Die Logik vom Glücklichsein

_2Tsunajmxi_


Logig zum Glücklich sein?

Im Umkehrschluss gäbe es dann auch eine Logig zum UN-Glücklichsein.

Ja, warum nicht?

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Logik#Unterschiedliche_Bedeutungen_des_Begriffs_.E2.80.9ELogik.E2.80.9C Logik]] hat viele Bedeutungen, welche sich über den Lauf der Geschichte gewandelt haben und vermutlich auch noch wandeln werden – zum Beispiel: Erkennntnis, Gesetzmäßigkeiten, natürlicher Menschenverstand.

Es gibt durchaus Erkenntnisse bzw. Gesetzmäßigkeiten, gegen die man sich wenden kann und welche nahezu zwingend Leid und Unglück über andere oder sich selbst bringen.

Wie bereits zuvor erwähnt, muss man hier zwischen Umständen und Entscheidungen differenzieren. Umstände beeinflussen Entscheidungen und Entscheidungen beeinflussen Umstände.

Entscheidungen treffen bzw. Einfluß nehmen setzt natürlich voraus, dass man überhaupt Einfluß hat. Das wiederum setzt im ersten Schritt Erkenntnis und Erfahrungen voraus, um möglichst viele Möglichkeiten zu sehen und auch nutzen zu können. Wenn man nun mehrere Entscheidungsmöglichkeiten hat, sagen wir mal 10, 100 oder 1000, dann sind diese Entscheidungen nicht alle gleichwertig. Das gilt für den Verbrauch von Ressourcen, wie viele Menschen involviert sind und was es ihnen – körperlich und geistig – abverlangt. Natürlich ist man selbst eine von diesen Personen.

Jegliche Entscheidung ist mit diversen Attributen verbunden. So können Entscheidungen, die man trifft, egoistisch oder gemeinnützig sein, effizienter oder ineffizienter, mehr Glück oder mehr Unglück verursachen.

Nach Möglichkeit sollte man unter den vielen Möglichkeiten eine möglichst effiziente und weise Entscheidung treffen – immer und immer wieder. Der Rest liegt bei Gott.

_CTs3unamxi_


Ich denke, ich habe mal geschrieben, dass Liebe höchste Effizienz ist, was ich nach wie vor so sehe. Man kann also bei meinem vorherigen Beitrag alle Passagen mit dem Wörtchen 'effizient' auch gerne mit dem Wörtchen 'liebevoll' ersetzen, sofern es einem danach beliebt.

_ITsunhamix_


Liebe ist ein Urprinzip.

_sTs"unamix_


Don't mess with it.

_!TsuAnamiO_


[[http://www.youtube.com/watch?v=ydfH7iuLR0I Love.]]

dWreisä}ulWen


Setzen6

So absolut würde ich es nicht sehen. Es gibt Geschehnisse, da helfen auch kleine Glücke nicht mehr.

Es gibt Dramen, da helfen keine Komödien im Vorspann.

Glück und Unglück liegen wahrlich nahe beieinander, wie so vieles Gegensätzliches im Leben.

Leider ":/

_BTsunaTmix_


Maybe love is not enough.

Es hängt wahrscheinlich stark davon ab, was man unter Liebe versteht.

Exemplarisch nochmal ein Verständnis bzw. Auszug aus einem der letzten Texte:

Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemand gehen zu lassen, wissen, wann es heisst, Abschied zu nehmen. Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Weg stehen, was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben.

S<etziexn6


Das mit der Liebe ist so eine Sache.

Eine, über die es vieles zu sagen gibt. Eine, über die es nicht viel zu sagen gibt.

Etwas, für das es wunderschöne Worte gibt. Aber keines trifft es so ganz.

Liebe ist für mich ebenso vage wie die meisten Gefühle. Liebe schwankt, kippt, wächst.

Wie sollten bestrebt sein, den liebenden Teil in uns anzunehmen. Wir sollten die Liebe wagen, die in uns wartet. Die Liebe hat gute Manieren, sie wartet still und leise vor sich hin. Die Liebe ist aber auch übermütig, wenn man sie lässt. Die Liebe ist sehr jung und sehr alt, sehr neugierig und sehr weise.

Die Liebe glänzt manchmal durch Abwesenheit.

Erst erkennen wir sie nicht, später dann erkennen wir ihre Verkleidung: Liebe zeigt sich in Freude, in Melancholie, in Härte und Frohsinn.

Die Liebe schlummert in vielem.

Manchmal verschläft sie auch taktvoll.

Manchmal haben wir Angst vor ihr. Ich auch.

S-eXtzenx6


Liebe ist ein Urprinzip.

Diese Aussage finde ich wahrlich sehr gewagt.

_fTs8unamxi_


Über Liebe kann man lange und köstlich diskutieren. Man kann über sie streiten, man kann sie vergöttern oder sie kleinreden. Das alles stört die Liebe wenig.

Liebe ist höchst effizient, ein unerschöpfliches Potential.

Und manchmal ist es der Mensch auch, indem er einen Teil des Potentials verwirklicht.

_&Tsuna/mi_


Vertrauen ist wichtig.

Z2en2joxr


Über Liebe kann man lange und köstlich diskutieren. Man kann über sie streiten, man kann sie vergöttern oder sie kleinreden. Das alles stört die Liebe wenig.

Liebe ist höchst effizient, ein unerschöpfliches Potential.

Und manchmal ist es der Mensch auch, indem er einen Teil des Potentials verwirklicht.

_Tsunami_

Das hast Du aber schööön ausgedrückt :)^ Grüße und alles Gute *:)

L}ewiJan


Ich habe gestern Wim Wenders' "Pina" gesehen. Ich habe in meinem Leben nie viel getanzt, das war nie so meine Welt, ich kann mich aber an mehrere Momente in meinem Leben erinnern, in denen ich so freien Ausdruckstanz gesehen habe und das ganz faszinierend fand. Ist dann irgendwie immer wieder voruebergehend von meinem Wahrnehmungsradar verschwunden. Vielleicht ist das was fuer mich.

Es kommen ja eigentlich auch ganz normale Bewegungen darin vor, bloss eben bewusst "getanzt". Das Leben sieht ganz anders aus, wenn es bewusster getanzt wird, und vielleicht kann man den Alltag viel mehr tanzen. Oder wenigstens in den Pausen des Alltags tanzen, so dass der Koerper die Gefuehle verkoerpern kann und sie nicht verpuffen...

Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren.

Pina Bausch

m?alJguck.n3x1


Glück und Unglück liegen wahrlich nahe beieinander, wie so vieles Gegensätzliches im Leben.

Leider

Woher weiss man denn genau, was Glück und was Unglück ist?

Zum Beispiel kann es Unglück sein, wenn man entlassen wird. Aber vielleicht ist dann die neue Stelle besser als die alte. War es dann Unglück oder Glück?

Wir Menschen haben uns ein inneres System aufgebaut und definieren nun Ereignisse oder geben ihnen einen Wert. Zugegeben, ich als Mensch empfinde das auch so, indem ich mich dann unglücklich fühle. Aber oftmals haben sich die schrecklichen Dinge, als das Beste herausgestellt.

Swetzexn6


Woher weiss man denn genau, was Glück und was Unglück ist?

Zum Beispiel kann es Unglück sein, wenn man entlassen wird. Aber vielleicht ist dann die neue Stelle besser als die alte. War es dann Unglück oder Glück?

Ich denke, dass Glück und Unglück meistens nicht unbedingt durch Geschehnisse sondern durch unsere Haltung ihnen gegenüber definiert werden.

Ich kann zum Beispiel nicht wirklich beurteilen, ob ich in meinem Leben viel Glück hatte oder mir viel Unglück entgegen schlug. "Schlimmer gehts immer" und verglichen mit einem afghanischen Kind lebe ich wohl im Paradies. Verglichen mit einem Kind, das behütet aufwuchs, habe ich dann halt eher Pech gehabt. Ob ich also mit Glück oder Unglück gesegnet / bestraft bin? Das ist relativ.

Fakt ist aber, dass ich oft unglücklich und glücklich war. Das war dann für mich ganz und gar nicht relativ.

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