Die Logik vom Glücklichsein

S{et%zexn6


Glück: Geborgen zu sein. Geborgenheit kann auch durch eine Decke und ein vertrautes Bett entstehen.Die Katze schnurrt.

p?etera$sizo


ich würde die das buch von dr hirschhausen empfehlen "glück kommt selten allein"

oder schau bei youtube.de sein programm. ist echt klasse was der mann präsentiert, zum denken anregt und vor allem lustig rüberbringt =)

_NTsunCamiY_


Eigentlich mag ich animierte Filme nicht so, aber [[http://www.youtube.com/watch?v=YdaMGcOyfjM den]] würde ich mir wohl anschauen. Den ersten Teil fand ich ganz okay bis ganz gut.

_>T~su'namDi_


Schlüsselfrau

Hallo. *:)

Dann wollte ich noch den Schluss lesen aber da war alles so verwirrend, dass ich zurückgeblättert habe. Gibt es hier in dem Thread ein Paar?

Die Struktur hier ist so eine Sache für sich. ;-) Irgendwie geht's wohl immer um Glück. Ansonsten würde ich sagen, schreiben hier einfach Leute, die ganz gut miteinander auskommen und sich gerne über Glück und andere Dinge austauschen – oder anders ausgedrückt: schreiben "frei Schnauze". Mit Paar meinst du wahrscheinlich Menschen, die im üblichen Sinne eine Beziehung führen. Das ist mir ehrlich gesagt nicht bekannt.

Aber ihr könnt mir auch nicht helfen beim glücklich werden?

Ich schätze, das Wollen steht außer Frage. Allerdings liegt das meiste letzten Endes doch in der eigenen Hand. Und hier im Faden kann man vermutlich zumindest ein paar Anregungen finden, um bestimmte Aspekte seines Lebens zu rekalibrieren.

Aber es ist ja auch möglich dass ich die entscheidende Logikpassage irgendwie verpasst habe ich lese noch einmal nach

Irgendwo steht auch was über Logik. Wo war das aber nochmal? ":/

Hast du eine Logik gefunden?

Wenn ich mir die Freiheit nehmen darf, Logik mit Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten zu übersetzen, dann habe ich diese durchaus für mich gefunden. Allerdings lässt sich das nur schwierig in 10 Sätze oder so pressen. Sonst wäre der Faden auch nicht so lang. ;-)

Habe ja genügend Zeit dafür, habe Nachtschicht :°(

Meine Mutter hat sehr viele Jahre als Krankenschwester in der Nachtschicht gearbeitet. Zu einigen passt eine Schichtarbeit besser als zu anderen, wobei das sicherlich auch immer vom Berufsfeld abhängt. Blöd ist sicherlich immer, dass man sein Leben oft stark zeitlich versetzt zu den meisten anderen Werktätigen lebt, was auch gerade bei der Betreuung eigener Kinder eine enorme Belastung sein kann.

Vielleicht ist für dich langfristig eine Änderung machbar bzw. erstrebenswert.

ScetzDen6


Die Katze hat mich sehr sanft mit einem Pfotenschlag ins Gesicht geweckt. Die Krallen hatte sie freundlicherweise aber eingezogen. Widerstand war zwecklos, das Exemplar hatte Hunger. In etwa [[http://www.youtube.com/watch?v=w0ffwDYo00Q so]].

Die Sonne schien herein, habe alle Fenster aufgerissen und die ganze Wärme herein gelassen. Im Hintergrund brummelt die Waschmaschine nun vor sich hin. Es ist wieder alles an seinem Platz. So ist es gut!

Vielleicht wird es ein guter Tag.

S`etzxen6


[[http://grundschullehrer.homepage24.de/bilder/lustige_bilder/008.bmp.jpg Harmonie1]]

[[http://www.tti.be/pics-in-text/position2.jpg Harmonie2]]

[[http://www.reiki-lichtung.de/images/waldlichtung_480.jpg Harmonie3]]

Mögest du jeden Tag wieder dankbar mit dir zusammenleben.

(Altirischer Segenswunsch)

SleQtzen6


lieben und feiern.

_/Tsu\nAamxi_


Here we go. Oder auch so zzz.

_`Tsun3amxi_


Nach meiner Meinung, aber auch nach Meinung vieler anderer, einer der besten Filme aller Zeiten:

[[http://www.youtube.com/watch?v=lTSDBhczJMU The Shawshank Redemption.]]

_#Tsuenamix_


I'm sick and I live.

I will not go down under the ground
"Cause somebody tells me that death's comin' 'round
An' I will not carry myself down to die
When I go to my grave my head will be high

-- Bob Dylan

BGell#aSwa|n-Cullxen


Glück = subjektives Wohlbefinden

Das Glück ist subjektiv. Es besteht und entwickelt sich unser Leben lang aus dem dynamisch schwankenden Zusammenspiel seiner vier Glücksmodule:

Zufriedenheit mit dem Leben im Ganzen

+ Zufriedenheit mit den persönlich wichtigsten Lebensbereichen

+ (Anzahl der angenehmen — unangenehmen Gemütszustände)

Gemütszustände sind alles, was wir fühlen und empfinden, all unsere Emotionen, Gefühle und Stimmungen. Entscheidend ist, wie groß die Differenz zwischen beiden ist: Je größer sie ist, desto wohler und glücklicher fühlen wir uns.

Je zufriedener jemand ist und je mehr angenehme als unangenehme Emotionen, Gefühle und Stimmungen er hat, desto glücklicher ist er.

BOellaSwacn-$Culxlen


Der Botenstoff-Cocktail des Glücks und Wohlbefindens: Glück ist, wenn die Biochemie im Gehirn stimmt. Neurobiologen wissen heute genauer Bescheid über die Entstehung, Entfaltung und das Zustandekommen unserer angenehmen (und unangenehmen) Gefühle als je zuvor. (Leider funktioniert das Leben aber nicht so simpel und einfach, sondern viel komplizierter, als wir noch vor ein paar Jahren geglaubt haben.)

Wie glücklich oder unglücklich wir sind geht mit vier Botenstoffen, ihren biologischen Vorstufen, Synapsen, Rezeptoren, deren innerzellulären Protein-Kinasen und dem Abbaustoffwechsel durch ihre Abbau-Enzyme sehr eng Hand in Hand zusammen. Protein-Kinasen sind biochemische Signalablaufketten, die innerhalb der Nervenzellen ablaufen.

Die entscheidenden Botenstoffe zum Aufbau und Genießen unseres Glücks und Wohlbefindens sind:

Dopamin,

Noradrenalin,

die β- (beta-) Endorphine oder µ- und δ-Opioide und

Serotonin.

Sie tragen am meisten zu unserem Glück und Wohlbefinden bei.

Dopamin und das Dopaminsystem spielen bei:

jeder Lust, allem Wollen und Suchen, jeder Motivation, Hoffnung, freudigen Erwartung und

Vorfreude, allen flüchtigen Freuden und Glücksgefühlen,

jeder Auswahl und Entscheidung,

allem Lernen durch Bestätigung, Belohnung oder "Glückshappen",

der Bildung unseres Kurz- und Konsolidierung unseres Langzeitgedächtnisses, das heißt wie leicht

wir etwas lernen und uns daran erinnern können

eine ausschlaggebende Rolle. ... mehr.

Noradrenalin erregt und aktiviert uns, macht uns wacher und reaktionsbereiter. Dank ihm sind wir aufmerksamer, angetriebener, motivierter und bereiter sofort etwas zu machen. Seine biologische Vorstufe ist Dopamin. Beide liefern uns gemeinsam zusammenwirkend unsere oft notwendigen Motivationsschübe, damit wir die ersten Maßnahmen auch tatsächlich ergreifen, um uns alles x-beliebig Angenehme (und ein glücklicheres Leben) zu beschaffen, statt keinen Finger krumm zu machen, keinen Handschlag zu tun und nichts zu unternehmen.

β-Endorphine oder µ- und δ-Opioide (µ ist der griechische Buchstabe m, sprich: mü, und δ ist der griechische Buchstabe d, sprich: delta.) sind nicht nur unsere wirksamsten Schmerzkiller, die bei Schmerzen zur Schmerzlinderung ausgeschüttet werden, sondern auch die Botenstoffe für alles Mögen, Gefallen und Vergnügen an allem Möglichen zu haben — im Gegensatz zum uns motivierenden Dopamin und Wollen (Siehe hier oben.) — wie Schokolade oder alles süßlich Schmeckende, Gute, Wahre, Echte und Schöne zu mögen und länger anzuschauen, Gefallen an schöner Musik, gut Gesagtem, der Natur, Liebe und Sex zu haben, der Neigung uns wohl und behaglich zu fühlen und zu genießen (Berridge, 2007a, 2007b; Robbins, 2005; Neri, 2008; Kringelbach, 2009; Litt, 2009).

Serotonin und das Serotoninsystem sind die ständig alles durchdringenden Stimmungsaufheller. Sie verringern:

die Angst und Ängstlichkeit,

Kummer und Sorgen,

ständiges Wiederkäuen und Grübeln,

eine pessimistische Weltanschauung,

"leichte", mittelschwere und schwere Depression,

die Depression nach der Geburt eines Kindes (med.: postpartum Depression; Mitchell, 2011),

zornig feindselige Denkart und -weise,

behandlungsbedürftige Schüchternheit (Sozialphobie),

Panikattacken und

häufige Selbstmordgedanken, wiederholte Selbstmordversuche und Selbstmorde.

Dadurch macht Serotonin und das Serotoninsystem uns rundum, durch und durch, innen wie außen:

emotional ausgeglichener und gelassener,

unbefangener und unbekümmerter,

kontakt- und anschlussfähiger,

extravertierter,

umgänglicher und verträglicher,

alles in allem zufriedener(!) mit unserem Leben (De Neve, 2011) und

auch noch schlanker.

Wer ein gut genug funktionierendes Serotoninsystem hat ist mit sich selbst im Reinen, statt insgeheim zu grübeln: "Mit mir stimmt doch was nicht. Ich bin doch nicht ganz normal. Hoffentlich merkt das keiner." Ganz im Gegenteil: Bei ihm ist alles klar im Kopf, er hat jede Menge angenehme und wenig unangenehme Gedanken und Erinnerungen, beurteilt seine eigene Zukunft optimistischer, handelt moralisch lobenswerter und schläft auch noch besser. ... mehr.

Melatonin, das natürliche Schlafmittel. Die Zirbeldrüse gesunder Erwachsener produziert pro Nacht 10 bis 80 µg Melatonin. Es aktiviert seine MT1- und MT2-Rezeptoren und entfaltet so seine erholsame Wirkung einer besseren Schlafqualität (Wade, 2010), und wer gut geschlafen hat erlebt tagsüber einen erfreulicheren Tag (Kahneman, 2004). Die biologische Vorstufe des Melatonins ist Serotonin.

Oxytocin, das hilfreiche Neuropeptid für mehr Einfühlungsvermögen, partnerschaftliches Vertrauen, Kooperationsbereitschaft, Sinn für Fairness, Großzügigkeit, Mutterliebe, Produktion der Muttermilch, Mutter-Kind-Beziehung, Liebe, Partnerbindung und -treue und zusammen mit Dopamin für Sex (Zak, 2004, 2009; Kosfeld, 2005; Kirsch, 2005; Aragona, 2005; Edwards, 2006; Stanton, 2007; Tamma, 2009; Ditzen, 2009; Strathearn, 2009; Shahrokh, 2010). ... mehr.

Transkriptionsfaktor Δ-FosB. (Δ ist der griechische Buchstabe D, sprich: Delta, lies: "Teil von"-FosB.) Durch das Spleißen des FosB-Gens entsteht das wochenlang stabile Gen-Produkt Δ-FosB in den Dynorphin-Zellen des Nucleus accumbens (Nacc) und häuft sich wegen seines langsamen Abbaus hier an.

Die Anhäufung von Δ-FosB im Nacc schützt uns vor Hauptlebensproblemen wie Depression, Hilf- und Hoffnungslosigkeit, weil sie zu unserem Können beiträgt, mental elastisch federnd auf schmerzhafte Erlebnisse jeder Art stressbelastbarer reagieren, mit ihnen leichter umgehen und fertig werden zu können, statt uns von ihnen unterkriegen zu lassen und bedrückt zu bleiben.

Hausärzte, Psychotherapeuten und Fachärzte für Psychotherapie (Psychiater) nennen diese persönliche Eigenschaft und Können emotional resilient sein oder emotionale Resilienz, die unverzichtbar notwendig für ein glückliches Leben ist. Die Glücksstudie für Glücksstudie als wirksam bewiesenen 4 Maßnahmen und 23 Denk-, Benimm- und Verhaltensweisen, mit denen jeder glücklicher werden und dauerhaft bleiben kann, stützen vorbeugend unsere Resilienz und schützen uns dadurch dauerhaft davor, leicht unglücklich zu werden und zu bleiben (Reich, 2010).

Einfacher gesagt: Schmerzhafte Erlebnisse prallen an resilienten (= tendenziell glücklichen) Menschen leichter ab, und sie sind seltener unglücklich, weil sie sich leichter und schneller von ihnen erholen und sie für sich leichter ungeschehen machen können (Fredrickson, 2003, 2004, 2009; Cohn, 2009).

Zusätzlich trägt die Anhäufung von Δ-FosB in unserem Nacc zu unserem stärkeren Wollen und Trachten nach mehr Glücksgefühlen bei (Nestler, 2002, 2006; Berton, 2006, 2007).

(glücksforschung.de)

_fTsu=na/mmix_


:-o

_VTs-unamxi_


Hmm... erstmal verdauen und [[http://www.youtube.com/watch?v=98xjT5JzDuU Musik hören]].

[[http://www.bobdylan.com/songs/let-me-die-in-my-footsteps Lyrics]].

_@Tsu6namxi_


Vielleicht ist Liebe wirklich effizient, und daher auch eine Logik gegeben.

Glück? Vielleicht auch das.

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH