleisch zu Hause. Man sollte eh nicht soviel Fleisch essen. Und ich habe noch ein paar Zwiebeln. Ich muss mich zwischen Chili con Carne und Spaghetti Bolognese entscheiden.

Ich denke, es wird eine Mischung aus beidem. Ich habe noch Spirelli-Nudeln zu Hause.

Okay, ich brauche nur noch eine Dose Tomaten und ein paar Champignogns.

Na ja, wird schon werden.

_?TsunLami_


Ich hatte richtig Hunger, also habe ich mich erstmal mit anderen Sachen begnügt:

2 Wasserbrötchen, saftiger Krustenschinken in Scheiben und ein Gurkentöpfchen. :-q

cDeteMrumd censxeo


Was sind denn Wasserbrötchen?

iImmkerfDragenfrxagen


Ich habe behauptet, dass Menschen glücklich sein wollen, aber sich nicht besonders viele Gedanken darüber machen, sondern sich den lieben langen Tag mit Dingen beschäftigen, die nichts mit Glücklichsein zu tun haben, und sie auch nicht darauf hinarbeiten.

Ich hab hier jetzt nicht alles gelesen, aber ich behaupte, dass sich viele Menschen Gedanken machen, wie sie glücklich sein können.

Ich würde von mir behaupten, dass ich jede freie Minute damit verbringe, mir Gedanken zu machen, wie ich glücklich werde, es direkt genießen, wenn ich es bin usw.

Das Problem ist eher, dass sich viele Menschen grundsätzlich nicht mit sich selber auseinander setzen und so selber garnicht wissen, wann sie selber Glück empfinden, weil sie immer nach mehr streben.. :p>

_cTsu8namxi_


immerfragenfragen

Keine Einwände.

ceterum

Was sind denn Wasserbrötchen?

Die "ganz normalen Brötchen", andere nennen sie auch Schrippe oder Semmel, aber ich nenne sie gern Wasserbrötchen.

[[http://www.starckerbaecker.de/catalog/images/1000_Wasserbroetchen.jpg Wasserbrötchen]].

_0Ts|una=mi_


Ein guter Tag neigt sich dem Ende.

Wenn ich darüber nachdenke, dann war der der Tag scheiße, denn da waren keine Highlights, und eigentlich ist nichts besser als es gestern war. Null Ausbeute.

Aber vom Gefühl her, war es ein guter Tag.

Und dieses Gefühl, dass es ein guter Tag war, das ist soweit ganz okay.

Es kann besser sein. Es wird besser werden. Da bin ich mir extremst sicher.

_kT:sunaxmi_


Wieder mal ein guter Tag.

Ich könnte auch kritisieren und zweifeln, aber manchmal muss man einfach sagen:

Es war ein guter Tag.

_BTs`unaemxi_


Auf Bäume klettern

Ja, ich würde sagen, es war kein schlechter Tag.

Wenn ich genau darüber nachdenke, dann war es ein sehr guter Tag.

Heute habe ich einem kleinen Mädchen auf einen (für sie) großen Baum geholfen.

Und morgen wird vielleicht ein Wunder wahr – mein persönliches Wunder.

Wir werden sehen.

_/Tsunagmxi_


Ich bin, also schreibe ich.

Versuch Nr. 74 ist fehlgeschlagen.

To be honest, it is a pain in the arse.

However, I am willing to go.

Maybe attempt no. 75 will do it.

I played a lot of games in my life and I always fared well with: Expect the unexpected.

And I am sure that it will work out.

_%Tsu^namix_


Es ist ein guter Tag

Und viele werden folgen.

The next test is to come.

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