» »

Die Logik vom Glücklichsein

_YTsunamxi_


tex42

wie wärs mit weitermachen? ;-)

Exakt!

Es kann ja nie und nimmer schaden, die Gewohnheit anzunehmen, durchgehend für die Gesundheit von Körper und Geist zu sorgen.

Im Gegenteil, ist es sogar ein hinreichender Grund, unglücklich zu sein, wenn man mit seinem Körper oder Geist nicht zufrieden ist, was man allerdings meist erst realisiert, wenn man nicht mehr mitkommt – sei es körperlich oder geistig – bei Partner, Freunden, Familie oder Gesellschaft.

Wenn man sich schwach fühlt, nix versteht, nix tun kann, und sich dadurch ausgeschlossen fühlt, dann ist das ein ziemlich unangenehmes Gefühl, welches weit von Glück entfernt ist.

Allein aus diesem Grund sind körperliche und geistige Gesundheit ein Grundbaustein des Glücks.

Und hier noch [[http://www.youtube.com/watch?v=GT7_Y1pIBb4 eine kleine Nachtmusik]] [[http://www.youtube.com/watch?v=_mVW8tgGY_w für Elise]].

Auch [[http://www.youtube.com/watch?v=4QB7ugJnHgs&feature=channel dafür]] muss man wohl sein ganzes Leben geben.

J{es^texm


Wenn man sich schwach fühlt, nix versteht ...

und wie soll man denn alles VERSTEHEN, verstehe ich nicht :-(

_!Tsuneamix_


Wenn man sich schwach fühlt, nix versteht ...

und wie soll man denn alles VERSTEHEN, verstehe ich nicht :-(

Es gibt ziemlich viel zwischen nix verstehen und alles verstehen. Jeder findet dort irgendwo sein Plätzchen. Ist auch immer die Frage, was man verstehen will. Mehr als das, was man verstehen will, muss man auch nicht verstehen.

Und wichtiger als der Grad von Verständnis und Verstand ist wohl die Frage, wofür es überhaupt gut sein soll, etwas zu verstehen.

Mal angenommen, man hätte ALLES VERSTANDEN, was dann?

Jjestxem


Ich dachte eigentlich, dass wir alle verpflichtet sind alles zu verstehen oder mindestens danach zu streben.

Irgendwelche "Plätzchen" dazwischen zu finden und sich da drin einnisten ... ? ... :-|

Was und wofür willst du, Tsunami, verstehen?

mfalgouckNn3x1


Mal angenommen, man hätte ALLES VERSTANDEN, was dann?

Dann hätte man eine neue Stufe der Selbsterfüllung und des inneren Friedens erreicht.

_8Ts(un|ami_


Dann hätte man eine neue Stufe der Selbsterfüllung und des inneren Friedens erreicht.

Das klingt wirklich verlockend. Und nun stelle man sich vor, dass man nicht nur auf bestem Wege ist, sondern auch noch einen Partner findet, der diese Ambition mit einem teilt, was wäre dann nicht alles möglich?

Eine Welt für dieses Königreich. 8-)

L}ewixan


Dass der frueher zitierte Text aus der Unabhaengigkeitserklaerung der USA war, macht vieles klarer. Insbesondere ist das nicht so ein pseudo-weiser Lebensphilosophietext, sondern ein Beschluss einer Versammlung, und "wir" sind nicht wir alle, sondern die Leute, die das damals beschlossen haben. Das macht mir den Text viel eingaengiger. (Wie gesagt, wenn ein Text "wir" benutzt, muss man wissen, wer ihn geschrieben hat, so dass man weiss, wer mit "wir" gemeint ist.)

Uebrigens ist mir erstmals das Wort "gestaehlt" in "gestaehlter Koerper" aufgefallen. Ist das eigentlich eine glueckliche Assoziation, "wie Stahl sein wollen"? Stahl lebt nicht...

J,es0texm


Warum werden meine Fragen nicht beantwortet? :°(

Sind sie zu dumm, zu indiskret, zu ...?

Na ja .... scheiß drauf

_!Tsusnamxi_


Lewian

Ich verstehe deine Kritik nicht ganz, denn wenn von "wir" gesprochen wird, dann geht es sehr oft um "wir alle". Bewußt und/oder unbewußt durchläuft jede einzelne "wir-Aussage" bei mir diesen strengen Filter. So gesehen, ist es oftmals unerheblich, wer oder welche (eventuell hoch angesehene) Gruppe eine Aussage trifft. Wichtiger scheint mir der Wahrheits- bzw. Nutzgehalt einer Aussage, und da scheint mir die "Unabhängigkeitserklärung" überdurchschnittlich wertvoll, ganz unabhängig davon, wer oder wieviele die Verfasser waren.

RBeyckjavixk


Mal angenommen, man hätte ALLES VERSTANDEN, was dann?

-Dann wäre es interessant, wie sich die Welt einem darstellte, denn man hätte dann das komplette Bild vor sich.

-Dann wäre man vielleicht traurig, weil "alles" keinen Sinn ergäbe (?).

-Dann müsste man auf jeden Fall verschiedene Wahrheiten gleichzeitig denken können.

-Dann bliebe immer noch der riesige Bereich des "Könnens". Man könnte dann z.B. eine Kunst erlernen, und hätte die große Ruhe, sich dem ganz zu widmen, da der Wissensdurst schon gestillt ist.

Nur ein kurzer Besuch von mir, aber die Frage hat mich unheimlich angesprochen... |-o

_1Tdsunamxi_


Jestem

Ich habe deine Frage gelesen und absichtlich nicht beantwortet, aus einem einfachem Grunde, weil mir nichts Rechtes dazu einfiel. Die einfache Sache ist, dass man sich selbst am Besten beantworten kann, was und wofür man verstehen will.

Wenn man jedoch einem anderen diese Dinge erklären will bzw. sich erklären will, dann muss man unweigerlich den nicht-sprachlichen Bereich betreten, und dafür ist ein auf Worten basierendes Forum nicht besonders gut geeignet.

_[Tsu8nyamix_


Nichtsdestotrotz ein Versuch.

Was und wofür willst du, Tsunami, verstehen?

Was?

Alles.

Wofür?

Um mit den Worten von Thoreau zu sprechen:

Damit ich nicht irgendwann feststellen muss, dass ich nicht gelebt habe.

Ich dachte eigentlich, dass wir alle verpflichtet sind alles zu verstehen oder mindestens danach zu streben.

Vielleicht gibt es diese Verpflichtung tatsächlich (--> im Sinne von Naturgesetz), doch eher bin ich geneigt, zu denken, dass es für nichts und niemanden irgendeine Verpflichtung gibt, ausser jene, die man sich selbst auferlegt.

So gesehen, gibt es noch nicht mal eine Verpflichtung zum Glücklichsein. ;-)

_+Ts8unamxi_


Versuch Nr. 80 ist fehlgeschlagen

Versuche Nr. 81 und 82 übrigens auch.

Ich denke, objektiv gesehen, sehe ich jetzt besser als je zuvor (bezogen auf die letzten 4 Jahre), aber es fehlt dieser verdammte letzte Rest. Damn. Und ich merke, wie mein Seh-Dingens, und alles, was damit verbunden ist, an meiner Psyche zerrt, wie ein Vorschlaghammer der permanent gegen die Türe meines seelischen Haushalts donnert. Manchmal frage ich mich, was passiert, wenn meine Tür nicht mehr standhält. Game over?

I don't know... and then, some...

L\ewiaxn


Tsunami

Ich verstehe deine Kritik nicht ganz, denn wenn von "wir" gesprochen wird, dann geht es sehr oft um "wir alle". Bewußt und/oder unbewußt durchläuft jede einzelne "wir-Aussage" bei mir diesen strengen Filter.

Das ist fuer mich eine zu abgehobene Aussage. Natuerlich kann sich eine Gruppe von Leuten zusammensetzen und sagen "wir tun jetzt das und das" und gemeint damit sind dann genau diese Leute und nicht "wir alle". Jemand, der "wir" benutzt, um Aussagen ueber "uns alle" zu machen, muss sehr aufpassen. Immerhin macht er damit auch Aussagen ueber mich, ohne mich zu kennen. Wenn dann eine solche Aussage fuer mich (oder irgendjemanden, den ich kenne" nicht zutrifft, ist sie damit logisch schon mal falsch, und auch statistisch sieht sie nicht besonders gut aus (mal angenommen dass ich und die leute die ich kenne keine allzu verschwindend geringe Minderheit repraesentieren, und davon ausgehend, dass solche Sachen ueblicherweise ohne jegliche Empirie einfach so daherbehauptet werden).

Um mal zur von dir zitierten Erklaerung zu kommen:

"Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt wurden, worunter Leben, Freiheit und das Streben nach Glück sind. (...)

Die Leute, die das beschlossen haben, erklaeren hier aus meiner Sicht die Voraussetzungen ihres Glaubens, die in die Erklaerung eingeflossen sind. Das ist aus meiner Sicht voellig in Ordnung. Waere es hingegen eine Aussagen ueber "uns alle", haetten sie sich bei mir damit sofort diskreditiert, denn ich halte "diese Wahrheiten" keineswegs fuer ausgemacht – ich glaube ja noch nicht einmal, dass es einen "Schoepfer" gibt (und damit stehe ich keineswegs alleine).

Wichtiger scheint mir der Wahrheits- bzw. Nutzgehalt einer Aussage, und da scheint mir die "Unabhängigkeitserklärung" überdurchschnittlich wertvoll, ganz unabhängig davon, wer oder wieviele die Verfasser waren.

Also meiner Meinung nach sind die Aussagen insofern "nuetzlich", dass sie ein interessanter Stoff zum darueber nachdenken und diskutieren sind. Allerdings sind sie aus meiner Sicht Wertzuschreibungen, was etwas komplett anderes ist als Wahrheiten. Rechte werden meiner Meinung nach ausgehandelt und/oder erkaempft, sie sind nicht in irgendeiner Weise "wirklich wahr" oder auch "unwahr". Sie sind Dinge, die beschlossen werden muessen. Mir gefallen die Wertvorstellungen in dieser Erklaerung (jedenfalls die meisten; ich bin wie gesagt nicht religioes), aber mir gefaellt nicht, dass die Autoren versuchen, diese als "ausgemachte Wahrheiten" zu verkaufen.

L:eGw`iaNn


Tsunami

Zu deinen Sehproblemen, aus dem Gedaechtnis zitiert:

Gib mir die Kraft, das Veraenderbare zu veraendern, aber gib mir auch die Kraft, das Unveraenderbare zu akzeptieren und mit ihm zu leben.

Das ist ironischerweise aus einem Gebet...

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH